Annette hat ab Mitte der 80er-Jahre 5 Kinder in 7 Jahren bekommen – und wollte sogar noch mehr.
In dieser Folge erzählt sie, wie sich Muttersein damals angefühlt hat: zwischen Selbstverständlichkeit, Dauerbelastung und einem Alltag, der kaum Pausen kannte. Wie organisiert man fünf kleine Kinder, wenn man die meiste Zeit allein ist? Was kam von außen – Erwartungen, Kommentare, Druck? Und was war einfach normal, ohne dass man es hinterfragt hat?
Es geht um Nächte ohne Schlaf, um Routinen, die einfach funktionieren mussten, und um eine Zeit, in der man weniger über Elternsein gesprochen hat – aber alles tragen musste. Gleichzeitig blickt sie von heute zurück: Was war anders als heute? Was sieht sie kritisch, was versteht sie – und warum sagt sie trotzdem, dass sie genau dieses Leben wieder so wählen würde?
Ein Gespräch über Großfamilie, Verantwortung, Rollenbilder in den 80ern und 90ern – und die Frage, was vom Elternsein bleibt, wenn man Jahrzehnte später darauf schaut.
Und wie immer die Frage: Was ist für dich das Allerwerteste?