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  • Bestimmung des Einflusses von ÖPNV-Verkehrsnetzen auf die Erreichbarkeit (fossgis2023)
    Im Kontext des Forschungsprojektes RAFVINIERT, welches sich mit der Versorgung von Seniorinnen und Senioren im ländlichen Raum beschäftigt, wird dem Faktor ÖPNV eine große Bedeutung für die Erreichbarkeit von seniorenrelevanten Einrichtungen attestiert. Durch räumliche Analysen und Routing-Algorithmen wurde die Versorgungssituation von verschiedenen Standorten modelliert und eine Vergleichbarkeit zu fußläufigen Erreichbarkeiten hergestellt.
    Älteren Menschen wird als Zielgruppe des ÖPNV eine zunehmend wichtige Rolle zugesprochen. Begründet wird dies zum einen mit den demographischen Entwicklungen in Deutschland und zum anderen mit verkehrlichen Aspekten. Seniorinnen und Senioren wollen mobil sein und bleiben und sind deshalb aufgrund eingeschränkter Mobilität häufig auf ÖPNV angewiesen.
    Dieser Beitrag adressiert konkret die Fragestellung, in wie weit sich die Versorgungssituation mit der Hinzunahme von ÖPNV verbessern lässt. Daher wurden Untersuchungen zur Quantifizierung der (Utilitäts-)Unterschiede zwischen verschiedenen Standorten durchgeführt.
    Methodisch wurde hierfür folgendes Vorgehen gewählt. Zunächst wurden multimodale Erreichbarkeitsanalysen mittels Soll-Fahrplandaten durchgeführt und ein Vergleich zur fußläufigen Erreichbarkeit angestellt. Als Vergleichsparameter dient zum einen der Flächenzuwachs bei der Berechnung von Isochronen. In einem weiteren Schritt wurde ein Erreichbarkeitsindex verwendet, sodass auch die Lokalisierung von Versorgungseinrichtungen mitberücksichtigt wird. Eine besondere Bedeutung wird bei der Untersuchung der Tageszeit zugesprochen. Durch die Taktung einzelner Linien ergeben sich zu etwa gleichen Uhrzeiten stark unterschiedliche Ergebnisse.
    Für die Bestimmung von Erreichbarkeitsindizes dient die Methodik des Walk Score. Dazu werden Isochronen in einem Abstand von 5min, 10min, 15min und 20min berechnet und mit den Punktgeometrien der Einrichtungen verschnitten. Als Referenzgeometrien dienen dabei keine realen Wohnorte, sondern Mittelpunkte eines 100m x 100m Rasters. Durch eine gewichtete Summe je nachdem welche, wie viele und wie schnell Einrichtungen erreicht werden, ergibt sich für jeden Rasterpunkt ein eigener Erreichbarkeitsindex. Zusammen mit den 20min-Isochronen bilden sie die Datenbasis für die Auswertung.
    Die numerische und grafische Auswertung wurde mit der freien GIS-Software QGIS durchgeführt. Als Datengrundlage für die Soll-Fahrplandaten dient der DELFI GTFS-Datensatz sowie für die Einrichtungen OpenStreetMap. Die Routen und Isochronen werden in dem Prototyp mit der Open-Source-Software GraphHopper berechnet, welcher GTFS-Daten automatisiert in den Routing-Graphen integrieren kann.
    Als Vergleichsparameter wurden sowohl die absoluten als auch die prozentualen Veränderungen von Flächen und Erreichbarkeitsindizes verwendet. Die Ergebnisse werden durch farbliche Kategorisierung der Veränderungen veranschaulicht und interpretierbar.
    Die umfängliche Analyse wurde im Stadtgebiet von Mainz durchgeführt. Die Ergebnisse haben ergeben, dass in dicht besiedelten Gebieten die fußläufige Erreichbarkeit zu versorgungsrelevanten Einrichtungen bereits sehr hoch ist und besonders Außenbezirke vom ÖPNV profitieren. Im Stadtzentrum und in der Nähe von Verkehrsknotenpunkten ist eine besonders erhöhte Flächenabdeckung zu beobachten.
    about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/AYWSVZ/
    21 min
  • Eine Schnittstelle zur länderübergreifenden Bereitstellung von ALKIS-Daten (fossgis2023)
    ALKIS ist ein föderalistisch geprägter Datensatz. Mit der Länderhoheit über die Erfassung, Pflege und Abgabe der Daten entwickelte sich in Deutschland ein heterogener Datenbestand. Die Beschaffung und Integration erweist sich insbesondere bei länderübergreifenden Projekten als herausfordernd. Im Projekt ADA wird der Beschaffungsprozess durch die Entwicklung einer Shop-Schnittstelle zur verbesserten Auffindbarkeit und zur Direktintegration länderübergreifender Daten in Drittsysteme optimiert.
