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  • Einfluss
    Vom Låden und vom Leben Nummer 32 - Einfluss
    (...wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt)
    Vom Låden und vom Leben
    (audiofile #32: Einfluss)
    Servus ihr Liem dord draußen, heud hab ich amål widder a echde Glosse. Enne zum Nachdengg und a dünnes Eis. Sozumsåch a Deema, wo ich mir nei die Nesseln sedz könnd. Ich du das awer goar ned so mein. Ich möcherd blos, dassder amål drüwer nachdengg dud.
    In mein Beidråch vom End vom ledzdn Jåhr hab ich mich üwer a boar Blüdn aufgeregd, wo des Inderned so dreim dud. A in Bunggdo Verhaldn, Moral und unnern ureichndsdn Denggmusdern. Enne Sach hab ich awer noch rausgelassen. Weil ich eh scho heffdich wår und weil ich mich nedd a noch in die Nesseln sezz wolld.
    Mir grieng immer widder vo allermöchlichn Leud gsåchd, was richdich und was falsch is, im Inderned. Und des hadd nacherd a öfders amål Konsegwenzn. Manches Mål in die enne und a annersch Mål in die annere Richdung.
    Die zwä Låcher, wo sozumsåch Meinung mach du, sind zum ennen die selbsdernanndn Morålbolizisdn. Da wird zum Beischbiel rechd deudlich Werd auf korreggde Frauenbilder geleechd. Wennsde nei a Feddnäpfle neidreed dusd, reechd sich irchndwer drüwer auf. Wenn der des guud machd, also in sein Sinn, erreechd er endschbrechnd viel Aufmerggsamkeid und es gibbd ennen so genannden Schiddsdorm. Dess kann dann zum Beischbiel dazu führ, dass a comicbüchle zurückgezong werrn muss.
    Ledzdes Jåhr erschd bassierd. Mid enn Schbezialband vonnener seid Jåhrzehndn eddablierdn Serie. Spiru und Fandasio Sonderband Nummer Zwäevirrzich, von Danni und Jann. Da gehds um Umweldschudz, um Durrbokabbidalismus und es wird sogår der Donald Drumbb karrikierd, wenn a nur zum neiinderbreddier. Im Büchle hässder nämmlich Simon Sandis. Wie auch immer. Der Danni is ja immer a weng friwol mid seine Subberschneggli, und so sin die Mädels a eher legger für leud mid Übsilongromosömli gemåld. Ich fand den Band eichndlich echd nedd, wenn a a weng üwerfrachded mid Inhald. War scho rechd viel aggduelle Demaddig drin. Awer insgsammd auf jedn Fall gud mid den Deema umganggn. Awer ich bin ja a a alder Sagg mid denne obn erwähndn Übsilongromosömli. Den Band duds edz auf jedn Fall nimmer gebb. Hadder Verlach zurügggezochn. Weils hald ennen Schiddstorm geechn die Bildli vom Danni geem hadd. Rassisdisch und sexisdisch. Für mich eefach a gude Gschichd midd neddn Bildli. Un weder Rassismus noch Sexismus wär mir irchndwie nein Sinn kommen. Grad weil die Deemen eem um aggduelle Broblemmaddign gehn.
    Mir lassn uns hald vo denne Morålbollizisdn gern amål verglär, wiemer so a Sach zum sehn hamm. Hädd ich goar ned gmerggd. Dangge, dassder mich drauf aufmerggsam gmachdd habbd. Nadürlich is des Schmutz. Vergeebds mer. Wie konnd ich bloss. Wardscheins muss der Danni edz a noch irchndwo zu Greuze griech. Oder had sein seid üwer fuffzich Jåhrn edablierdn Ruf als Comiczeichner verschbield.
    Also ruinierder Ruf fürn Verlåch, fürn Zeichner und a finanzielles Debågl. Des Bendl schlächd ganz schö weid in Richdung Negaddiefbillanz.
