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In der 274. Folge von Und was machst du am Wochenende? ist die italienische Unternehmerin und Galeristin Carla Sozzani zu Gast. Sie wurde 1947 in Mantua geboren, arbeitete 18 Jahre lang in Mailand für die italienische und die amerikanische Vogue und wurde anschließend die Gründungschefredakteurin der italienischen Elle. 1990 eröffnete sie ihre eigene Kunstgalerie, aus der sie den legendären Concept Store 10 Corso Como in Mailand entwickelte. Mittlerweile hat er Filialen in Tokio, Seoul und Shanghai. 2017 gründete sie eine Stiftung, mit der sie gemeinsam mit ihrer Tochter junge Modedesignerinnen und Modedesigner unterstützt. Im Podcast erzählt sie, dass sie auf die Idee zu ihrem Concept Store kam, weil sie ein »lebendes Magazin« gründen wollte.
Und dass sie jetzt, im Alter von 79 Jahren, ihren langjährigen Partner Kris Ruhs geheiratet hat: »Ich wollte heiraten, bevor ich 80 werde.« Sie schwärmt von einer Reise nach Marrakesch im vergangenen Sommer und erinnert sich an die Wochenenden in ihrer Kindheit, die sie mit ihrer Schwester oft bei Nonnen verbrachte. Ein Wochenende ist für Carla Sozzani kein Wochenende ohne ein Glas Rosé-Champagner. Sie kümmert sich um ihre 16-jährige Katze Lola und liest in ihren alten Büchern.
Diese Folge von Und was machst du am Wochenende? wurde im September live vor Publikum in Mailand während der Fashion Week aufgenommen.
Empfehlungen Carla Sozzani
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In der 273. Folge von »Und was machst du am Wochenende?« sind Reinhold und Diane Messner zu Gast. Diese Folge wurde am 9. Oktober live vor Publikum auf der Frankfurter Buchmesse am Stand der ZEIT aufgenommen.
Reinhold Messner, der als erster Mensch alle 14 Achttausender bestiegen hat, und seine Frau Diane sprechen über das Älterwerden und ihre späte Liebe, ihr gemeinsam geschriebenes Buch »Lebenszeit« und über den Tod von Reinhold Messners zwei Brüdern in den Bergen. Reinhold Messner erzählt von seinem Verständnis von »Verzichtsalpinismus« und denkt über die Frage nach, warum jede Generation wieder das Unmögliche möglich machen will. Reinhold Messner, Jahrgang 1944, war schon als Kind in den Bergen. Im Podcast sagt er: »Für mich war es das Logischste, was ich machen kann – für Außenstehende ist es absurd.« Das Wochenende des Ehepaars beginnt früh. Diane Messner, Jahrgang 1980, steht zwischen fünf und halb sechs auf, zündet eine Kerze an und kocht Kaffee. Ihr Mann kommt gegen acht Uhr in seinem wild gemusterten Missoni-Bademantel dazu. Danach gehen sie in die Berge – ohne Proviant und Wasser. Sie trinken aus Bächen, Reinhold Messner erklärt die Baumarten, und manchmal schweigen sie lange. Es sei eine »Erzählwanderung«, sagt Diane Messner. Abends wollen sie hungrig und müde nach Hause kommen. Nach der Tour geht er in die Sauna, sie nimmt ein Bad. Im Kamin brennt ein Feuer, Kerzen werden angezündet. Seit sie keinen Alkohol mehr trinken, essen sie leichter – vor allem Gemüse und Fisch.
Sie berichten im Podcast von ihren Vortragsreisen und davon, dass Reinhold Messner immer einen genauen Plan braucht, während seine Frau eher die Spontane ist. Und dann verraten sie, welche Abenteuer noch auf ihrer Bucketlist stehen.
Die Tipps von Christoph, Ubin und Diane und Reinhold Messner finden Sie hier.