    Kataster- und Liegenschaftsdaten stellen eine wichtige Basis für Planungsvorhaben dar. Das zeigt nicht zuletzt die INSPIRE-Richtlinie (Infrastructure for Spatial Information in Europe) zur Schaffung einer europäischen Geodateninfrastruktur. Die Erfassung, Pflege und Abgabe der Daten ist in Deutschland föderal geregelt, obliegt den zuständigen Vermessungs- und Katasterverwaltungen und zur Speicherung wird das Amtliche Liegenschaftskatasterinformationssystem (ALKIS) genutzt.
    Gleichzeitig ist der bundesweite Bezug der Daten mit großen Hürden verknüpft. So gibt es regionale Abweichungen in der Art der Datenabgabe, den Dateninhalten, den Aktualisierungsintervallen, der Lizenzbedingungen und in den Kostenstrukturen. Insbesondere die Suche nach Datenquellen für einen Datenbezug ist durch Namensgebungen der Vermessungs- und Katasterverwaltungen, der heterogenen Verwendung von Begrifflichkeiten und der Auffindbarkeit von Ansprechpartnern stark erschwert.
    Um diese Herausforderung zu adressieren, ist das zentrale Ziel des Forschungsvorhabens ADA (ALKIS-Datenbeschaffungs-API), ein einfacheres Auffinden und eine einfachere Verwendung von ALKIS-Daten bei länderübergreifenden Projekten zu ermöglichen.
    Im Rahmen des Projektes wird daher ein Portal zur bundesweit einheitlichen Bereitstellung von ALKIS-Daten um standardisierte Schnittstellen erweitert, bspw. in Form eines Web Feature Service (WFS). Das Kernergebnis des Projekts ist eine semantisch angereicherte, föderale Schnittstelle für ALKIS-Daten, die einen länderübergreifenden Datenbezug ermöglicht. Diese ermöglicht zum einen die Veröffentlichung von Metainformationen u.a. für Open-Data-Portale und zum anderen die automatische Bestellung homogener ALKIS-Daten und deren Integration in vorhandene Systeme.
    Die Verwendung der Schnittstellen wird durch ein QGIS-Plugin demonstriert und innerhalb verschiedener Anwendungsszenarien validiert. Neben der allgemeinen Projektvorstellung wird der Fokus des angestrebten Vortages auf der Metadatenveröffentlichung in offene Metadatenplattformen, sowie auf dem QGIS-Plugin zur Demonstration der angestrebten ALKIS-Schnittstellen liegen.
    about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/7XMQJL/
    21 min
  • Ein Web Dashboard für Besucherinformationssysteme mittels React und SensorThings API (fossgis2023)
    In diesem Vortrag wird ein Web Dashboard für ein Besucherinformationssystem vorgestellt, welches ausschließlich mit Open Source Bibliotheken wie React, Mobx-State-Tree, Leaflet, MaterialUI und Recharts implementiert wurde. Der so entstandene Prototyp kommt bereits am Campus der Hochschule Mainz zum Einsatz. Das dortige Gesamtsystem besteht aus verschiedenen Sensoren zur Messung der aktuellen Besucher, wobei die Datenverwaltung der Sensormesswerte über die OGC SensorThings API erfolgt.
    Durch Besucherinformationssysteme können sich Gäste, Mitarbeiter und Entscheidungsträger über gesammelte und zur Verfügung gestellte Daten von einem Gebäude oder auch eines festgelegten geographischen Bereichs (z.B. in Form eines Nationalparks) erkundigen. In der Kombination mit dem Internet of Things (IoT) und darin vernetzten Sensoren sind so Smarte Besucherverwaltungen, Smart Buildings oder im speziellen Smart Campus Lösungen realisierbar.
    In diesem Vortrag wird ein Open Source Web Dashboard [1] für ein Besucherinformationssystem vorgestellt. Bei der Implementierung der Responsive Web App wurden ausschließlich Open Source Bibliotheken wie React, Mobx-State-Tree, Leaflet, MaterialUI und Recharts verwendet. Der so entstandene Prototyp kommt am Campus der Hochschule Mainz bereits zum Einsatz. Das dortige Gesamtsystem besteht aus verschiedenen Sensoren zur Messung der aktuellen Besucher und auch ersten Ansätzen zur Vor-hersage der Personenzahl innerhalb des Gebäudes. Die Datenverwaltung der Sensormesswerte erfolgt über die OGC SensorThings API wodurch die technologische Übertragbarkeit bzw. Einbindung des präsentierten Web Dashboards in andere Systeme vergleichsweise einfach möglich ist.
