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HAMBURG. Julia Leitner kocht im CODA in Berlin mit zwei Michelin-Sternen, Rosina Ostler überzeugt im Münchner Alois ebenfalls mit zwei Sternen, und Alina Meissner-Bebrout revolutioniert mit ihrem bibraud in Ulm die schwäbische Küche. Was diese drei Frauen gemeinsam haben? Sie gehören zu einer neuen Generation von Spitzenköchinnen, die die deutsche Gastronomie prägen – und sie sind nur die Spitze des Eisbergs.
Von 18 zu 72: Die große ErweiterungCHEF:IN, im Januar 2025 mit 18 Köchinnen gestartet, erweitert seine Plattform nun deutlich: Fünf spezialisierte Watch Lists mit insgesamt 72 Frauen dokumentieren erstmals umfassend die weibliche Expertise in der deutschen Spitzengastronomie. Neben der erweiterten Köchinnen-Liste (27 Frauen) würdigt CHEF:IN nun auch Sommelièren, Barkeeperinnen, Gastgeberinnen und internationale Köchinnen. "Die deutsche Spitzengastronomie wird weiblicher – und das nicht nur in der Küche", erklärt Denise Snieguole Wachter, Gründerin von CHEF:IN. "Mit unserer Erweiterung würdigen wir die Expertise von Frauen in allen Bereichen der gehobenen Gastronomie. Von der Bar über den Service bis zum Weinkeller – überall gibt es außergewöhnliche Talente, die mehr Sichtbarkeit verdienen.
Nur vier Prozent: Die AusgangslageDie Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Nur vier Prozent der ausgezeichneten Köche in Deutschland sind Frauen. Trotz herausragender Leistungen, trotz Michelin-Sternen, trotz innovativer Konzepte – die Sichtbarkeit fehlt. Strukturelle Hürden wie 16-Stunden-Tage, patriarchalische Strukturen und die schwierige Vereinbarkeit mit Familie erschweren den Aufstieg. Doch der Wandel ist spürbar. Immer mehr Frauen prägen nicht nur die Küche, sondern auch die Bar, den Service und die Weinberatung. CHEF:IN macht diese Entwicklung nun systematisch sichtbar.
Die neuen CHEF:IN Watch Lists 2026 gliedern sich in fünf Kategorien:
CHEF:IN KÖCHINNEN (27): Die erweiterte Basis präsentiert Deutschlands führende Küchenchefinnen – von etablierten Sterneköchinnen wie Julia Anna Leitner (Coda, Berlin) und Rosina Ostler (Alois, München) über TV-bekannte Gesichter wie Alina Meissner-Bebrout (bibraud, Edda, Ulm) und Zora Klipp (Weidenkantine, Blattgold, Hamburg) bis zu aufstrebenden Talenten wie Marita Rempel (Restaurant GUI, Bielefeld) und Clara Hunger (nullkommaeins, Hamburg).
Die vollständige Liste:
CHEF:IN GASTGEBERINNEN (12): Sie orchestrieren das Gasterlebnis, schaffen Atmosphäre und sorgen für unvergessliche Momente – die neue Kategorie würdigt erstmals die Kunst der gehobenen Gastfreundschaft.
CHEF:IN SOMMELIÈREN (10): Weinexpertise auf höchstem Niveau: Diese Sommelières prägen die Getränkekultur in Deutschlands besten Restaurants und setzen neue Standards in der Weinberatung.
CHEF:IN BARKEEPERINNEN (10): Von klassischer Barkultur bis zu innovativen Cocktail-Konzepten – diese Barkeeperinnen beweisen, dass die Bar längst nicht mehr reine Männerdomäne ist.
CHEF:IN INTERNATIONAL (13): Der Blick über den Tellerrand: Diese Liste präsentiert Köchinnen, die international für Aufsehen sorgen und zeigen, dass weibliche Kulinarik-Expertise ein globales Phänomen ist.
Mit der Erweiterung entwickelt sich CHEF:IN zur umfassenden Brand: 2026 entstehen Video-Content-Serien sowie die CHEF:IN Awards im September in Hamburg – das erste Event seiner Art, das ausschließlich weibliche Gastro-Expertise würdigt. "Wir dokumentieren nicht nur, wir gestalten aktiv mit", betont D. "Diese 72 Frauen sind Vorbilder für die nächste Generation. Sie zeigen: Exzellenz in der Gastronomie ist weiblich, vielfältig und zukunftsweisend."
