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Nach dem plötzlichen Tod von Bayerns stellvertretendem Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger zeigen sich Politiker aus ganz Deutschland betroffen. Der 55-jährige Bundesvorsitzende der Freien Wähler wurde am frühen Mittwochabend tot in einem Hotelzimmer in Berlin-Mitte aufgefunden, Hinweise auf Fremdverschulden gibt es nicht. Er sei ein »starker Bayer«, ein guter Wirtschaftsminister und ein warmherziger Mensch gewesen, sagt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in einem Statement. Auch in den eigenen Reihen trauert man um »einen echten Freigeist«. Wie er mit seinem Auftritt als nahbarer Anti-Establishment-Politiker eine Marktlücke besetzt hat, erklärt Martin Machowecz, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT. Er blickt zurück auf Aiwangers politisches Erbe.
Wer in Deutschland einen Führerschein machen möchte, muss dafür viel Geld bezahlen – im Schnitt 3.500 Euro kostet die Fahrerlaubnis mittlerweile. Das will die Bundesregierung jetzt günstiger machen und plant dafür ein Reformpaket. Vonseiten der Fahrlehrerverbände kommt Kritik an den Reformplänen: Diese gingen zulasten der Verkehrssicherheit. Und es gibt Zweifel, ob der Führerschein dadurch tatsächlich weniger kostet. Der ADAC hingegen sieht die Reform als Chance – solange bestimmte Kriterien eingehalten werden. Wie realistisch es ist, dass der Führerschein günstiger wird, und wie es um die Sicherheit auf den Straßen steht, erklärt Zacharias Zacharakis aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Die moralischen Grenzen einer Fernsehshow.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Anneke Rietkerken
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Links zur Folge
Hubert Aiwanger: Politiker reagieren schockiert auf den Tod von Hubert Aiwanger
Hubert Aiwanger: Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger ist tot
Zum Tod von Hubert Aiwanger: Hubert, der Freie
Hubert Aiwanger: Freie Wähler wollen Bundesparteitag nach Tod Aiwangers verschieben
Tod Hubert Aiwangers: Leichnam Aiwangers wird im Tagesverlauf obduziert
Führerscheinreform: Fahrlehrer warnen vor Risiken durch Führerscheinreform
Kosten für Führerschein: Führerschein für 1.800 Euro? In Frankreich normal
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In Frankreich haben die Gewerkschaften zu landesweiten Streiks und Demonstrationen aufgerufen. Betroffen sein könnten der Bahn- und Flugverkehr sowie Schulen und Universitäten. Hintergrund sind steigende Lebenshaltungskosten, niedrige Löhne und schlechte Bedingungen an Schulen und Universitäten. Bereits am Wochenende kam es zu Ausschreitungen mit fast 800 Festnahmen, rund 500 Bränden und mehr als 150 verletzten Sicherheitskräften. Die Chefin der Gewerkschaft CGT, Sophie Binet, kritisiert Präsident Emmanuel Macron und wirft seiner Regierung vor, die Gewerkschaften zu schwächen und soziale Probleme zu verschärfen. Was sich die Demonstranten vom scheidenden Präsidenten Emmanuel Macron, der keine eigene Mehrheit hat, noch erhoffen können, ordnet Annika Joeres, Frankreich-Korrespondentin der ZEIT, ein.
Bei den US-Zwischenwahlen 2026 haben die Demokraten die Mehrheit im Senat und im Repräsentantenhaus gewonnen. Damit können sie Gesetzesvorhaben der Trump-Regierung blockieren, die Besetzung wichtiger Ämter beeinflussen und die Arbeit der Regierung stärker kontrollieren. Aber können sie auch die Wirtschaftspolitik der Trump-Administration beeinflussen? Und wird der Mehrheitswechsel im Kongress etwas an den hohen Lebenshaltungskosten in den USA ändern? Das erklärt Heike Buchter, ZEIT-Korrespondentin in New York.
