Für unsere dritte Episode haben wir Anna Sabel und Mehmet Arbag von Verband binationaler Familien und Partnerschaften Leipzig getroffen. Beide arbeiten als politischer Bildner:innen, Kurator:innen, Veranstalter:innen, Podcaster:innen und vieles mehr und realisieren unter anderem das Kompetenznetzwerk Islam- und Muslimfeindlichkeit. In unserem Gespräch kreisten wir von verschiedenen Seiten um die Gelingensbedingungen einer den rassistischen Realitäten gewappneten politischen Bildungsarbeit, die Erfordernis von Komplexität in der kritischen Theorie zur Beschreibung gesellschaftlicher Verhältnisse, das Verhältnis von Erfahrung und Wissen, die verschiedenen Formen der Nicht_Übersetzung antirassistischer Theorie in eine pädagogische Praxis und um eine Kritik am performativen Spiel mit Antirassismus als moralisierender Signifikante der Dominanzgesellschaft.