Diese Podcast-Folge basiert auf einem Fachbeitrag über die zunehmende Bedeutung von Datensouveränität in der modernen Rinderzucht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wer künftig die Kontrolle über die gewaltigen Datenmengen behalten soll, die durch Sensoren, Herdenmanagementsysteme und genomische Analysen entstehen. Der Beitrag beleuchtet den Zielkonflikt zwischen Landwirten, die mehr Entscheidungsfreiheit über ihre Betriebsdaten fordern, und Organisationen, die erhebliche Investitionen in digitale Infrastruktur und Datenauswertung getätigt haben. Gleichzeitig wird analysiert, welche Auswirkungen der EU Data Act auf Zugriffsrechte, Wettbewerb und Innovation haben könnte. Die Analyse zeigt, dass die Zukunft der Milchviehhaltung nicht nur von Genetik und künstlicher Intelligenz abhängt, sondern auch von der Frage, wie digitale Selbstbestimmung und gemeinsame Wertschöpfung gestaltet werden.