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In der 272. Folge von »Und was machst du am Wochenende?« ist die vielfach ausgezeichnete Filmemacherin, Regisseurin und Bestsellerautorin Doris Dörrie zu Gast. Sie wurde 1955 in Hannover geboren und lebt seit Langem in München. Bekannt wurde sie im Alter von 30 Jahren durch ihren Film »Männer«. Ihr aktueller Kinofilm heißt »Frau Winkler verlässt das Haus.«
Im Podcast erzählt Doris Dörrie, dass sie an ihren freien Tagen »irrsinnig viel rumliegt«. Entweder auf der Couch in ihrer Wohnung in München-Schwabing oder auf ihrer blauen Hängematte, mit der sie auch gerne in den Englischen Garten radelt, »diese leichte Schaukelbewegung ist erhebend, inspirierend, wunderbar«. Sie erklärt, warum sie sich selbst für faul hält, auch wenn das ihre Freunde bezweifeln: »Ich habe die Faulheit zum Arbeitsprinzip gemacht.« Sie erzählt, dass sie sich mit ihrem Mann, dem Filmproduzenten Martin Moszkowicz, auf ein »knallhart verhandeltes« gemeinsames Kinobesuch-System geeinigt hat. Ein perfektes Wochenende besteht für Doris Dörrie vor allem darin, stundenlang mit einer guten Freundin »zu ratschen«, zum Beispiel in der Goldenen Bar auf der Rückseite vom Haus der Kunst. Im Gespräch beschreibt sie auch, warum das Surfbrett in München das heimliche, ultimative It-Piece ist. Und dann zitiert sie auswendig die ersten Zeilen aus Homers »Odyssee«.
Alle Wochenendtipps von Doris Dörrie, Ubin Eoh und Christoph Amend finden Sie hier.
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In der 271. Folge ist der Modekritiker Tim Blanks zu Gast. Er wurde 1955 in Auckland, Neuseeland, geboren, zog 1974 nach London, ging in den Achtzigerjahren nach Toronto und lebt heute wieder in London. Von 1989 bis 2005 war er der Moderator der legendären TV-Modesendung »Fashion File«, seit 2015 ist er Editor-at-Large des digitalen Magazins »The Business of Fashion«. Er hat einmal ausgerechnet, dass er in seinem Leben bisher über 7.000 Modeschauen gesehen hat. Diese Folge von »Und was machst du am Wochenende?« wurde im September live vor Publikum in Mailand während der Fashion Week aufgenommen.
Im Podcast schwärmt Tim Blanks von Ratatouille, dem Gericht und dem Film, von der Musikszene im London der Siebzigerjahre und der Supermodel-Ära der Neunzigerjahre. Er erinnert sich an Begegnungen mit David Bowie und mit Andy Warhol, der ihm eine Suppendosen-Zeichnung widmete: »Er war überhaupt nicht, wie man sich Andy Warhol vorstellt, er war fantastisch.« Samstagmittags geht Tim Blanks in sein liebstes japanisches Restaurant in London und genießt den Sake dort. Er wacht immer um 8.30 Uhr auf: »Früher habe ich geschlafen wie ein Baby – das ist vorbei.« Am Wochenende trägt er zu Hause am liebsten Pet-Shop-Boys-T-Shirts, seit den frühen Achtzigern ist er mit dem Duo befreundet. Spontan stellt er im Podcast seine Pet-Shop-Boys-Top-5 zusammen und erzählt, dass er mittlerweile auch eine Playlist für seine Beerdigung zusammengestellt hat. Tim Blanks erzählt von seinen Kindheits-Wochenenden am Strand in Neuseeland und von Modeschauen, die sein Leben verändert haben, »auch wenn ich niemand sein will, dessen Leben von Modeschauen verändert wird«.
Tim Blanks
Sehen:
Lesen:
Hören:
Trinken:
Ubin
Christoph
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In der 270. Folge von Und was machst Du am Wochenende? ist die Schriftstellerin Dana Vowinckel zu Gast. Sie wurde 1996 in Berlin geboren. Nach ihrem Linguistik- und Literaturwissenschaftsstudium nahm sie 2021 am Ingeborg-Bachmann-Preis teil und wurde mit dem Deutschlandfunk-Preis ausgezeichnet. 2023 erschien ihr Roman Gewässer im Ziplock. Mit ihrem 2026 erschienenen Roman Anton und Alma steht sie auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises.
