Hey München

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By Süddeutsche ZeitungSociety & CultureNews
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Hey München episodes

  • #36 Hat das Clubsterben ein Ende? / Erzieherin misshandelt Kita-Kinder

    Mit dem „Printhouse“ am OEZ hat eben erst ein neuer Club aufgemacht. Ein zweiter soll bald folgen: Die Macher des DNA planen mit dem „Sonder“ ein Großprojekt im Werksviertel. Ist München damit auf dem Weg, Berlin Konkurrenz zu machen? Um diese – zugegebenermaßen etwas zugespitzte – Frage geht es im Gespräch zwischen den SZ-Redakteuren Tim Brack und Linus Freymark.

    Einem Kind hat sie mehrmals in den Bauch geboxt, einem anderen den Ellbogen ausgerenkt: Vor Gericht musste sich eine 58-jährige Erzieherin wegen Gewalt gegen ihr anvertraute Kinder verantworten. Der Fall ist erschütternd, weil er auch die Frage aufwirft, warum die Frau so lange in der Einrichtung weiterarbeiten durfte. Im Podcast erfahrt ihr, wie der Prozess ausgegangen ist und welche Lücken im System es womöglich gegeben hat.

    Weitere News

    Darf bei der Vergabe der lukrativen Groß-Zelte alles so weiterlaufen wie gehabt? Oder müssen sie europaweit ausgeschrieben werden? Das Gericht verkündet: Die Vergabe der Wiesn-Zelte war rechtmäßig.

    Gastro-Tipp von Jacky

    Bavarian Deli Company, Orlandostraße 4, Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 11 bis 20 Uhr, unbedingt probieren: die Kartoffelknödel-Pommes (ab 5,90 Euro)
    Alles Wurscht, Nikolaiplatz 3, Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 11 bis 20 Uhr, Samstag 12 bis 20 Uhr, unbedingt probieren: die (vegane) Currywurst (ab 5,30 Euro)

    Good News

    Magdalena Englbrecht begann in einem Impfzentrum und ist nun mit 23 Jahren die jüngste Führungskraft bei den Maltesern. Über eine Frau zwischen Großveranstaltungen und großer Verantwortung lest ihr hier.

    Wenn ihr Lust habt uns live zu erleben, kommt zur Nacht der Autoren! Alle weiteren Infos und Tickets findet ihr hier.

    Moderation: Tim Brack, Linus Freymark

    Redaktion: Anna-Maria Salmen, Antonia Franz, Jaqueline Lang,Tim Brack, Heiner Effern
    Redaktionsschluss: Dienstag, 20. Oktober 2026, um 15 Uhr

    Habt ihr Fragen oder Anregungen? Schreibt uns gerne eine Mail an [email protected]!

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    23 min
  • # 35 Unistart in München - wie geht es Studierenden in der teuersten Stadt Deutschlands?

    850 Euro kostet ein WG-Zimmer im Schnitt in München – damit ist die bayerische Landeshauptstadt die teuerste Stadt Deutschlands. Neben den teils absurden Mieten müssen Studierende in München die hohen Lebenshaltungskosten stemmen – ohne einen Nebenjob oder die Unterstützung der Familie ist das kaum zu schaffen.

    Aber wenn man nebenbei arbeiten muss und außerdem auf das Geld von Mama und Papa angewiesen ist – wie steht es dann um die vielfach beschworene Bildungsgerechtigkeit? „In München sind wir davon ganz schön weit weg“, findet SZ-Redakteurin Lisa Bögl, die die aktuelle Folge von „Hey München“ zusammen mit Linus Freymark moderiert.

    Um zu erfahren, wie das die Studierenden sehen, haben die Hosts von „Hey München“ einen Tag an der Ludwig-Maximilians-Universität verbracht und mit ihnen über das Studium in der teuersten Stadt Deutschlands gesprochen.  

    Weitere Infos und Tipps rund ums Studium in München findet ihr auf unserer Themenseite.

    Wenn ihr euch für Journalismus interessiert, seid ihr bei unseren Werkstattgesprächen für Studierende richtig. Bei den Treffen in lockerer Atmosphäre berichten Redakteurinnen und Redakteure der SZ zunächst kurz von ihrer Arbeit, dann ist Zeit für Gespräch, Diskussion und Fragen. Alle Infos zu den Terminen und zur Anmeldung findet ihr hier. 

