CULTiTALK
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CULTiTALK episodes

  • #103 Unternehmenswerte mit Georg Wolfgang: Einblicke in den kreativen Prozess bei Culturizer

    In der 103. Folge des CULTiTALK begrüßt Georg Wolfgang die Zuhörer zu einer besonderen Episode, da erst kürzlich die 100. Folge des Podcasts veröffentlicht wurde. In diesem speziellen Beitrag richtet sich der Fokus auf Unternehmenswerte und deren fundamentale Bedeutung für die Unternehmenskultur und -entscheidungen. Diese Werte prägen nicht nur das Verhalten und die Identität eines Unternehmens, sondern bieten auch Orientierung für Mitarbeitende in Bezug auf Motivation und Entscheidungsfindung.

    Georg betont, wie wichtig es ist, dass Mitarbeitende an der Entwicklung dieser Werte partizipieren. Er unterstreicht die Vorbildfunktion des Managements bei der Umsetzung von Unternehmenswerten und die Notwendigkeit, diese Werte in Unternehmensprozesse, insbesondere in HR- und Recruiting-Prozesse, zu integrieren. Eine gut durchdachte Wertebasis beeinflusst positiv das Wachstum und die Zufriedenheit der ArbeitnehmerInnen. Unternehmen entwickeln oft Werte, um ihre Arbeitgebermarke zu stärken und sicherzustellen, dass diese Werte im Arbeitsalltag spürbar sind. Georg betont die Wichtigkeit regelmäßiger Reflexion und Anerkennung sowie die Anpassung und Weiterentwicklung der Werte im Laufe der Zeit.

    Er teilt die Erfahrungen seines eigenen Teams, das kürzlich eigene Unternehmenswerte, die sogenannten "CULTii-Values", entwickelt hat. In einem kreativen Workshop bearbeitete das Culturizer-Team Wertekarten, arbeitete in kleinen Gruppen mit Materialien wie Lego, Schnürbändern, Scrabble-Buchstaben und Knetmasse, um die Werte zu repräsentieren. Diese kreative Herangehensweise half, vier zentrale Werte zu schaffen: Bämyond, Alles klar, Konfetti und Hauruck. Georg erklärt die Bedeutung und den Hintergrund dieser Werte und betont die fortlaufende Arbeit an Challenges und Value Propositions.

    Er stellt zudem die Culturizer-Plattform vor, die Unternehmen bei der Entwicklung ihrer Unternehmenskultur unterstützt.

     

    Alle Links zu Georg und dem Culturizer:

    Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang

    Culturizer: https://culturizer.app

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    30 min
  • #102 Veränderung und Verbindlichkeit mit Franziska Nitsche: Strategien für eine inklusive Kulturentwicklung

    In der neuesten Folge von CULTiTALK begrüßt Georg Wolfgang die freiberufliche Trainerin, Speakerin und Beraterin Franziska Nitsche. Zu Beginn stellt Franziska sich vor und erzählt von ihrem Hintergrund in der ehemaligen DDR sowie ihrem Studium mit Schwerpunkt auf Gender und Diversity. Sie schildert ihren Weg in die Beratungs- und Wissenschaftswelt und erklärt, wie sie sich auf das Thema Diversity spezialisiert hat.

    Georg und Franziska diskutieren die Herausforderungen und Widerstände, die bei der Implementierung von Diversity-Schulungen auftreten können. Franziska betont die Notwendigkeit, den Prozess der Veränderung ernsthaft anzugehen und Veränderungen in Recruiting-Tools und Schulungen zu integrieren, um Vielfalt tatsächlich zu fördern. Sie erwähnt, dass performative Maßnahmen oft nicht ausreichen und das tatsächliche Verhalten und strukturelle Änderungen entscheidend sind.

    Ein zentraler Teil der Diskussion dreht sich um die Frage, wie man mit Widerstand in Organisationen umgehen kann. Georg hebt hervor, dass es wichtig ist, individuelle und flexible Lösungen zu finden, um möglichst viele Mitarbeiter im Veränderungsprozess mitzunehmen. Franziska ergänzt, dass Widerstand oft dann entsteht, wenn Menschen sich nicht ernst genommen fühlen, und betont die Relevanz der Transaktionsanalyse in diesem Kontext.

