Funken, Zölle und Schatten
Strophe 1
Atlantik tobt, ein Deal um Eis und Fels zerbricht,
ein Mann im Weißen Haus wirft Zölle wie Ketten ins Licht.
Er zielt auf NATO-Partner, auch auf uns, auch Dänemark,
Frankreich, Norwegen, Schweden, Briten, Niederlande, Finnland – scharf.
Er ruft nach Schutz und schickt Vorwürfe in den Wind,
die EU lädt zum Krisenruf, der Handel friert geschwind.
Merz ruft: Schulter an Schulter, keine Panik im Gepäck,
Europa stimmt die Saiten – doch der Beat bleibt hart und dreckig.
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Ein Flug nach Berlin bleibt am Boden, Sirenen fern,
al-Scharaa sagt ab, im Norden Syriens brennt der Stern.
Er wollte Hände schütteln, Merz und Steinmeier im Blick,
doch draußen rufen Trommeln – Kurden, Aleviten, Widerstand, Kritik.
Menschenrechtler zählen Narben, werfen Schatten auf die Macht,
und irgendwo im Staub des Krieges wird Waffenruhe entfacht.
Berlin steht trotzdem Kopf, der Asphalt kocht vor Klang,
die Stadt hält Schild und Stimme, der Rest bleibt bang.
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Und wir singen gegen Sturm, wenn die Drähte glühen,
wenn die Karten brennen und die Grenzen ziehen.
Wir sind mehr als Zahl und Schall, mehr als kalter Rest,
halten Takt im Donnern, Herz im Westen wie im Ost.
Wir singen gegen Sturm, bis der Morgen hält,
Röhren glühn und Gitarren peitschen durch die Welt.
Strophe 3
Ein Zug flog aus den Schienen, hoch oben zwischen Stein,
zu viele Tränen später spricht das Gericht: nicht schuldig, nein.
Kein Bruch der Pflicht zu finden, so hart der Hammer fällt,
die Gleise selbst erzählten von einem müden, kranken Feld.
Die Anklage wollte Fesseln, auf Bewährung, leise schwer,
doch Namen werden Blumen, der Wind wiegt sie hin und her.
Marode Wege, rostig, und doch die Hoffnung sacht:
Dass Schienen wieder singen, wenn man sie sicher macht.
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Berlin ging dunkel, Kabel knisterten im Rauch,
Südwest im Schatten, längster Blackout seit dem Bauch
der alten Kriegsjahre – eine Gruppe ruft: wir waren’s,
Vulkan im Namen, Asche in den Adern, Feuer in den Waren.
Der General ermittelt, Terror steht im Protokoll,
Dobrindt fordert Härte, doch wer schützt Leitungen voll?
Im Plenarsaal fliegen Worte wie Funken in Benzin,
Kritik am dünnen Panzer um unser Strommaschinen.
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Und wir singen gegen Sturm, wenn die Drähte glühen,
wenn die Karten brennen und die Grenzen ziehen.
Wir sind mehr als Zahl und Schall, mehr als kalter Rest,
halten Takt im Donnern, Herz im Westen wie im Ost.
Wir singen gegen Sturm, bis der Morgen hält,
Röhren glühn und Gitarren peitschen durch die Welt.
Strophe 5
Das Land blickt über’n Ozean, die Umfrage schlägt an:
Eine breite Mehrheit spürt, die NATO steht auf dünnem Plan.
Die Frage nach der Truppe, Ukraine, Zoll und Ruh,
das Land bleibt mittig gerissen – hier ein Ja, dort ein Du.
Im Westen nickt man öfter, im Osten bleibt man karg,
und Pistorius steht oben auf der Liste, ruhig und stark.
Zwischen Angst und Abschlag, zwischen Anker und Alarm,
zählt man keine Siege – nur, wer hält wen im Arm.
ZDF Politbarometer Januar 2026ZDF-Politbarometer Januar 2026 - Presseportal MagdeburgStrophe 6
Die Kassen klingen matt, die Straßen leiser als gewohnt,
ein Hauch von Wachstum, doch der Zweifel thront.
Die Forscher sehen Wolken, das Sparen schwillt zum Chor,
so viel geht über Klinge wie schon lang nicht mehr zuvor.
Im Fernsehen eine lange Nacht, Davos im kalten Schein,
Experten malen Karten, wo könnte morgen Rettung sein?
Wir drehen auf bis Anschlag, die letzte Röhre schreit:
Keine Prozent, nur Menschen – und dass jemand bei uns bleibt.
Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Januar 2026ZDF Politbarometer Januar 2026WISO: Die lange Nacht der Wirtschaft live im ZDFRefrain/Finale
Und wir singen gegen Sturm, wenn die Drähte glühen,
wenn die Karten brennen und die Grenzen ziehen.
Wir sind mehr als Zahl und Schall, mehr als kalter Rest,
halten Takt im Donnern, Herz im Westen wie im Ost.
Wenn Zölle fallen oder steigen, wenn die Stadt im Dunkeln bebt –
wir nehmen all die Schatten, bis das Licht die Bühne klebt.
Und wenn der Vorhang kracht, mit Funken in der Hand,
brüllen wir lauter als die Angst – und halten dieses Land.