    In unseren weiteren News geht es um die Suche nach dem vermeintlichen Puma in der Nähe des Münchner Flughafens und um den möglichen Abriss des Mathäser-Kinos. Außerdem haben wir ein Update zu den Mindestpreisen für Uber, über die wir in Folge 22 gesprochen haben.

    Passend zum Semesterstart verrät Jackie im aktuellen Gastrotipp ihre Lieblingsbars im

    Univiertel:

    • Komitee, Gabelsberger
    Straße, Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag 18 bis 0 Uhr, Freitag und
    Samstag 18 bis 2 Uhr
  • Fox Bar, Barer Straße
  • 47, Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch 19 bis 2 Uhr, Donnerstag 19 bis
    3.30 Uhr, Freitag und Samstag 19 bis 5 Uhr
  • Alter Ofen,
  • Zieblandstraße 41, Öffnungszeiten: täglich von 18 bis 1 Uhr

    Weitere
    Bartipps findet ihr hier.

    Die Good News der Woche ist eine positive Nachricht aus dem Nachtleben: Mit dem Printhouse eröffnet ein neuer Club in München!

    Moderation: Lisa Bögl, Linus Freymark 

    Redaktion: Anna-Maria Salmen, Jaqueline Lang, Tim Brack, Heiner Effern 

    Redaktionsschluss: Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 10 Uhr

    Habt ihr Fragen oder Anregungen? Schreibt uns gerne eine Direktnachricht auf Instagram! https://www.instagram.com/szmuenchen/

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    20 min
  • #34 Millionen-Monopoly in der Münchner Innenstadt

    Schon zum vierten Mal in den vergangenen sechs Jahren hat Galeria am Freitag Insolvenz angemeldet. Von den neun Filialen des Kaufhauses, die es Anfang dieses Jahrzehnts noch in München gab, sind nur noch vier übrig. Eine davon ist am Rotkreuzplatz und soll Ende Januar 2027 ebenfalls schließen. Wie es mit den restlichen Läden weitergeht, ist ungewiss. Im Podcast geht es darum, welche Auswirkungen die Schließungen auf die Innenstadt haben könnten, welchen Einfluss Investoren haben und was die Entwicklungen für kleinere Traditionsgeschäfte bedeuten.

    Immer mehr Menschen wollen ihren Körper in Fitnessstudios in Form bringen: Im Jahr 2025 trainierten nach Angaben des Arbeitgeberverbands deutscher Fitness- und Gesundheitsanlagen deutschlandweit rund 12,36 Millionen Menschen in solchen Anlagen und Studios. Das sind 5,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Auch in München boomt die Branche. In der aktuellen Folge von „Hey München“ geht es darum, woher der Trend kommt und was Influencer damit zu tun haben.

    In unseren weiteren News geht es um Einschränkungen im ÖPNV. Welche Linien von U- und S-Bahn betroffen sind, lest ihr hier.

    Im aktuellen Gastro-Tipp verrät Jackie ihre aktuellen Döner-Favoriten: Supermarkt Verdi, Landwehrstraße 46, Öffnungszeiten Montag bis Samstag 9 bis 20 Uhr, Döner für 9 Euro. Arkadas Kebap, Wendl-Dietrich-Straße 17, Öffnungszeiten Montag bis Freitag 10 bis 21 Uhr, Samstag 11 bis 21 Uhr, Döner für 8,50 Euro. Sendling's Spezial Kebap House, Kistlerhofstraße 88 und Rindermarkt 6, Öffnungszeiten jeweils täglich von 11 bis 21 Uhr, Steak-Döner für 12 Euro.

    Unsere Good News der Woche: Das Digitalanalog-Festival, bei dem man Konzerte und Videokunst erleben kann, findet am Wochenende zum 25. Mal statt. Ein weiterer Tipp: Das Team von "Hey München" veranstaltet zum ersten Mal ein Pubquiz! Los geht's am Donnerstag, 15. Oktober, um 19 Uhr im Beisl in der Utzschneiderstraße 8. Eine Anmeldung ist nicht nötig, der Eintritt ist kostenlos. Einfach vorbeikommen und euer München-Wissen mit uns testen!

