Chaos Computer Club - archive feed

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By CCC media teamTechnology
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  • Agil erreichbar - Erreichbarkeitsanalysen für Deutschland (fossgis2023)
    Drei Bundesbehörden und agile Softwareentwicklung mit open source Komponenten; geht das?
    Ein kurzer Erfahrungsbericht, dass es geht; man muss es aber wirklich wollen.
    „Was ist wo?“ war gestern, heute interessiert vielmehr „Wer kann was, wo, wie erreichen?“
    Neben Antworten auf Fragen, wie: "Wie viele Schulen kann man von wo in Deutschland innerhalb von zehn Minuten zu Fuß oder mit dem Auto erreichen?", muss das Das Ganze natürlich total agil und open source sein.
    Mit der "Gitterzellendatenbank" hat das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie in Kooperation mit dem Statistischen Bundesamt und dem Johann Heinrich von Thünen-Institut ein open source Tool entwickelt um deutschlandweit und hochaufgelöst Erreichbarkeiten zu beliebigen Points of Interrest zu berechnen. Die Daten geben Auskunft für jede 100x100m Gitterzelle, wie viele der POI-Objekte eines bestimmten Themas von dieser Zelle aus zu Fuß oder mit PKW in einer bestimmten Zeit bzw. Entfernung erreicht werden können.
    Der Software Stack besteht u.a. aus PostgreSQL/PostGIS, Django, OpenRouteService, Docker, nginx, RabbitMQ und Celery.
    Im Kurzvortrag wird neben dem Tool selbst auch gezeigt, wo die Stolperfallen lauerten und warum es dennoch geklappt hat.
    about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/TPVGP9/
    6 min
  • VersaTiles - freie Vektorkarten für alle (fossgis2023)
    In einer Kooperation von Datenjournalisten mehrerer Medien ist es gelungen, gemeinsam einen komplett offenen Stack für die Generierung von Vektorkartenkacheln zu entwickeln.
    In einer Kooperation von Datenjournalisten mehrerer Medien ist es gelungen, gemeinsam einen komplett offenen Stack für die Generierung von Vektorkartenkacheln zu entwickeln.
    Dieser ermöglicht es, mit sehr geringem Aufwand, sowohl auf der lokalen Maschine, als auch in der Cloud eine solide, skalierbare Karteninfrastruktur aufzubauen. Dabei wurde darauf geachtet, dass nur lizenzfreie Standards verwendet wurden. So wird z.B. statt OpenMapTiles auf Shortbread gesetzt.
    Im Vortrag wird der aktuelle Entwicklungsstand vorgestellt und die bisher entwickelten Lösungen gezeigt, u.a. wie bereits jetzt mit wenig Aufwand ein eigener Kartenserver deployed werden kann. Weiterhin geht es darum auf die Roadmap für die Zukunft zu schauen.
    about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/FJYU3Y/
    24 min
  • Open Geodata and -software im Hochschulstudium der Geographie (fossgis2023)
    Ziel dieses Beitrags ist eine Vorstellung der Einbindung von Open Geodata und -Software in das Bachelor- und Masterstudium am Beispiel des Geographiestudiums für Mono- und Lehramtsstudierende an der Humboldt-Universität. Der Beitrag lädt zur Diskussion über Ansätze und Vorteile der Einbindung von Open Geodata und -Software im Hochschulstudium ein.
    COVID-Pandemie, Klimawandel, soziale Ungerechtigkeit oder geopolitische Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg: geographische Expertise leistet hier einen wichtigen Beitrag, um diese komplexen Herausforderungen unserer Gesellschaft zu adressieren. Im Hochschulstudium der Geographie spielt dabei neben der Vermittlung von human- und physischgeographischen Inhalten, insbesondere auch die Vermittlung von fundierten Methoden- und Anwendungskenntnissen im Bereich der Geodaten und Geodatenverarbeitung für Studierende eine entscheidende Rolle. Diese Kenntnisse vermittelt das Geographische Institut der Humboldt-Universität