    Die beiden sprechen auch über die Bedeutung von Führungskräften bei der Implementierung von Veränderungen und kritisieren die oft fehlerhafte Kommunikation neuer Leitbilder. Sie kommen überein, dass kontinuierliche Entwicklung und eine Kultur der Offenheit für Diversity und Inclusion wesentlich sind. Franziska geht dabei besonders auf die Herausforderung ein, dass "Nein" in vielen Organisationen nicht leicht ausgesprochen werden kann.

    Georg und Franziska beleuchten auch die Wichtigkeit der Schaffung von Resonanzräumen für diverse Stimmen und betonen die Bedeutung von informellen Regeln und kollektivem Verhalten für die kulturelle Entwicklung. Franziska spricht zudem über das "First Only Different"-Phänomen und die zusätzlichen Lasten, die Personen in einzigartigen Rollen tragen.

     

    Alle Links zu Franziska Nitsche:

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/franziska-nitsche-970933217/

    Unternehmen: https://wertewege.de


     

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    1 hr 8 min
  • #101 Empathie mit Mi Chang: Tiefgreifende Aspekte der Diversität im Recruiting

    In der neuesten Folge des CULTiTALK begrüßt Georg Wolfgang die inspirierende Mi Chang, Senior Recruiterin bei TÜV Süd, zu einem tiefgehenden Gespräch über Diversity, Ausgrenzung und Inklusion im beruflichen und gesellschaftlichen Kontext. Mi Chang, ursprünglich aus Südkorea und seit 20 Jahren in Deutschland lebend, teilt ihre eindrucksvolle Reise und die Herausforderungen, die sie auf ihrem Weg meistern musste. Sie betont, dass Vielfalt nicht nur äußerliche Merkmale umfasst, sondern auch die Verschiedenheit von Persönlichkeiten, Erfahrungen und Fähigkeiten.

    Georg und Mi widmen sich dem Thema unbewusster Vorurteile und wie diese die Wahrnehmung anderer Menschen beeinflussen. Mi Chang erläutert, wie sie durch ihre Vielfalt und Offenheit im Recruiting einen sicheren Raum schafft, in dem BewerberInnen Vertrauen aufbauen und sich öffnen können. Empathie und Offenheit werden als essentielle Faktoren hervorgehoben, um ein positives Umfeld zu schaffen.

    Im Gespräch reflektieren die Beiden darüber, wie die Verkörperung von Vielfalt durch Mi Chang als Recruiterin sowohl für marginalisierte als auch für nicht-marginalisierte Gruppen relevant ist. Sie diskutieren die Dringlichkeit, gesellschaftliche Veränderungen zu initiieren, die eine menschlichere und weniger von Angst und Sorge geprägte Gemeinschaft fördern. Auch aktuelle politische Entwicklungen und die Besorgnis über den Rechtsruck werden angesprochen, wobei beide betonen, wie wichtig es ist, sich gegen extreme politische Standpunkte klar zu positionieren.

    Eine besonders bewegende Diskussion dreht sich um die Frage "Wo kommst du her?" und warum diese Frage für viele Menschen ausgrenzend wirken kann. Mi Chang spricht auch über ihre Erfahrungen als Frau in einem männerdominierten Bereich und die Bedeutung von echter Akzeptanz für LGBTQ+-Personen, insbesondere in Bezug auf ihr eigenes Kind.

    Mi Chang teilt ihre Überzeugung, dass gesellschaftliche Veränderungen oft klein anfangen können und die Notwendigkeit echtes Engagement für Diversity und Inklusion aufzeigt. Georg bedankt sich herzlich bei Mi Chang für ihre offene und inspirierende Art und ihren Beitrag zur Förderung von Vielfalt bei TÜV Süd. 

