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Über diese Folge:
Zwischen dem 31. August und dem 9. November 1888 wurden im Osten Londons fünf Frauen getötet:
Ihre Fälle wurden später unter der Bezeichnung „kanonische Fünf“ zusammengefasst. Ein einzelner Täter für alle fünf Fälle ist bis heute nicht bewiesen.
Die Folge folgt den erhaltenen Akten und zeitgenössischen Berichten. Sie erzählt von den Lebenswegen der Frauen, den Ermittlungen der Metropolitan Police und der City of London Police, den sogenannten Ripper-Briefen, der Kreideschrift in der Goulston Street und den Männern, die im Laufe der Jahrzehnte als Verdächtige genannt wurden.
Weitere Themen sind die modernen Untersuchungen eines Catherine Eddowes zugeschriebenen Tuchs, die wissenschaftlichen Einwände gegen die daraus abgeleiteten DNA-Behauptungen und die Frage, weshalb der Fall bis heute immer neue vermeintliche Lösungen hervorbringt.
Im letzten Teil geht es um die Geschichte hinter „From Hell“: Stephen Knights Verschwörungserzählung, die Graphic Novel von Alan Moore und Eddie Campbell und die Verfilmung aus dem Jahr 2001 mit Johnny Depp.
Achtung Inhaltswarnung:
Diese Folge behandelt Tötungsdelikte, körperliche Verletzungen, Armut, Alkoholabhängigkeit, Antisemitismus, psychische Erkrankungen, historische Diskriminierung und die Unterbringung von Menschen in Arbeitshäusern und psychiatrischen Einrichtungen.
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Stimmen- und Rechtehinweis:
Sämtliche Rechte an meiner Stimme und den Sprachaufnahmen dieser Folge liegen bei mir. Jede Nutzung, Bearbeitung, Verviältigung oder synthetische Nachbildung meiner Stimme bedarf meiner ausdrücklichen Zustimmung.
Quellen und Literatur:
Erhaltene Akten und zeitgenössische Berichte:
Metropolitan Police, Aktenbestand „Whitechapel Murders“, The National Archives, Kew, insbesondere MEPO 3/140, MEPO 3/141, MEPO 3/3153 sowie HO 144/220–221.
Zeitgenössische Berichte über die gerichtlichen Leichenschauen zu Mary Ann Nichols, Annie Chapman, Elizabeth Stride, Catherine Eddowes und Mary Jane Kelly, vor allem aus The Daily Telegraph und The Times aus dem Jahr 1888. Für Mary Jane Kelly: The Daily Telegraph, 13. November 1888 – Inquest transcript.
Donald Swanson, Bericht über den Stand der Whitechapel-Ermittlungen an das Home Office, 19. Oktober 1888.
Thomas Bond, ärztlicher Bericht an Robert Anderson, 10. November 1888.
Thomas Arnold und Charles Warren, Berichte zur Kreideschrift in der Goulston Street, 6. November 1888.
Melville Macnaghten, Memorandum vom 23. Februar 1894. Die verschiedenen Fassungen sind hier als Transkriptionen zugänglich.
Melville L. Macnaghten: Days of My Years, London 1914.
John Littlechild, Brief an George R. Sims, 23. September 1913, veröffentlicht und eingeordnet unter anderem bei Stewart P. Evans und Keith Skinner.
Robert Anderson: The Lighter Side of My Official Life, London 1910.
Donald Swansons handschriftliche Randnotizen in seinem persönlichen Exemplar von Andersons Memoiren, öffentlich bekannt seit 1987.
Charles Booth: Life and Labour of the People in London sowie die Booth’schen Armutskarten, London 1889 ff. Online zugänglich über The National Archives und das LSE Booth Archive.
Zeitgenössische Ausgaben von The Times, The Star, The Illustrated Police News und East London Observer aus den Monaten August bis November 1888.
George Bernard Shaw: „Blood Money to Whitechapel“, Leserbrief in The Star, 24. September 1888.
City Press, 6. Oktober 1888, zur Belohnung der Corporation of London.
Hansard, Unterhaus, 13. November 1888, zur Annahme und öffentlichen Bekanntgabe von Charles Warrens Rücktritt.
The Times, 17. März 1903, zum Prozess gegen George Chapman wegen des Mordes an Maud Marsh.
Korrespondenz Königin Victorias mit Premierminister Lord Salisbury aus dem November 1888, abgedruckt unter anderem bei Stewart P. Evans und Keith Skinner.
Housing of the Working Classes Act 1890 und Public Health Acts Amendment Act 1890, jeweils in der ursprünglichen Fassung.
Bücher und Forschung:
Hallie Rubenhold: The Five. The Untold Lives of the Women Killed by Jack the Ripper, Doubleday, London 2019. Das Buch wurde 2019 mit dem Baillie Gifford Prize for Non-Fiction ausgezeichnet.