    Na ja. So is des mid derre ennen seid.
    Die annere Seid is BuggDogg. Ja, genau des mid denne Sensazionen. Wo sich nacherd milionen Büchli verkäff dun. Und wo die Mädli åschdee dun für a Audogrämmle. Dess is a so a exdreeme Machd vo dem Indernedd. Des sin awer kenne Morålbollizisdn. Könndsder mir glebb. Weil des Fraunbild, wo in denne Büchli beschriem wird, hadd mid Moral, also aggdueller, zeidgeisdlicher Moral nix zum duun. Wardscheins nedd immer, awer innem größeren Massschdab. Dieses dumme, naive, gesdriche und exdreem beinliche Fraunbild, was in denne Büchlie immer widder geschilderd wird, is mir zudiefsd zu wider. Also mir, mid meine Übsilongromosömli.
    Awer genau dess is middlerweile a Milionengeschäffd. Besdsellerlisdn nauf und nunner. Immer schön mid bundn Musdern am Schnidd. Hädd mer früher in Romanhefdli gedruggd. In dem Fall gehd des Bendl also in die annere Seide. Zugewinn am Marggd für sgrubbellose Konzerne, wo den Missd schamlos ausnudz du. Für a durchaus bossidiefe Billanz.
    Beides echd a hefdiche Machd... Wo a boar Leud, wo von kennem an Aufdrach grichdd hamm, da ausühm dun. Is dess okei? Sin mir nedd dodål behämmerd? Wie kann dess denn sein, dass des beides bassier dud? Gleichzeidich? Dass was echd frauenverachdendes und sexisdisches brudål buumd und was eichndlich Guudes und zumindesd ziemlich harmloses nacherd derård diffamierd wird, dassder Varlach sich beuch muss, um grösseren Schadn zum verhindern?
    Also ich find beides blöd. Awer bersönlich sin mir die BuggDogg Sensäischens noch liewer. Die dun hald nur ennen gscheidn Missd brobagier, wo ich ned lees möchd. Awer ich du immer såch, jeder vo uns hadd a ganz briwades Fäibl für Dräsch. Nur hald bei jedn a weng annersch. Insofern gönn ich dess denne. Is hald blöd, dass des im Momend im Buchhandl ganz schö die normåle Schangsenverdeilung kabudd mach dud.
    Für die annere Seid du ich mir echd schwerer, Verschdändnis aufzumbring.
    Am End gehds beidesmal um des gleiche. Blos kombledd kondrär. Und beides mal lassn mir uns verzähl, was richdich und was falsch is.
    Also nedd gleich meggern, weil ich irchendwie vielleichd irchndwas verdeidig du, was bös is, oder was innen Dregg zieh, was subber is.
    Ich find bloß, dassder da amål drüwer nachdengg könnd.
    Desweechn du ich euch edz a allends grüwln lass und verabschied mich wie immer. Dschau, arrifidertschi, euer Gerd
    8 min
  • Gerds garstiges Geblubber 52 oder: Die Geschichte eines MonostichonMonsters
    Direkt nach dem zweiten Wichtelpodcast des Podwichtelns von Nerds gegen Stephan gibt es noch einen Nachschlag. Ich hatte es bereits angekündigt. Auch dafür nochmal ein Dank an Zock-Bock-Radio. Wir hoffen, dass ihr auch an diesem Nachschlag Spaß habt.
    Natürlich wünschen wir das euch allen. Aber ohne den Anstoß, wäre diese neue Geschichte nicht entstanden. "Die Geschichte eines MonostichonMonsters".
    Viel Spaß mit unserem Mini-Hörbuch!
    23 min
  • Podwichtel Nummer 2 MonostichonMonster
    Heute hört ihr den zweiten Wichtelpodcast des Podwichtelns von Nerds gegen Stephan in dieser Saison. Auf den letzten Drücker, denn der letzte Termin "on air" wäre spätestens der 6.Januar, also Heilig Dreikönig.