By HAMBURG. Julia Leitner kocht im CODA in Berlin mit zwei Michelin-Sternen, Rosina Ostler überzeugt im Münchner Alois ebenfalls mit zwei Sternen, und Alina Meissner-Bebrout revolutioniert mit ihrem bibraud in Ulm die schwäbische Küche. Was diese drei Frauen gemeinsam haben? Sie gehören zu einer neuen Generation von Spitzenköchinnen, die die deutsche Gastronomie prägen – und sie sind nur die Spitze des Eisbergs.
Von 18 zu 72: Die große ErweiterungCHEF:IN, im Januar 2025 mit 18 Köchinnen gestartet, erweitert seine Plattform nun deutlich: Fünf spezialisierte Watch Lists mit insgesamt 72 Frauen dokumentieren erstmals umfassend die weibliche Expertise in der deutschen Spitzengastronomie. Neben der erweiterten Köchinnen-Liste (27 Frauen) würdigt CHEF:IN nun auch Sommelièren, Barkeeperinnen, Gastgeberinnen und internationale Köchinnen. "Die deutsche Spitzengastronomie wird weiblicher – und das nicht nur in der Küche", erklärt Denise Snieguole Wachter, Gründerin von CHEF:IN. "Mit unserer Erweiterung würdigen wir die Expertise von Frauen in allen Bereichen der gehobenen Gastronomie. Von der Bar über den Service bis zum Weinkeller – überall gibt es außergewöhnliche Talente, die mehr Sichtbarkeit verdienen.
Nur vier Prozent: Die AusgangslageDie Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Nur vier Prozent der ausgezeichneten Köche in Deutschland sind Frauen. Trotz herausragender Leistungen, trotz Michelin-Sternen, trotz innovativer Konzepte – die Sichtbarkeit fehlt. Strukturelle Hürden wie 16-Stunden-Tage, patriarchalische Strukturen und die schwierige Vereinbarkeit mit Familie erschweren den Aufstieg. Doch der Wandel ist spürbar. Immer mehr Frauen prägen nicht nur die Küche, sondern auch die Bar, den Service und die Weinberatung. CHEF:IN macht diese Entwicklung nun systematisch sichtbar.
Die neuen CHEF:IN Watch Lists 2026 gliedern sich in fünf Kategorien:
CHEF:IN KÖCHINNEN (27): Die erweiterte Basis präsentiert Deutschlands führende Küchenchefinnen – von etablierten Sterneköchinnen wie Julia Anna Leitner (Coda, Berlin) und Rosina Ostler (Alois, München) über TV-bekannte Gesichter wie Alina Meissner-Bebrout (bibraud, Edda, Ulm) und Zora Klipp (Weidenkantine, Blattgold, Hamburg) bis zu aufstrebenden Talenten wie Marita Rempel (Restaurant GUI, Bielefeld) und Clara Hunger (nullkommaeins, Hamburg).
Die vollständige Liste:
CHEF:IN GASTGEBERINNEN (12): Sie orchestrieren das Gasterlebnis, schaffen Atmosphäre und sorgen für unvergessliche Momente – die neue Kategorie würdigt erstmals die Kunst der gehobenen Gastfreundschaft.
CHEF:IN SOMMELIÈREN (10): Weinexpertise auf höchstem Niveau: Diese Sommelières prägen die Getränkekultur in Deutschlands besten Restaurants und setzen neue Standards in der Weinberatung.
CHEF:IN BARKEEPERINNEN (10): Von klassischer Barkultur bis zu innovativen Cocktail-Konzepten – diese Barkeeperinnen beweisen, dass die Bar längst nicht mehr reine Männerdomäne ist.
CHEF:IN INTERNATIONAL (13): Der Blick über den Tellerrand: Diese Liste präsentiert Köchinnen, die international für Aufsehen sorgen und zeigen, dass weibliche Kulinarik-Expertise ein globales Phänomen ist.
Mit der Erweiterung entwickelt sich CHEF:IN zur umfassenden Brand: 2026 entstehen Video-Content-Serien sowie die CHEF:IN Awards im September in Hamburg – das erste Event seiner Art, das ausschließlich weibliche Gastro-Expertise würdigt. "Wir dokumentieren nicht nur, wir gestalten aktiv mit", betont D. "Diese 72 Frauen sind Vorbilder für die nächste Generation. Sie zeigen: Exzellenz in der Gastronomie ist weiblich, vielfältig und zukunftsweisend."