Drew Gray: „‘The Five’ by Hallie Rubenhold review“, History Today, Band 69, Heft 5, Mai 2019.
Philip Sugden: The Complete History of Jack the Ripper, London 1994/2002.
Paul Begg: Jack the Ripper. The Definitive History, London 2003.
Paul Begg, Martin Fido und Keith Skinner: The Complete Jack the Ripper A–Z, London 2010.
Donald Rumbelow: The Complete Jack the Ripper, London 1975/2004.
Stewart P. Evans und Keith Skinner: The Ultimate Jack the Ripper Sourcebook, London 2000.
Andrew Cook: Prince Eddy. The King Britain Never Had, 2006.
Matthew Sturgis: Walter Sickert: A Life, 2005.
Stephen Knight: Jack the Ripper. The Final Solution, London 1976. Das Buch zeigt, wie die später für „From Hell“ wichtige Verschwörungserzählung verbreitet wurde. Für ihren Wahrheitsgehalt liefert es keinen verlässlichen Beleg.
Andrea Nini: „An authorship analysis of the Jack the Ripper letters“, Digital Scholarship in the Humanities 33 (3), 2018, Seiten 621–636.
Woher die Verschwörungserzählung stammt:
BBC, Dokumentarreihe Jack the Ripper, 1973.
The Sunday Times, 18. Juni 1978, über Joseph Gormans damalige Bezeichnung seiner Geschichte als Schwindel. Seine späteren und erneut abweichenden Darstellungen werden unter anderem bei Donald Rumbelow sowie Stewart P. Evans und Keith Skinner eingeordnet.
Die Diskussion um das Tuch und die DNA:
Jari Louhelainen und David Miller: „Forensic Investigation of a Shawl Linked to the ‘Jack the Ripper’ Murders“, Journal of Forensic Sciences 65 (1), 2020, Seiten 295–303; online veröffentlicht am 12. März 2019.
D. Kim Rossmo: Kommentar zur Studie, Journal of Forensic Sciences 65 (1), 2020, Seiten 330–333.
Expression of Concern, Journal of Forensic Sciences, 12. August 2024.
Russell Edwards: Naming Jack the Ripper, London 2014. Das Buch enthält die von Edwards vertretene Herkunftsgeschichte des Tuchs und seine damaligen Aussagen zur DNA-Untersuchung.
Drew Gray, University of Northampton, 4. März 2025, zur erneuerten Behauptung, Aaron Kosminski sei als Täter identifiziert worden.
A&E, aktualisiert am 12. August 2026, zum Stand der Forderung nach einer neuen gerichtlichen Leichenschau. Eine fachbegutachtete Bestätigung der DNA-These liegt damit nicht vor.
Science, 15. März 2019, über die offenen Fragen zur Herkunft des Tuchs, mögliche Kontaminationen und die Aussagekraft der Untersuchung.
From Hell: Comic und Film:
Alan Moore und Eddie Campbell: From Hell. Being a Melodrama in Sixteen Parts, erschienen zwischen 1989 und 1996; Anhang The Dance of the Gull Catchers, 1998; Gesamtausgabe 1999.
American Film Institute: From Hell (2001), zu Besetzung, Produktion und Laufzeit.
Box Office Mojo: From Hell, zum weltweiten Einspielergebnis.
Erinnerung und öffentliche Wahrnehmung:
University of Leicester, 2017, zur schwierigen Identifizierung Mary Jane Kellys und zur Lage ihres Grabes.
Museums Association, 12. August 2015, zur Eröffnung des Jack the Ripper Museum und den damaligen Protesten.
BBC History Magazine/HistoryExtra und The Independent, 23. Januar 2006, zur Leserumfrage von 2006. Die Abstimmung war nicht repräsentativ.
Wichtig für die Einordnung:
Der Fall wurde nie aufgeklärt. Die in der Folge genannten Männer tauchten in zeitgenössischen Ermittlungen, späteren Erinnerungen oder nachträglich entwickelten Theorien als Verdächtige auf. Ihre Nennung bedeutet keine Feststellung ihrer Täterschaft.
Einige Angaben wurden erst Jahre oder Jahrzehnte nach den Ereignissen niedergeschrieben. Andere widersprechen überprüfbaren Daten oder wurden von den ursprünglichen Erzählern später verändert. Diese Unterschiede werden in der Folge jeweils kenntlich gemacht.
Bei den neueren DNA-Behauptungen und den Arbeiten lebender Autorinnen, Autoren und Forschender beziehe ich mich auf ihre veröffentlichten Aussagen sowie auf die dazu erschienene fachliche Kritik.