    Moderation: Lisa Bögl, Linus Freymark

    Redaktion: Anna-Maria Salmen, Jaqueline Lang, Tim Brack, Heiner Effern
    Redaktionsschluss: Dienstag, 6. Oktober 2026, um 14 Uhr

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    20 min
  • #33 Was würde Olympia für München bedeuten? / Bedienungen gegen rechts

    Die Münchner Bewerbung für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 hat eine wichtige Etappe genommen: Die bayerische Landeshauptstadt hat sich gegen die Konkurrenz aus Nordrhein-Westfalen durchgesetzt und geht als deutsche Bewerberin ins Rennen. Sollte München tatsächlich den Zuschlag bekommen, dürfte das enorme Effekte auf die Stadt haben –sowohl auf die Infrastruktur als auch auf die sowieso schon leeren öffentlichen Kassen. Tim und Heiner ordnen ein, wie sich Olympia auf München auswirken würde.

    Auf dem Oktoberfest hat sich unter den Kellnerinnen und Kellnern die Bewegung „Bedienungen gegen rechts“ formiert. Das Bündnis will gegen Rassismus und Sexismus aufbegehren und die Wiesn zu einem schöneren Ort für alle machen. Doch die Initiatorinnen werden mit Beschimpfungen überzogen und fürchten Repressalien. In der aktuellen Folge von „Hey München“ gibt es alle Hintergründe zur Initiative.

    In unseren weiteren News geht es noch einmal um den Hacker-Angriff auf die LMU, der viel höhere Ausmaße hat, als bisher vermutet: Nahezu alle Studierenden der vergangenen 50 Jahre betroffen

    Bei Jackies Gastro-Tipp gibt es diese Woche guten Kaffee in der Nähe der Wiesn: Noch bis einschließlich Montag, 5. Oktober, findet ihr das Oktoberfest-Pop-up Café Jem&Flo in der St-Paul-Straße 1, neben warmen Kaffee und Iced Coffee kriegt ihr auch diverse heiße und kalte Matcha-Kreationen (ab 4,50 Euro) und kleine Süßigkeiten wie Cookies (3 Euro), Öffnungszeiten: täglich von 8.30 bis 17 Uhr

    Die Good News der Woche ist ein tragischer Unfall mit gutem Ende: Beim Abstieg vom Hinteren Sonnwendjoch stürzt die 54-Jährige. Am nächsten Morgen wurde die Frau gerettet.

    Produktion: Jonathan Brandis

    Moderation: Tim Brack, Heiner Effern
    Redaktion: Anna-Maria Salmen, Antonia Franz, Jaqueline Lang, Lisa Bögl, Linus Freymark
    Redaktionsschluss: Dienstag, 22. September 2026, um 14 Uhr

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    22 min
  • #32 Hackerangriff an der LMU / Wie eine Überfüllung der Wiesn verhindert werden soll

    Bislang unbekannte Hacker haben Tausende sensible Daten an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) abgegriffen. Dazu zählen unter anderem Namen, Geburtsdaten, Geburtsort und Geschlecht. Auch Bankdaten wie Iban plus Namen der Kontoinhaber sind offenbar betroffen. In Frage kommen alle Personen, die an der LMU immatrikuliert sind. Im Podcast klären die Hosts, was Studierende jetzt beachten müssen.

    Das mittlere Wiesnwochenende steht bevor – im vergangenen Jahr hat es zu diesem Zeitpunkt beinahe eine Massenpanik gegeben. Ein völlig überfülltes Festgelände und missverständliche Lautsprecherdurchsagen sorgten für Panik und Unsicherheit bei den Besucherinnen und Besuchern. Um diese Szenarien diesmal zu verhindern, haben die Verantwortlichen aufgerüstet – und setzen auf eine spezielle Technologie.

    In unseren weiteren News geht es diese Woche um die anstehende Entscheidung, ob München sich im nationalen Rennen um die deutsche Olympia-Bewerbung durchsetzt.

    Jackies Gastro-Tipp ist diese Woche unter anderem für Wiesn-Fans mit Zöliakie: Bei Tante Lilibeth am Elisabethmarkt kriegt ihr grundsätzlich alles glutenfrei, passend zur Wiesn bis zum 3. Oktober aber eben auch Riesenbrezn. Die kosten 7 Euro und nur solange der Vorrat reicht. Vorbestellungen über die Homepage sind möglich. Für alle, die es nicht so mit der Wiesn haben: München hat einen neuen Foodtruck namens „Schmausen“. Immer mittwochs und donnerstags findet ihr ihn auf Höhe der Leopoldstraße 171. Ihr könnt dort wählen, ob ihr ein Sandwich wollt, doch lieber Baked Wedges oder eine Salat Bowl. Dazu gibt es es dann Toppings wie Beef Brisket, Garnelen oder pflanzenbasiertes Hühnchen sowie leckere Toppings und Saucen. Am Ende zahlt ihr zwischen 11 und 16 Euro. Wer wissen will, wo es die besten Brezn der Stadt gibt: Zwei Experten haben sich für die SZ durch Münchens Bäckereien getestet.