     

    Alle Links zu Mi Chang:

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/mi-chang-42847311b/

    Unternehmen: https://www.linkedin.com/company/tuvsud/
     

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    1 hr 3 min
  • #100 Soziale Verantwortung der Medien mit Sophie Rymarczyk: Einblicke in die Transformation von RTL

    In dieser fesselnden Episode des CULTiTALK begrüßt Georg Wolfgang Sophie Rymarczyk, die bei RTL als Director Cross Media tätig ist. Georg beginnt die Unterhaltung, indem er seine persönliche Geschichte teilt und erläutert, wie die Herausforderungen seiner schwerstbehinderten Tochter ihn dazu gebracht haben, sich intensiv mit Behinderungsthemen auseinanderzusetzen. Er betont die Bedeutung, Menschen mit Behinderungen als vollwertige Individuen zu behandeln.

    Sophie Rymarczyk berichtet von ihren Themenwochen bei RTL, wie der Woche der Vielfalt, die darauf abzielen, Menschen zu informieren und Verhaltensänderungen anzuregen. Sie spricht darüber, wie sie mit Begeisterung eine Vielzahl von Fernsehformaten konsumiert, von Reality-Shows bis hin zu Dokumentationen und Nachrichten. Ursprünglich wollte Sophie vor der Kamera stehen, entschied sich jedoch letztlich dafür, hinter der Kamera zu arbeiten, wo sie ihre Faszination für das Fernsehen ausleben kann.

    Ein zentrales Thema dieser Episode ist die Bedeutung von Vielfalt und sozialer Herkunft. Sophie erzählt von ihrer familiären Geschichte mit Migrationshintergrund und wie diese ihre Sichtweise geprägt hat. Beide, Georg und Sophie, diskutieren die Darstellung von Authentizität und Vielfalt in den Medien und kritisieren, dass zu oft nur Erfolgsgeschichten von Menschen aus schwierigen Lebensumständen gezeigt werden.

    Georg und Sophie sprechen darüber, wie sich die Medienlandschaft in Deutschland wandelt und immer mehr Vielfalt und Akzeptanz gefordert wird. Sophie erläutert die Bemühungen ihres Unternehmens, Vielfalt und Inklusion in ihren Programmen zu integrieren und betont die Wichtigkeit, das ganze Jahr über Vielfalt zu repräsentieren, nicht nur während spezieller Fokusthemenwochen.

    In ihrem Gespräch geht es auch um die Herausforderungen und den Druck, den Sophie in ihrem Job empfindet, vor allem in sensiblen Themenbereichen. Sie schätzt das Feedback des Publikums und betont die Wichtigkeit offener Kommunikation und Vertrauen im Team. Georg schließt die Episode mit der Feststellung, dass das Gespräch seine Perspektive auf RTL und lineares Fernsehen verändert hat. 

     

    Alle Links zu Sophie Rymarczyk:

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sophie-rymarczyk-3bb98112a/

    Unternehmen: https://company.rtl.com/de/
     

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    57 min
  • #99 Privilegien mit Stefan Fritz: Vielfalt und soziale Herkunft im Fokus

    In der neuesten Folge des CULTiTALK begrüßt Georg Wolfgang Stefan Fritz, den Diversity Manager beim ADAC, zu einem tiefgehenden Gespräch über soziale Herkunft, Diversität und persönliche Erfahrungen. Stefan Fritz betont die Bedeutung der sozialen Herkunft für den Berufseinstieg und stellt heraus, dass praktische Erfahrungen ebenso wertvoll sind wie akademische Abschlüsse. Er diskutiert, wie bewusst Führungskräfte und Entscheidungsträger hinsichtlich sozialer Herkunft und Privilegien sind und beschreibt die Diversity-Übung "Privilege Walk", die Teilnehmer dazu bringt, aufgrund ihrer Lebensumstände Schritte vor- oder zurückzugehen. Beide Gesprächspartner reflektieren über die Problematik des Selbstbilds sehr privilegierter Menschen und deren Widerstand, Privilegien anzuerkennen.

    Stefan Fritz verweist auf seine aktive Rolle im Kampf für die gleichen Rechte für homosexuelle Paare, insbesondere im Bereich der Partnerschaftsrechte und Besuchsmöglichkeiten im Krankenhaus. Er schildert die gesellschaftliche Veränderung hin zur Ehe für alle als einen 25 Jahre dauernden Prozess, der von stetigem Engagement begleitet wurde. Georg Wolfgang betont die Notwendigkeit des anhaltenden Kampfes für Gleichberechtigung und die oft damit verbundene Ausgrenzung und Diskriminierung. 