Im Podcast erzählt Dana Vowinckel von dem Moment, als sie erfahren hat, dass ihr neues Buch auf der Shortlist des Buchpreises steht, »ich muss noch überlegen, was ich anziehe.« Vielleicht ja das Kleid, das sie auch zu ihrer Hochzeit getragen hat. Sie gesteht, dass sie liebend gern echte Cola trinkt und am Wochenende auf den Winterfeldt-Markt in Berlin geht, um dort vor allem Käse, Obst und polnische Tomaten zu kaufen.
Sie freut sich darüber, dass ihr Mann die Wäsche zusammenlegt, »er kann das viel besser«. Am liebsten geht sie dann in ein Café und isst ein Grilled Cheese Sandwich. Sie erinnert sich an die unterschiedlichen Wochenenden ihrer Kindheit, je nachdem, ob sie es mit ihrer Mutter oder mit ihrem Vater verbracht hat – und an die besten Gerichte ihrer Eltern. Und dann verrät Dana Vowinckel das Rezept für die perfekte Challa, den jüdischen Hefezopf.
Dana Vowinckel
Lieblingsort: die Max-Liebermann-Villa in Berlin
Unternehmungen:
Sehen:
Essen:
Lesen:
Hören:
Ubin
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In der 269. Folge von »Und was machst du am Wochenende?« ist der Künstler Jérémie Queyras zu Gast. Er wurde in diesem Jahr als Maler des Kanzlerinnen-Porträts von Angela Merkel bekannt, das von Oktober an im Kanzleramt hängen wird.
Jérémie Queyras wurde 1997 in Les Lilas bei Paris geboren, ist in Freiburg aufgewachsen und hat später wieder in Paris gelebt. Heute wohnt er in Berlin. Im Podcast erklärt er, warum er Angela Merkel ohne Raute gemalt hat – und wie es ihm gelungen ist, jahrelang niemandem davon zu erzählen, wen er gerade porträtiert. Er berichtet von seinen Begegnungen mit der früheren Kanzlerin und von einem entscheidenden gemeinsamen Spaziergang in ihrer Heimat.
Jérémie Queyras erinnert sich an die Wochenenden seiner Kindheit im Schwarzwald und erzählt, was einen guten Pinsel ausmacht: »Brauchbare habe ich vielleicht 40.« Am Wochenende geht er gerne in sein Atelier, weil das Haus dann stiller ist als während der Woche. Er geht eine Stunde lang auf dem Tempelhofer Feld joggen und hört dabei entweder Rock 'n' Roll, Blues oder Dua Lipa. Und er verrät sein Lieblingsrezept: »Je einfacher, desto besser.«
Tipps von Jérémie Queyras
Orte:
Kunst:
Essen:
Sehen:
Hören:
Christoph
Ubin
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Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast
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In der 268. Folge von Und was machst du am Wochenende? ist die Comedian, Autorin, Podcasterin und Moderatorin Hazel Brugger zu Gast. Sie wurde 1993 in San Diego in den USA geboren, ist in der Schweiz aufgewachsen und lebt heute mit ihrer Familie in einem Dorf in der Nähe von Groß-Umstadt in Hessen.
In Deutschland wurde sie zunächst durch Auftritte in der heute-show im ZDF bekannt, 2025 präsentierte sie den Eurovision Song Contest, in diesem Herbst moderiert sie die neue Show LOL: Next bei Amazon Prime. Mit ihrem Bühnenprogramm tritt sie mittlerweile in vielen europäischen Ländern auf. Hazel Brugger wurde dreimal mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet.
Im Podcast erzählt sie von den Wochenenden mit ihrer Familie: "Die Große macht Perlenketten, wir machen bestimmt 40 Armbänder die Woche." Mit der kleinen Tochter macht Hazel Brugger gemeinsam Pfannkuchen und French Toast. Dann gehen sie zusammen in den Supermarkt, während ihr Mann zu Hause Videos schneidet, "ich liebe Supermärkte". Hazel Brugger erinnert sich an die "Mayhem-Wochenenden" in ihrer Kindheit mit ihrer Mutter und ihren älteren Brüdern und erzählt von ihren umjubelten Auftritten in New York, "das war das Allergeilste". Und sie berichtet von einer überraschenden Kommunikation mit einer KI über ein Stress-Reduktions-Programm: "Es ist schwierig, weil die Menschen nicht mehr ohne Emotionen auf mich reagieren."