    Die Good News der Woche: Augustiner-Bräu kauft Mietshäuser von der Caritas in der Schrenkstraße. Die Brauerei will nach eigenen Angaben den bezahlbaren Wohnraum dort erhalten.

    Produktion: Jonathan Brandis

    Moderation: Tim Brack, Heiner Effern
    Redaktion: Anna-Maria Salmen, Antonia Franz, Jaqueline Lang, Lisa Bögl, Linus Freymark
    Redaktionsschluss: Dienstag, 22. September 2026, um 14 Uhr

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    25 min
  • #31 Wiesn-Spezial: Wie sicher ist das Oktoberfest für Frauen?

    Die Wiesn läuft, weshalb wir diese Folge komplett dem größten Volksfest der Welt widmen!

    Wie sicher sind Frauen auf der Wiesn?

    Männer filmen Frauen ohne deren Wissen unter den Rock, während diese in einem Fahrgeschäft sitzen. Die Videos landen zu Tausenden im Netz. Upskirting ist auf dem Oktoberfest Thema – spätestens seit 2024 erste Videos vom Teufelsrad, einem traditionsreichen Fahrgeschäft, im Netz auftauchten. Wie gehen Betroffene damit um? Und wie die Betreiber der Fahrgeschäfte? Im Wiesn-Spezial von „Hey München“ geht es um die Sicherheit von Frauen auf der Wiesn, nicht nur in Fahrgeschäften, aber eben auch dort.

    So nutzen Politiker das Oktoberfest für sich

    Wie viele Schläge braucht Dominik Krause, um das erste Fass auf der Wiesn anzuzapfen? Das ist die Frage, die das politische München vor dem Beginn des Oktoberfests umtreibt. Das erste Mal in der Geschichte der Wiesn wird ein Oberbürgermeister der Grünen das Fest eröffnen und die erste Mass an den Ministerpräsidenten, den Routinier Markus Söder (CSU), überreichen. Die Anzahl der Schläge sagt viel darüber aus, wie sicher der Amtsträger im Sattel sitzt. So sagt man das in München zumindest. Krause scheint daran zu glauben: Er trainierte extra für seinen Auftritt. Woher kommt das Bohei ums Anzapfen? Und welche Politiker trifft man auf dem Oktoberfest? Darum geht es im Podcast.

    Wie die Wiesn so groß wurde, wie sie heute ist

    Am Anfang war ein Pferderennen: Das erste Oktoberfest sah ganz anders aus als heute. 1810 wurde anlässlich einer königlichen Hochzeit ein Rennen abgehalten, nach der Braut wurde die Theresienwiese benannt. Seitdem wurde die Wiesn immer größer und ihr Charakter wandelte sich: Der Festcharakter rückte immer mehr in den Vordergrund, und natürlich das Bier. 1980 passierte auf dem Oktoberfest der größte rechtsextreme Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Dazu haben wir eine extra Podcast-Serie gemacht.
    Heute muss man sich fragen, wie traditionell die Wiesn noch ist. Und ob sie bei mehr als sechs Millionen Besuchern nicht zu groß wird. 2025 wurde das Festgelände an gleich zwei Tagen wegen Überfüllung kurzzeitig geschlossen. Über die Konsequenzen aus den Vorfällen geht es im Podcast.

    Produktion: Carolin Lenk, Joana Hahn

    Moderation: Lisa Bögl, Linus Freymark
    Redaktion: Franka Bals, Tim Brack, Heiner Effern, Katharina Haase, Joana Hahn, Max Fluder, Jacqueline Lang, Anna-Maria Salmen, Laura Terberl
    Redaktionsschluss: Dienstag, 8. September 2026, um 09 Uhr

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    28 min
  • #30 Gelbe Tonne für die Stadt / Hat Putins hybrider Krieg München erreicht?

    Der Gang zur Wertstoffinsel, um dort Plastikmüll in die Container einzuwerfen, ist bald vorbei: München führt stattdessen im Januar 2027 die gelbe Tonne ein. Recycelbare Verpackungen wie Dosen, Kunststoffpackungen und Tetrapaks können dann direkt zu Hause entsorgt werden. Im Umland und in den meisten anderen deutschen Städten gibt es dieses System schon lange, nur in München hatten sich die Wertstoffinseln gehalten – obwohl es dagegen auch Kritik gab. Bei „Hey München“ sprechen die Hosts darüber, warum die Stadt erst jetzt umschwenkt und was Münchner künftig bei der Müllentsorgung beachten müssen.