    Der Podcast beleuchtet auch die Herausforderungen von Eltern von Kindern mit Behinderungen und diskutiert den Mangel an Einrichtungen und die gesellschaftliche Zurückhaltung, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Stefan Fritz beschreibt seinen beruflichen Werdegang, insbesondere seine Zeit bei BMW und seinen Neuanfang beim ADAC im Bereich Diversity.

    Fritz und Wolfgang diskutieren die Notwendigkeit eines kulturellen Wandels, um Diversity in Unternehmen zu fördern, und skizzieren Maßnahmen, die bereits umgesetzt wurden, wie die Integration des Themas in die Personalstrategie und die Durchführung von Diversity-Tagen. Sie unterstreichen die Wichtigkeit von Selbstreflexion und Bewusstseinsbildung in Bezug auf Privilegien, was sich auch in der Bedeutung von Top-Down- und Bottom-Up-Ansätzen widerspiegelt. Das Gespräch endet mit Dankbarkeit und dem Wunsch, andere für das Thema Diversity begeistern zu können.

     

    Alle Links zu Stefan Fritz:

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/stefan-fritz-203ba41b2/

    Unternehmen: http://www.adac.de


     

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    1 hr 9 min
  • #98 Sensibilität mit Lisa Thea Steiner: Von Trauerbegleitung zu Gleichstellungsarbeit

    In dieser Folge des CULTiTALK begrüßt Georg Wolfgang Lisa Thea Steiner, die Gleichstellungs- und Diversitätsbeauftragte bei der Sächsischen Aufbaubank. Lisa Thea erzählt von ihrem beruflichen Werdegang und ihrer bedeutenden Rolle als Beauftragte für Gleichstellung und Diversität. Zudem teilt sie ihre Erfahrungen als Trauerbegleiterin und betont die Wichtigkeit von Trauerarbeit in der Gesellschaft. Ihre beruflichen Erlebnisse mit Kindern, die einen Elternteil durch Suizid verloren haben, machen deutlich, wie diese Herausforderungen ihr Verständnis und ihre Fähigkeiten in ihrer aktuellen Position stärken.

    Georg fragt Lisa Thea, wie viel sie von ihrer Arbeit als Trauerbegleiterin in ihren beruflichen Alltag integrieren kann. Sie spricht über den wichtigen Aspekt der Sensibilität und Empathie, den sie in beide Bereiche einbringt. Lisa Thea beschreibt die Unterschiede in der Hierarchie und Vielfalt der verschiedenen Häuser, in denen sie tätig ist, und hebt die positiven Veränderungen durch die neue Vorstandsvorsitzende seit 2020 hervor.

    Die Schwerpunkte von Lisa Theas Tätigkeit liegen auf Belästigung, Diskriminierung und der Vereinbarkeit von Leben und Beruf. Sie fungiert als Vertrauensperson und Beraterin in konkreten Fällen und Unsicherheiten im zwischenmenschlichen Umgang. Lisa Thea spricht geschlechtsspezifische Themen proaktiv und reflektiv an, unter anderem über verbale Belästigung und die Schwierigkeiten beim Flirten am Arbeitsplatz.

    Georg und Lisa diskutieren auch über die Rolle von Privilegien und Vorurteilen in der Gesellschaft. Sie betont die Wichtigkeit von Ziel- und Chancengleichheit und reflektiert über ihre eigenen Erfahrungen und Privilegien. Die Notwendigkeit, gesellschaftliche Normen und Privilegien zu hinterfragen, wird betont. Lisa Thea erläutert die Unterstützung und verschiedenen Programme der Sächsischen Aufbaubank für die Wirtschaft in Sachsen und hebt die Vielfalt der Arbeitsweisen an den Standorten Dresden und Leipzig hervor.