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Am 15. April 1954 brechen zehn Schüler und vier erwachsene Begleitpersonen von Obertraun zu einer Wanderung ins Dachsteinmassiv auf. Eine Lehrerin entscheidet sich während des Aufstiegs zur Umkehr. Die übrigen dreizehn Menschen werden später von zwei Arbeitern der Materialseilbahn gesehen. Danach verliert sich ihre Spur im Schneesturm.
Diese Folge folgt dem Weg der Heilbronner Gruppe vom Aufbruch über die Schönbergalm bis ins offene Gelände des Dachsteinplateaus. Sie erzählt von den ersten Suchversuchen, der wochenlangen Bergungsaktion und den Spuren, anhand derer die letzten Stunden der Gruppe rekonstruiert wurden.
Auch die Frage nach Verantwortung gehört zu dieser Geschichte. Warum wurde die Route geändert? Welche Warnungen sind zuverlässig überliefert? Wurde das Wetter unterschätzt? Dabei werden die unterschiedlichen Einschätzungen des Filmemachers Hajo Baumgärtner, des Heilbronner Stadtarchivars Christhard Schrenk, ehemaliger Schüler und einer Angehörigen voneinander getrennt dargestellt.
Inhaltswarnung:
Quellen
Dokumentationen und zeitgenössisches Material:
Weiterführende Literatur:
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Robin Hood gehört zu den bekanntesten Sagengestalten Europas. Ob hinter dem Namen eine historische Person stand, ist bis heute ungeklärt.
Die frühesten erhaltenen Balladen zeigen einen Geächteten, der sich deutlich von späteren Darstellungen unterscheidet. Robin ist dort ein Yeoman und kein enteigneter Graf. Sein König heißt Edward. Maid Marian, Bruder Tuck und Richard Löwenherz spielen in dieser frühen Überlieferung noch keine Rolle.
Die Folge beginnt mit einer Nacherzählung zentraler Motive aus den ältesten Robin-Hood-Texten. Anschließend führt die Spur in das mittelalterliche Forstrecht, die Praxis der Ächtung und englische Gerichtsakten des 13. Jahrhunderts. Spätere Chronisten, Dorffeste, Theaterstücke, Romane und Filme veränderten die Figur immer weiter.
In dieser Folge geht es unter anderem um:
Historische Einordnung:
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QUELLEN UND LITERATUR
Mittelalterliche und frühneuzeitliche Quellen:
Wissenschaftliche Literatur:
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Inhaltswarnung:
In dieser Folge geht es um:
– die Entstehung der Titanic und der Olympic-Klasse
Besprochene Mythen und Legenden:
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Ein besonderes Dankeschön geht an Luke in den USA, der einige der Funksprüche für diese Folge eingesprochen hat. So führt diese Folge eine kleine Verbindung über den Atlantik – bis dorthin, wo die Titanic einst ankommen sollte. Ihr findet ihn auf Instagram unter: https://www.instagram.com/leonlagrey/
Danke, dass ihr heute wieder mit mir durch die Schatten gereist seid.
Frage an euch:
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Quellen und Recherchegrundlage:
Diese Folge basiert auf historischen Untersuchungsberichten, Zeugenaussagen, Schiffsdokumenten, zeitgenössischen Berichten und moderner Titanic-Forschung. Besonders wichtig waren dabei die Protokolle und Abschlussberichte der amerikanischen Senatsuntersuchung von 1912 sowie der britischen Wreck Commissioner’s Inquiry unter Lord Mersey. Beide Untersuchungen sind heute unter anderem über das Titanic Inquiry Project zugänglich.
Für technische Details, Passagier- und Besatzungsdaten, Funkverkehr, Rettungsbootfragen und die Einordnung einzelner Aussagen wurden außerdem Fachportale und Datenbanken wie Encyclopedia Titanica, das Maritime Museum of the Atlantic in Halifax, Unterlagen zur International Ice Patrol sowie Veröffentlichungen zu Harland & Wolff, White Star Line und RMS Titanic Inc. herangezogen.
Zu den wichtigsten Sekundärquellen gehören unter anderem Werke von Walter Lord, Robert D. Ballard, Richard Howells, Mark Chirnside, Frances Wilson, Tim Maltin sowie moderne technische Neubewertungen wie A Centennial Reappraisal und Materialanalysen zu Stahl und Nieten, unter anderem von Tim Foecke und Jennifer Hooper McCarty.
Einzelne Originalworte in der Folge – etwa Funksprüche der Californian und Titanic, Frederick Fleets Meldung „Iceberg right ahead“, Harold Brides Erinnerung an den SOS-Funkspruch sowie Auszüge aus Esther Harts Brief vom 14. April 1912 – wurden nur dort verwendet, wo sie durch Untersuchungsprotokolle, überlieferte Funklisten oder dokumentierte Briefe belegbar sind. Szenische Elemente, für die keine wörtliche Originalquelle erhalten ist, wurden im Skript ausdrücklich als atmosphärische Rekonstruktion gekennzeichnet.