Und sonst so? Wohnungs-Makeover mit Büchern
Moderation und Produktion: Rita Lauter und Constanze Kainz
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Proteste in Frankreich: »Diese Wut wird sich nicht so leicht wieder legen«
Proteste in Frankreich: Die Wut schwelt schon so lange
Proteste in Frankreich: Stürmt dieser Junge die Bastille?
Ausschreitungen in Frankreich: Wer plünderte französische Geschäfte?
Proteste in Frankreich: Frankreichs Regierung hält wegen Protesten an Ausgangssperren fest
Schülerproteste in Frankreich: Hier brennen nicht nur Mülltonnen. Hier brennt ein System
US-Kongresswahlen: Die Ergebnisse der Midterms 2026 – live
Midterms in den USA: Blaue Begeisterung, rote Ratlosigkeit
Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten: Schluss mit Daddy!
Videokommentar: »Amerika ist größer als Trump«
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Die Demokraten haben bei den Midterms die Mehrheit in beiden Kammern des US-Kongresses gewonnen. US-Medien sprechen von einem »blauen Tsunami«. Doch die Außenpolitik wird in den Händen von Donald Trump bleiben. »Amerika kommt zurück, diesen Fehler gab es schon einmal«, sagt Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Er erklärt, welche Folgen der Wahlsieg für Trumps Außenpolitik und das Verhältnis zu Europa hat.
Die Renten sollen 2027 um gut vier Prozent steigen – das würde rund 15,6 Milliarden Euro kosten. Doch ist das gerecht gegenüber den jüngeren Generationen, die dafür aufkommen müssen? Das analysiert Tina Groll aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.
Außerdem im Update: Die Eishockey-WM in Deutschland steht auf der Kippe. Mehrere Länder drohen mit einem Boykott, sollte Russland teilnehmen. Der Deutsche Eishockey-Bund erwägt, das Turnier abzugeben.
Und sonst so? Der Schrifsteller und Illustrator Janosch ist verstorben.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
US-Kongresswahlen: Die Ergebnisse der Midterms 2026 – live
Liveblog: Midterms
Midterm-Wahlen: Verluste quer durch alle Wählergruppen
Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten: Schluss mit Daddy!
Donald Trump: Ist das der Anfang vom Ende?
Donald Trump und Benjamin Netanjahu: Zwei geschwächte Männer, die jetzt den Sieg brauchen
Alterssicherung: Renten steigen 2027 voraussichtlich um vier Prozent
Eishockey-WM 2027: Fünf Länder wollen bei Eishockey-WM Partien gegen Russland verweigern
Schöpfer der »Tigerente«: Schriftsteller und Künstler Janosch ist tot
Janosch: Herr Janosch, was machen Sie denn da?
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Zwei Jahre nach Donald Trumps Wiederwahl haben die USA bei den Midterms am Dienstag vor allem über die Politik des Präsidenten abgestimmt. Die Niederlage der Republikaner ist eindeutig. Was bedeutet das für den Vibe-Shift, den der Historiker Niall Ferguson im Winter 2024 ausrief, als alles nach rechts zu rücken schien? Tech-Chefs wie Mark Zuckerberg machten plötzlich auf maskulin, Unternehmen strichen Diversitätsprogramme, Eltern überlegten sich zweimal, ob sie ihre Kinder auf linke Unis wie Harvard oder Yale schicken sollten. Trumps Wiederwahl galt als Beginn einer neuen Ära.
Zwei Jahre später aber ist davon kaum etwas übrig. Im Zentrum stehen jetzt steigende Lebenshaltungskosten, der Krieg im Iran und die Epstein-Files – kaum einer glaubt mehr daran, dass Trump es mit »America First« wirklich ernst meint.
Die Demokraten haben die Wahl gewonnen und können Trump deshalb künftig ausbremsen. Möglich ist, dass mit dieser Niederlage sein politisches Ende beginnt. Doch ein Nachruf ist dieser Kommentar nicht, denn Trump hat noch nie eine Niederlage akzeptiert.
