Chaos Computer Club - archive feed

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By CCC media teamTechnology
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Chaos Computer Club - archive feed episodes

  • Ohne Open Source? Wie hätte das denn gehen sollen? (froscon2023)
    Ein Überblick, wie Open Source und Open Development auch unter sehr dynamischen Rahmenbedingungen einer Pandemie innovative und flexible Digitalisierungslösungen voranbringen können – über vier Bundesländer und 114 unterschiedlichen Kommunen hinweg.
    Bianca arbeitet beruflich an der Digitalisierung der Verwaltung und vertreibt immer noch Faxe aus den Gesundheitsämtern – auch über die Pandemie hinaus. Mit dem Innovationsverbund Öffentliche Gesundheit hat sie in der Pandemie erfolgreich Open Source Software in vier Bundesländern ausgerollt – aus einem zivilgesellschaftlichen Impuls heraus.
    In der Pandemie hat Bianca IRIS connect betreut – eine modulare Schnittstelle für Gesundheitsämter nach Stand der Technik. IRIS connect wurde mit überschaubaren Budget und einem kompakten Team in vier Bundesländern ausgerollt – schneller und erfolgreicher als viele andere große Lösungen aus dem Umfeld der Verwaltungsdigitalisierung. Bianca gibt einen Überblick, wie Open Source und Open Development Ansätze dabei wesentlich zum Erfolg beigetragen haben. Sei es in der Abstimmung mit Datenschutzbehörden, bei der Begleitung der IT-Sicherheit, beim Rollout aber auch für Anwender:innen vor Ort.
    about this event: https://programm.froscon.org/2023/events/2977.html
    1 hr 1 min
  • FLOSS von und in der öffentlichen Verwaltung (froscon2023)
    Was braucht es, damit Freie Software in Behörden zum Standard wird? Wo liegen die Potentiale und wo die Herausforderungen? Wie verändert Freie und Open Source Software die Arbeitsweise der öffentlichen Verwaltung? Was sollten Mitarbeitende in Behörden beachten, um von offenen Entwicklungsansätzen bestmöglich zu profitieren? Wie können Behörden ohne viel Aufwand etwas an die Community „zurück geben“? Ich möchte in diesem Talk beleuchten, was sich in der Verwaltung gerade zum Thema FOSS tut und wo hier noch einiges zu tun ist.
    Ohne große Ankündigung startete im Juni 2022 der Regelbetrieb der OpenCoDE-Plattform von Bundesinnenministerium und den Ländern Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen (opencode.de). Die Plattform hat zum Ziel, das Thema Open-Source-Software in der öffentlichen Verwaltung voranzutreiben. Ich habe mir alle Projekte auf der OpenCoDE-Plattform angesehen und möchte eine kleine Zwischenbilanz ziehen. Wie aktiv wird die GitLab-Instanz der öffentlichen Verwaltung genutzt? Wie viele Projekte gibt es dort? Und trägt OpenCoDE wirklich wie erwünscht zur sog. „Digitalen Souveränität“ bei (und wem nützt das überhaupt)?
    Dieser Vortrag ist ein Follow-Up zu meinem Talk „Hack your Government - Warum Verwaltungsdigitalisierung nicht ohne Zivilgesellschaft geht“ auf der GPN. Diesmal soll es weniger um die Beteiligungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft gehen, sondern stattdessen um die Bemühungen der Verwaltung, durch freie Software und offene Entwicklungsprozesse mit weniger Ressourceneinsatz zu besseren Ergebnissen zu kommen.
    about this event: https://programm.froscon.org/2023/events/2952.html
    55 min
  • Dependency Updates mit Renovate (froscon2023)
    In diesem Vortrag soll das Open Source Tool Renovate vorgestellt werden. Mit Renovate können Docker Image Tags, Go Modules, Maven Dependencies und vieles mehr automatisch aktualisiert werden.
    Der Vortrag erläutert die Funktionsweise von Renovate.
