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Heute im Gespräch mit Ransomware-Experte Petar Kosic (alias Hetti) zum Thema Cryptolocker. Was ist das eigentlich? Was tun die genau? Wie kann ich mich (und andere!) schützen? Und was ist zu tun, wenn es wirklich mal soweit kommen sollte?
Musik: Adam Selzer, „Vintage News“
Shownotes:
Links:
Owncloud (bzw. Nextcloud) – eine selbstgehostete Dropboxalternative (Beim Webhoster nachfragen, ob es dafür ein Angebot gibt. Sonst befreundeten Nerd fragen.)
Notizen:
Auf einer Texterinnen Mailingliste habe ich vor einer Weile gelesen: „OMG, Cryptolocker!!! Dagegen ist kein Kraut gewachsen!!!“ Nunja … Wenn es mal auf Deinem Rechner und/oder in Deinem Haus (Glühbirne, SmartMeter, Fernseher, Blutdruckmesser, Waage, Kaffeemaschine, Smartphone, Salzstreuer, …) ist, ist halt Scheiße. Bis dahin ist aber eine ganze Menge, was man tun kann. Level 1: Backups machen.
Es kann nämlich sein, dass durch Cryptolocker Daten auch unwiederbringlich verschlüsselt werden und nicht wiederherstellbar, also endgültig futsch sind.
Backups machen hilft.
Die bislang großen Cryptolocker-Wellen 2017:
Diese nutzen Sicherheitslücken (0days*) aus, die von staatlichen Stellen oft jahrelang geheimgehalten werden, um damit staatliche Schadsoftware wie den oft angeführten Staats- oder Bundestrojaner zu bauen und einzusetzen. Diese Sicherheitslücken machen nicht einen Staat sicherer, sondern die ganze Welt unsicher, wie man am Ausbruch von #wannacry gesehen hat, wo Krankenhäuser ebenso down waren wie Anzeigetafeln der Deutschen Bahn, Rechtsanwaltskanzleien, Universitätsbibliotheken, NGOs, Privatpersonen, …, alle, die Systeme mit den entsprechenden Lücken im Einsatz hatten.
Das Problem: Alle Dinge sind mittlerweile Rechner und kompromittierbar / anfällig für Viren. Das Internet of Things birgt aktuell mehr Gefahren, als es Nutzen bringt.
Beispiel: Mirai Netzwerk
Was genau passiert denn nun bei diesen Cryptolockern?
Was hilft?
Sicherere Alternativen zu Mailanhängen:
Was war das mit den USB-Sticks nochmal?
Virenscanner:
Linux als Alternative zum anfälligen Windows:
Backups!
#wannacry – again?
Kaffeemaschinen & Co – Internet of Shit
Merke: Ein hoher Preis ist kein Garant für Sicherheit.
F*CK, es ist doch passiert! Und nun?
Ich schreib über hochbrisante Themen und weiß Dinge, die mir gefährlich werden könnten. Was nun?
Anmerkung: von wegen paranoid! Ersatzteile kommen durchaus auch mit vorinstallierter Malware! Und der Hetti nennt mich paranoid. Pah! -> Heise Artikel vom 17.08.2017
Ok, nochmal. Was war zu tun?
– Rechner sofort ausschalten = vom Strom trennen
Crypto… Was?
Zum Schluss:
Unterstützt den Vienna Writer’s Blog & Podcast
By Klaudia Zotzmann-KochHeute im Gespräch mit Ransomware-Experte Petar Kosic (alias Hetti) zum Thema Cryptolocker. Was ist das eigentlich? Was tun die genau? Wie kann ich mich (und andere!) schützen? Und was ist zu tun, wenn es wirklich mal soweit kommen sollte?
Musik: Adam Selzer, „Vintage News“
Shownotes:
Links:
Owncloud (bzw. Nextcloud) – eine selbstgehostete Dropboxalternative (Beim Webhoster nachfragen, ob es dafür ein Angebot gibt. Sonst befreundeten Nerd fragen.)
Notizen:
Auf einer Texterinnen Mailingliste habe ich vor einer Weile gelesen: „OMG, Cryptolocker!!! Dagegen ist kein Kraut gewachsen!!!“ Nunja … Wenn es mal auf Deinem Rechner und/oder in Deinem Haus (Glühbirne, SmartMeter, Fernseher, Blutdruckmesser, Waage, Kaffeemaschine, Smartphone, Salzstreuer, …) ist, ist halt Scheiße. Bis dahin ist aber eine ganze Menge, was man tun kann. Level 1: Backups machen.
Es kann nämlich sein, dass durch Cryptolocker Daten auch unwiederbringlich verschlüsselt werden und nicht wiederherstellbar, also endgültig futsch sind.
Backups machen hilft.
Die bislang großen Cryptolocker-Wellen 2017:
Diese nutzen Sicherheitslücken (0days*) aus, die von staatlichen Stellen oft jahrelang geheimgehalten werden, um damit staatliche Schadsoftware wie den oft angeführten Staats- oder Bundestrojaner zu bauen und einzusetzen. Diese Sicherheitslücken machen nicht einen Staat sicherer, sondern die ganze Welt unsicher, wie man am Ausbruch von #wannacry gesehen hat, wo Krankenhäuser ebenso down waren wie Anzeigetafeln der Deutschen Bahn, Rechtsanwaltskanzleien, Universitätsbibliotheken, NGOs, Privatpersonen, …, alle, die Systeme mit den entsprechenden Lücken im Einsatz hatten.
Das Problem: Alle Dinge sind mittlerweile Rechner und kompromittierbar / anfällig für Viren. Das Internet of Things birgt aktuell mehr Gefahren, als es Nutzen bringt.
Beispiel: Mirai Netzwerk
Was genau passiert denn nun bei diesen Cryptolockern?
Was hilft?
Sicherere Alternativen zu Mailanhängen:
Was war das mit den USB-Sticks nochmal?
Virenscanner:
Linux als Alternative zum anfälligen Windows:
Backups!
#wannacry – again?
Kaffeemaschinen & Co – Internet of Shit
Merke: Ein hoher Preis ist kein Garant für Sicherheit.
F*CK, es ist doch passiert! Und nun?
Ich schreib über hochbrisante Themen und weiß Dinge, die mir gefährlich werden könnten. Was nun?
Anmerkung: von wegen paranoid! Ersatzteile kommen durchaus auch mit vorinstallierter Malware! Und der Hetti nennt mich paranoid. Pah! -> Heise Artikel vom 17.08.2017
Ok, nochmal. Was war zu tun?
– Rechner sofort ausschalten = vom Strom trennen
Crypto… Was?
Zum Schluss:
Unterstützt den Vienna Writer’s Blog & Podcast