Clixoom - Science & Future

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Clixoom - Science & Future episodes

  • Erd-Magnetfeld kollabiert: Das sind die fatalen Folgen!
    Das Magnetfeld der Erde wird immer schwächer, darüber sind Forschende sich einig. Ob nun eine Umpolung droht, die in der Vergangenheit drastische Konsequenzen für das irdische Leben hatte, stand lange auf der Kippe. Fest steht - mit dem Kollaps des Magnetfeldes verliert die Erde ihr stärkstes Schutzschild gegen kosmische Strahlungen und mörderische Sonnenstürme. Möglich, dass sogar unsere Vorfahren, die Neandertaler, so einem galaktischen Bombardement zum Opfer gefallen sind. Klar ist jedenfalls - ohne Magnetfeld würde es zu einem massiven klimatischen Umbruch kommen. Eine Umpolung steht meist am Ende dieses Prozesses, der - wie Forschende nun erleichtert feststellen konnten - meist mehrere tausend Jahre dauert. Befinden wir uns also tatsächlich auf dem Weg zur Umpolung, bleibt wenigstens noch genug Zeit zur Vorbereitung.
    12 min
  • Mars-Rover “Perseverance” gelandet: Spürt er endlich außerirdisches Leben auf?
    Mit Grazie und Präzision landet Mars-Rover “Perseverance” auf dem Roten Planeten. Sein Ziel: außerirdisches Leben aufspüren. Denn seine Landeort, der Jezero-Krater, soll einst der Schauplatz eines wilden Wasserstromes gewesen sein. Hier wird “Perseverance” anhand spezifischer und hochqualitativer Ausrüstung die Umgebung scannen und nach den Überresten vergangener Lebensformen suchen. In etwa zehn Jahren, 2031, sollen dann auch die ersten Gesteinsproben des Rovers gen Erde geschickt werden und auf Zusammensetzung, aber auch auf Spuren fossilen und mikrobiellen Lebens untersucht werden. Außerdem dabei - “Perseverance”s eigener Helikopter, der ihn umkreist und die Gegend erkundet. Damit soll garantiert werden, dass der Rover lang dort oben bleiben kann und ohne Probleme weite Gebiete erschließt. Wir drücken die Daumen, dass “Perseverance” seinem Namen treu bleibt und viele wertvolle Ergebnisse liefert.
    8 min
  • Schwarze Löcher von unfassbarer Größe entdeckt - sind sie eine Gefahr?
    Eine Trillion Sonnenmassen bringt dieses Schwergewicht auf die Waage, entstanden aus dem Kollaps einer Raum-Zeit-Tasche. Klingt nach der Entstehungsgeschichte eines grässlichen Monsters, meint aber tatsächlich Schwarze Löcher. Noch existieren diese Riesen nur in der Theorie, aber ihre Existenz ist hochwahrscheinlich. Forschende der Queen Mary University in London nahmen zuerst primordiale Schwarze Löcher ins Visier, also solche, die vor der Formierung großer Galaxien entstanden sind. Anders als konventionelle stellare oder supermassive Schwarze Löcher entstanden sie nicht aus einer Supernova oder durch das Verschlingen von Sternen, sondern aus dem Kollaps von Gaswolken. Direkt nach dem Urknall waren die Bedingungen im Kosmos demnach so grundliegend anders, dass Schwarze Löcher in allen Größen und Massen entstehen konnten. Wenn es also Schwarze Löcher in Größe einer Haarspange geben konnte, warum dann nicht auch extrem große Schwarze Löcher? Diese Theorie wurde durch Computer simuliert und ausgewertet. Das Ergebnis?! Schwer möglich, dass es solche Giganten gibt. Sie würden sich außerhalb von Galaxien aufhalten und den Raum kontrollieren. Außerdem erhoffen sich Forschende von diesen Kraftprotzen eine Erklärung zur Dunklen Materie.
    9 min
  • Corona-Pandemie enthüllt - so steht es wirklich um die Digitalisierung in Deutschland
    Seit knapp einem Jahr hat sich unser gesamtes Leben in den digitalen Raum verschoben. Arbeit, Schule, Studium und Freizeit bewegen sich seit dem ersten Lockdown immer mehr in Clouds und Datennetzen. Doch was bedeutet das für das internationale Breitbandnetzwerk? Kann es dem Stresstest standhalten? Größtenteils ja, konnten Forschende nun feststellen. Sie nahmen wichtige Knotenpunkte ins Auge, besonders im Zeitraum von Januar bis Juni 2020, also zur Hochzeit der ersten Welle. Zwar sind Datenströme an bestimmten Stellen um bis zu 30% gestiegen, doch Reserven und spontan in Betrieb genommene Netze konnten diesen Ansturm abfedern. So sieht es zumindest im internationalen Bild aus. Deutschland allein betrachtet schwächelt etwas - das berüchtigte Stadt-Land-Gefälle schlägt auch hier wieder zu. Einige Betriebe schickten ihre Angestellten gar nicht erst ins Home Office, weil sie wussten, dass das nicht möglich sein würde. In Teilen Deutschland herrscht also noch immer Funkstille. Spätestens die Corona-Pandemie hat diesen Dorn noch tiefer gebohrt - sodass das Problem nun vielleicht endlich angepackt wird. Denn noch ist unsicher, wie viele Wellen Corona noch schlagen wird und wie sich unsere Lebens- und Internetgewohnheiten wohl nachhaltig verändert haben. Hier gilt es also - schnell handeln, damit Deutschland den Zug nicht schon wieder verpasst.
