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400.000 Menschen. Ein Konzert ohne Sicherheitskräfte. Drei Tage Chaos bei Starkregen: Woodstock 1969 hätte ein Desaster werden müssen. Stattdessen wurde es zum Symbol für eine bessere Welt. Doch was war das eigentlich – diese Counterculture der 60er Jahre, die heute noch unsere Debatten prägt?
Von LSD-Trips zur Friedensbewegung, von Timothy Learys „Turn on, tune in, drop out“ bis zu den Mary Pranksters: Eine ganze Generation stieg aus dem American Dream aus. Sie suchten Alternativen zum Vietnamkrieg, zur Rassentrennung, zum biederen Wohlstandsdenken ihrer Eltern. Drogen wurden zur Bewusstseinserweiterung, Musik zur politischen Botschaft, freie Liebe zum gesellschaftlichen Statement.
Aber diese Gegenkultur war mehr als Hippie-Romantik. Sie verband schwarze Bürgerrechtler mit weißen Mittelklasse-Kids, Studentenproteste mit spiritueller Suche, Umweltbewegung mit Feminismus. Ein universalistisches Experiment: Alle Grenzen überwinden, alle Menschen als gleichwertig betrachten.
Heute kämpft eine neue Rechte mit denselben Methoden gegen genau diese Werte. Sie nennt sich „gegen das Establishment“ – und meint damit den liberalen Konsens, den die 60er schufen. Patrick und Jens fragen: Brauchen wir eine neue Counterculture? Und wo ist unser Woodstock gegen den Faschismus?
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By Jens Brodersen & Patrick Breitenbach400.000 Menschen. Ein Konzert ohne Sicherheitskräfte. Drei Tage Chaos bei Starkregen: Woodstock 1969 hätte ein Desaster werden müssen. Stattdessen wurde es zum Symbol für eine bessere Welt. Doch was war das eigentlich – diese Counterculture der 60er Jahre, die heute noch unsere Debatten prägt?
Von LSD-Trips zur Friedensbewegung, von Timothy Learys „Turn on, tune in, drop out“ bis zu den Mary Pranksters: Eine ganze Generation stieg aus dem American Dream aus. Sie suchten Alternativen zum Vietnamkrieg, zur Rassentrennung, zum biederen Wohlstandsdenken ihrer Eltern. Drogen wurden zur Bewusstseinserweiterung, Musik zur politischen Botschaft, freie Liebe zum gesellschaftlichen Statement.
Aber diese Gegenkultur war mehr als Hippie-Romantik. Sie verband schwarze Bürgerrechtler mit weißen Mittelklasse-Kids, Studentenproteste mit spiritueller Suche, Umweltbewegung mit Feminismus. Ein universalistisches Experiment: Alle Grenzen überwinden, alle Menschen als gleichwertig betrachten.
Heute kämpft eine neue Rechte mit denselben Methoden gegen genau diese Werte. Sie nennt sich „gegen das Establishment“ – und meint damit den liberalen Konsens, den die 60er schufen. Patrick und Jens fragen: Brauchen wir eine neue Counterculture? Und wo ist unser Woodstock gegen den Faschismus?
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