zu Berlin seit mehreren Jahren nun mit einem besonderen Fokus auf Open Geodata und -Software. Ziel dieses Beitrags ist eine Vorstellung der Einbindung von Open Geodata und -Software in das Bachelor- und Masterstudium am Beispiel des Geographiestudiums für Mono- und Lehramtsstudierende an der Humboldt-Universität. Lernziele für die Studierenden sind der Umgang mit Open Geodata (z.B. OSM, Open-Data Portalen, Satellitendaten) und die Kenntnis von fachwissenschaftlichen Methoden der Geoinformationsverarbeitung. Den Bogen zwischen den offenen Daten sowie den Methoden spannt Open Source Geo-Software, wie z.B. das Geographische Informationssystem QGIS. Modular aufgebaut werden den Studierenden zunächst erste theoretische und praktische Kenntnisse der Kartographie und Geoinformationsverarbeitung in QGIS anhand einer geographischen Fragestellung vermittelt. Für Mono-Studierende werden diese in weiterführenden Kursen mit vertiefenden Methoden und der Einführung in quelloffene Programmiersprachen wie beispielsweise Python erweitert. Anschließend werden in Projektseminaren eigenständig geographische Forschungsfragen herausgearbeitet und mit den erlernten Methoden beantwortet und diskutiert. Begleitend zu Open Geodata und - Software werden dabei auch proprietäre (z.B. ArcGIS) und freie (aber nicht Open Source Produkte, wie z.B. GeoDa, SaTScan) Software-Systeme, wie auch nicht offene Daten genutzt, um den Studierenden einen Überblick über existierende Tools und Daten zu geben und damit auch einen kritischen Vergleich zu ermöglichen. Lehramtsstudierende vertiefen Ihre Kenntnisse durch den Einsatz freier, kostenlos nutzbarer Software (z.B. getethermap, scribble maps, sentinelhub Playground) und Geo-Anwendungen (z.B. Regionalatlas Deutschland), die sich für den Einsatz im schulischen Kontext eignen, möglichst ohne lokale Installation. Dabei recherchieren und verwenden Sie OpenData, die sie in eine Projektarbeit mit einer proprietären Software, wie z.B. ArcGIS Online/ArcGIS StoryMaps einbinden, welche für Schulen für den Einsatz ab der 6. Klasse kostenlos nutzbar ist. Der Beitrag lädt zur Diskussion über Ansätze und Vorteile der Einbindung von Open Geodata und -Software im Hochschulstudium ein. Mögliche weitere Lernziele für Absolvierende und Möglichkeiten und Grenzen von Open Geodata und -Software werden diskutiert sowie Chancen und Herausforderungen für zukünftige Weiterentwicklungen des Lehrangebots identifiziert.
    about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/HJPMXF/
    38 min
  • Softwareentwicklung ist kein Hexenwerk (bobkonf2023)
    “Programmierer sind die Magier unserer Zeit” heißt es in einem Video, in dem es darum geht neue Leute für die Softwareentwicklung zu begeistern. Doch sind wir doch mal ehrlich: Magie macht nur dann Spaß, wenn sie auf unserer Seite steht. Oft haben wir Probleme, die eigentlich trivial klingen wie “Der Button soll noch ein paar Pixel nach oben”, und am Ende dauert die Lösung dann oft doch länger als gedacht, weil man vor lauter Abstraktion und Indirektion gar nicht weis, wie man überhaupt Handhabe über die entsprechende Baustelle bekommt. Und ist man dann mal so weit, löst man schon durch kleine Änderungen Kettenreaktionen von Konsequenzen im Framework aus, die dann oft nicht einmal offensichtlich sind. Nach dem bekannten Motto “weniger ist mehr” soll ein nüchterner Blick auf die Softwareentwicklung geworfen werden, mit dem Ziel aus der magischen Kunst ein wenig mehr ein solides Handwerk zu machen. Dazu soll die „böse“ Magie wie man sie zum Beispiel in Anwendungsframeworks wie Spring oder Jarkarta EE findet eingefangen und mit Lösungen die auf grundlegenden, einfachen und universellen Prinzipien beruhen ersetzt werden.