    Viele Softwareprojekte nutzen öffentlich verfügbare Frameworks bzw. Libraries. Anwendungen werden vermehrt als Docker Container, z.B. in Kubernetes Clustern, betrieben. Beides erleichtert Entwicklung und Setup deutlich. Doch in Projekten mit vielen Abhängigkeiten und beim Betrieb einer großen Menge an Anwendungen kann der Aufwand sehr hoch sein, um stets einen aktuellen und sicheren Patch-Stand zu gewährleisten.
    Wie kann Renovate in bestehende Entwicklungs- oder administrative Prozesse integriert werden und welche Arbeit kann es abnehmen? - Das soll hier an Anwendungsbeispielen aus Sicht eines Managed-Hosting-Betriebs dargestellt werden.
    about this event: https://programm.froscon.org/2023/events/2896.html
    1 hr
  • Crowdsec (froscon2023)
    CrowdSec ist ein IDS/IPS, welches in Echtzeit gegen aggressive IPs hilft
    Crowdsec parsed logs und reagiert auf Dinge die dort aufgezeichnet werden - frei nach der Leaky Bucket Methode ähnlich fail2ban - nur neu implementiert (grok statt regex) und mit der Möglichkeit mit der Community zu teilen. Angriffe blockieren bevor sie Rechenleistung verbrauchen.
    about this event: https://programm.froscon.org/2023/events/2902.html
    1 hr 6 min
  • Frameworks from hell - OKR, SAFe, Helix, ... (froscon2023)
    Frameworks haben den Gedanken der Agilität erst in der IT und dann darüber hinaus erfolgreich gemacht. Die populären Methoden teilen sich in zwei Kategorien auf: erstens diejenigen, die ohne das notwendige Mindset keine nennenswerte Wirkung entfalten aber auch keinen Schaden anrichten.
    Und zweitens diejenigen, bei denen es sich gerade anders verhält: eingeführt ohne agiles Mindset bleibt es nicht nur bei der mangelhaften Entfaltung von Wirkung - es besteht das Potenzial, dass echter Schaden für die Organisation oder noch schlimmer, für das Geschäftsmodell entstehen.
    Zu dieser gefährlichen Gruppe von Frameworks gehören wenigstens SAFe, OKR und das Helix-Modell. Anhand abstrahierter Beispiele aus echten Erfahrungen wird die These belegt!
    **Was lernen die Zuhörer bei dem Vortrag**
    Was war zuerst - die Henne oder das Ei? Eine ähnliche Frage stellt sich im Umgang mit agilen Methoden und der Entwicklung agilen Mindsets in einer Organisation. Da Methodik leichter zu implementieren ist als Mindset, wird gerne auf Methoden und Frameworks zurückgegriffen - in der Hoffnung, dass das Mindset dann schon folgen wird. Bei der Einführung bestimmter Methoden entsteht hierdurch kein Problem - sie entfalten schlichtweg nicht die gewünschte Wirkung. Andere jedoch - insbesondere diejenigen, die im Titel benannt sind, zeichnen sich durchaus durch Funktionsfähigkeit aus - und zwar auch im Sinne eines klassischen Systems. Damit wird durch ihre Einführung nicht nur kein Beitrag zur echten agilen Transformation geleistet, sondern diese im schlimmsten Fall als erfolgreich beendet erklärt, bevor wirklicher kultureller Wandel stattgefunden hat.