Für spätere Entwicklungen wurden außerdem Quellen zum Wrackfund von 1985, zur Bergung und Ausstellung von Artefakten, zur Debatte um die Titanic als Grabstätte sowie offizielle Untersuchungen und Berichte zur Implosion des Tauchboots Titan berücksichtigt.
Hinweis: Zahlen zu Passagieren, Überlebenden und Todesopfern schwanken je nach Quelle leicht. In der Folge werden deshalb bewusst gerundete Werte, Spannen oder die am breitesten gestützten Angaben verwendet. Mythen, Legenden, Theorien und nicht eindeutig belegbare Überlieferungen werden in der Folge klar als solche eingeordnet.
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Drei Brüder, die zunächst den Stern trugen und später selbst von Gesetzeshütern verfolgt wurden: Die Geschichte der Dalton-Bande gehört zu den bekanntesten Erzählungen des amerikanischen Westens.
Frank Dalton galt als angesehener Deputy US Marshal. Nach seinem gewaltsamen Tod übernahmen seine jüngeren Brüder Grat und Bob Aufgaben im Gesetzesdienst. Auch Emmett Dalton begleitete sie als Wächter und Posse-Mann. Dabei lernten die Brüder die Zuständigkeitsprobleme und Schwachstellen der Behörden im Grenzgebiet zwischen Kansas, dem Oklahoma-Territorium und dem damaligen Indianerterritorium aus nächster Nähe kennen.
Vorwürfe wegen Whiskeyhandels und Pferdediebstahls, der missglückte Zugüberfall bei Alila in Kalifornien und das Gefühl, vom Rechtssystem ungerecht behandelt zu werden, leiteten den Bruch mit ihrem bisherigen Leben ein. Bob, Grat und Emmett Dalton wurden zu Gejagten. Gemeinsam mit Männern wie Bill Doolin, George „Bitter Creek“ Newcomb, Charlie Bryant, Dick Broadwell und Bill Powers entstand eine Bande, die mehrere Züge überfiel und den Behörden immer wieder entkam.
Nach den Überfällen bei Wharton, Leliaetta, Red Rock und Adair stiegen die ausgesetzten Belohnungen. Die Jagd auf die Bande wurde immer enger. Bob Dalton entwickelte daraufhin einen letzten Plan: Zwei Banken sollten gleichzeitig und am helllichten Tag ausgeraubt werden. Als Tatort wählte er ausgerechnet Coffeyville in Kansas, die frühere Heimat der Brüder.
Am Morgen des 5. Oktober 1892 ritten Bob, Grat und Emmett Dalton gemeinsam mit Bill Powers und Dick Broadwell in die Stadt. Trotz falscher Bärte wurden sie erkannt. Während sich die Männer auf die First National Bank und die C. M. Condon & Company Bank aufteilten, bewaffneten sich Einwohner im nahe gelegenen Eisenwarenladen.
Innerhalb von etwa zwölf Minuten entwickelte sich ein heftiger Schusswechsel. Stadtmarshal Charles Connelly, Lucius Baldwin, George Cubine und Charles Brown wurden getötet. Aufseiten der Bande starben Bob und Grat Dalton, Bill Powers und Dick Broadwell. Emmett Dalton wurde von zahlreichen Kugeln und Schrotladungen getroffen, überlebte jedoch.
1893 wurde Emmett wegen Mordes zweiten Grades zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach rund vierzehn Jahren kam er zunächst auf Bewährung frei und wurde wenig später begnadigt. Er zog nach Kalifornien, arbeitete als Bauunternehmer und Immobilienmakler, veröffentlichte Bücher und beteiligte sich an filmischen Darstellungen seiner eigenen Geschichte.
Hinweis zur historischen Sprache
Hinweis zur historischen Einordnung:
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Quellenverzeichnis:
Primär- und zeitgenössische Quellen / zeitgenössische Berichterstattung:
Rechtlicher Hinweis zur Verwendung: Dieses Skript gibt ausschließlich historische, gemeinfreie Ereignisse sowie öffentlich dokumentierte Forschungsstände wieder. Es enthält keine wörtlichen Übernahmen aus den genannten Quellen, sondern eigenständige Formulierungen. Die handelnden Personen sind seit über einem Jahrhundert verstorben. Klar als Legende oder Überlieferung gekennzeichnete Inhalte erheben keinen Anspruch auf Tatsachenbehauptung.
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In dieser Folge reisen wir nach Grönland – nach Kalaallit Nunaat. Es geht um eine Geschichte, über die lange kaum öffentlich gesprochen wurde: die sogenannte Spiralkampagne.