    Danke nochmal an Zock-Bock-Radio für diesen Denkanstoß, Hirnzermarterer und Zungenbrecher. 
    Ich hatte keine Ahnung, was ein "Monostichonmonster" ist. Jetzt weiß ich zumindest, was ich mir zusammengereimt habe. Und ein bisschen mehr...
    19 min
  • Jahreswechsel Podcast 2024
    Ich habe das große Glück, weder in den Feiertagen zu starten, also keine Besinnlichkeit, noch zu Silvester oder Neujahr. Also auch keine Dankesrede mit Dreiviertelverbeugung. Ich bin irgendwie mittendrin. Deswegen lass ich die Sau raus. Am Ende vom Jahr. Einmal...
    Soll nicht wieder vorkommen.
    14 min
  • Hinter den Kulissen 47: Sarahs und Kathas Wunschliste
    Heute hört ihr den letzten Adventspodcast 2024. Ja, jetzt steht Weihnachten vor der Tür. Entsprechend gibt es letzte Tipps. Diesmal von Sarah und Katha. Was würden wir gerne unter dem Baum finden, wenn wir es nicht bereits gekauft hätten?
    Und hier ist die letzte Liste:
    Tipps von Sarah
    Winx Club (Egmont)
    Views (Marc-Uwe Kling / Ullstein)
    Godkiller (Hannah Kaner / Piper)
    Heimliche Herrschaft (Board Game Circus)
    Tipps von Katha
    Sieben Arten von Menschen, die man in Buchläden trifft (Shaun Bythell / Thiele)
    Die Hausboot-Detektei (Amy Achterop / Fischer)
    Insel der tausend Leuchttürme (Walter Moers / Penguin)
    Wundervolle Sommer (Zidrou / Salleck)
    Ins kalte Wasser (Séverine Vidal / Splitter)
    Glauben sie an die Wahrheit (Doan Bui & Leslie Plée / Carlsen)
    Dan Da Dan (Yukinobu Tatsu / Crunchyroll)
    Planetes Perfect Edition (Makoto Yukimura / Carlsen)
    Clue Puzzles (IDventure)
    Sky Team (Kosmos)
    Allegra Grande (Drei Hasen in der Abendsonne)
    Far Away (Kosmos)
    Tipps von Gerd
    The Gang (Kosmos)
    Edward Gorey - Großmeister des Kuriosen (Walter Moers / Die Andere Bibliothek)
    30 min
  • Blick über den Tellerrand 37: Meefränggisch-Quiz
    Noch auf der Suche nach ennem glennen Gschenkle? Vielleichd dun mir euch heud die berfeggde Andword servier. Weildsder des dibb dobb Quizbüchle, vo denn Schbrechblasenbefüller vom Meefränggischn Asterix näxde Woche bei uns signierd griech könnd.
    Des berfeggde Geschengg für Debben und Subber Exberden...
    ...und übrigens einer der Beiträge, bei denen wir unglaublich viel Spaß hatte. Vor dem Mikrophon und auch am Schneidetisch. Hat geflutscht. Die zwei Jungs sind einfach Profis. Könnt ihr selbst nächste Woche erleben, bei der Signierstunde.
    Gunther Schunk und Kai Fraass
    Meefränggisch für Debben & Subber-Exberden: Kleines Mainfränkisch-Quiz
    Königshausen u. Neumann 2024, 138 Seiten, Spiralbindung
    ISBN: 9783826091933, 12,00 Euro
    17 min
  • Advents-Podcast 2 und zugleich Podwichtel 1 "Seelenlose Kunst"
    Heute hört ihr den ersten Wichtelpodcast des Podwichtelns von Nerds gegen Stephan in dieser Saison. Und das gleich am ersten möglichen Tag. Denn die Beiträge dürfen frühestens am 6.Dezember, also heute an Nikolausi "on air" gehen und spätestens am 6.Januar, an Heilig Dreikönig.