Moderation: Paul Middelhoff
Redaktion: Constanze Kainz
Produktion: Markus Gläser
Mitarbeit: Anneke Rietkerken
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In den USA wird weiter ausgezählt, doch schon jetzt ist klar: Die Demokraten haben bei diesen Wahlen gewonnen. Noch mal zum Hintergrund: Bei den Zwischenwahlen wurden die Abgeordneten des Repräsentantenhauses und etwa ein Drittel des Senats gewählt. Beide zusammen bilden den Kongress. Neben dem Kongress wurden in 36 Bundesstaaten ebenfalls neue Gouverneure gewählt. Den Wahlkampf haben Themen wie die hohen Lebenshaltungs- und Energiekosten oder das Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE geprägt.
Umfragen prognostizierten den Demokraten vorab eine Mehrheit bei den Midterms im Repräsentantenhaus. Für den Senat zeigten die Umfragen vor der Wahl kein eindeutiges Ergebnis. Nun sind die Ergebnisse früher klar als gedacht. Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT in Washington, ordnet sie im Interview ein.
Was der Sieg der Demokraten für Trumps Regierung bedeuten und welche Folgen er aus internationaler Sicht haben könnte, darüber sprechen wir mit Rieke Havertz, US-Korrespondentin und Co-Host des Podcasts »OK, America?«.
Und sonst so? US-Amerikaner wetten fast zwei Milliarden Dollar auf Midterms.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emilia Portwich
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Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Midterms live
Midterms in den USA: Kongresswahlen in den USA haben begonnen
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist von Bundeskanzler Friedrich Merz im Kanzleramt empfangen worden. Bei den Gesprächen standen vor allem die Unterstützung der ukrainischen Luftabwehr und der Schutz der Energieversorgung im Mittelpunkt. Dafür forderte Selenskyj mehr internationale Unterstützung. Hintergrund sind verstärkte Angriffe Russlands auf die ukrainische Energieinfrastruktur. Der Ukraine droht damit angesichts fehlender Abwehrsysteme ein besonders schwieriger Winter. Außerdem sprachen Merz und Selenskyj über die geplanten neuen Friedensverhandlungen. Am 10. und 11. November sollen Vertreter der USA, Russlands und der Ukraine nach US-Angaben in Abu Dhabi über eine mögliche Beendigung des Krieges beraten. Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, beschreibt die schwierige Lage von Selenskyj und Merz.
In den USA haben die Zwischenwahlen, die sogenannten Midterms, begonnen. Dabei werden alle Sitze im Repräsentantenhaus und etwa ein Drittel der Sitze im Senat neu vergeben. Die Wahl gilt als wichtiger Stimmungstest für die Regierung. Die ersten Ergebnisse werden nach mitteleuropäischer Zeit in der Nacht zum Mittwoch erwartet. Constanze Kainz, Leiterin des ZEIT-Podcastressorts, berichtet über die Stimmung vor Ort.
Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, dass er für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine Frau vorschlagen möchte. Die Kandidatin soll aus der politischen Mitte kommen, einen Namen nannte er bisher nicht. CSU-Chef Markus Söder hat bereits die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner ins Gespräch gebracht, die auch Unterstützung aus SPD und Grünen erhält. Am kommenden Montag möchte Merz mit den Landesvorsitzenden der CDU sowie mit der CSU über eine gemeinsame Kandidatin beraten. Anschließend sollen auch Gespräche mit anderen Parteien folgen, um eine möglichst breite Unterstützung für den Vorschlag zu erreichen. Die Wahl des neuen Bundespräsidenten findet am 30. Januar statt. Es wäre das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, dass eine Frau das Amt des Staatsoberhaupts übernimmt.
