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Charlotte Knobloch, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ist 93 Jahre alt. Sie hat den Holocaust unter abenteuerlichen Umständen überlebt. Eine Hausangestellte hatte sie als ihr uneheliches Kind ausgegeben und sie aus München, der damaligen Hauptstadt der Bewegung, in ein entlegenes Dorf gebracht.
Für die Aufzeichnung dieser Folge im Gebäude der Israelitischen Kultusgemeinde im Herzen Münchens auf dem St. Jakobsplatz, dort wo seit dem Jahr 2006 die neue Hauptsynagoge steht, erinnert sich Charlotte Knobloch Jahrzehnt für Jahrzehnt an ihr Leben.
Die Mutter von drei Kindern berichtet von Momenten, die sie besonders bewegt haben in den vergangenen Monaten. Etwa das Warten auf die Befreiung der israelischen Geiseln aus den Tunneln der Terrororganisation Hamas im Gaza-Streifen. „Wie hätte ich reagiert, wenn ich die Mutter einer Geisel wäre?“, habe sie sich gefragt. „Eine furchtbare Situation!“
Es geht in dem Gespräch um Kindheitserlebnisse und Situationen, die sie niemals vergessen kann. Charlotte Knobloch ist mehrfach für ihren Einsatz für Toleranz und Verständigung ausgezeichnet worden. Die charismatische Dame verfügt über die besondere Fähigkeit, Brücken zu bauen, über die Abgründe der deutschen Geschichte hinweg und auch angesichts des wachsenden Antisemitismus heutzutage.
Im Podcast „München persönlich“ sagt sie, was sie manchmal verzweifeln lässt. Was ihr Hoffnung gibt. Und was sie sich und den Menschen für die Zukunft wünscht.
Redaktion: Ulrike Heidenreich
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By Süddeutsche ZeitungCharlotte Knobloch, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ist 93 Jahre alt. Sie hat den Holocaust unter abenteuerlichen Umständen überlebt. Eine Hausangestellte hatte sie als ihr uneheliches Kind ausgegeben und sie aus München, der damaligen Hauptstadt der Bewegung, in ein entlegenes Dorf gebracht.
Für die Aufzeichnung dieser Folge im Gebäude der Israelitischen Kultusgemeinde im Herzen Münchens auf dem St. Jakobsplatz, dort wo seit dem Jahr 2006 die neue Hauptsynagoge steht, erinnert sich Charlotte Knobloch Jahrzehnt für Jahrzehnt an ihr Leben.
Die Mutter von drei Kindern berichtet von Momenten, die sie besonders bewegt haben in den vergangenen Monaten. Etwa das Warten auf die Befreiung der israelischen Geiseln aus den Tunneln der Terrororganisation Hamas im Gaza-Streifen. „Wie hätte ich reagiert, wenn ich die Mutter einer Geisel wäre?“, habe sie sich gefragt. „Eine furchtbare Situation!“
Es geht in dem Gespräch um Kindheitserlebnisse und Situationen, die sie niemals vergessen kann. Charlotte Knobloch ist mehrfach für ihren Einsatz für Toleranz und Verständigung ausgezeichnet worden. Die charismatische Dame verfügt über die besondere Fähigkeit, Brücken zu bauen, über die Abgründe der deutschen Geschichte hinweg und auch angesichts des wachsenden Antisemitismus heutzutage.
Im Podcast „München persönlich“ sagt sie, was sie manchmal verzweifeln lässt. Was ihr Hoffnung gibt. Und was sie sich und den Menschen für die Zukunft wünscht.
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