    about this event: https://bobkonf.de/2023/hettich.html
    44 min
  • What a computer game taught me about software architecture (bobkonf2023)
    Factorio is a simulation game where you build a highly automated factory, producing the technology to eventually launch a rocket to space. Along the way, every new task will be manual at first, but you can (and will need to) automate it.
    I stumbled upon this game a few years ago, got hooked, and spent (way!) too many hours playing it. While I was knee-deep in refactoring my base in Factorio, making it more scalable and resilient, at some point I realized that this is eerily similar to what I’m doing in my day job. (Probably also the cause why I’m so seriously hooked on that game.)
    So although this talk will look like it’s about Factorio, it’s in fact about how to bootstrap and scale teams and projects, about monoliths and microservices, and about the cost of maintenance.
    about this event: https://bobkonf.de/2023/thoma.html
    45 min
  • Open geodata, GI-software und science am Beispiel einer räumlichen COVID-Studie (fossgis2023)
    Open science Initiativen and FAIR data Prinzipien haben in den letzten Jahren an großer Bedeutung in Forschungsarbeiten gewonnen. Ziel des Beitrags ist es am Beispiel eines laufenden Forschungsprojektes zur kleinräumigen Analyse von COVID-19-Fällen in Berlin darzustellen, wie Open Science Ansätze in Forschungsprojekten datenschutzkonform berücksichtigt werden können.
    Open science Initiativen and FAIR data Prinzipien haben in den letzten Jahren an großer Bedeutung in Forschungsarbeiten gewonnen. Für die räumliche Analyse von Vulnerabilitäten, Risiken und den Auswirkungen von gesundheitspolitischen Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie spielen offene Geodaten und freie Software eine wichtige Rolle. Viele bisherige Studien haben sowohl personenbezogene als auch räumliche und statistische Analysen zu COVID-19 durchgeführt, um einerseits Ausbreitungsmuster zu kartieren und andererseits die zugrunde liegenden Faktoren zu analysieren. Eine Herausforderung stellen jedoch immer wieder datenschutzrelevante Fragen dar, die im Umgang mit personenbezogenen Daten von großer Bedeutung sind. So gibt es gerade auf der Ebene von Nachbarschaften nur vereinzelte Analysen. Dieses Wissen ist jedoch entscheidend für die Entwicklung von standortspezifischen Maßnahmen, die auf vulnerable Nachbarschaften und Bevölkerungsgruppen ausgerichtet sind. Ziel des Beitrags ist es am Beispiel eines laufenden Forschungsprojektes zur kleinräumigen Analyse von COVID-19-Fällen in Berlin darzustellen, wie Open Science Ansätze in Forschungsprojekten datenschutzkonform berücksichtigt werden können. Dies umfasst die Integration von verschiedenen Datenquellen, die Dokumentation und Sicherung von Daten, sowie die raum-zeitliche Analyse ,Modellierung und Visualisierung. Genutzt werden dazu frei verfügbare aggregierte Geodaten der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (demographische, sozio-ökonomische und Umweltvariablen), adressgenaue Informationen aus Open Street Map (z.B. Verteilung der Hausärzt*innen oder von Bars/Cafés) oder frei zugängliche tägliche COVID-19 relevante Daten der Berliner Gesundheitsverwaltung (z.B. Fallzahlen oder Impfungen). Geodaten werden mit Hilfe der freien Programmiersprachen R und Python analysiert und mittels QGIS und interaktiver Webandwendung visualisiert. Im Ergebnis wird ein Workflow vorgestellt, wie Open Geodata und GI-Software im Sinne von Open Science Projekten genutzt werden können.
    about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/GYR3PQ/
    26 min
  • Persistente Identifikatoren für Open Source GIS: (fossgis2023)
