Die 1956 in Bagdad geborene Cholud Kassem kam als kleines Kind nach Deutschland und lebte bei deutschen Pflegeeltern, zeitweise auch in einem von katholischen Ordensschwestern geführtem Heim. Als Sechsjährige wurde Cholud Kassem getauft und war stark beeindruckt von den liturgischen Gewändern der Priester und der feierlichen Atmosphäre in der Kirche. Die Vorstellung durch den Glauben geborgen zu sein, habe dem kleinen Kind von damals geholfen, Ängste zu besiegen, sagt sie heute selbst. Jana Stahl nahm für diese neue Podcast-Episode Platz am großen Tisch in Cholud Kassems Heidelberger Atelier.