Und sonst so? Blutarmut beim DRK
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Friedrich Merz in Kyjiw: Merz betont deutsches Interesse an Ukrainehilfe
Selenskyj in Berlin: Friedrich Merz begrüßt Wolodymyr Selenskyj im Kanzleramt
Stromausfall in der Ukraine: Hunderttausende Ukrainer nach Angriffen ohne Strom
Angriffe auf Kyjiw: Selenskyj verurteilt russische Angriffe nach Verhandlungen mit den USA
Krieg in der Ukraine: Mindestens 26 Tote bei russischen Luftangriffen in Saporischschja
Verhandlungen im Ukrainekrieg: Putin will von Trump maximal profitieren
Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj trifft Friedrich Merz in Berlin
Bundespräsident: Merz stolpert in die Bellevue-Falle
Steinmeier-Nachfolge: Friedrich Merz will Frau als Staatsoberhaupt vorschlagen
Nachfolge des Bundespräsidenten: Auf diese Kandidatin könnten sich alle einigen. Nur Merz schweigt
Bundespräsidentin: Dafür ist die Lage dann doch zu ernst
Grenze zu Kaliningrad: Polen reagiert mit Großeinsatz auf »Provokation« an russischer Grenze
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Bei den Midterm-Wahlen in den USA werden das Repräsentantenhaus und ein Teil des Senats neu gewählt. Die Demokraten hoffen, die Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses zurückzugewinnen und damit die Macht von US-Präsident Donald Trump stärker kontrollieren zu können. Denn der Kongress spielt im politischen System der USA eine wichtige Rolle: Er soll die Macht des Präsidenten begrenzen. Wenn er das will. Noch regieren Republikaner in beiden Kammern des Kongresses, doch sie werden bei dieser Wahl wohl die politischen Folgen von Donald Trumps Regierung zu spüren bekommen. Im Wahlkampf standen vor allem der Irankrieg, hohe Benzinpreise und steigende Lebenshaltungskosten, aber auch Korruptionsvorwürfe und die Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE im Mittelpunkt. Warum die Midterms international dieses Mal von überragender Bedeutung sind und wie die Demokraten Trumps Macht nach der Wahl einschränken könnten, das erklärt Paul Middelhoff, US-Korrespondentin der ZEIT.
In Polen hat sich am vergangenen Wochenende der Streit um das Verfassungsgericht weiter zugespitzt. Präsident Karol Nawrocki brach eine Auslandsreise ab und verschaffte sich mitten in der Nacht Zugang zum Gerichtsgebäude in Warschau. Dabei drängte er eine Richterin zur Seite und sprach ihr die Berechtigung ab, ihr Amt auszuüben. Ministerpräsident Donald Tusk warf Nawrocki daraufhin vor, die Demokratie und den Rechtsstaat zu gefährden. Hintergrund ist ein seit Jahren andauernder Streit über die Besetzung und Unabhängigkeit des Verfassungsgerichts. Tusks Regierung will die Justizreformen der früheren nationalkonservativen PiS-Regierung rückgängig machen. Nawrocki, der der PiS nahesteht, blockiert jedoch die Vereidigung neuer Richter. Worum es bei dem Machtkampf eigentlich geht und ob sich der Konflikt überhaupt lösen lässt, das erklärt Alice Bota, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.
Und sonst so? Ihre Worte für die KI-Scham
Moderation und Produktion: Fabian Scheler, Constanze Kainz
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Midterm-Wahlen in den USA: Autokratendämmerung
Zwischenwahlen in den USA: Was können die US-Demokraten schaffen?
»OK, America?« / Midterms in den USA: Die USA vor den Midterms – Trumps Machtprobe
Midterms in den USA: Es ist die Korruption, stupid!
Kongresswahlen in den USA: Wird ICE vor den Wahllokalen stehen?
US-Midterms: Leiten diese Wahlen Donald Trumps Ende ein?