    [1] https://gitlab.rlp.net/i3mainz/forschung/gemeinsam
    about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/PGVZP9/
    17 min
  • Geodaten als hochwertige Datensätze (fossgis2023)
    Die Public Sector Information Richtlinie (PSI RL) erklärt bestimmte Geodaten zu hochwertigen Datensätzen. Welche Geodaten hierzu gehören und wie sie zu Lizenzieren sind, das kann die EU Kommission durch durch Kommissionsverordnung näher bestimmen.
    Die Public Sector Information Richtlinie (PSI RL) erklärt bestimmte Geodaten zu hochwertigen Datensätzen. Die richtlinie wird im Datennutzungsgesetz in nationales Recht umgesetzt. Welche Geodaten zu den hochwertigen Datensätzen gehören und wie sie zu Lizenzieren sind, das kann die EU Kommission durch durch näher bestimmen. Hierzu hat die EU Kommission 2022 einen Entwurf vorgestellt, der im Rahmen des Vortrags näher erläutert wird. Sollte zwischenzeitlich eine Endfassung erscheinen, so wird diese betrachtet und erläutert.
    about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/LHEXHJ/
    28 min
  • Geocoding für Einsteiger (fossgis2023)
    Dieser Vortrag vermittelt Anfängern einen praktischen Einstieg in die Welt des
    Geocodings. Er stellt die verschiedenen Formen des Geocodings vor und zeigt, wie
    man in der eigenen Anwendung (website, QGIS, etc.) die Open-Source-Tools
    Nominatim und Photon zum Geocoding verwenden kann. Dazu gibt es Tips und Tricks,
    wie man seine speziellen Suchprobleme noch effizienter lösen kann.
    Bei der Arbeit mit Geodaten kommt man früher oder später an den Punkt, wo
    man nach Orten und Adressen suchen will, oder wo man für eine bestimmte
    Geokoordiante eine Beschreibung benötigt, an welcher Adresse sie sich befindet.
    Das ist die Aufgabe eines Geocoders.
    Dieser Vortrag gibt Einsteigern einen Überblick darüber, was Geocoding ist
    und welche Probleme man damit lösen kann. Wir sehen uns die verschiedene
    Einsatzarten an, von der einfachen Suchbox auf der Website bis hin zur
    Massenverarbeitung von Daten. Wir stellen verschiedene Werkzeuge vor, die
    auf die Open-Source Geocoder Nominatim und Photon zurückgreifen, diskutieren
    Vor- und Nachteile und geben praktische Tips, wie man die besten Ergebnisse
    erzielt.
    about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/N8PUC3/
    26 min
  • basemap.de - amtliche Geodaten für Deutschland (fossgis2023)
    basemap.de ist das Ergebnis der SmartMapping AG der AdV. Es ist ein Karten- und Datenwerk auf Basis einer Vielzahl von Datenquellen aus Bund und Ländern, u.a. Basis DLM, DGM5, Hauskoordinaten, Zensus-Daten und vieles mehr. Die Daten werden in einer mit Open Source Software implementieren Architektur tagesaktuell automatisiert verarbeitet und als VectorTile Archive mit Styling, Rasterkachel-Dienste, GeoPackages (nur OpenData Länder) und mit dem selbstentwickelten basemap.de-viewer bereitgestellt.
    Vor einigen Jahren gab das Plenum der AdV (Anwendergemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Bundesrepublik Deutschland) den Startschuss für ein Projekt, welches amtliche Daten in die Zukunft bringen sollte. Ein großer Anspruch, der aber auch schon deutlich überfällig war. Der Auftrag gestaltete sich (aus der Sicht einer Verwaltung) erstaunlich offen: Mit neuer Technologie und auf Basis amtlicher Daten sollte die Arbeitsgruppe "SmartMapping" eine zukunftsfähige Karte erarbeiten.
    Herausgekommen ist dabei die basemap.de, ein Karten- und Datenwerk auf Basis einer Vielzahl von Datenquellen aus Bund und Ländern. Die Daten setzen sich aus verschiedenen Quellen zusammen, darunter der ATKIS Datenbestand der Länder, aggregierte Zoom-Level vom BKG, dem digitalen Geländemodell mit einer Gitterweite von 5 m, Hauskoordinaten der ZSHH, dem Schriftgut des StAGN, Verwaltungsgebieten mit Einwohnerzahlen und Zensus-Daten (DESTATIS) und es ist auch bereits etwas Wikidata eingeflossen.
