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»Die Republikaner sollten sich auf das Schlimmste gefasst machen«, schreibt der US-Analyst Charlie Cook. »Die drei wahrscheinlichsten Szenarien sind, dass es schlecht, richtig schlecht oder wirklich schrecklich wird.« Tatsächlich stehen die Chancen für die Demokraten weniger als fünf Wochen vor den Zwischenwahlen am 3. November laut Umfragen gut, nicht nur das Repräsentantenhaus, sondern möglicherweise auch den Senat zurückzuerobern.
Im US-Podcast sprechen wir darüber, was das mit US-Präsident Donald Trump zu tun hat, der offiziell nicht zur Wahl steht. Und wir analysieren, wie Republikaner im Wahlkampf versuchen, auf Distanz zu ihrem Präsidenten zu gehen. Wir schauen auch darauf, was eine Niederlage der Republikaner nach der Wahl bedeuten würde.
Außerdem sprechen wir über den Axel Springer Award für Peter Thiel und die andauernde Auseinandersetzung zwischen dem Präsidenten und kritischen Medien.
Im Get-out: die Serie Brothers (Apple TV+) und der Film Primetime.
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Ist es ein gutes Zeichen, dass US‑Präsident Donald Trump die Vereinten Nationen, die er so gern kritisiert und umgeht, während der Generalversammlung nicht ignoriert, sondern anspricht? Oder ist es nur noch eine Bühne, noch ein Moment für Trump, in dem er die Aufmerksamkeit der Welt auf sich ziehen kann? Nach seiner Rede ist klar: Für die Werte, die die UN vertreten, steht Trump auch weiterhin nicht ein. Er will Macht demonstrieren.
Im US-Podcast analysieren wir die Rede Trumps und ihre Wirkung. Und wir diskutieren darüber, ob die Vereinten Nationen in dieser Zeit von Krisen, Konflikten und Präsidenten, die nach dem Gesetz des Stärkeren die Welt unter sich aufteilen wollen, noch eine Zukunft haben.
Außerdem: Der Präsident hat CNN, MS NOW und Politico den Zugang zum Weißen Haus verwehrt. Er beschimpft sie als »Fake-News« und argumentiert, sie würden die nationale Sicherheit gefährden. Die Medienunternehmen klagen dagegen und haben temporär Erfolg damit, ein Etappensieg. Auch andere Medien solidarisieren sich mit ihnen und senden keine Bilder aus dem White House. Wir sprechen über Trumps Angriff auf die Pressefreiheit.
Im Get-out: die britische Serie Peep Show und das Kaufhaus Nordstrom in New York.
Diese Folge wurde am 23.09.2026 aufgenommen.
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In dieser Folge, aufgenommen beim Literaturfestival Herbstlese Blankenese, geht es um die wachsende Nähe zwischen Weißem Haus, Familie und den Firmen der Trumps und ihrer Freunde. Während Kontrollinstanzen geschwächt und zerstört werden, weitet die Familie Trump ihre Geschäfte aus; politische Macht und wirtschaftliche Interessen rücken enger zusammen, werden deckungsgleich. Wir blicken auf Donald Trump, seine Söhne Don Jr., Eric und Barron und besonders auf Jared Kushner. Trumps Schwiegersohn hat Milliarden Dollar aus den Golfstaaten für seinen Investmentfonds eingeworben und ist zugleich als außenpolitischer Vermittler aktiv. Wo endet Vetternwirtschaft – und wo beginnen mafiöse Strukturen?
Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Zudem kürzlich erschienen: Das fünfteilige »OK, America?«-Spezial, »Von 9/11 zu Trumps Amerika«.
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Es waren kaum drei Stunden, die am 11. September 2001 Amerika für immer veränderten. 2.977 Menschen starben durch die Terroranschläge: 2.753 Menschen in New York City, 184 am Pentagon und 40 Passagiere und Besatzungsmitglieder von Flug 93, der über Pennsylvania zum Absturz gebracht wurde. Unter den Toten waren 343 Angehörige der New Yorker Feuerwehr, 23 Beamte der New Yorker Polizei und 37 Angehörige der Port Authority Police.
Amerika war auf diesen Terror auf eigenem Boden nicht vorbereitet. Unmöglich schien dem Land eine Attacke dieser Art. Die Folgen waren der vom damaligen Präsidenten George W. Bush ausgerufene »War on Terror«, weitreichende Überwachungsgesetze und eine Politik, getrieben von Wut, Angst und Paranoia.
