Unser persönliches Befinden spielt in unserem sozialen Tun eine wichtige Rolle.
Für mich persönlich bedeutet das allerdings nicht, dass ich den lieben langen Tag in meinem Tun happy sein muss. Das wäre überhaupt nicht authentisch & ist, meiner Haltung nach, eben auch nicht das Leben.
Unser ALLER Leben besteht nämlich aus Wellen!
Wellen, die uns in unsere tiefsten Tiefen drücken und unser System überschwemmen zu scheinen. Beispielsweise nehmen wir in diesen Momenten Gefühle von Hilflosigkeit wahr, uns verlässt die Motivation und wir kommen in Kontakt mit altem Schmerz, was uns alles auf dieser Welt von "jetzt auf gleich" grau erscheinen lässt.
Es gibt Stimmungen die wir Situationen zuordnen können und es gibt Momente, in denen uns diese Einsicht fehlt.
Neben dieser Dunkelheit gibt es aber auch das Licht, dieses könnten wir ohne die vorige oder folgende Dunkelheit garnicht als solche definieren. Lichtvolle Momente sind Wohlgefühle bspw. Gefühle von Freude, Neugierde, Energie und dem Tatendrang anzupacken. Sie bedingen sich gegenseitig.
Dazwischen gibt es zudem noch eine ganze Palette an weiteren Gefühlen und Stimmungslagen.
Was wir nicht vergessen dürfen:
Das Leben ist alles! Und alles andere als schwarz oder weiß! Es ist bunt!
Wichtig für unser soziales Tun ist es eben nicht, wie zu Anfang erwähnt, immer happy zu sein.
Es ist allerdings wichtig wahrzunehmen WIE es uns gerade geht. Um in erster Linie uns selbst gut zu umsorgen und um im zweiten Projektionen auf unser Umfeld entgegenzuwirken.
Wie surfst du die Wellen deines Lebens?
Kannst du alle Stimmungen und Gefühlslagen akzeptieren und annehmen?
In dieser Podcastfolge geht es ganz konkret um die dunklen, energiezehrenden Momente.
Mir persönlich fällt es in solchen Momenten schwer so nah an und mit Menschen zu sein, da es für mich in diesen Zeiten viel herausfordernder ist den Kontakt zu mir selbst aufrecht zu halten. Das bedeutet, dass ich emotional viel offener durch die Welt gehe und mich dadurch immer wieder mal verliere.
Mittlerweile habe ich für mich ein gutes Konstrukt gefunden, auf welches ich in diesen Zeiten zurück greifen kann.
Und zwar ist es die radikale Selbstfürsorge!
Indem ich es mir so einfach und gemütlich wie nur möglich mache und vor allem in die Ruhe und Entschleunigung eintauche.
Diese Folge bietet dir die Möglichkeit dich mit deinem persönlichen Umgang in deinen dunklen und ausgelaugten Momenten zu verbinden.
Lass es auf dich wirken, schreibe dir deine Ideen und Erkenntnisse auf und vielleicht kommt dir diese Folge wieder in den Sinn, wenn dir alles mal wieder so dunkel und trist erscheint.
Von Herzen,
Wiebke