    Im Beitrag verspreche ich euch einen link: https://www.schlockweltall.de/text/
    Der Link führt euch zur Seite von Felix Weber. Dort könnt ihr euch auch einen Endruck über seine Kunst verschaffen.
    Wie letztes Jahr, bearbeiten wir auch in diesem Jahr beide Themenvorschläge, da beide spannend und interessant sind. Danke an Zock-Bock-Radio für die Denkanstöße. Für heute suche ich mir mal das gefühlt einfachere der beiden Themen aus. Auch, weil er nach meiner Interpretation des Stichwortes "Seelenlose Kunst" sehr gut zu einem unserer eigenen aktuellen Themen passt, nämlich dem "CyBurn"...
    und weil ihr dann von mir nochmal den Tipp mit Marc-Uwe Klings Views bekommt:
    Marc-Uwe Kling
    Views
    Berlin, Ullstein, 2024, 269 Seiten
    ISBN 9783550202995, 19,99 Euro
    Hardcover
    Views von Marc-Uwe Kling wäre für mich schon die ganze Zeit eine Rezi wert gewesen. Das Buch wäre auch ein perfekter Tipp für den Adventskalender gewesen. Aber ich traue mich keine Rezi zu schreiben. Denn ALLES, was man über dieses Buch im Vorfeld erfährt, ist eigentlich automatisch ein Spoiler. Selbst, dass ich das Buch in diesem Zusammenhang erwähne, ist ein Spoiler. Man kann einfach nicht ernsthaft über das Buch sprechen, ohne irgendetwas zu verraten, das potentiell erst im Laufe des Romanes aufgedeckt und enthüllt wird, beziehungsweise für den Leser erkennbar ist und auch erkannt wird.
    Deswegen muss es reichen, wenn ich euch den Roman nahelege. Nicht euch als Marc-Uwe Kling Fans, die ihn wegen des Kängurus lieben, sondern euch, die ihr ihn für seine Vielfalt mögt und ihm nochmal etwas ganz anderes zutraut. "Views" ist ein Thriller, wie ihr ihn vielleicht sonst eher Andreas Eschbach oder Marc Elsberg zuschreiben würdet. Aber Marc-Uwe Kling kann das auch.
    23 min
  • Advents-Podcast 1: Burn, Dom und meine Wenigkeit plaudern über tolle Sachen
    Heute hört ihr den ersten Adventspodcast 2024. Ja, es geht auf Weihnachten zu. Entsprechend stehen Burn, Dom und ich in der Blauderecke und tratschen über tolle Produkte, die ihr unbedingt kennen solltet. Zum Beispiel für euren Wunschzettel...
    Und hier ist unsere Liste:
    Rollenspiel Tipps von Gerd
    die Lankhmar Box von System Matters (für Profis und Einsteiger)
    und Mausritter ebenfalls von System Matters (für Kids und Erwachsene)
    Spiel Tipps von Gerd
    Skyteam (zurecht Spiel des Jahres 2 Personen)
    Allegra Grande (auch zu zweit sehr gut)
    Mojo (gerne mehr Spieler)
    Knarr (ich weiß, ist schon von letztem Jahr, aber einfach sensationell in kleiner Box)
    Comic Tipps Kleinverlage von Burn
    Die Straße (Reprodukt)
    Der verkehrte Himmel (Avant)
    +Finix (siehe unten)
    Comic Tipps bei den Großen von Burn
    Carlsen solide mit Sillage 22*, Spirou und Fantasio Spezial 43 (November), Marsupilami: Die Bestie, Yoko Tsuno 31(Januar)
    Aber alles in allem doch sehr durchwachsen...