    Abschließend sprechen Georg und Lisa über die Bedeutung des Umgangs mit Krankheit, Tod und Trauer in verschiedenen Lebenskontexten sowie die Notwendigkeit, diverse Perspektiven und soziale Hintergründe zu akzeptieren. Mit einem gemeinsamen Blick auf die Herausforderungen von Alter und Diversität am Arbeitsplatz endet ein eindrucksvolles und nachdenkliches Gespräch.

     

    Alle Links zu Lisa Thea Steiner:

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lisa-thea-steiner-b2b7551a4/

    Unternehmen: http://www.sab.sachsen.de
     

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    1 hr 1 min
  • #97 Leistung und Menschlichkeit mit Knut Bäcker: Der Weg zu ganzheitlicher Performance-Kultur

    In der aktuellen Episode des CULTiTALK begrüßt unser Host Georg Wolfgang den Gast Knut Bäcker, einen Berliner Philosophen und Kulturwissenschaftler, der im HR-Bereich tätig ist. Die beiden führen eine facettenreiche Diskussion über das Zusammenspiel von Kultur, Offenheit und Leistung in Unternehmen.

    Zu Beginn spricht Knut Bäcker über die Unveränderlichkeit von Kultur und betont die Bedeutung von Offenheit, Verletzlichkeit und Lernbereitschaft. Er kritisiert das Streben nach immer höherer Leistung und die Förderung einer Ego-Kultur durch individuelle Boni. Georg fügt hinzu, dass Team-Boni in größeren Unternehmen möglicherweise nicht ausreichen und hebt die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtung von Leistung und Potenzial hervor. Sie plädieren für eine Kultur, die das gemeinsame Potenzial und die Effizienz des Unternehmens in den Vordergrund stellt.

    Die Diskussion weitet sich auf die Rolle von Führungskräften aus, die sich oft zwischen fachlicher Expertise und menschenzentrierter Führung aufreiben. Knut und Georg besprechen die Herausforderungen, die damit verbunden sind, sowie das gestiegene Interesse an der Viertageswoche und neuen Arbeitsmodellen. 

    Ein zentraler Punkt der Unterhaltung ist die Bedeutung von Feedback und aktivem Zuhören in Unternehmen. Knut bringt den Philosophen Montaigne ins Gespräch und betont die Notwendigkeit, komplexe Themen im Unternehmenskontext offen zu halten. Georg und Knut stimmen überein, dass echtes Feedback selten praktiziert wird und stattdessen taktisches Verhalten vorherrscht.

    Abschließend erklären sie die Bedeutung von systemtheoretischem Denken in der Unternehmensführung und diskutieren die Machtverhältnisse in Unternehmen. Knut betont die Wichtigkeit, dass Top-Teams gut miteinander auskommen, während Georg auf die vielen dysfunktionalen Teams hinweist, die dennoch leistungsfähig sind.

    Georg und Knut ermutigen die Hörer, sich aktiv an dieser Diskussion zu beteiligen und Feedback zu geben. Diese Episode bietet tiefgehende Einblicke in die Herausforderungen und Möglichkeiten einer ganzheitlichen Performance-Kultur in Unternehmen.

     

    Alle Links zu Knut Bäcker:

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/knut-b%C3%A4cker-54925a106/

    Unternehmen: https://www.pneuhage.de

     

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    1 hr 1 min
  • #96 Enfluencer: Die Learning Journey bei EWE

    In dieser aufschlussreichen Episode vom CULTiTALK begrüßt Georg Wolfgang die engagierte Eva-Maria Müller, Leitung der Personalentwicklung bei der EWE AG, zur Diskussion über das innovative "Enfluencer Learning Journey"-Programm ihres Unternehmens. Das Programm, entwickelt als Antwort auf die dynamische VUCA-Welt und die Anforderungen cross-funktionaler Teams, setzt auf ein neues Verfahren, bei dem Mitarbeitende sich per Video bewerben und in Interviews ihre Motivation darlegen. Diese Methode ersetzt die traditionellen Nominierungsverfahren für Führungskräfteprogramme.