    Dieser Werkstattbericht gibt einen aktuellen Überblick zum bereits erreichten Stand bei der Einführung von persistenten Identifikatoren (PID) und dem resultierenden praktischen Nutzen für Anwender:innen und Entwickler:innen durch die OSGeo-Projekte, sowie eine Vorschau auf die nächsten Herausforderungen und Nutzen durch neue Einsatzszenarios für die Projektcommunities und speziell Code Committer die in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre aktiv sind, sowie Studierende.
    Der FOSS GIS e.V. ist Teil der Gemeinschaft von Open Source Softwareprojekten, die in der Open Source Geospatial Foundation (OSGeo) global organisiert ist ( und eine wachsende Zahl von qualitätsgesicherten Open-Source-Softwaretools für die Geoinformation pflegt und entwickelt).
    Der FOSSGIS und die OSGeo unterstützen das wissenschaftliche Paradigma von Open Science (Open Source Software, Open Data, Open Access, Open Educational Resources) und die FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable). Die Open Source GIS Projekte der OSGeo sind dabei selbst Innovationstreiber, profitieren aber auch von Fortschritten auf technischer Infrastrukuren in verwandten Gebieten, etwa Open Access und Forschungsdatenrepositorien zur Umsetzung von Open Science und FAIR.
    Dieser Werkstattbericht gibt einen aktuellen Überblick zum bereits erreichten Stand bei der Einführung von persistenten Identifikatoren (PID) und dem resultierenden praktischen Nutzen für Anwender:innen und Entwickler:innen durch die OSGeo-Projekte, sowie eine Vorschau auf die nächsten Herausforderungen und Nutzen durch neue Einsatzszenarios für die Projektcommunities und speziell Code Committer die in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre aktiv sind, sowie Studierende.
    Die persistente Referenzierung durch PID wurde 2014 von FOSSGIS und OSGeo für wissenschaftliche Videos aufgegriffen. Seit 2017 wurde dieser Ansatz von einer wachsenden Zahl von OSGeo-Softwareprojekten auch für die wissenschaftliche Zitierung von Software-Repositories, einzelnen Software-Versionen und beteiligten Personen eingesetzt. Dies ermöglicht eine greifbare wissenschaftliche Anerkennung der ehrenamtlichen Mitarbeit in Open Source GIS Projekten und wird sich voraussichtlich auf die Arbeitsabläufe des OSGeo und der Wissenschaft auswirken.
    about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/GY9XSE/
    27 min
  • Irische ᚑᚌᚆᚐᚋ Steine in OSM und Wikidata (fossgis2023)
    ᚑᚌᚆᚐᚋ (Ogham) Steine sind mit der frühmittelalterlichen Ogham-Schrift versehene Monolithen, die vor allem in Irland, zwischen dem 4. und 9. Jahrhundert errichtet wurden. Viele von ihnen sind in “der freien Wildbahn” oder in Museen für die “Volunteer Community” einsehbar. Dieser Vortrag beschreibt die Dokumentation, Modellierung und Veröffentlichung dieser archäologischen Fundgattung in Community Hubs wie OSM und Wikidata mit der Nutzung von Linked Open Data Technologien.
    ᚑᚌᚆᚐᚋ (Ogham) Steine sind mit der frühmittelalterlichen *Primitive Irish* Ogham-Schrift Monolithen, die auf der irischen Insel und im westlichen Teil Britanniens zwischen dem 4. und 9. Jahrhundert aufgestellt wurden. Sie sind eine wichtige Quelle für die archaische oder proto-irische Sprache und Gesellschaft. Die Buchstaben des Ogham-Alphabets bestehen aus Strichen, die in unterschiedlichen Längen und Winkeln entlang von (oft natürlichen) Rändern der Steine von links unten nach oben und rechts wieder nach unten geschrieben wurden. Namen auf den Steinen scheinen Person gewidmet zu sein. Es bleibt jedoch unklar, ob die Steine zum Beispiel Grabmarkierungen waren oder Landbesitz bezeichneten. Die Steine befinden sich meistens nicht mehr am Originalfundort, was einerseits für das kartografische Verzeichnen wichtig ist (verlinkt man den Originalfundort, wenn bekannt?) und andererseits es schwieriger macht, ihre ursprüngliche Funktion zu erschließen.