Ab den 1960er-Jahren wurden tausenden grönländischen Mädchen und Frauen Spiralen eingesetzt. In vielen dokumentierten Fällen geschah das ohne ausreichende Aufklärung, ohne wirksame Einwilligung, ohne Wissen der Eltern oder gegen den Willen der Betroffenen. Viele der Mädchen waren minderjährig, einige erst zwölf, dreizehn oder vierzehn Jahre alt.
Diese Folge erzählt die Geschichte hinter diesem dänisch-grönländischen Kapitel: von der Kolonialgeschichte Grönlands über die Modernisierungsprogramme nach dem Zweiten Weltkrieg, die sogenannten Experimentkinder von 1951, die Bevölkerungspolitik der 1960er-Jahre, die Berichte der Betroffenen, das jahrzehntelange Schweigen, die DR-Recherche von 2022, die unabhängige Untersuchung, die offizielle Entschuldigung Dänemarks und die spätere Entschädigungsregelung.
Es ist eine Geschichte über Macht, Medizin, koloniales Denken und darüber, was passieren kann, wenn Menschen nicht mehr als einzelne Personen mit Rechten gesehen werden, sondern als Zahlen in einer Planungstabelle.
Inhaltswarnung:
Hinweis zur Einordnung:
Kapitel dieser Folge:
• Ankommen in Kalaallit Nunaat
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In dieser Folge von "Chronik der Schatten" geht es nach Nordhessen – genauer gesagt zum Eisenberg bei Goldhausen, südwestlich von Korbach.
Auf den ersten Blick wirkt der Eisenberg unscheinbar: bewaldet, ruhig, mit einem alten Aussichtsturm auf der Kuppe. Doch in seinem Inneren liegt eine der bedeutendsten Goldlagerstätten Deutschlands. Über Jahrhunderte wurde hier Gold gewonnen – in engen Stollen, mit harter Handarbeit und unter Bedingungen, die man sich heute kaum noch vorstellen kann.
Wir schauen uns an, wie dieses Gold überhaupt in den Berg kam, warum der Eisenberg eigentlich einen irreführenden Namen trägt und wie aus einer Bergmannssiedlung das heutige Goldhausen entstand.
Außerdem geht es um die Burg Eisenberg, später Schloss Eisenberg, die einst auf der Kuppe stand. Sie war Residenz der Grafen von Waldeck-Eisenberg, wurde ausgebaut, beschädigt, verlassen, abgetragen und schließlich fast vollständig vergessen – bis Archäologen ihre Grundmauern wieder sichtbar machten.
Natürlich darf auch die Sagenwelt nicht fehlen. Denn rund um den Eisenberg erzählen sich die Menschen Geschichten vom Zwerg Erpo, vom Goldhäuser Teich und von den Wichteln im Berg. Diese Erzählungen werden in der Folge klar als Sagen eingeordnet, zeigen aber sehr schön, wie tief sich der Goldbergbau in das Gedächtnis der Region eingegraben hat.
In dieser Folge geht es unter anderem um:
– den geologischen Ursprung des Goldes im Eisenberg
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QUELLEN UND LITERATUR
Hinweis zur Arbeitsweise:
Fachliteratur und wissenschaftliche Grundlagen:
• Jens Kulick: Burg Eisenberg bei Goldhausen. Führungsblatt zu den Wallanlagen und der Ruine Burg Eisenberg auf dem Eisenberg bei Korbach-Goldhausen, Kreis Waldeck-Frankenberg. Archäologische Denkmäler in Hessen, Heft 17. Landesamt für Denkmalpflege Hessen.
• Jens Kulick: Goldbergbau am Eisenberg bei Goldhausen. Führungsblatt zu einem Industriedenkmal des Mittelalters und der frühen Neuzeit bei Korbach-Goldhausen, Kreis Waldeck-Frankenberg. Archäologische Denkmäler in Hessen, Heft 143. Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Wiesbaden 1998.
• Walter Hellwig: Die Suche nach Gold in Deutschlands reichster Lagerstätte, dem Eisenberg bei Korbach und seiner Umgebung. Korbach, 2016.
• Walter Hellwig, Birgit Emde und Volker Emde: Durch Stollen und Schächte zum Gold. Zur Geschichte des Goldbergbaus im Eisenberg bei Goldhausen.
• Rudolf Knappe: Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen, 3. Auflage, 2000.
• Jörg Lindenthal: Kulturelle Entdeckungen. Archäologische Denkmäler in Hessen. Jenior, Kassel, 2004.
• Rolf Müller: Schlösser, Burgen, alte Mauern. Hessendienst der Staatskanzlei, Wiesbaden, 1990.
• U. Bockshammer: Ältere Territorialgeschichte der Grafschaft Waldeck. Marburg, 1958.
Historische Quellen und ältere Überlieferung:
• Albertus Magnus: De mineralibus. Erwähnung des Goldes aus dem Raum Korbach beziehungsweise Eisenberg.