    Das Projekt wurde von Anfang mit einem agilen Ansatz gefahren und relativ früh wurde auch die Devise "Open Source First" ausgegeben. Technisch bildet der NAS Import über ein selbst entwickeltes Python-Skript in eine Postgres Datenbank die Grundlage des Verfahrens. Aus dieser Core-Tabelle, in der noch alle ATKIS Daten enthalten sind, werden Views erzeugt, die als Basis für die Erstellung der Vektor-Kachelarchive mit der Software t-rex dienen. Da VectorTiles noch nicht so weiträumig eingesetzt werden wie die alten OGC WMS und WMTS Standards, werden aus den Kachelarchiven nach wie vor auch Rasterkacheln gerechnet. Diese ersetzen seit Anfang März 2023 die Dienste des WebatlasDE. Im Projekt wurde auch mangels existierender Software ein eigener VectorTile Viewer / Styler implementiert, der als Open Source verfügbar ist. Dank Open Source kann das gesamte Verfahren durch andere Stellen nachgenutzt werden.
    Parallel entwickelt sich die Datenlandschaft der Länder ebenfalls zunehmend Richtung Open Data und es besteht die Hoffnung, dass in nicht allzu weiter Ferne eine engere Zusammenarbeit mit OpenStreetMap möglich sein wird. Bereits jetzt sind z,B. Plausibilisierungs-Anwendungen denkbar, um grobe Fehler in den jeweiligen Datenbeständen weitgehend automatisiert identifizieren zu können. Diese und viele weitere Synergien sind noch lange nicht formalisiert, aber die Zusammenarbeit des BKG mit OSM zeigt den Weg in die richtige Richtung.
    Links:
    * https://basemap.de/
    * https://github.com/Smart-Mapping/basemap.de-viewer
    * https://metaspatial.com/de/agile_services
    about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/3BUYND/
    23 min
  • Introduction to Coordinate Systems (fossgis2023)
    Brief introduction to Coordinate Reference Systems. Why do we need them; how do we model the earth (sphere, ellipsoid, geoid); Why/how do we use projected systems, like transverse Mercator or LCC. What is on EPSG catalog.
    Introduction to basic but important concepts about Coordinate Reference Systems (what is doable in 20 min ;)
    - Geographic Coordinate (Reference) Systems
    - Different Datums/Ellipsoids
    - Projections (Mercator, UTM, LCC, ...)
    - EPSG catalog
    - WKT (well known text) description
    - Reference to PROJ.org library
    about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/EF8ZLA/
    27 min
  • Ein Apache Superset Plugin zur interaktiven Datenrepräsentation mit Karten und Charts (fossgis2023)
    Der Vortrag beleuchtet die Verknüpfung unterschiedlicher Visualiserungsmethoden wie Karten, Diagramme und Dashboards anhand eines konkreten Umsetzungsprojektes - der Entwicklung eines Plugins für die Business Intelligence Software Apache Superset.
    Das Plugin dient zur Datenvisualisierung auf Basis der Kartenbibliothek OpenLayers und – darüber hinausgehend – der Einbindung von Charts der Bibliothek Apache ECharts als interaktive räumliche Objekte in OpenLayers.
    Im Rahmen seiner Aufgaben im Radiologischen Lagezentrum des Bundes (RLZ) unter der Leitung des BMUV sind in einem Ereignisfall durch das BfS schnellstmöglich unterschiedliche Datenbestände zu überwachen, zu sichten und zu bewerten. Die aus den Daten gewonnenen Informationen müssen anschließend unmissverständlich und zielgruppengerichtet aufbereitet werden, um sie sachgerecht und ohne Informationsverlust zu kommunizieren. Diese Kommunikation geschieht in zunehmendem Maße über geeignete Datenvisualisierungen.
    Aus den gewonnenen Informationen werden dabei für eine große Bandbreite unterschiedlicher Aufgaben Visualisierungen benötigt. Dies reicht von der Einbindung in interne Entscheidungsprozesse im radiologischen Notfallschutz über die Aufbereitung in Lageberichte für Entscheidungsträger bis hin zu Pressemitteilungen oder sonstigen Kanälen im Rahmen der Information der Öffentlichkeit.