    Dokumentationen zu Ogham-Steinen liegen in vielen analogen Quellen sowie teilweise offenen Online-Datenbanken bzw. -Repositorien vor. Da allerdings kein gemeinsamer Standard der Identifizierung (z. B. Steine, Fundorte) besteht, sind diese Daten nicht gemeinsam auswertbar, kurz gesagt, sie sind nicht interoperabel. Das Projekt ogham.link des Research Squirrel Engineers Network schafft eine semantisch modellierte Datengrundlage als Linked Open Data (LOD) unter Verwendung von Community Hubs wie Open Street Map und Wikidata. Es wurde bereits durch ein Fellowship der Wikimedia Deutschland im Fellow-Programm Freies Wissen als ›Irische ᚑᚌᚆᚐᚋ Steine im Wikimedia Universum‹ gefördert. Die Daten und auch Geodaten werden darin durch einen [Workflow](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hybrid_LOD_Ogham_Workflow.png) extrahiert, modelliert und über verschiedene Hubs zur Verfügung gestellt. Dies geschah im Fellow-Projekt vor allem als native RDF Daten, aber auch als Quick Statements zur Integration in Wikidata. In Wikidata können Fundorte (Sites) of mit irischen “Townlands” (entspricht in etwa Gemarkungsgrenzen) verknüpft werden, wozu es eine Plattform [townlands.ie](https://www.townlands.ie) auf Basis von OSM Daten gibt, sollten diese nicht vor Ort genauer bestimmbar sein.
    Unabhängig davon wurden in OpenStreetMap von “b-unicycling” unter Anderem verschiedene archäologische Items getagged, darunter [historic=ogham_stone](https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Proposed_features/ogham_stone). Dadurch sind Ogham-Daten in OSM mit dem Tag [ogham_stone](https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Tag:historic%3Dogham_stone) abrufbar und eignen sich um auch die zuvor erwähnten Daten in Wikidata, zusammen mit Bildern auf der Wikimedia Commons und flickr zu verbinden und so einen Ogham Knowledge Graph zu erschaffen.
    Dieser Vortrag gibt Einblicke in die Dokumentation, Modellierung und Veröffentlichung von ausgewählten Ogham-Steinen aus Irland in OSM (user: b-unicycling, fthierygeo) und Wikidata (user: fthierygeo, Sophie_C._Schmidt) und zeigt, wie man einen Knowledge-Graph mit Meta- und Paradaten sowie Bildern erstellen kann.
    about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/Y8JWWP/
    28 min
  • Digitale Kartendaten für alle (fossgis2023)
    Welche Daten und Lösungen braucht es, um Gebäudeinformationen und digitale Karten barrierefrei zugänglich zu machen?
    Wie kann man digitale Gebäudekarten und Informationen über deren Zugänglichkeit für Menschen mit Sehbehinderungen, Menschen mit Blindheit und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen für die Zielgruppen barrierefrei bereitstellen? Welche Datengrundlage wird hierfür benötigt? Diesen Fragen widmet sich der Vortrag und zeigt mögliche Lösungsansätze auf. Dabei wird insbesondere eine entwickelte Web-Applikation vorgestellt.
    about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/YMJK79/
    5 min
  • Psychische Hilfsangebote mappen: Kooperation mit dem MUT-ATLAS (fossgis2023)
    Der MUT-ATLAS ist Deutschlands erste Online-Karte der Versorgungs- und Selbsthilfe-Landschaft im Bereich psychische Gesundheit, die den Anspruch hat, über alle Bundeslandgrenzen und Berufsgruppen hinweg Hilfsangebote aufzuzeigen. Um neben bzw. vor (..) der Einspeisung von Datensätzen durch zentrale Ärzte- und Therapeutendatenbanken möglichst schnell erste Facilities darzustellen, könnte eine Kooperation mit OSM helfen, schneller relevant zu werden.
    https://www.mut-atlas.de