• Tacitus: Annalen. Hinweis auf den antiken Flussnamen Adrana, der häufig mit der heutigen Eder in Verbindung gebracht wird.
• Alfred Yark: Darstellung zur Burggeschichte des Eisenbergs. Waldeckische Gemeinnützige Zeitschrift, 1837; später auch in: Friedrich Gottschalck: Die Ritterburgen Deutschlands, Band 1, Magdeburg, 1840.
• Anonymer Verfasser: Historisch-kritischer Commentar über Yark’s Eisenberg. Waldeckische Gemeinnützige Zeitschrift, 1837.
Onlinequellen und Institutionen:
• Goldhausen im Ferienland Waldeck: Informationen zur Ortsgeschichte, zum Goldbergbau am Eisenberg, zur Burgruine Eisenberg, zum Besucherbergwerk, zur Goldspur Eisenberg sowie zu den Goldhäuser Sagen und Märchen.
• Hansestadt Korbach: Themenseite „Gold“ mit Informationen zur Goldlagerstätte, zum Besucherbergwerk, zur Goldspur Eisenberg und zum Wolfgang-Bonhage-Museum Korbach.
• Geopark GrenzWelten: Informationen zum Goldbergbaurevier am Eisenberg, zur Entstehung der Goldlagerstätte, zu den historischen Stollen und zur Goldspur Eisenberg.
• Westfälische Hanse: Beiträge zu den „Korbacher Unterwelten“ sowie zu Gold, Kupfer und Eisen in Korbach.
• LAGIS Hessen: Eintrag zur Burg Eisenberg bei Korbach.
• Germanisches Nationalmuseum / Projekt „Renaissanceschlösser in Hessen“: Informationen zur Ruine Eisenberg bei Goldhausen.
• EBIDAT – Datenbank des Europäischen Burgeninstituts: Einträge „Eisenberg I–III“ bei Korbach.
• Wolfgang-Bonhage-Museum Korbach: Informationen zur Dauerausstellung über Stadtgeschichte, Geologie, Archäologie, Goldbergbau und Burg Eisenberg.
• Wikipedia: Artikel „Burg Eisenberg (Korbach)“ und „Goldhausen (Korbach)“ als ergänzende Überblicksquellen und zur Orientierung bei Baugeschichte, Datierungen, Ortsgeschichte und weiterführenden Verweisen.
Sagen und Erzählgut:
• Goldhausen im Ferienland Waldeck: „Der Goldhäuser Teich“ nach M. Schmalz. Grundlage für die Sage um den Zwerg Erpo, den Goldhäuser Teich, den Königssohn vom Rhein, das Amulett und die verlorene Goldader.
• Goldhausen im Ferienland Waldeck: „Das Märchen von Goldhausen“. Grundlage für die Erzählung von den Goldhäuser Wichteln, der goldenen Kugel und dem Bergmann, der den Frieden des kleinen Volkes stört.
Hinweis:
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Quellen und weiterführende Literatur:
Wissenschaftliche Literatur:
Heinz Nagl: Der Zauberer-Jackl-Prozeß. Hexenprozesse im Erzstift Salzburg 1675–1690. In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde. Teil 1: Band 112/113, 1972/73, S. 385–539. Teil 2: Band 114, 1974/75, S. 79–241.
Gerald Mülleder: Zwischen Justiz und Teufel. Die Salzburger Zauberer-Jackl-Prozesse (1675–1679) und ihre Opfer. LIT Verlag, Wien 2009.
Gerald Mülleder: Vom Zauberer Jackl und seinem Anhang – Zur Rezeption und Tradition der Salzburger Zauberer-Jackl-Prozesse. In: Festschrift Heide Dienst zum 65. Geburtstag.
Wolfgang Fürweger: Verbrannte Kindheit. Die vergessenen Kinder der Hexenprozesse um den Zauberer Jackl. Ueberreuter, Wien 2015.
Online-Quellen und Nachschlagewerke:
Wikipedia: Zauberbubenprozesse in Salzburg
Wikipedia: Zaubererjackl witch trials
Wikipedia: Max Gandolph von Kuenburg
Rita Voltmer: Salzburger Zauberer-Jackl-Verfolgungen (1675–1679), Anmerkungsapparat mit Forschungsüberblick
Skriptum: Die Bettlerbubenverfolgung in Salzburg 1675 bis 1681
Leseprobe zu Wolfgang Fürweger: Verbrannte Kindheit
derStandard.at: Der „Zauberer Jackl“ und die Auslöschung der Unterschicht
SalzburgerLand Magazin: Sagenhaft: Der Zauberer-Jackl
MeinBezirk.at / Tennengau: Was steckt dahinter: Der Zauberbubenprozess
Blogdokumentation: Die Zauberer-Jackl-Prozesse in Salzburg
Künstlerische und dokumentarische Aufarbeitungen:
Felix Mitterer: Die Kinder des Teufels.
