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Als Tochter des legendären Metzgers Renato Giovanoli wuchs sie in Pila, einem Weiler bei Maloja im Oberengadin, auf. Von klein auf stand Giovanoli in der Metzgerei – mit Gummistiefeln an den Füssen, dem Nuggi im Mund und einem Messer in der Hand, das beinahe so gross war wie sie selbst.
Nach der Metzgerlehre holte Giovanoli das Gymnasium nach und studierte Betriebswirtschaft. Anschliessend besetzte sie verschiedene Positionen in der Privatwirtschaft, hauptsächlich in der Modebranche.
Dass das Trocknen von Fleisch, wenn man es naturbelassen praktiziert, alle Sinne fordert, macht Tanya Giovanoli mit der Anekdote von der ersten Besichtigung des damals leer stehenden Hotels Adler in Reichenau, in dem sie inzwischen wohnt und arbeitet. «Als keiner hinschaute», erinnert sie sich, «nahm ich eine Schleckprobe von der Kellermauer.» Das mag seltsam klingen, war für die 41-jährige Metzgerin aber ein entscheidender Test. «Danach wusste ich, dass sich das Gewölbe zum Fleischtrocknen eignet: Die Wand schmeckte nach dem Edelhefepilz, den es dafür braucht.»
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Als Tochter des legendären Metzgers Renato Giovanoli wuchs sie in Pila, einem Weiler bei Maloja im Oberengadin, auf. Von klein auf stand Giovanoli in der Metzgerei – mit Gummistiefeln an den Füssen, dem Nuggi im Mund und einem Messer in der Hand, das beinahe so gross war wie sie selbst.
Nach der Metzgerlehre holte Giovanoli das Gymnasium nach und studierte Betriebswirtschaft. Anschliessend besetzte sie verschiedene Positionen in der Privatwirtschaft, hauptsächlich in der Modebranche.
Dass das Trocknen von Fleisch, wenn man es naturbelassen praktiziert, alle Sinne fordert, macht Tanya Giovanoli mit der Anekdote von der ersten Besichtigung des damals leer stehenden Hotels Adler in Reichenau, in dem sie inzwischen wohnt und arbeitet. «Als keiner hinschaute», erinnert sie sich, «nahm ich eine Schleckprobe von der Kellermauer.» Das mag seltsam klingen, war für die 41-jährige Metzgerin aber ein entscheidender Test. «Danach wusste ich, dass sich das Gewölbe zum Fleischtrocknen eignet: Die Wand schmeckte nach dem Edelhefepilz, den es dafür braucht.»