Francisca könnte gut als Schwäbin durchgehen: Sie liebt die Kultur und den Dialekt dieser Region, die Fasnet, Käsespätzle und Mädle. Allerdings gibt es noch viel mehr, was für sie zu Deutschland dazugehört.Name: Francisca
Land: Chile
Geburtsjahr: 1987
Beruf: Lehrerin für Spanisch, Mathematik, Naturkunde, Geschichte und Deutsch als Fremdsprache an der Deutschen Schule Santiago
Das mag ich an der deutschen Sprache:
Dass mir durch Deutsch Türen nicht zur Sprache selbst, sondern auch zur deutschen Kultur geöffnet wurden. Außerdem finde ich es gut, dass viele Wörter sehr realitätsnah sind – anders als in meiner Muttersprache.
Ich unterrichte Deutsch, weil …
ich die Erfahrung, die ich selbst mit dem Erlernen der Sprache gemacht habe, auch bei meinen Schülern erreichen möchte.
Das ist typisch deutsch für mich:
Die Fasnet (Fastnacht), die Dialekte, das Bier, Wurst zu essen, feiern zu gehen, die Pünktlichkeit, Spätzle, Schnaps, Fahrrad fahrende ältere Leute, wandern zu gehen, die schönen Autos – und natürlich die Qualität deutscher Produkte.
Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
Baden-Württemberg und natürlich Stuttgart.
Mein deutsches Lieblingsessen:
Käsespätzle mit Linsen oder auch mit Zwiebeln.
Mein deutsches Lieblingsbuch:
„Bitterschokolade“ von Mirjam Pressler. Die Geschichte über das Mädchen Eva, das sich als zu dick und ungeliebt empfindet, ist einfach beeindruckend.
Mein deutsches Lieblingswort:
„Geldbeutel“ und „Mädle“.
Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
Generell Romane, Krimis und natürlich Jugendliteratur.
Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
Die Grammatik. Auch ich mache gelegentlich noch ganz blöde Fehler.
Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrerin:
Wenn meine Schüler sagen: „Ich will Deutschland auch mal besuchen.“