Sabine Bauer: Hast du den Zauberer Jackl gekannt?
Hinweis zur Quellenlage:
Die Opferzahlen der Salzburger Zauberer-Jackl-Prozesse unterscheiden sich je nach Zählweise und Forschungsansatz. In der Literatur werden ungefähr 198 bis 232 Angeklagte beziehungsweise in den Prozesszusammenhang einbezogene Personen genannt. Die Zahl der Hingerichteten schwankt je nach Abgrenzung zwischen mindestens 138 beziehungsweise 139 und bis zu etwa 167 Menschen. In der Folge werden deshalb bewusst Spannweiten genannt und keine einzelne glatte Zahl.
Auch einzelne Altersangaben, Schreibweisen und Datierungen unterscheiden sich in der Literatur. Das betrifft unter anderem das Alter Jakob Kollers, das Alter Dionys Feldners, das jüngste genannte Todesopfer sowie die Schreibweise Zillner beziehungsweise Ziller. Diese Unsicherheiten werden in der Folge entsprechend eingeordnet.
In der Folge wird ausdrücklich zwischen belegbaren Fakten, Forschungsdeutungen, erfolterten Aussagen und späteren Sagenmotiven unterschieden. Alles, was in den Bereich der Sage, Überlieferung oder Vermutung fällt, wird als solches gekennzeichnet.
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In dieser Folge reisen wir nach Nürnberg und Ansbach ins frühe 19. Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht Kaspar Hauser, der am 26. Mai 1828 plötzlich auf dem Nürnberger Unschlittplatz auftauchte und schon bald als „Kind Europas“ bekannt wurde.
Wir sprechen über seine ersten Tage in Nürnberg, die Briefe, die er bei sich trug, seine später erzählte Vorgeschichte, die Beobachtungen im Turm Luginsland, seine Zeit bei Georg Friedrich Daumer, Johann Biberbach, Gottlieb von Tucher und Johann Georg Meyer.
Außerdem geht es um Anselm von Feuerbach, die Idee eines „Verbrechens am Seelenleben“, die Prinzentheorie um das Haus Baden, Lord Stanhope, den tödlichen Vorfall im Ansbacher Hofgarten und die Frage, weshalb Kaspar Hausers Geschichte bis heute so stark nachwirkt.
Ein wichtiger Teil der Folge ist die moderne DNA-Forschung. Die Untersuchungen zeigen: Kaspar Hauser war nach heutigem wissenschaftlichem Stand kein badischer Erbprinz. Damit ist eine der berühmtesten Theorien widerlegt, aber seine eigentliche Herkunft bleibt weiterhin ungeklärt.
Triggerwarnung:
Erwähnte Themen in der Folge:
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Musik-, Stimm- und Produktionsrechte
Weitere verwendete Audioelemente, Sounds oder Medien stammen gegebenenfalls aus PowerDirector 365. Auch hierfür lag mir zum Zeitpunkt der Veröffentlichung die erforderliche Lizenz vor.
Alle Rechte an der konkreten Zusammenstellung, Bearbeitung und Einbindung in diese Episode liegen bei mir, soweit rechtlich zulässig und soweit nicht anders gekennzeichnet.
Hinweis zur Verwendung künstlicher Intelligenz
Das Titelbild sowie der Gesang und die musikalische Umsetzung der Titelmusik wurden mithilfe generativer künstlicher Intelligenz erstellt. Der Liedtext stammt vollständig von mir.
Quellenhinweise und weiterführende Literatur
Für diese Folge wurden historische Quellen, zeitgenössische Zeugnisse, wissenschaftliche Arbeiten, museale Informationen, neuere DNA-Untersuchungen sowie ausgewählte Darstellungen zur literarischen und filmischen Rezeption des Falls Kaspar Hauser genutzt.
Primärquellen und zeitgenössische Zeugnisse:
Anselm von Feuerbach: Kaspar Hauser. Beispiel eines Verbrechens am Seelenleben des Menschen, Ansbach 1832. Digitalisat über die Bayerische Staatsbibliothek / Münchener Digitalisierungszentrum.
Jakob Friedrich Binder: Bekanntmachung des Magistrats der Stadt Nürnberg, 1828. Die Bekanntmachung betrifft den in Nürnberg aufgefundenen jungen Menschen, der später als Kaspar Hauser bekannt wurde.
Philip Henry Earl Stanhope: Materialien zur Geschichte Kaspar Hausers, Heidelberg 1835.
Jochen Hörisch, Hrsg.: Ich möchte ein solcher werden wie … Materialien zur Sprachlosigkeit des Kaspar Hauser, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1979.
