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Im Alter von drei Jahren pflanzte Chris seinen allerersten Baum, im Garten des Elternhauses in Tansania.
Was entstand aus einem Kindheitserlebnis? Wir reden mit ihm darüber
Nach dem Talk mit Harald Zeiss ist dies ein zweiter Reiseradio-Podcast, der sich mit Klimawandel, Nachhaltigkeit und deren Umsetzung im Tourismus dreht.
Man kennt die Sätze: „Einen Baum pflanzen. Ein Kind zeugen“ – Bei diesen zwei Sätzen scheiden sich meist schon die Geister, denn es gibt viele Menschen, die sich inzwischen angesichts von Klimawandel und Klimakrise bewusst dafür entscheiden, zumindest Letzteres zu lassen.
Es gibt aber auch Menschen, die sich an dieser Stelle für Bäume entscheiden. Chris Kaiser gehört zu den Menschen, die diesen Anstoß aus Liebe zu Elefanten in Thailand erhalten haben. 2012 ist Chris nach Thailand gezogen und musste erfahren, dass Elefanten dort gegen den Verlust ihres Lebensraums „kämpfen“ müssen, aufgrund großflächiger Abholzung von Wäldern.
Wie heißt es auf der Click A Tree – Website: Das habe ihn dazu bewegt, einige Zeit später Click A Tree zu gründen.
Das mag erst einmal kitschig klingen und hyperemotional. Doch jeder Mensch gewinnt aus ganz eigenen Erfahrungen seine persönliche Berufung. Chris Berufung jedenfalls mündete in Click A Tree.
Umwelt ist eine feine Sache, wenn man sich drum kümmert. Nun ist mir auf der ITB mit Chris ein Mensch über den Weg gelaufen, der erst mal wie ein Umwelt- und Klimaaktivist daherkommt, aber aus seinem Engagement auch ein wirtschaftliches Standbein entwickelt hat.
Mit ihm redete ich einfach mal spontan und aus dem Bauch heraus. Und es gab viele Fragen. Die vermutlich oberflächlichste eröffnet den Podcast: Was soll ich mit dem Baum machen?
Unsere Themen für knapp 14 Minuten waren zahlreich und reichten von der Start-Up-Geschichte bis zur vermeintlich banalen Frage, was sich hinter dem Begriff ESG-Projekt verbirgt.
Wir haben über Konsequenz und Inkonsequenz in Sachen Klimaschutz gesprochen. Click A Tree ist ja ähnlich wie bei der Kompensation für Flugreisen: Nicht die Lösung des Problems, aber zumindest ein Ausgleich… Richtig oder falsch?
Die Umwelt- und Klimadiskussion ist ja gerade in Tourismus und Gastgewerbe ein heißes Eisen. Man will, aber weiß nicht so richtig, wie es wirklich funktionieren soll. Hat Chris die Ideallösung, die ich seit Jahren suche?
Natürlich haben wir über die einzelnen Angebote und Modelle geredet. Natürlich auch über die Frage, ob das Modell der Idealfall ist, den Nachhaltigkeitsgedanken mit Eigen-Marketing und Kundenbindung zu verbinden und daraus auch eine clevere Geschäftsidee zu machen.
Oder ist Click A Tree auch Hilfe zur Selbsthilfe durch organisatorischer Unterstützung?
Natürlich hat mit Chris beantwortet, wie sein Modell funktioniert. Mögen Unternehmen, die sich nachhaltig engagieren wollen, sicher die Hauptzielgruppe sein, wie steht es um individuelles Engagement?
Und es geht ja nicht nur um Bäume. Chris erzählte auch von Projekten, die in den Bereich soziale Nachhaltigkeit fallen.
All das ist im Podcast zu hören und ich hab eine Menge dazugelernt.
Wir haben einige Zitate von der Click A Tree – Website herausgesiebt, um zu verdeutlichen, wie die Organisation arbeitet, welche Ansprüche sie hat, welche Projekte realisiert wurden und werden und wie die derzeitige Bilanz aussieht.
Mit Click A Tree’s ganzheitlich durchdachten Wiederaufforstungsprojekten pflanzt du verschiedene Baumarten, die zusammen ein intaktes Ökosystem bilden werden und das Weltklima positiv beeinflussen. Dadurch machst du dein Unternehmen sowohl bei der Kundschaft als auch bei Arbeitnehmenden enorm attraktiv.