    Aus einem Auto heraus warfen in der Mühldorfstraße kürzlich Männer gegen Mitternacht Brandsätze. Die Polizei hat mittlerweile zwei Tatverdächtige festgenommen. Ganz in der Nähe haben die Rüstungskonzerne Helsing sowie Rohde & Schwarz ihren Sitz. Einen Zufall halten die Ermittler für unwahrscheinlich, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) geht von einem politischen Hintergrund aus. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine häufen sich ähnliche Vorfälle in München. Im Podcast geht es um die möglichen Hintergründe und um die Frage, wie die Stadt sich dagegen schützen will.

    In unseren weiteren News geht es diese Woche um die Bauarbeiten auf der Zweiten Stammstrecke.

    Jackies Gastro-Tipp ist diese Woche ein Hidden Gem in Hadern: AndeLong, Ossingerstraße 2, Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag jeweils von 11.30 bis 15 Uhr und von 17.30 Uhr bis 22 Uhr, Sonntag von 13 bis 22 Uhr, Empfehlung: Die Nummer 11 (Mini Soup Dumplings) für 10,80 Euro. Etwas zentraler gelegen: Yi Da Wan, Rosenheimer Straße 36, Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 22 Uhr, Empfehlung: Die Nummer 29 (Wantansuppe mit der Schweinefleisch- und Garnelenfüllung) für 12 Euro.

    Die Good News der Woche: Rapper Asap Rocky kommt nach München!

    Produktion: Aylin Sancak

    Moderation: Lisa Bögl, Linus Freymark
    Redaktion: Anna-Maria Salmen, Jaqueline Lang, Tim Brack, Patrick Bauer
    Redaktionsschluss: Dienstag, 8. September 2026, um 16 Uhr

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    22 min
  • #29 War der Schuss der Polizei auf einen 14-Jährigen unvermeidbar?

    Ein Schüler war im Stadtteil Schwabing mit einer Softair-Pistole unterwegs, die wie eine scharfe Waffe aussah, als ein Polizist auf ihn schoss. Die Schilderungen der Beamten und der kurdischen Familie gehen weit auseinander. Die Linke und das Kurdische Zentrum erheben unter Berufung auf die Eltern Rassismusvorwürfe gegen die Polizei. Bei „Hey München“ sprechen die beiden Hosts darüber, was über den Vorfall bekannt ist, warum dem Jungen nicht ins Bein geschossen wurde und er auch nicht mit einem Taser gestoppt werden konnte.

    Seit Olympia 1972 finden im Backpacker-Hostel „The Tent“ Reisende mit wenig Budget einen günstigen Schlafplatz. Doch wegen des städtischen Sparzwangs könnte damit bald Schluss sein. Der Host Linus Freymark hat eine Nacht dort verbracht. Im Podcast erzählt er, was er erlebt hat und was den Ort so besonders macht, dass manche Reisende nur wegen des Hostels nach München kommen. Und was geht für die Stadt verloren, wenn es den Ort nicht mehr gibt?

    In unseren weiteren News gibt es ein Update zu den Robotaxis, die bald nach München kommen werden und Einblicke in die laufende Sexismus-Debatte zum Teufelsrad auf der bald startenden Wiesn.

    Ihr habt Jacky um vegane Tipps gebeten und sie hat geliefert: Veganer Döner: Sel’s Kitchen, Görresstraße 9, Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 21.30 Uhr, das Angebot ist komplett vegetarisch, der Großteil sogar komplett vegan: Es gibt Kumpir, Seitan und Falafel schon ab um die 7 Euro.

    Vegane Bagels: New York Bagel Bar, Hohenzollernstraße 45, Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 18 Uhr, es stehen mit „Upper West Side“ (8,90 Euro) mit Karottenlachs, Blattspinat und einer Dill-Senf-Sauce und „Williamsburg“ mit Falafel und Hummus (9,50 Euro) zwar nur zwei vegane Optionen auf der Karte, ihr könnt euch aber auch euren eigenen Bagel zusammenstellen.