Ist all das noch relevant, 25 Jahre später? Ja, denn vom 11. September 2001 bis in den September 2026 lassen sich Linien ziehen. Die Politik Donald Trumps folgt in Teilen einer, die von Bush begonnen wurde. Ist Trump also vielleicht nur möglich, weil es den 11. September 2001 gab? Darüber diskutieren wir in diesem Spezial unseres US-Podcasts.
Moderation und Recherche: Klaus Brinkbäumer und Rieke Havertz
Produktion: Pool Artists
Projektleitung DIE ZEIT: Constanze Kainz und Ole Pflüger
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Der Kampf Gut gegen Böse führte in den Vereinigten Staaten zu einem Generalverdacht gegen Millionen Menschen, zur Ausrufung einer »Achse des Bösen« und einer Jagd auf die Hintermänner der Terroranschläge vom 11. September.
Wie wurden aus den Männern Attentäter? Wer rekrutierte sie, wer bildete sie aus? Die Spur führt zu Osama bin Laden und Al-Kaida in Afghanistan, aber auch nach Hamburg in die Marienstraße 54.
In der zweiten Folge dieses Spezials unseres US-Podcasts zeichnen wir den Weg der Radikalisierung und der Planung der Tat nach. Und wir diskutieren, wie sich Rassismus gegen Millionen Menschen in Politik und Gesellschaft ausgebreitet hat und wie Donald Trump diesen Hass bis heute politisch für sich nutzt.
Moderation und Recherche: Klaus Brinkbäumer und Rieke Havertz
Produktion: Pool Artists
Projektleitung DIE ZEIT: Constanze Kainz und Ole Pflüger
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»Was für eine dumme Frage.« So herrschte Donald Trump eine Journalistin an, die den US-Präsidenten fragte, ob er ausschließe, nukleare Waffen gegen den Iran einzusetzen. Schließlich sei der Iran militärisch komplett besiegt, warum solle er da noch eine Atomwaffe einsetzen, sagte Trump.
Gleichzeitig griffen die USA in dieser Woche erneut zweimal Ziele des iranischen Regimes an, Gegenschläge folgten. Der Krieg droht erneut zu eskalieren. Diplomatische Bemühungen stagnieren, nun will Trump den Iran vor allem wirtschaftlich unter Druck setzen. Im US-Podcast sprechen wir über Aussichten auf einen dauerhaften Frieden und warum der Iran für Trump zu einem endlosen Krieg werden könnte.
Außerdem diskutieren wir über die Moskaureise von CIA-Chef John Ratcliffe und darüber, welche Position die US-Regierung derzeit im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verfolgt. Und wir blicken auf die Geschichte der »forever wars« in den USA und darauf, warum sich das Land immer wieder in solche langen Kriege verstrickt.
Im »get-out«: alte Walt-Disney-Filme wie »Das Dschungelbuch« und das seit 1922 erscheinende »Foreign Affairs«-Magazin
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Als das Handelsabkommen zwischen Kanada und den USA platzte, tat US-Präsident Donald Trump das Erwartete. Erst schimpfte er auf seiner Plattform Truth Social, dann erhob er Zölle. „WIR BRAUCHEN KANADA NICHT, SIE BRAUCHEN UNS!“, schrieb Trump. Der kanadische Premier Mark Carney konterte: „Die Haltung am Verhandlungstisch, dass Kanada eine Tochtergesellschaft der Vereinigten Staaten sei“, sagte er, „das werden wir nicht akzeptieren.“ Und dann erhob Kanada Gegenzölle.
Im US-Podcast sprechen wir über die Gründe für die gescheiterte Vereinbarung, blicken auf das Verhältnis zwischen den beiden Ländern und diskutieren, ob Carney mit seiner Strategie, sich Trump nicht zu unterwerfen, ein Vorbild für andere Staats- und Regierungschefs sein kann.
Außerdem geht es um Donald Trumps Assistentin Natalie Harp. Seit der demokratische Senator Jon Ossoff Harp in einem Nebensatz erwähnte, spricht ganz Washington über ihre Rolle im Weißen Haus. Es geht dabei um die sehr grundsätzliche Frage, wer welchen Zugang zum und damit Einfluss auf den Präsidenten hat.