    In diesem Zusammenhang entstand der Bedarf an einer Software zur zielgruppenorientierten Erstellung, Verwaltung und Einbindung von Businessgrafiken. Auch wenn im BfS die Grafiken für die genannten spezifischen Anforderungen erstellt werden, so handelt es sich bei der konzeptionellen Idee einer Datenexplorations- und Visualisierungsplattform um ein universell einsetzbares Konstrukt.
    Für die Umsetzung fiel die Wahl auf die OpenSource Software (& Plattform) Apache Superset sowie die Entscheidung zusätzlich benötigte Funktionalität im Rahmen eines entsprechenden Plugins entwickeln zu lassen. Entwickelt wurde ein Plugin, welches Anwender*innen ermöglicht, eigene Daten als frei wählbare Diagramme (bspw. Tortendiagramme, Zeitreihen, Histogramme) auf einer Karte zu visualisieren. Bei einer Aktualisierung der Datengrundlage, aktualisieren sich automatisch auch die Darstellungen, so dass Entscheidungen immer auf Basis aktueller Informationen getroffen werden können.
    Grundlage für das Plugin bilden die Bibliotheken OpenLayers, Apache ECharts und GeoStyler, die jeweils für die Karten-, Chart- und Layerkonfiguration sowie Darstellung verwendet werden.
    Die Konfiguration der Visualisierungen erfolgt über eine grafische Benutzeroberfläche, erfordert somit keine Programmiererfahrung und ermöglicht Fachanwender*innen ohne technische Vorerfahrung eine einfache und intuitive Bedienung.
    Im Sinne der OpenSource-Strategie des BfS – wurde stets das Ziel verfolgt die Entwicklung als offizielles Apache Superset Plugin umzusetzen und somit ins Projekt zurückfließen zu lassen.
    Der Vortrag beleuchtet die Intention der Entwicklung, ebenso wie ausgewählte technische Implementierungsdetails und -optionen im Rahmen der Umsetzung.
    Der Sprecher ist wissenschaftlicher Referent am Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im Fachgebiet „Koordination Notfallschutzsysteme“.
    Die technischen Implementierungsdetails und -optionen werden dargestellt durch die Anwendungsentwickler der das Projekt umsetzenden Firmen.
    about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/HMAMBX/
    25 min
  • Es ist doch nur Software - warum beschafft die öffentliche Hand nicht mehr FOSS? (fossgis2023)
    Die Beschaffung von Software durch die öffentliche Hand erfolgt oft durch Einsatz der EVB-IT. Diese sind jedoch für das Zusammenspiel mit Open Source Software nicht ideal geignet.
    In unserem Vortrag wollen wir die kritischen Punkte aufzeigen und erläutern, wie schon in der Ausschreibung die Beschaffung von Open
    Source Software für beide Seiten einfacher gehandhabt werden kann. Kombiniert wird dies mit einem Ausblick, wohin sich die öffentliche Beschaffung weiterentwickelt.
    Grundsätzlich unterscheidet sich Open Source Software in sehr vielen Aspekten nicht von jeder anderen Art von Software.
    Der einzige Unterschied liegt in der Lizenz - die Lizenz räumt dem Anwender sehr weitreichende Rechte ein. Insbesondere das Recht zur
    Veränderung der Software und das Recht die Software oder geänderte Fassungen davon weiter zu verbreiten. Dies ist die Grundlage von einigen Erfolgsgeschichten wie z.B. dem Linux-Kernel.
    Neben diesen Rechten legen die Lizenzen dem Anwender allerdings auch Pflichten auf, die er beachten und einhalten muß - diese greifen meist nur bei der Distribution, also der Weitergabe der Software an Dritte. Aus diesen zusätzlichen Pflichten ergeben sich im Kontext der öffentlichen Beschaffung allerdings verschiedene Fragen, z.B. bei der Haftung.
    Eine von der Open Source Business Alliance durchgeführte Umfrage zeigt einige typische Probleme bei der öffentlichen Beschaffung von Open Source. In diesem Vortrag möchten wir die Hintergründe und Ursachen erläutern und Lösungsansätze aufzeigen.
    about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/ED37UP/
    23 min
  • Die Berliner OpenSource Strategie (fossgis2023)
    Zur Eröffnung der Konferenz wird Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung und CDO des Landes Berlin, etwas zur Berliner Open Source Strategie erzählen.
    Zur Eröffnung der Konferenz wird Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung und CDO des Landes Berlin, etwas zur Berliner Open Source Strategie erzählen.
    about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/TPLVX9/
    17 min

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