Machtkampf in Polen: Polens Präsident beschuldigt Donald Tusk der Übernahme der Justiz
Der Ostcast / Karol Nawrocki: Vom Hooligan zum Präsidenten
Verfassungsgericht in Polen: Tusk macht Nawrocki für Krise des Verfassungsgerichts verantwortlich
Machtkampf in Polen: Polens Präsident beschuldigt Donald Tusk der Übernahme der Justiz
Polen: Reform des Verfassungsgerichts spaltet Polen
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In der CDU wächst die Unzufriedenheit mit Kanzler und Parteichef Friedrich Merz. Zwei Tage lang trifft die Parteispitze in Berlin die CDU-Kreisvorsitzenden. Nach Wahlniederlagen, schlechten Umfragewerten und anhaltender Kritik an der Koalition ist die Stimmung an der Basis angespannt. Wie groß der Druck auf Merz inzwischen ist, analysiert Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT.
Nach den Protesten von Gen Z regelt ist es am Wochenende in mehreren deutschen Städten zu Ausschreitungen gekommen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt machte linke Gruppen und Jugendliche mit Migrationshintergrund dafür verantwortlich. Verteidigungsminister Boris Pistorius hält es dagegen für falsch, die mutmaßlichen Täter pauschal nach ihrer Herkunft einzuordnen.
Außerdem im Update: In Berlin findet ein zweitägiger Digitalgipfel der Bundesregierung statt. Dabei geht es auch darum, wie Deutschland den Rückstand auf führende KI-Nationen aufholen kann. Wie das gelingen soll, erklärt ZEIT-Volontär David Will.
In mehreren europäischen Ländern sind erneut Kühlsysteme in Supermärkten ausgefallen. Mindestens ein betroffenes Unternehmen geht von einem Cyberangriff aus.
Und sonst so? Wer am Steuer tippt, wird geblitzt!
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Thomas Biebricher: »Das Dilemma kann die CDU zerreißen«
Friedrich Merz: So müsste sich der Kanzler im Regierungsalltag häufiger zeigen
CDU-Konferenz: CDU-Politikerin Serap Güler fordert mehr Mitsprache für Parteibasis
Nachfolge des Bundespräsidenten: Wie eine Personaldebatte den Kanzler bis nach Asien verfolgt
Hendrik Wüst: Auch im Westen schwinden Gewissheiten
Friedrich Merz: »Der Friedrich hat uns ein bisschen aufgemischt«
Gen Z regelt: Ausschreitungen in mehreren Städten nach friedlichem Protest
Proteste von Gen Z regelt: Plünderungen und Gewalt in der Nacht überschatten Gen-Z-Proteste
Jugendproteste: Bundesinnenminister Dobrindt kündigt harte Strafen für Randalierer an
Proteste von Gen Z regelt: Bildungsministerin Prien will mit Jugendlichen »ins Gespräch kommen«
Jugendproteste: Karin Prien sieht »linksradikale Gruppen« hinter »Gewaltexzessen«
Gen Z regelt: Pistorius hinterfragt Dobrindts Aussagen über Randalierer
Demonstrationen gegen rechts: Organisiert euch!
Mögliche Cyberangriffe: Erneut Kühlsysteme in europäischen Supermärkten gestört
Cyberangriff in Frankreich: Hacker tauen Kühltruhen in französischen Supermärkten ab
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Nachdem es bei Jugendprotesten in Frankreich vermehrt zu Krawallen und Plünderungen gekommen war, prognostizierten Teile der Politik und Medien einer Apokalypse gleichende Zustände für die Gen-Z-regelt-Demonstrationen in Deutschland. Selbst die Bundesschülerkonferenz distanzierte sich vorab von den Demonstrationen. Nach den Protesten ist nun klar: Bis auf wenige Ausschreitungen, etwa in Frankfurt und Köln, sind die Demonstrationen weitestgehend friedlich verlaufen. Nils Markwardt, ZEIT-Redakteur im Ressort Politisches Feuilleton, erklärt uns im Interview, wieso die Form des Protests viel mehr Aufmerksamkeit erhält als seine Inhalte. Wie lassen sich die Demonstrationen im Kontext der Proteste in Frankreich und Serbien einordnen?
