
Sign up to save your podcasts
Or


Im Gespräch mit Barbara Ondrisek zum Thema Chatbots. Was heute schon möglich ist, was die Zukunft bringt und was man als Autor*in mit einem eigenen Chatbot alles anfangen kann, z.B. um die eigenen Bücher zu bewerben.
Musik am Beginn: Adam Selzer, „Vintage News“
***
Mark Dawsons Buchwelten Chatbot auf Facebook
Klaudias Website
***
Prototyping Tools als Grundlage für einfache Chatbots
Chatbots können auch Persönlichkeiten haben
Chatbots bieten einen viel natürlicheren Umgang für die User als stupide Formularausfüllerei.
conversational interface
Es geht rein um die Interaktion – ein Frage und Antwort Spiel.
Formular als interaktiver Dialog
Auf FB Messenger weiß man als Chatbotbetreiber bereits den Namen des Chatters – und meistens noch Einiges mehr.
Chatbots von Autoren: stellen die Welt im Buch vor und personalisieren die Figuren im Buch
AR/VR – von den Holodecks bei Startrek in unsere Wohnzimmer
Es gibt noch immer interaktive Textadventures!
Eliza Bot (Joseph Weizenbaum) – der erste Chatbot am MIT mit psychotherapeutischem Hintergrund. Ziel war es, den User zum Reden zu motivieren.
Thema Chatbots wird von den großen Tech-Firmen seit zwei Jahren gepusht; z.B. IBM Watson NLP (natural language processing) System
Technisch ein alter Hut seit den 1960er Jahren
Ein Chatbot lebt von der menschlichen Sprache.
Grammatik, Slang und Rechtschreibfehler sind ein großes Problem für Bots.
Defaultnachricht, wenn es ein Problem gibt: Sorry, I didn’t get that! Mäh!
kommerzielle Chatbots haben üblicherweise Deep learning dahinter und sammeln extrem viele Daten.
Datenschutz ist in EU ein Thema, aber in den Staaten nicht. Aber Chatbot Betreiber ebenso wie FB (oder jede Plattform) lesen mit!
AI und Deep Learning machen bei den meisten Chatbots keinen Sinn. Man braucht für ein neuronale Netz sehr viele Daten in einer extrem guten Qualität.
Ein selbst lernender Chatbot ist kein Produkt von der Stange! Aber ein Chatbot ist kein Kind, das man erziehen kann.
Die meisten Chatbots brauchen kein DeepLearning, stattdessen Tools zur Sprachanalyse wie IBM Watson oder Amazon Lex.
Human Handover – ein Servicemitarbeiter übernimmt vom Chatbot und beantwortet Anfragen, wenn der Bot nicht mehr weiter weiß.
Eine Person muss den Chatbot und das System dahinter trainieren. Es ist nicht so einfach, wie manche denken.
Alle Eastereggs in Alexa und Siri sind händisch reinprogrammiert.
Apropos: Chatbots können auch auf verbale Sprache reagieren. Es gibt auch AI Systeme, die Lippen lesen.
Schriftbasierte Chatbots reagieren auch auf RichText Elemente und Emojis.
Microsoft Tay hat auf Twitter selbst gelernt – innerhalb von wenigen Stunden wurde er zu einem rassistischen A****loch und Holocaust Leugner.
User versuchen, den Bot zu »brechen«. Im positiven Sinne: Sie freuen sich wahnsinnig, wenn sie ein Easteregg finden.
Es sollte immer klar sein, dass man mit einem Chatbot schreibt und umgekehrt sollte auch ein human handover klar gekennzeichnet sein.
Klick-and-play: einen einfachen Chatbot kann man schnell und ohne Vorwissen zusammen klicken. Wenn man Interesse hat, kann das in wenigen Stunden bis zu einem Wochenendprojekt stehen.
Mit Interaktion geht es eher um das Feingefühl und die Eigenschaften des Bots.
Checkt Eure Seiten-Suchfelder: Was sind die häufigsten Suchanfragen?
Konversationen werden häudig von Produktmanagern oder Marketingabteilungen geschrieben, aber nicht von den Leuten, die sich wirklich auskennen und ihre Zielgruppe kennen.
Ein Krimi-Bot! Interaktive Schnitzeljagd durch Wien … Es sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Upsell: Bücher via Chatbot verkaufen.
Bewertungen sind _das_ Selling-Argument.
Voice ist ein riesen Thema und wird die nächsten Jahre noch größer werden.
Sprachsteuerung: datenschutztechnisch ist das ein Wahnsinn. Alexa und Co hören die ganze Zeit zu. Bei Alexa werden die Aufnahmen nach einiger Zeit wieder gelöscht, aber um auf das Weckwort zu hören, muss die ganze Zeit zugehört werden. Selbst wenn man dem Anbieter vertrauen sollte, solche Systeme können natürlich auch gehackt werden.
Bekleidungsratgeber mit Kamera im Schlafzimmer sind keine gute Idee.
Glühbirnen im WLAN sind auch absurd, dennoch sind SmartHome und Sprachassistenten die Zukunft.
