Für dieses Creative Upgrade treffe ich Flemming Pinck, Gründer und Geschäftsführer der Hamburger Mode- und Lifestylemarke INFERNO RAGAZZI.
Wer dieser Brand begegnet, der denkt sicher nicht zuerst an Deutschland – und schon gar nicht an Hamburg. Die Kleidungsstücke und Accessoires leuchten in grellen Farben und schreien “Sonne, Surfen, Party!” Denn INFERNO RAGAZZI ist neben ihrer farbenfrohen Mode auch für ihre legendären Parties und Events bekannt.
Womit wir auch schon bei der DNA dieser Marke wären: Gegründet wurde INFERNO vor ca. zehn Jahren von Flemming und ein paar Freunden während eines Surftrips nach Californien und Mexiko. Auf dem Spring Break haben die Jungs unbewusst eine der grundlegenden Lektionen fürs Marketing gelernt: Branding funktioniert! Um sich auf den Parties gegen die Model-Surfer-Typen durchzusetzen, sind die Jungs mit aufgemaltem HELLBOYS Tattoo über dem Rücken aufgekreuzt. Ein Crew-Name war gefunden – und die Jungs auf jeder Party schnell bekannt wie bunte Hunde! Nach der Reise hat Flemming für einen der späteren Co-Founder, seines Zeichens halb Italiener, ein Andenken kreiert und dafür den Crew-Namen kurzerhand übersetzt: Inferno Ragazzi war auf den ersten vier Jacken mit Neon-Schrift zu lesen. Die Marke war geboren.
Diese ersten Prototypen haben schnell für positives Marktfeedback gesorgt: die Crew wurde immer wieder auf die Kleidungsstücke angesprochen und begann, weitere Stücke für den Freundeskreis herzustellen. Aus diesem Zuspruch und Guerilla Party Promotions wurde schnell eine Geschäftsidee … zehn Jahre später ist INFERNO RAGAZZI eine deutschlandweit etablierte Modemarke mit eigenem Store im Herzen Hamburgs, zahlreichen Kollektionen und namenhaften Kollaborationen. Die Lockerheit und guten Vibes sind dabei nie auf der Strecke geblieben.
Im Gespräch mit dem kreativen Kopf und Designer hinter INFERNO RAGAZZI will ich herausfinden, wie man sich als Marke diese Lässigkeit behält, gute Laune zum Erfolgsrezept macht und aus den wildesten Parties eine Marketingstrategie baut.