    *dafür keine Backlist. Aber bei Finix (was natürlich wieder ein Kleinverlag ist): Die Chroniken von Sillage
    Toonfish (Splitter) solides Programm für Kinder und Jugendliche
    Splitter Literaturadaptionen
    US-Comic Tipps Superhelden und mehr von Dom
    Marvel: X-Men der aktuelle Run (Panini)
    DC: Batman Sanra Claus
    +Black Label
    Splitter IDW Turtles
    Comic Tipps  von Dom
    Splitter mit allem um die Welt von Arran und Ogon
    Bücher Tipps von Gerd
    Besonders und abseits vom Mainstream: Lest Christian Endres und Hanna-Linn Hava!
    Voll im Mainstream und trotzdem gut:
    Andreas Eschbach, Die Abschaffung des Todes
    Marc Uwe Kling, Views
    ...und auch da: Endres mit Wolfszone!
    und von Dom(!)
    Joseph Thomas Sheridan Le Fanu: Carmilla - Der weibliche Vampir
    30 min
  • Blick über den Tellerrand 36: Der Flügelschlag des Schmetterlings
    Mit Volker Sebold habe ich bereits ein Gespräch geführt und auch über seine Romane und seine Lesungen berichtet. Gerade ist sein dritter Franken Noir Krimi erschienen. Ein guter Grund ein weiteres mal mit ihm zu sprechen. Der "Flügelschlag des Schmetterlings" ist nicht nur das dritte Buch in seiner Krimi-Reihe, sondern für mich auch das beste und bewegendste. "Franken Noir" passt perfekt. Mal sehen, was der Autor dazu zu berichten weiß.
    Und natürlich könnt ihr den Roman auch bei uns im Laden kaufen...
    Volker Sebold
    Der Flügelschlag des Schmetterlings
    Echter Verlag 2024, 196 Seiten, Taschenbuch
    ISBN: 9783429059897, 14,90 Euro
    19 min
  • verzeddln – reflexiefe Verbn
    Vom Låden und vom Leben Nummer 31 - verzeddln - reflexiefe Verbn
    (...wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt)
    Vom Låden und vom Leben
    (audiofile #31: verzeddln - reflexiefe Verbn)
    Verzeddld
    Servus ihr Liem dordd draussn. Ich bin gråd a weng fluggduadief. Will såch, dass ich mich a ab und an a weng verzeddl. Nacherd kommds a ab und an zunnem Fehler. Vor a boar Wochn zum Beischbiel hab ich ennen vo unnern Feisbuck un Insdagramm Eidräch verdaddld. Kam nacherd hald a boar Dåch schbäder. Blöd, awer leider ned immer zum ändern. Wennsde viel machsd.
    So Wörder, wie verzeddln sin reflexiefe Verbn. Also Dunwörder, wo sich auf sich selber beziehn. Ich verzeddl mich, du verzeddlsd dich, der anner verzeddld sich un so weider. Im Blural gehds a. Und ich glebb, dass des Word derzeid fasd immer nein Blural ghörd. Weil mir uns alle verzeddl du.
    So schö, wie des is, dassmer heud eichndlich alles bekomm ko, wasmer möchd. Und dassmer a nahezu alles broduzier ko, wasmer sich ausdenggd had. Awer echd ezd. Zuviel is hald a ned guud. Zu viel is zu viel. Des ganze Zeuch, wasmer konsummier könnd oder solln, schbrenggd den Rahmen vonnerer Leemsschbanne. Obs nacherd Sdrieming is, Büchli, vo wessder Geier wie vieln Gleeverlächli und Selfbabblischern, oder Schbiele, wo sich mancherdsmål blos marchinål unnerscheid du, firrduell, annalooch, diggidål. Omnibräsend, fordernd, verwirrend, üwerfordernd. Kä Wunder, dassde bein ennzelne Broduggd auf kä Mengen mehr komm dusd. Mussd dich hald abheeb. Vo derre Masse. Mussd besser sei. Bekannder. Schneller. Imberdinnender.