    10 min
  • Mega-Explosion im Herzen der Milchstraße - was passiert mit dem Schwarzen Loch?
    Rätselhafte Radiowellen senden Forschende im Jahr 1960 auf eine Entdeckungsreise, die die tiefsten Geheimnisse unserer Milchstraße enthüllen wird. Sie sind nur eine von zahlreichen Spuren, die in unserer Galaxie herumgeistern, Zeugen eines gewaltigen historischen Ereignisses. Egal, wie man das Teleskop dreht und wendet, alles deutet immer wieder auf das Herzstück der Milchstraße, einen gigantischen Quasar der ungewöhnlich hell leuchtet. Wie er entstanden ist, verbleibt ebenfalls im Raum der Spekulationen. Doch eine Theorie fügt sich fabelhaft mit den Indizien, die Forschende über Jahre gesammelt haben: ist vor Milliarden von Jahren das Schwarze Loch im Inneren der Milchstraße explodiert? Für die damalige Milchstraße könnte das alles verändert haben - für die Erde wohl nicht. Denn die vermutete Explosion deckt sich mit keinem Massensterben oder Ähnlichem auf dem Planeten Erde. Und von Panik wird auch jetzt abgeraten - dass sich solch ein Ereignis kosmischen Ausmaßes in unserer Lebzeit wiederholt, ist sehr, sehr, unwahrscheinlich.
    11 min
  • Deutscher Supercomputer ebnet den Weg zum ersten Exascale-Rechner
    Der schnellste Supercomputer Europas steht in Deutschland. JUWELS, Standort Jülich, Nordrhein-Westfalen, ist ein richtiges Schwergewicht, das sogar im internationalen Ranking Platz sieben bestreitet. Mit einer Rechenleistung von 85 Billiarden Operationen pro Sekunde wuppt JUWELS mal so eben die Leistung von 300.000 normalen Computern. Er hilft der Forschung, die immer weiter anschwellenden Massen an Daten und Rechensätzen zu bewältigen. Nicht nur speichern und verarbeiten gehört dazu, inzwischen arbeitet jedes Feld mit Prognosen und Simulationen komplexer Sachverhalte. Ohne Supercomputer undenkbar. Von Klimawandel bis künstlicher Intelligenz können Szenarien Milliarden Male durchgespielt werden, sodass die Forschung sich daran orientieren und anpassen kann. Ganz schöner Kraftakt - und der frisst Energie. Doch JUWELS ist dank seiner Bauart bemerkenswert energieeffizient. Vieles an JUWELS ist einfach unschlagbar - weswegen er nun auch als Vorlage für die Technik der Zukunft dienen soll. Exascale-Rechner sind das nächste Level, 10 bis 20-mal schneller als die besten Supercomputer. Läuft alles glatt, können sie ab 2023 in Betrieb genommen werden - dank der sauberen Vorarbeit von JUWELS.
    Mehr über Computer wie JUWELS und deren atemberaubenden Fortschritt erfahrt ihr im iX Magazin, DEM Fachmagazin für Technik, Computer und Digitalisierung. Wir haben euch eine Ausgabe GRATIS gesichert! Einfach hier abchecken:
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    #supercomputer #computer #technik #forschung #Science #Clixoom
    11 min
  • Entstammt rätselhaftes WOW-Signal einem außerirdischen Raumschiff?
    Auf Jerry Ehmans Notizen zu diesem schicksalsschweren Tag im Jahre 1977 prangt nur ein Wort: WOW. Nicht unbedingt, weil Ehman so begeistert war. Damit signalisierte er, dass er eine Frequenz empfangen hatte, die der Strahlung neutralen Wasserstoffs entsprach - er schrieb also entlang der “H-Eins-Linie” - und heraus kam das Wort WOW. Grund zur Begeisterung gab es allerdings trotzdem. Bis heute gilt das Signal als einer der besten Hinweise, die wir auf außerirdische Zivilisationen haben. Und neue Erkenntnisse stützen die Vermutungen von damals - aufgrund des Frequenzbereichs und der Länge des empfangenen Signals stehen natürliche, irdische oder kosmische Quellen außer Frage. Neue Theorien vergleichen das Signal mit der Ausstrahlung eines Lasers, welcher ein außerirdisches Raumschiff antreiben könnte. Ähnliche Technik wird gerade von uns Menschen getestet, um das Sternesystem Proxima Centauri anzupeilen. Ist das also die Antwort? Leider nur in Teilen. Denn es verbleiben offene Fragen - warum konnten präzisere Teleskope über mehrere Jahrzehnte kein ähnliches Signal einfangen? Können wir uns sicher sein über den Start- und Endpunkt? Wie es in der Forschung eben üblich ist, gibt man sich bis jetzt nicht mit der bloßen These zufrieden. Zu viele Lücken, zu wenig (Gegen-)Beweise.
    11 min

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