Wirkung: Bäume pflanzen schafft Arbeitsplätze und bekämpft somit Armut und Hunger. Nahezu alle Landlebewesen brauchen Bäume als Nahrungsquelle und Lebensraum. Bäume nehmen klimaschädliches CO2 auf und produziert Sauerstoff – für uns überlebenswichtig.
Durch eine Zusammenarbeit mit Click A Tree unterstützt du alle 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.
Auf den Philippinen ist seit 2019 ein ganz besonderes Projekt entstanden.
Hier kannst du nicht nur Bäume pflanzen, sondern auch noch Plastikmüll aus dem Meer sammeln lassen. Das schafft Arbeitsplätze, schützt die Biodiversität und erhält den Lebensraum von Meereslebewesen.
Auf den Philippinen sammeln wir für jeden gepflanzten Baum noch ein Kilogramm Plastik aus dem Meer. Dieses Plastik wird anschließend weiterverarbeitet – zu Stühlen für Schulen.
Hier kannst du richtig viel bewirken – besonders, wenn du das Meer liebst.
Unsere erste Business-Schule steht im Zentrum Ghanas. Hier lernen arbeitslose junge Menschen, sich selbst eine bessere Zukunft zu erschaffen.
In allen unseren Wiederaufforstungsprojekten werden sowohl Männer als auch Frauen gleichermaßen beschäftigt und bezahlt. Somit können Frauen einen wertvollen Teil zur Unterstützung ihrer Familien beitragen. Zusätzlich werden in unserer Business-Schulen in Ghana ebenfalls Männer und Frauen ausgebildet. Die daraus resultierenden Erfolgsgeschichten sind super inspirierend!
Frauen werden ebenso behandelt, ausgebildet und bezahlt wie Männer.
Ihr Einkommen ermöglicht ihnen, ihre Familien zu ernähren und ihre Kinder zur Schule zu schicken.
Die Ausbildung in der Business-Schule bereitet sie auf die Herausforderungen der Geschäftsführung vor.
Das sind vier Projekte von Vielen. Mehr Informationen, insbesondere für die ganz praktische Umsetzung einer Beteiligung an diesen Projekten findet Ihr auf der Website von
By Deutsches Reiseradio5
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Im Alter von drei Jahren pflanzte Chris seinen allerersten Baum, im Garten des Elternhauses in Tansania.
Was entstand aus einem Kindheitserlebnis? Wir reden mit ihm darüber
Nach dem Talk mit Harald Zeiss ist dies ein zweiter Reiseradio-Podcast, der sich mit Klimawandel, Nachhaltigkeit und deren Umsetzung im Tourismus dreht.
Man kennt die Sätze: „Einen Baum pflanzen. Ein Kind zeugen“ – Bei diesen zwei Sätzen scheiden sich meist schon die Geister, denn es gibt viele Menschen, die sich inzwischen angesichts von Klimawandel und Klimakrise bewusst dafür entscheiden, zumindest Letzteres zu lassen.
Es gibt aber auch Menschen, die sich an dieser Stelle für Bäume entscheiden. Chris Kaiser gehört zu den Menschen, die diesen Anstoß aus Liebe zu Elefanten in Thailand erhalten haben. 2012 ist Chris nach Thailand gezogen und musste erfahren, dass Elefanten dort gegen den Verlust ihres Lebensraums „kämpfen“ müssen, aufgrund großflächiger Abholzung von Wäldern.
Wie heißt es auf der Click A Tree – Website: Das habe ihn dazu bewegt, einige Zeit später Click A Tree zu gründen.
Das mag erst einmal kitschig klingen und hyperemotional. Doch jeder Mensch gewinnt aus ganz eigenen Erfahrungen seine persönliche Berufung. Chris Berufung jedenfalls mündete in Click A Tree.
Umwelt ist eine feine Sache, wenn man sich drum kümmert. Nun ist mir auf der ITB mit Chris ein Mensch über den Weg gelaufen, der erst mal wie ein Umwelt- und Klimaaktivist daherkommt, aber aus seinem Engagement auch ein wirtschaftliches Standbein entwickelt hat.
Mit ihm redete ich einfach mal spontan und aus dem Bauch heraus. Und es gab viele Fragen. Die vermutlich oberflächlichste eröffnet den Podcast: Was soll ich mit dem Baum machen?
