Das Farmerhaus in Groß-Umstadt ist kein normales Restaurant. Es steht für südafrikanische Küche mitten im Odenwald, mit ausgestopften Tieren an den Wänden, einem Shuttle-Service nach Hause – und einer Familiengeschichte, die vor über 60 Jahren in Namibia begann.
Lars und Silvio verbringen einen Abend und einen Vormittag mit Sandro und Marlon Schodlok, den Brüdern der dritten Generation, die das Farmerhaus heute führen. Die Großeltern haben es gegründet, die Eltern haben es aufgebaut – und die beiden haben es übernommen, kurz bevor Corona alles zum Stillstand brachte.
In dieser Folge geht es um Familienunternehmen und darum, was es bedeutet, eine Geschichte weiterzuschreiben, statt sie nur zu verwalten. Wie trifft man Entscheidungen, wenn man in dem Haus aufgewachsen ist, das man heute führt? Was macht Qualität in der Gastronomie wirklich aus? Und warum funktioniert ein Menü mit drei Gängen besser als eine Karte mit 30 Gerichten?
Dazu: Krokodilfleisch, Namibia-Rinderhackfleisch in der Kaffeetasse und Heiratsanträge – darunter einer, bei dem Silvio fast pleiteging.
Eine Folge über Handwerk, Leidenschaft und den Mut, etwas Besonderes besonders zu lassen.