    Mussd dich dreh und wend. Auf souschl Midia. Middener Webseid. Innerer Bresse. Weil die grossn dir sonsd immer mehr vo deim Kuchnschdüggle abnemm du. Und weils zu dem Elend mid unnern heudichn Möchlichkeidn ehm a noch für a ganzes Heer vo Selbsdvermargdern, Selfbabblischern, Migrofirmli, Miniläibls gebb dud, wo ihrerseids a glenns Schdüggle vo dem Kuchn abhab wolln. Alles had sich verzeddld.
    Und weil du dich edz drum kümmern mussd, dass dei Schdüggle vom Kuchn ned glenner wird, als dei Rendabbilidädsgrenze des vorgebb dud, isses kei Wunder, dassde dich ab und an a verzeddlsd.
    Bernies Lieblingsschbruch in dem Zusammenhang is: Eichndlich wolld mer blos Bücher verkäff.
    So isses hald ned. Heud brauchmer a schdeuerliche Finanzabbdeilung. A Webseidnbedreuung. Enn soschäl Midia Bedreuer. En Iwendmänädscher. und so weider. Leisd kömmer uns die Bösdli nadürlich nedd, middn immer glenner werdndn Andeil am Kuchn. Also müssmer des alles selber schdemm. In Bersonålunion. Des buschdd den Alldåch arbeddsandeilich ganz schö nei die Hö. Dassde dich nacherd in derre verzeddldn Weld selber a ab und an verdzeddln dusd, is echd kä Wunner.
    Wie des mid em verzeddln so läffd, kann ich euch annem ganz eefachn Beischbiel verglär. Den Ardiggl hab ich ågfanggd mid denne reflexiefn Verbn. Die duds in allermöchlichn Schbråch gebb. Und in fassd alln Schbråchn, wo mir bekannd sin, gibbds bei denne und mid denne unglaublich viele grammaddikålische und schbråchlogische Broblemmli. Da dusd dir manchmål nan Kopf lang.
    Im Deudschn is des ausnahmsweise amål relladief konsisdend und logisch.
    Ich du mich verzeddln, wenn ich selber an Misd bau, vor lauder Arbeid.
    Du dusd dich neifreu, wennder was schönnes zu Deil wird.
    Sie dud sich schäm, für ihrn dummen Mo.
    Mir dun uns wasch, damid mer ned schdingg du.
    Ihr duds euch gräm, weildsder neulich ned uff derre geiln Lesung wård.
    Un die annern hamm sich droffn, um dabei zum sei.
    Bei reflexiefn Verbn is des Subjeggd und des Objeggd immer des selbe. Normalerweise. Awer ich habs ja scho gsåchd. A ganz a grumme Ausnahme duds gebb:
    Wennsde dich üwer was freu dusd, und des nacherd dem, wos iniziierd had a verzähl willsd, nacherd hassde im Deudschen a boar Möchlichkeidn.
    "Herzlichn Dångg, liebe Hanna-Linn, für den schönnen Leseåmnd."
    oder
    "Ich dangg dir für dein Einsadz. Wår der Hammer."
    Awer es gibbd da a a reflexief Form, die awer eichndlich goar ned bass dud.
    Wieso zu Deufl dud mer sich bedangg?
    Ich bedangg mich für des dumme Gschmarr, oder was? Was haddn des Reflexiefbronnomen da zum such? ich du ja ned mir dangg, sonnern wem annersch? Des Reflexiefbronnomn beziehd sich ber Definizionem awer auf des Subjeggd. Und des bin ja ned ich, sonnern wer annersch.
    Da könnder edz amål drüwer nachdengg.
    Awer ned zu lang und zu viel. Sonsd duds ihr euch blos verzeddl. Hab ich glebb ich edz a. Awer damid is des ja nix annersch, wie des, was ich eh scho zugehm hab, dasses mir ab und an bassierd. War also zum erwårdd. A selbsderfüllende Broffezeiung also.
    In diesem Sinn, a schönns Wochnende. Dschau, arrifidertschie, euer Gerd.
    8 min

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