    Der Vortrag untermauert diese These anhand von Beispielen, die weniger theoretisch sondern erfahrungsbasiert sind.
    about this event: https://programm.froscon.org/2023/events/2869.html
    1 hr
  • Infrastrukturorchestrierung – "infrastructure as code" vs. "lifecyle management" (froscon2023)
    Die eigene Infrastruktur zu verwalten erfordert Zeit - Automatisierung kann diesen Arbeitsaufwand jedoch deutlich reduzieren. Die Wahl des richtigen Werkzeugs dafür ist jedoch nicht einfach und die unterschiedlichen Ansätze der einzelnen Verwaltungstools vielfältig. Aus diesem Grund werden im Rahmen des Vortrags zwei solcher Ansätze verglichen: Der zentrale "lifecycle management"(LM) Ansatz und der "infrastucture as code"(IaC) Ansatz. Der Vergleich erfolgt anhand der Tools orcharhino bzw. Foreman/Katello und Terraform. Terraform ist dem IaC-Prinzip treu: Die eigene Infrastruktur wird in Konfigurationsdateien festgehalten und dokumentiert. Diese Dokumentation dient anschließend als Blaupase für die eigene IT-Landschaft. Demgegenüber verfolgt orcharhino bzw. Foreman/Katello einen zentralen "lifecycle management" Ansatz: Alle Funktionen zur Infrastrukturverwaltung werden von Foreman/orcharhino an einer Stelle gebündelt und "unter einer Haube" verwaltet. Im Rahmen dieses Vortrags werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Tools hervorgehoben sowie eine generelle Hilfestellung bei der Auswahl von Management Tools gegeben.
    Die eigene Infrastruktur zu verwalten erfordert Arbeitsaufwand - einen Aufwand, der per Hand meist nicht zu stemmen ist. Automatisierung via entsprechenden Werkzeugen bringt hier Abhilfe. Doch die Auswahl ist groß und die Anforderungen an solche Tools vielfältig. Die Wahl des richtigen Ansatzes ist dementsprechend nicht einfach. Nicht nur stellt das eigene Infrastrukturszenario selbst diverse Anforderungen, auch die unterschiedlichen Ansätze der einzelnen Verwaltungstools spielen eine große Rolle.
    Zwei solcher unterschiedlicher Prinzipien ist der zentrale "lifecycle management"(LM) Ansatz und der "infrastucture as code (IaC)" Ansatz. Der LM-Ansatz zielt dabei auf eine umfassende Verwaltung der IT-Landfschaft an zentraler Stelle ab. Alle Funktionen und Software, die für die Verwaltung nötig sind, werden an einer Stelle gebündelt. Der IaC Ansatz dagegen behandelt Infrastruktur als Code: Die eigene Infrastruktur wird in entsprechenden Konfigurationsdateien festgehalten und dokumentiert. Diese Vorlage dient anschließend als Blaupase bzw. Soll-Zustand, die Umsetzung erfolgt durch das IaC Tool. Beispiele für solch unterschiedliche Tools sind orcharhino bzw. Foreman/Katello und Terraform.
    Terraform ist ein plattformunabhängiges, integratives Open Source Tool das dem "infrastucture as code (IaC)" Prinzip treu ist: Dies erlaubt u.a. die Integration von Terraform in die eigene CI/CD pipeline unter Verwendung typischer Entwicklungstools und Versionsverwaltung.
    Foreman/orcharhino ist ein zentrales Lifecycle Management Tool zur Serververwaltung, sowohl von Bare-Metal als auch virtuellen Servern. Plugins sorgen für Funktionserweiterungen, z.B. für die Kommunikation mit Cloud APIs oder Softwaremanagement von Hosts.
    Im Rahmen dieses Vortrags werden die unterschiedlichen Ansätze beider Tools verglichen sowie eine generelle Hilfestellung bei der Auswahl von Management Tools gegeben.
    about this event: https://programm.froscon.org/2023/events/2916.html
    58 min
  • Wer redet eigentlich noch von Linux auf dem Desktop? (froscon2023)
    Egal ob es jemals den großen Durchbruch von Linux auf dem Desktop geben wird oder nicht. Fakt ist, es gibt ausreichend Technologien und Ansätze für einen bewussten Einsatz von Linux und Open-Source-Software für die unterschiedlichsten Arbeitsbereiche eines Bildschirmarbeitsplatzes. Mit über 20 Jahren Erfahrung als Linux- und Open-Source-Dienstleister hat GONICUS unterschiedlichste Linux Desktop Projekte umgesetzt. In diesem Vortrag wollen wir in einem offenen Erfahrungsaustausch über die Faktoren und Problemstellungen (Spoileralarm: meistens nicht technischer Natur) sprechen und warum manche Desktop Migrationen erfolgreicher sind als andere.