Unsere Themen für knapp 14 Minuten waren zahlreich und reichten von der Start-Up-Geschichte bis zur vermeintlich banalen Frage, was sich hinter dem Begriff ESG-Projekt verbirgt.
Wir haben über Konsequenz und Inkonsequenz in Sachen Klimaschutz gesprochen. Click A Tree ist ja ähnlich wie bei der Kompensation für Flugreisen: Nicht die Lösung des Problems, aber zumindest ein Ausgleich… Richtig oder falsch?
Die Umwelt- und Klimadiskussion ist ja gerade in Tourismus und Gastgewerbe ein heißes Eisen. Man will, aber weiß nicht so richtig, wie es wirklich funktionieren soll. Hat Chris die Ideallösung, die ich seit Jahren suche?
Natürlich haben wir über die einzelnen Angebote und Modelle geredet. Natürlich auch über die Frage, ob das Modell der Idealfall ist, den Nachhaltigkeitsgedanken mit Eigen-Marketing und Kundenbindung zu verbinden und daraus auch eine clevere Geschäftsidee zu machen.
Oder ist Click A Tree auch Hilfe zur Selbsthilfe durch organisatorischer Unterstützung?
Natürlich hat mit Chris beantwortet, wie sein Modell funktioniert. Mögen Unternehmen, die sich nachhaltig engagieren wollen, sicher die Hauptzielgruppe sein, wie steht es um individuelles Engagement?
Und es geht ja nicht nur um Bäume. Chris erzählte auch von Projekten, die in den Bereich soziale Nachhaltigkeit fallen.
All das ist im Podcast zu hören und ich hab eine Menge dazugelernt.
Wir haben einige Zitate von der Click A Tree – Website herausgesiebt, um zu verdeutlichen, wie die Organisation arbeitet, welche Ansprüche sie hat, welche Projekte realisiert wurden und werden und wie die derzeitige Bilanz aussieht.
Mit Click A Tree’s ganzheitlich durchdachten Wiederaufforstungsprojekten pflanzt du verschiedene Baumarten, die zusammen ein intaktes Ökosystem bilden werden und das Weltklima positiv beeinflussen. Dadurch machst du dein Unternehmen sowohl bei der Kundschaft als auch bei Arbeitnehmenden enorm attraktiv.
Wirkung: Bäume pflanzen schafft Arbeitsplätze und bekämpft somit Armut und Hunger. Nahezu alle Landlebewesen brauchen Bäume als Nahrungsquelle und Lebensraum. Bäume nehmen klimaschädliches CO2 auf und produziert Sauerstoff – für uns überlebenswichtig.
Durch eine Zusammenarbeit mit Click A Tree unterstützt du alle 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.
Auf den Philippinen ist seit 2019 ein ganz besonderes Projekt entstanden.
Hier kannst du nicht nur Bäume pflanzen, sondern auch noch Plastikmüll aus dem Meer sammeln lassen. Das schafft Arbeitsplätze, schützt die Biodiversität und erhält den Lebensraum von Meereslebewesen.
Auf den Philippinen sammeln wir für jeden gepflanzten Baum noch ein Kilogramm Plastik aus dem Meer. Dieses Plastik wird anschließend weiterverarbeitet – zu Stühlen für Schulen.
Hier kannst du richtig viel bewirken – besonders, wenn du das Meer liebst.
Unsere erste Business-Schule steht im Zentrum Ghanas. Hier lernen arbeitslose junge Menschen, sich selbst eine bessere Zukunft zu erschaffen.
In allen unseren Wiederaufforstungsprojekten werden sowohl Männer als auch Frauen gleichermaßen beschäftigt und bezahlt. Somit können Frauen einen wertvollen Teil zur Unterstützung ihrer Familien beitragen. Zusätzlich werden in unserer Business-Schulen in Ghana ebenfalls Männer und Frauen ausgebildet. Die daraus resultierenden Erfolgsgeschichten sind super inspirierend!
Frauen werden ebenso behandelt, ausgebildet und bezahlt wie Männer.
Ihr Einkommen ermöglicht ihnen, ihre Familien zu ernähren und ihre Kinder zur Schule zu schicken.
Die Ausbildung in der Business-Schule bereitet sie auf die Herausforderungen der Geschäftsführung vor.
Das sind vier Projekte von Vielen. Mehr Informationen, insbesondere für die ganz praktische Umsetzung einer Beteiligung an diesen Projekten findet Ihr auf der Website von