    Eva-Maria Müller betont, dass das Programm keine Führungsrolle, sondern die persönliche Entwicklung der Teilnehmenden in den Vordergrund stellt. Durch verschiedene Formate wie Barcamps und Working Out Loud und die Mischung aus Selbstorganisation und festen Treffpunkten ermöglicht das Programm den Mitarbeitenden, ihre Themen einzubringen und voranzutreiben. Die Energie und das Engagement der Teilnehmenden unterscheiden sich dabei deutlich von traditionellen Trainingsprogrammen.

    In der sechsten Runde des Programms bringt es bereits kulturelle Veränderungen im Unternehmen hervor. Eva-Maria Müller spricht darüber, wie wichtig systemisches Denken, unternehmerisches Denken und die Fluidität der Kompetenzen über verschiedene Bereiche hinweg sind. Sie erläutert, dass Führungskräfte eine unterstützende und ermutigende Rolle einnehmen sollten, um Mitarbeitenden die Legitimation zu geben, neue Wege zu gehen.

    Diskutiert wird auch die Bedeutung der individuellen Lust und Begeisterung für die persönliche Entwicklung. Das Programm zielt darauf ab, die Machtdistanz zu reduzieren und die Potenzialentfaltung zu fördern, indem alle Mitarbeitenden die Chance haben, sich zu beweisen und Verantwortung zu übernehmen. Diese offene Herangehensweise führte sogar zur Nominierung bei den HR Excellence Awards.

    Georg und Eva-Maria Müller erörtern, wie die persönliche Weiterentwicklung und die ganzheitliche Betrachtung der Mitarbeitenden positive Auswirkungen auf die Organisation haben können. Abschließend betont Georg die entscheidende Rolle der Führungskräfte in der Personalentwicklung und das Engagement von Eva-Maria Müller im Rahmen dieses innovativen Programms.

     

    Alle Links zu Eva-Maria Müller:

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/eva-maria-m%C3%BCller-893a5a156/

    Unternehmen: https://www.ewe.com/

     

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    58 min
  • #95 Kommunikation mit Nikolaj Schelling: Recruiting, Führung und die Macht der Wertschätzung

    In dieser Folge des CULTiTALK begrüßt Georg den Recruiting-Experten und Head of Corporate Influencer der Randstad Personalberatung, Nikolaj Schelling. Im spannenden Gespräch beleuchten sie die Bedeutung von Unternehmenskultur und Kommunikationsstrategien in der modernen Arbeitswelt.

    Nikolaj stellt die Business Resource Group vor, ein Tool zur Förderung der Diversität und zur Unterstützung von Frauen im Top-Management. Er betont, wie wichtig es ist, Fehlerkultur und Try-and-Error-Ansätze in Unternehmen zu integrieren. Dies ermöglicht nicht nur Lern- und Wachstumsprozesse, sondern ist auch zentral für die Entwicklung von Content auf Plattformen wie LinkedIn.

    Georg und Nikolaj diskutieren die interne Kommunikation und wie sie Hierarchien auflösen kann, um so Flexibilität und Transparenz zu fördern. Beide sind sich einig, dass ein offener und respektvoller Kommunikationsansatz essenziell ist. Mitarbeitende sollten selbstständig Inhalte auf Plattformen wie LinkedIn teilen können, was zur Zufriedenheit und einem authentischen Employer Branding beiträgt.

    Nikolaj teilt seine Erfahrungen aus der Personalberatung und hebt die wachsende Bedeutung der Unternehmenskultur hervor, besonders bei der Rekrutierung von Spitzenkräften. Für junge Berufseinsteiger haben Unternehmenskultur und Arbeitsumfeld eine zunehmende Bedeutung. Führungskräfte sollten nicht nur aufgrund ihrer fachlichen Expertise aufsteigen, sondern auch Freude an der Führung haben. Die Einbindung externer Führungskräfte wird kritisch diskutiert und es wird betont, dass Kompetenz und Expertise bei der Karriereplanung entscheidend sein sollten.

    Ein weiteres zentrales Thema ist die Anpassungsfähigkeit von Unternehmen und die Notwendigkeit des Dialogs auf allen Ebenen. Umfragen und interne Kommunikationsnetzwerke können helfen, die Kommunikation und Beteiligung der Mitarbeiter zu verbessern. Respekt und Anerkennung sind hierbei Schlüsselelemente.