Biografische und historische Überblicksquellen:
Deutsche Biographie: Eintrag Hauser, Kaspar.
Markgrafenmuseum Ansbach / Kaspar-Hauser-Abteilung: Informationen zu Leben, Tod und Nachwirkung Kaspar Hausers.
Stadt Ansbach / Tourismus Ansbach: Informationen zu Kaspar-Hauser-Orten, dem Markgrafenmuseum und den Ansbacher Erinnerungsorten.
Bayerische Schlösserverwaltung: Informationen zum Ansbacher Hofgarten und zum Vorfall vom 14. Dezember 1833.
Romantisches Franken: Informationen zum Kaspar-Hauser-Gedenkstein im Ansbacher Hofgarten mit der Inschrift „Hic occultus occulto occisus est“.
Wikipedia-Artikel Kaspar Hauser, deutschsprachige Fassung, als ergänzende Überblicksquelle und zur Orientierung über Literatur, Rezeption und Forschungsstand. Zentrale Angaben wurden mit weiteren Quellen abgeglichen.
Wissenschaftliche Literatur und Forschung:
Ivo Striedinger: Hauser Kaspar, der „rätselhafte Findling“, in: Lebensläufe aus Franken, Band III, 1927.
Ivo Striedinger: Neues Schrifttum über Kaspar Hauser, in: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte, 6. Jahrgang, 1933.
Jean Mistler: Gaspard Hauser, un drame de la personnalité, Fayard, Paris 1971.
Fritz Trautz: Zum Problem der Persönlichkeitsdeutung: Anläßlich des Kaspar-Hauser-Buches von Jean Mistler, in: Francia, Band 2, 1974.
Karl Leonhard: Kaspar Hauser und die moderne Kenntnis des Hospitalismus, in: Confinia Psychiatrica, Band 13, 1970.
Walther Schreibmüller: Bilanz einer 150jährigen Kaspar-Hauser-Forschung, in: Genealogisches Jahrbuch, Band 31, 1991, S. 43–84.
Peter Josef Keuler: Der Findling Kaspar Hauser als medizinisches Phänomen. Eine medizinhistorische Analyse der überlieferten Quellen, Dissertation, Bochum 1997.
Manfred Risse, Christine Bartsch, Thomas Dreyer, Günter Weiler: The death of Kaspar Hauser (17 Dec 1833) – assassination, suicide or self-inflicted injury?, in: Archiv für Kriminologie, 216, 2005, S. 43–53.
Johannes Mayer / Peter Tradowsky: Kaspar Hauser. Das Kind von Europa, Urachhaus, Stuttgart 1984. Diese Quelle wurde vor allem als weiterführende Literatur zur Deutungs- und Rezeptionsgeschichte berücksichtigt.
DNA-Analysen:
G. M. Weichhold, J. E. Bark, W. Korte, W. Eisenmenger, K. M. Sullivan: DNA analysis in the case of Kaspar Hauser, in: International Journal of Legal Medicine, 111, 1998, S. 287–291. Diese Untersuchung steht im Zusammenhang mit der 1996 bekannt gewordenen DNA-Analyse, die unter anderem durch den Spiegel öffentlich diskutiert wurde.
ZDF/ARTE-Dokumentation: Der Mordfall Kaspar Hauser, 2002, mit rechtsmedizinischen Untersuchungen unter Beteiligung des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Münster / Bernd Brinkmann. Die Ergebnisse wurden später kontrovers diskutiert und durch neuere DNA-Untersuchungen erneut eingeordnet.
Walther Parson, Christina Amory, Turi King, Michaela Preick, Cordula Berger, Anna König, Gabriela Huber, Katja Anslinger, Birgit Bayer, Gottfried Weichhold, Timo Sänger, Sabine Lutz-Bonengel, Heidi Pfeiffer, Michael Hofreiter, Dietmar Pfründer, Carsten Hohoff, Bernd Brinkmann: Kaspar Hauser’s alleged noble origin – New molecular genetic analyses resolve the controversy, in: iScience, Volume 27, Issue 9, 2024.
Literarische und filmische Rezeption:
Paul Verlaine: Gaspard Hauser chante, aus dem Zyklus Sagesse, 1881.
Jakob Wassermann: Caspar Hauser oder Die Trägheit des Herzens, 1908.
Werner Herzog: Jeder für sich und Gott gegen alle, Spielfilm, 1974.
Peter Sehr: Kaspar Hauser, Spielfilm, 1993, mit André Eisermann in der Titelrolle.
Hinweis zur Einordnung:
Mein Mikro findet ihr hier: https://amzlink.to/az0fmj3oRmgSC
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QUELLEN UND MATERIAL
Wissenschaftliche Studien (Auswahl):
Wrackfunde und laufende Archäologie:
Suchexpeditionen und Nachleben:
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