    Unsere GoodNews der Woche: München bekommt vielleicht einen neuen Erinnerungsort. Im April 1945 rettete Hanns Huber die Mitgliederkartei der NSDAP vor der Vernichtung. Danach geriet er in Vergessenheit. Seine Großnichte und Münchens Oberbürgermeister Krause setzen sich nun für ein Gedenken ein.

    Credits

    Produktion: Aylin Sancak
    Redaktion: Antonia Franz, Jaqueline Lang, Lisa Bögl und wir: Tim Brack und Linus Freymark
    Redaktionsschluss: Dienstag, 01.09.2026 um 14 Uhr

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    20 min
  • Die Welle – Podcast-Tipp

    Am 16. April 2025 verunglückt eine junge Surferin an der Eisbachwelle in München. Die Polizei ermittelt gegen Unbekannt wegen fahrlässiger Körperverletzung. Und die Welle wird erstmal gesperrt. Es ist der Anfang eines Konfliktes, der sich über mehrere Monate hinzieht und bald das ganze Land bewegt.

    Die Eisbachwelle steht wie kein anderer Ort für ein urmünchner Lebensgefühl, nämlich Leben und Leben lassen, weit in die Stadtpolitik hinein. Auch weil alle Seiten über Jahrzehnte voneinander profitiert haben. Weil eine einst illegale Subkultur zur Touristenattraktion wurde.

    Aber was passiert, wenn jemand sein Leben in dieser rechtlichen Grauzone verliert?

    Eine Podcast-Serie über den Kampf um eine Münchner Ikone.

    Hören Sie die erste Folge jetzt kostenlos und alle weiteren Folgen sofort mit SZ Plus exklusiv auf SZ.de im Kanal von Das Thema , bei Apple Podcasts oder Spotify.

    32 min
  • #28 Aufbruchsstimmung beim TSV 1860 München / Urlaub in München

    Der TSV 1860 München ist nach dem Zwangsabstieg in die Regionalliga in die neue Saison gestartet. Und die Fans? Sind nach dem Ausstieg des Investors Hasan Ismaik voller Zuversicht und Vorfreude auf die neue Spielzeit. Endlich könne der Verein wieder selbst über seine Zukunft entscheiden, heißt es unter den Fans. Wir waren beim Saisonauftakt dabei und haben die Aufbruchsstimmung auf Giesings Höhen eingefangen. Wer noch mehr über die Sechzger lesen will: SZ-Autor Markus Schäflein beschäftigt sich intensiv mit dem Verein. Seine Artikel findet ihr hier.

    Die Stammstrecke ist im August mal wieder gesperrt: Diesmal trifft es den Münchner Westen zwischen Pasing und Hackerbrücke. Trotzdem gibt es viele Möglichkeiten, sich im Ferienmonat eine schöne Zeit in München zu machen und die Stadt neu zu erkunden. Habt ihr zum Beispiel schon mal vom Sudetendeutschen Museum in der Au gehört? Und wusstet ihr, dass der höchste Berg der Stadt nicht der Olympiaberg ist, sondern in Solln liegt? Mehr Tipps für den Urlaub daheim gibt es in der aktuellen Folge von „Hey München“. Nachlesen könnt ihr die Tipps aus allen Stadtvierteln hier. Und wer wissen will, wie man mit der S-Bahn zu den Badeseen in der Region kommt, kann das hier herausfinden.

    Jackies Gastrotipp ist diese Woche Frühstück auf dem Viktualienmarkt: Panini und Focacce kriegt ihr bei Marinas Feinkost, bretonische Galettes beim Coucou Foodmarket, Waygu-Leberkassemmel bei Fullblood Westerberger in der Metzgerzeile. Noch zwei weitere Tipps, wo ihr auch lecker frühstücken könnt, die aber etwas teurer sind, findet ihr hier. Jackie hat außerdem Tipps für vegane Cafés in München.

    Die Good News der Woche: Die Bodenrichtwerte sinken um bis zu 30 Prozent, was sich positiv auf die Mieten in der Stadt auswirken kann.

    Moderation: Linus Freymark, Lisa Bögl

    Redaktion: Laura Terberl, Anna-Maria Salmen, Jaqueline Lang, Heiner Effern, Tim Brack
    Redaktionsschluss: Dienstag, 11. August 2026, um 14 Uhr

    Habt ihr Fragen oder Anregungen? Schreibt uns gerne eine Direktnachricht auf Instagram! https://www.instagram.com/szmuenchen/

    Klickt hier, wenn ihr euch für ein Digitalabo der SZ interessiert, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts

    Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner findet ihr hier

    22 min

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