    Vorab: Es gibt bereits einen Community-Thread zu unserer Kooperationsanfrage.

     

    Vision

    Der “MUT-ATLAS – Psychosoziale Hilfen vor Ort finden” bündelt alle Hilfsangebote zu psychischen Erkrankungen in Deutschland. Es ist ein googlefreies Informationsportal mit kartografischer Ausgabe. Hauptquelle der potentiell über 100.000 Hilfsangebote sollen EDV-Schnittstellen zu den Trägern und Anbietern entsprechender Hilfsangebote sein. Im Hintergrund des MUT-ATLAS bildet sich zusätzlich eine Online-Community sogenannter “Mut-Scouts”, die ehrenamtlich Angebote eintragen bzw. validieren.

     

    Ziel

    In psychosozial belasteten Situationen fällt es schwer, Hilfe zu suchen und zu finden. Hier setzt der MUT-ATLAS an: Er bietet schnell, übersichtlich und diagnoseübergreifend Informationen zu niedrigschwelligen, informellen oder anonymen Angeboten der sozialen bzw. gesundheitlichen Selbsthilfe sowie medizinischen Behandlungsmöglichkeiten  – sowohl ambulanter als auch stationärer Art.

     

    Umsetzung

    Das große Ziel der Vollumfänglichkeit des https://www.mut-atlas.de kann nur durch die Verknüpfung existierender Datenbanken kooperierender Bundes- bzw. Landesverbände entsprechender Berufsgruppen erreicht werden. Um den politischen Willensbildungsprozess bis dahin zu beschleunigen bzw. um überhaupt an den Punkt zu kommen, an dem erste Verbände mitmachen, ist es nötig, einige tausend Datensätze von Hand einzutragen. Hierbei helfen Ehrenamtliche der Mut-Scout- bzw. idealerweise auch der bestehenden OpenStreetMaps-Community.
    Auch wenn in Zukunft Angebotsdaten im Idealfall per EDV-Schnittstelle automatisch generiert bzw. aktualisiert werden, so wird es sich hierbei allenfalls um Stammdaten handeln und nicht notwendigerweise auch um Angaben zu Öffnungszeiten oder anderen relevanten Details der jeweiligen Angebote. Überhaupt wird es immer auch interessante Hilfsangebote geben, die nicht zentral durch einen übergeordneten Verband erfasst werden.

    Mehrwerte einer Kooperation zwischen OSM und MUT-ATLAS

    • Relativ schnelle Erhöhung der Relevanz des MUT-ATLAS: Jeder validierbare und nicht obsolete Angebotsdatensatz aus der aktuellen OSM, der den MUT-ATLAS ergänzt, erhöht die Relevanz. Aufbauend auf unseren ca. 2.000 Datensätzen wären weitere 1.000-3.000 Datensätze bereits ein großer Sprung.
    • Mehr Mapper / Datensätze für die OSM: Idealerweise sieht eine Kooperation vor, dass bestehende Ehrenamtliche aus den Reihen des Mut fördern e.V. direkt in der OSM und nicht in der Atlas-eigenen Datenbank neue Datensätze anlegen, sodass diese auch der OSM zur Verfügung stünden. Ggf. begeistern sich auch Ehrenamtliche des Mut fördern Vereins für das Mapper-Dasein in der OSM.
    • HealthCare-Schema könnte weiterentwickelt werden: Ohne uns wirklich viel Zeit mit den bestehenden Schemata auseinandergesetzt zu haben, besteht die Möglichkeit, dass die OSM Details, die für den MUT-ATLAS jetzt schon nötig sind, für sich übernimmt.
    • Weitere Kooperationen zw. MUT-ATLAS und dritten Initiativen erhöhen die Wirksamkeit der Daten: Erste erfolgreiche Vernetzungsgespräche gab es bereits mit dem NAKOS, dem Psych-Navi Bremen und einigen wenigen anderen Datenbank-Betreibern. Fast alle eint, dass sie keine kartografische Ausgabe ihrer eigenen Daten haben, daran aber interessiert sind. Diese können wir für deren Website zur Verfügung stellen und freuen uns im Gegenzug über deren Datensätze. Je nach Lizenz- und Datenbankmodell könnten OSM-Datensätze direkt an dritten Stellen dargestellt und genutzt werden.

    • Im Lightning Talk spräche ich, Sebastian Burger als Initiator des MUT-ATLAS in meiner Rolle als vom gemeinnützigen Mut fördern e.V. bezahlter Projektleiter mit dem Ziel, möglichst viele Menschen aus der OSM-Community für den “MUT-ATLAS” zu begeistern. Idealerweise findet zeitlich nach dem Talk bzw. am OSM-Samstag ein Workshop statt, bei dem ich als EDV- und OSM-Laie (!) mit interessierten/skeptischen OSM’lern unter Euch in einen Austausch zu Chancen, Risiken und How-To’s einer gemeinsamen Kooperation komme.

      Finanziert wird der MUT-ATLAS größtenteils durch einzelne Rentenversicherungsträger sowie seit 2022 auch von (politisch neutralen) Stiftungen. Bis Ende 2023 läuft eine dreijährige Aufbauphase.

      about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/QQWXAP/
      7 min

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