Neben den amerikanischen Kongresswahlen können Wähler im Bundesstaat Kalifornien noch eine weitere wichtige Entscheidung treffen. Bei der Abstimmung über Proposition 40 können sie mit ihrer Stimme entscheiden, ob Milliardäre eine fünfprozentige Steuer auf ihr Vermögen zahlen sollen. Einen Verwendungszweck für die möglichen Einnahmen hat der Bundesstaat bereits: Nachdem US-Präsident Donald Trump Sozialkürzungen beschlossen hat, könnte das Geld die finanziellen Lücken im Gesundheitssystem Medicaid füllen. Obwohl Kalifornien die zweithöchste Armutsrate der USA aufweist, wird keine klare Mehrheit beim Volksentscheid erwartet. Wir sprechen mit ZEIT-US-Korrespondentin Heike Buchter darüber, wie vor Ort über diese Frage diskutiert wird und wen die Steuer überhaupt treffen würde.
Und sonst so? Bluetooth-Messenger-App Bitchat boomt dank Protesten in Frankreich.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emilia Portwich
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Weitere Links zum Thema:
Proteste der Gen Z: Das Protest-Missverständnis
Demonstration in Berlin: Bundesschülerkonferenz plant für 20. November Protest in Berlin
Proteste von Gen Z regelt: Plünderungen und Gewalt in der Nacht überschatten Gen-Z-Proteste
USA: Wo die Big Beautiful Bill Sozialkürzungen vorsieht
Proposition 40: Reiche gegen Superreiche
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Die Gruppierung Gen Z regelt hat, ganz nach französischem Vorbild, in mehr als 30 Städten junge Menschen zu Demonstrationen aufgerufen. Die Organisatoren gingen von rund 180.000 Teilnehmenden aus. Im Fokus standen Klimaschutz, Bildung, Wehrpflicht, Wohnungsknappheit und steigende Lebenshaltungskosten. Während es bei ähnlichen Protesten in Frankreich zu Krawallen gekommen ist, hat Gen Z regelt vorab ausdrücklich Gewalt abgelehnt. Wie sind die Proteste verlaufen? Und können Jugendproteste überhaupt politischen Wandel bewirken? Das erfahren wir von Stella Schalamon, Redakteurin beim ZEITmagazin.
In Atlanta hat das G20-Außenministertreffen unter Vorsitz von US-Außenminister Marco Rubio stattgefunden. Das Treffen dient der Vorbereitung des G20-Gipfels, den US-Präsident Donald Trump im Dezember in Miami ausrichten wird. Für gewöhnlich gehört zu solchen Treffen auch ein »Familienfoto« aller Teilnehmenden. Doch zu diesem Schnappschuss kam es in Atlanta nicht, denn nicht nur der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU), sondern auch weitere europäische Außenminister haben nach vorheriger Absprache auf diese Geste verzichtet. Grund dafür: die Teilnahme des russischen Außenministers Sergej Lawrow am Außenministertreffen. Dabei haben Wadephul und Lawrow erst kürzlich erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor mehr als viereinhalb Jahren miteinander gesprochen. Wieso verweigerte Wadephul nun das Foto? Rieke Havertz aus dem Außenpolitikressort der ZEIT ist in Atlanta und erklärt, was das alles mit Diplomatie zu tun hat.
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Moderation und Produktion: Hanna Heim
Mitarbeit: Christina Felschen, Emilia Portwich
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Jugendproteste: »Das läuft alles komplett in die falsche Richtung« und Ausschreitungen in mehreren Städten nach friedlichem Protest
G20-Außenministertreffen: Kein Gruppenfoto bei G20-Außenministertreffen wegen Teilnahme Lawrows
UN-Generaldebatte: Außenminister Wadephul trifft russischen Amtskollegen Sergej Lawrow
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