Unterstützt den Vienna Writer’s Blog & Podcast
By Klaudia Zotzmann-KochIm Gespräch mit Barbara Ondrisek zum Thema Chatbots. Was heute schon möglich ist, was die Zukunft bringt und was man als Autor*in mit einem eigenen Chatbot alles anfangen kann, z.B. um die eigenen Bücher zu bewerben.
Musik am Beginn: Adam Selzer, „Vintage News“
***
Mark Dawsons Buchwelten Chatbot auf Facebook
Klaudias Website
***
Prototyping Tools als Grundlage für einfache Chatbots
Chatbots können auch Persönlichkeiten haben
Chatbots bieten einen viel natürlicheren Umgang für die User als stupide Formularausfüllerei.
conversational interface
Es geht rein um die Interaktion – ein Frage und Antwort Spiel.
Formular als interaktiver Dialog
Auf FB Messenger weiß man als Chatbotbetreiber bereits den Namen des Chatters – und meistens noch Einiges mehr.
Chatbots von Autoren: stellen die Welt im Buch vor und personalisieren die Figuren im Buch
AR/VR – von den Holodecks bei Startrek in unsere Wohnzimmer
Es gibt noch immer interaktive Textadventures!
Eliza Bot (Joseph Weizenbaum) – der erste Chatbot am MIT mit psychotherapeutischem Hintergrund. Ziel war es, den User zum Reden zu motivieren.
Thema Chatbots wird von den großen Tech-Firmen seit zwei Jahren gepusht; z.B. IBM Watson NLP (natural language processing) System
Technisch ein alter Hut seit den 1960er Jahren
Ein Chatbot lebt von der menschlichen Sprache.
Grammatik, Slang und Rechtschreibfehler sind ein großes Problem für Bots.
Defaultnachricht, wenn es ein Problem gibt: Sorry, I didn’t get that! Mäh!
kommerzielle Chatbots haben üblicherweise Deep learning dahinter und sammeln extrem viele Daten.
Datenschutz ist in EU ein Thema, aber in den Staaten nicht. Aber Chatbot Betreiber ebenso wie FB (oder jede Plattform) lesen mit!
AI und Deep Learning machen bei den meisten Chatbots keinen Sinn. Man braucht für ein neuronale Netz sehr viele Daten in einer extrem guten Qualität.
Ein selbst lernender Chatbot ist kein Produkt von der Stange! Aber ein Chatbot ist kein Kind, das man erziehen kann.
Die meisten Chatbots brauchen kein DeepLearning, stattdessen Tools zur Sprachanalyse wie IBM Watson oder Amazon Lex.
Human Handover – ein Servicemitarbeiter übernimmt vom Chatbot und beantwortet Anfragen, wenn der Bot nicht mehr weiter weiß.
Eine Person muss den Chatbot und das System dahinter trainieren. Es ist nicht so einfach, wie manche denken.
Alle Eastereggs in Alexa und Siri sind händisch reinprogrammiert.
Apropos: Chatbots können auch auf verbale Sprache reagieren. Es gibt auch AI Systeme, die Lippen lesen.
Schriftbasierte Chatbots reagieren auch auf RichText Elemente und Emojis.
Microsoft Tay hat auf Twitter selbst gelernt – innerhalb von wenigen Stunden wurde er zu einem rassistischen A****loch und Holocaust Leugner.
User versuchen, den Bot zu »brechen«. Im positiven Sinne: Sie freuen sich wahnsinnig, wenn sie ein Easteregg finden.
Es sollte immer klar sein, dass man mit einem Chatbot schreibt und umgekehrt sollte auch ein human handover klar gekennzeichnet sein.
Klick-and-play: einen einfachen Chatbot kann man schnell und ohne Vorwissen zusammen klicken. Wenn man Interesse hat, kann das in wenigen Stunden bis zu einem Wochenendprojekt stehen.
Mit Interaktion geht es eher um das Feingefühl und die Eigenschaften des Bots.
Checkt Eure Seiten-Suchfelder: Was sind die häufigsten Suchanfragen?
Konversationen werden häudig von Produktmanagern oder Marketingabteilungen geschrieben, aber nicht von den Leuten, die sich wirklich auskennen und ihre Zielgruppe kennen.
Ein Krimi-Bot! Interaktive Schnitzeljagd durch Wien … Es sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Upsell: Bücher via Chatbot verkaufen.
Bewertungen sind _das_ Selling-Argument.
Voice ist ein riesen Thema und wird die nächsten Jahre noch größer werden.
Sprachsteuerung: datenschutztechnisch ist das ein Wahnsinn. Alexa und Co hören die ganze Zeit zu. Bei Alexa werden die Aufnahmen nach einiger Zeit wieder gelöscht, aber um auf das Weckwort zu hören, muss die ganze Zeit zugehört werden. Selbst wenn man dem Anbieter vertrauen sollte, solche Systeme können natürlich auch gehackt werden.
Bekleidungsratgeber mit Kamera im Schlafzimmer sind keine gute Idee.
Glühbirnen im WLAN sind auch absurd, dennoch sind SmartHome und Sprachassistenten die Zukunft.
Unterstützt den Vienna Writer’s Blog & Podcast