Software Testing & Qualität - Testautomatisierung, KI & Agilität

Continuous Everything - Brauchen wir das? - Marco Achtziger, Gregor Endler


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„Wenn man so etwas ändern will, dann geht es über Jahre." - Marco Achtziger, Gregor Endler

Für Marco und Gregor sind Shift Left und Continuous Everything mehr als bloße Schlagwörter – sie sind Prinzipien, die den Softwareentwicklungsprozess massiv verbessern. Im Zentrum steht das Craftsmanship Programm, das allerdings auch seine Herausforderungen bei der Implementierung mit sich bringt. Lösungsstrategien, vor allem im Umgang mit Flaky-Tests, spielen hier eine zentrale Rolle. Doch wie evaluiert man den Erfolg solcher Ansätze? Die Auswirkungen auf Release-Zyklen und die Qualität der Software sind deutliche Indikatoren. Für alle, die den Einstieg in Shift Left wagen wollen, haben Marco und Gregor wertvolle Tipps parat.

Marco Achtziger ist bei Siemens Healthineers in Forchheim tätig. Mit Qualifikationen von iSTQB und iSQI ist er ein zertifizierter Senior Software Architekt bei Siemens AG. Tief im Herzen ist er jedoch ein Testarchitekt. Er leitet Trainings für Testarchitekten innerhalb von Siemens AG und Healthineers. Achtziger tauscht gerne Wissen mit anderen Unternehmen aus und spricht regelmäßig auf Konferenzen wie OOP und Agile Testing Days.

Gregor Endler promovierte in Informatik mit einer herausragenden Dissertation über "Adaptive Datenqualitätsüberwachung". Bei codemanufaktur GmbH konzentriert er sich auf maschinelles Lernen und Datenanalyse. Er hat mehrere Forschungspapiere veröffentlicht. Als anerkannter Experte tritt er häufig auf akademischen und industriellen Konferenzen als Redner auf. Sein Engagement für den Wissensaustausch zeigt sich in seiner Bereitschaft, Erfahrungen mit anderen Unternehmen zu teilen.

Highlights:

  • Trunk-Based Development glättet Defect-Spitzen beim Release messbar: Statt großer Fehlerpakete rund um Releases entsteht ein konstantes, niedrigeres Defect-Niveau im laufenden Betrieb.
  • Kulturwandel in der Softwareentwicklung braucht Jahre, keine Quartale: Selbst mit gezielten Craftsmanship-Programmen dauert es zwei bis drei Jahre, bis neue Arbeitsweisen sich in Teams verankern.
  • Autonomie schlägt Vorschrift: Teams, die selbst festlegen dürfen, wie viele offene Defects sie tolerieren, nehmen Qualitätsregeln deutlich besser an als Teams, denen eine Zero-Defect-Policy aufgezwungen wird.
  • Zwei Metriken reichen, um Softwarequalität sinnvoll zu messen: Durchlaufzeit bis zum Kunden und Anzahl eingehender Fehlerreports zeigen zuverlässig, ob Prozessänderungen wirken.
  • Wertstromanalyse vor jeder Prozessoptimierung schützt vor dem falschen Ansatzpunkt: Was sich als Problem anfühlt, ist selten das eigentliche Problem, oft steckt die verlorene Zeit in Wartezeiten auf andere Teams.
  • Weitere Links zur Episode:

    • Scyer
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      Software Testing & Qualität - Testautomatisierung, KI & AgilitätBy Richard Seidl - Experte für Software-Entwicklung und Testautomatisierung