    about this event: https://programm.froscon.org/2023/events/2947.html
    55 min
  • Asciidoc und Ascidoctor für Entwickler, Techniker und Admins (froscon2023)
    In diesem Vortrag wird eine effektive Dokumentation mit Hilfe von Asciidoc und Ascidoctor als Doc-Tool-Chain vorgestellt.
    Die Integration von Programmiercode aus den originalen Quellcodedateien mit dem jeweils aktuellstem Stand ist ein wichtiger Bestandteil der Dokumentation mit AsciiDoc und AsciiDoctor.
    Asciidoc ist eine Auszeichnungssprache, die einfach zu lesen und zu schreiben ist und die Dokumentationserstellung erheblich vereinfacht. Asciidoctor ist ein leistungsstarker Dokumentationsgenerator, der es ermöglicht, hochwertige Dokumentationen in verschiedenen Ausgabeformaten zu erstellen. Es werden verschiedene Ausgabeformate wie PDF, Word-Dokumente und Wiki-Seiten (BookStack) vorgestellt und die Konfigurationsoptionen für diese Ausgabeformate erläutert.
    Der Vortrag richtet sich an Entwickler, Techniker, Admins und alle, die an der Erstellung und Verwaltung von Dokumentationen beteiligt sind.
    Als Editor / Entwicklungsumgebung wird VS Codium / VS Code genutzt. Die optimale Einrichtung von VS Codium/Code für die Arbeit mit AsciiDoc und AsciiDoctor wird ebenfalls gezeigt.
    about this event: https://programm.froscon.org/2023/events/2862.html
    1 hr
  • Freie Software für Deutschlands Verwaltungen? (froscon2023)
    Vor knapp zwei Jahren beschlossen die drei Parteien der deutschen Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag, bei der Digitalisierung des Landes stärker auf Freie Software zu setzen. Ein wichtiges Projekt ist dabei der „Souveräne Arbeitsplatz“: Schon bald sollen Verwaltungen zur Kollaboration und für Office-Aufgaben Freie Software nutzen können. Bei genauerem Hinsehen tauchen aber Fragen auf.
    Seit Jahren fordert die Free Software Foundation Europe mit einem breiten Bündnis: Durch Steuergelder finanzierte Software muss als Freie Software veröffentlicht werden! Den Slogan „Public Money? Public Code!“ kann man inzwischen auf Behördenfluren hören, in Strategiepapieren und Parteitagsbeschlüssen lesen, und sogar der Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien räumt Freier Software bei der geplanten Digitalisierung Deutschlands eine große Rolle ein.
    Ein wichtiges Projekt in dieser Legislaturperiode soll nun der „Souveräne Arbeitsplatz“ sein, mit dem Verwaltungen in Kürze erstmals eine Freie-Software-Lösung unter dem Namen „dPhoenix“ für alle grundlegenden Aufgaben im Bereich Office und Kollaboration zur Verfügung stehen wird – so die Ankündigung. Ein genauerer Blick lässt jedoch Zweifel aufkommen: Wie sind die Zuständigkeiten für das Projekt, und ziehen dabei wirklich alle an einem Strang? Basiert dPhoenix auf dem Souveränen Arbeitsplatz oder umgekehrt? Ist die als „Open-Source-Lösung“ angepriesene Suite wirklich Freie Software oder geht es hier eher um open-washing? Wo ist eigentlich der Code? Und was bedeutet all dies für „Public Money? Public Code!“ in Deutschlands Verwaltungen?
    about this event: https://programm.froscon.org/2023/events/2886.html
    45 min

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