    Die Folge schließt mit der Bedeutung von Sinnhaftigkeit, Wertschätzung und einer flachen Hierarchie, wie sie bei Randstad praktiziert wird. Handgeschriebene Karten zur Anerkennung und eine Duzkultur fördern ein konstruktives Miteinander. Georg und Nikolaj stimmen überein, dass diese Elemente zu einer erfolgreichen und zufriedenstellenden Arbeitsumgebung beitragen.

     

    Alle Links zu Nikolaj Schelling:

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/recruiting-experte-nikolaj-schelling/

    Unternehmen: https://www.randstad.de/unternehmen/services/personalberatung/

     

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    57 min
  • #94 Starkes Team mit Alexander Kuttig und Sebastian Brunner: TeamFit und die Zukunft der Gesundheitsförderung

    In dieser spannenden Episode vom CULTiTALK begrüßt Georg Wolfgang die beiden innovativen Gründer Sebastian Brunner und Alexander Kuttig. Das Duo hat mit ihrer App TeamFit eine bahnbrechende Lösung entwickelt, die Handballspieler dazu motiviert, auch außerhalb der Halle zu trainieren. Die App ermöglicht es Teams, wöchentliche Laufziele zu setzen und dabei mittels GPS-Tracking den Fortschritt zu verfolgen.

    Georg, Alexander und Sebastian diskutieren die herausragende Entwicklung von TeamFit, die während der Covid-19-Pandemie von 50 auf über 150.000 monatlich aktive Nutzer explodierte. Die App wurde zunächst kostenlos angeboten und wurde dann von zahlreichen Vereinen genutzt, bevor die Gründer entschieden, das Projekt in ein Unternehmen für betriebliche Gesundheitsförderung und Teambuilding zu verwandeln.

    Ein besonderer Schwerpunkt der Diskussion liegt auf der Wichtigkeit der Mitarbeitergesundheit und des Wohlbefindens innerhalb von Unternehmen. Es wird betont, dass Unternehmen in die Prävention von Gesundheitsproblemen investieren sollten, welche sowohl ökonomisch als auch gesellschaftlich sinnvoll ist.

    Georg lobt seine Gäste für ihren fortschrittlichen Ansatz, Vertrauen, Eigenverantwortung und positive Kommunikation zu fördern. Alexander erklärt, wie gemeinsame Aktivitäten mit Kunden positive Veränderungen in der Unternehmenskultur bewirken können. Sebastian ergänzt dies durch ein praktisches Beispiel über Vertrauen und Fairness in Unternehmen, unterstützt durch digitale Mechanismen.

    Ein weiterer Diskussionspunkt ist die Monetarisierung der App und die Entscheidung, vom B2C- zum B2B-Modell zu wechseln. Sebastian und Alexander teilen ihre Erfahrungen und die Vorteile des B2B-Geschäftsmodells im Vergleich zum B2C.

    Zum Abschluss der Episode betonen die Teilnehmer die langfristigen Vorteile der Prävention und Gesundheitsförderung und die Verantwortung der Unternehmen, entsprechende Programme anzubieten. Georg, Alexander und Sebastian sind sich einig: Die Maßnahmen zur Gesundheitsförderung bieten eine Win-Win-Win-Situation für Individuen, Unternehmen und Gesellschaft.

    Diese Episode ist ein Muss für jeden, der mehr über die Synergien von Gesundheit, Motivation und Unternehmenskultur erfahren möchte.

     

    Alle Links zu Sebastian Brunner:

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sebastian-brunner/

    Unternehmen: http://www.teamfit.eu

     

    Alle Links zu Alexander Kuttig:

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/alexander-kuttig/

    Unternehmen: 

    http://www.teamfit.eu

     

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    57 min

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Hi! Ich bin Georg, Gründer der Culturizer GmbH. Meine große Leidenschaft ist die Unternehmenskultur! Ich denke quasi 24/7 darüber nach, wie wir die Zusammenarbeit gestalten (sollten).