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Tipps Hazel Brugger
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Restaurants
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In dieser Folge von Und was machst du am Wochenende? ist der Musiker Reinhold Heil zu Gast. Er spielte in der Band von Nina Hagen, produzierte die großen Hits von Nena, komponierte den Soundtrack von Lola rennt mit und landete mit seiner eigenen Band Spliff einen Popmusik-Klassiker: Carbonara.
Reinhold Heil wurde 1954 im hessischen Schlüchtern geboren, in den 1970ern zog er nach West-Berlin, 1997 wanderte er nach Kalifornien aus, später lebte er auf Hawaii und in Florenz. Heute wohnt er in Barcelona. Im Sommer 2026 hat er sein 1996 aufgenommenes, zuvor nie erschienenes Album The Electric Heidiland veröffentlicht. Im Podcast erzählt er, dass der Refrain von Carbonara aus dem Jahr 1981 ursprünglich »Heiße Würstchen und ’ne Coca-Cola« lautete. »Ich spreche immer noch kein Italienisch«, gibt er zu.
Am Wochenende steht Reinhold Heil um neun Uhr auf, macht Kaffee für seine Frau, mischt sich sein Lieblings-Müslirezept und kauft später Vollkornbrot bei seinem Lieblingsbäcker in ihrer neuen Heimatstadt Barcelona. Seine amerikanische Frau sage, sie sei jetzt wirklich durch mit den Umzügen. Dann erklärt Reinhold Heil, warum 1984 das für ihn wohl wichtigste Jahr in seinem Leben war.
Reinhold Heil
Lieblingsort:
Essen:
Sehen, lesen & hören:
Christoph:
Ubin:
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In der 266. Folge von Und was machst du am Wochenende? ist die Künstlerin, Designerin und Modemacherin Ayzit Bostan aus München zu Gast. Sie wurde 1968 in Torul in der Türkei geboren und ist in München ausgewachsen. Seit 2012 unterrichtet Ayzit Bostan als Professorin für Textildesign an der Kunsthochschule Kassel. 2023 wurde sie mit dem Designpreis der Stadt München ausgezeichnet. Der Spiegel hat Ayzit Bostan "die Vorzeige-Coole von München" genannt. Im Podcast empfiehlt sie ihre uneitlen Lieblingsorte in München von Restaurants über Freibäder bis zu Seen.
Am Wochenende geht sie auch gerne in ihr Studio, weil sie dann alleine sein kann. Sie erzählt, wie sie darauf kam, sich künstlerisch mit Wolken zu beschäftigen, die oft in ihren Entwürfen auftauchen - und was sie in ihren Augen mit Bierschaum zu tun haben. Und sagt, dass sie davon träumt, einmal eine U-Bahnstation zu gestalten. Sie spricht auch über ihre Schüchternheit, ihren leisen Humor und ihr Spiel mit Sprache, "manche Wörter sind einfach wahnsinnig schön."
Tipps Ayzit Bostan
Ubin
Christoph
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In der 265. Folge von »Und was machst du am Wochenende?« ist die Schauspielerin Féréba Koné zu Gast. Sie wurde 1990 in Hamburg geboren und ist dort aufgewachsen, heute pendelt sie zwischen ihrer Heimatstadt und Köln. Bekannt wurde sie durch die Kinderserien »Die Kinder vom Alstertal« und »Das Haus Anubis«. Seit 2022 spielt sie eine Ärztin in der täglichen RTL-Serie »Alles was zählt«, was dazu führt, dass sie auf der Straße oft mit »Frau Doktor« gegrüßt wird. »Alles was zählt« spielt in Essen, wird aber in Köln gedreht. Für ihre Wochenend-ICE-Fahrten zwischen Köln und Hamburg hat sie sich angewöhnt, regelmäßig Bücher zu lesen, um mit dem Doomscrollen aufzuhören. Samstags nach einer Drehwoche schläft sie erst mal lange aus, dann melden sich ihre Freundinnen, um sich für den Abend zu verabreden, am liebsten zum Chinesisch-Essen und auf Spicy Margaritas: »Wir sind der lauteste Tisch.« Im Podcast verrät Féréba Koné ihren Lieblingsort in Hamburg – und ihre Lieblingsrezepte für einen Brunch mit Freundinnen und Freunden zu Hause.
Féréba Koné
Lieblingsorte:
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Essen und Trinken:
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