Diese Podcast-Folge basiert auf Fachbeiträgen zur aktuellen Forschung und Tierseuchenüberwachung des Shamonda-Virus, das im August 2026 bei Rindern in Süddeutschland nachgewiesen wurde. Da der durch Gnitzen übertragene Erreger mit dem Schmallenberg-Virus verwandt ist, richtet sich die Aufmerksamkeit insbesondere auf mögliche Fehlgeburten und Missbildungen bei neugeborenen Nutztieren. Nachweise auch in Frankreich und der Schweiz zeigen zugleich, warum eine grenzüberschreitende Überwachung und die Zusammenarbeit von Referenzlaboren entscheidend sind. Für Tierhalter stellt sich damit vor allem die Frage, welche auffälligen Reproduktions- und Geburtsereignisse diagnostisch abgeklärt werden sollten, um das tatsächliche Infektionsgeschehen besser einschätzen zu können. Nach aktuellem Wissensstand besteht dabei keine bekannte Gefahr für den Menschen – die Herausforderung liegt in der Tiergesundheit und in der frühzeitigen Erfassung möglicher Auswirkungen auf die Bestände. Für mehr Informationen:
https://www.landkreis-aschaffenburg.de/Service/Shamonda-Virus-SHAV-.php?object=tx,3984.38689.1
https://www.lgl.bayern.de/tiergesundheit/tierkrankheiten/virusinfektionen/shamonda_virus/index.htm
https://www.fli.de/en/news/animal-disease-situation/shamonda-virus/