Und: Abschied von Dolly Parton, der Countrysängerin, die es wie kaum jemand vermochte, dieses Amerika noch zusammenzubringen.
Im get-out: die Dokumentation der Text Offensive Play von Malcolm Gladwell im The New Yorker und The Womack Sisters, das Debütalbum der The Womack Sisters.
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Abdul El-Sayed schlägt in Michigan die eher gemäßigte Kongressabgeordnete Haley Stevens in der demokratischen Vorwahl für den US-Senat. In Wisconsin unterliegt die demokratische Sozialistin Francesca Hong dem moderateren David Crowley äußerst knapp in der Vorwahl ums Gouverneursamt. Zwei Ergebnisse der Primaries, die die Debatte innerhalb der demokratischen Partei spiegeln. Muss die Partei progressiver und linker werden, um bei den Midterms im November und ultimativ bei der Präsidentschaftswahl 2028 eine Chance zu haben? Oder sollte die Partei auf einen moderateren Weg bleiben, um sich nicht zu sehr wegzubewegen vom Mainstream?
Noch geben die Wählerinnen und Wähler auf diese ideologische Frage keine eindeutige Antwort. Weshalb sich der Richtungsstreit innerhalb der Demokraten zuspitzt. Im US-Podcast diskutieren wir über die unterschiedlichen Positionen und ob das der Partei bei den Midterms eher hilft oder schadet.
Außerdem: Miese Umfragen, der andauernde Irankrieg, schlechte Wirtschaftslage, fragile Gesundheit – Donald Trumps schlechter Sommer.
Im get-out: die Dokumentation The Bend in the River und die vierte Staffel der Serie Ted Lasso.
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Wenn Sie den Podcast einmal live erleben wollen: »OK, America?« ist am 6. September bei der Herbstlese Blankenese (Tickets hier) in Hamburg und am 7. Oktober im Schauspiel Frankfurt, dort im Gespräch mit der US-Historikerin Jill Lepore (Restkarten hier).
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Donald Trumps Krieg gegen den Iran dauert an, Senatoren und Abgeordnete sind im Wahlkampf für die Midterms, die Bürgerinnen und Bürger kämpfen mit den hohen Lebenshaltungskosten in den USA. In dieser Folge des US-Podcasts machen wir eine kleine Politikpause. Nicht jedoch, ohne kurz über erstaunliche Persönlichkeiten, wichtige Momente und Heldentaten des ersten halben Jahres 2026 zu sprechen.
Aber dann geht es um Reiseziele zum 250-jährigen Jubiläum der Vereinigten Staaten und Ausflüge im Land, die nicht viel kosten. Dazu Buchempfehlungen von Elizabeth Strout, F. Scott Fitzgerald, Carley Fortune und anderen, Serientipps von The Pitt bis Slow Horses und US-Podcasts wie Good Hang with Amy Poehler oder Hard Fork.
Außerdem: unterschätzte Bundesstaaten wie Michigan, mit der längsten Süßwasserküstenlinie der USA. Bei einer Fahrt entlang der Great Lakes kann man dazu ausgewählte Songs 2026 hören und US-amerikanische Wesensarten kennenlernen.
Im get-out: Die Strände New Yorks und Breaking News, eine Programmreihe in den Yorck-Kinos Berlin, mit Filmen zu Medien und Pressefreiheit.
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Als sich Donald Trump zur besten Sendezeit mit einer Ansprache an die US-Bürger wandte, ging es nicht etwa um den Irankrieg, der wieder eskaliert war. Oder den Versuch des Präsidenten, der Nation zu erklären, warum die Diplomatie für den Moment gescheitert und dieser Krieg aus Sicht der US-Regierung nötig ist. Sondern es ging um ein Thema, das für Trump gerade noch größere Bedeutung hat.
Der Präsident stellte die aus seiner Sicht bedrohte Wahlsicherheit ins Zentrum der Rede. In der Ansprache behauptete Trump, das Vertrauen in Wahlen stärken zu wollen, tatsächlich aber ist er es, der seit seiner Wahlniederlage 2020 Zweifel an der Integrität von Wahlen sät. Im US-Podcast diskutieren wir, welche Auswirkungen Trumps Versuche, Wahlen zu diskreditieren, auf die Zwischenwahlen im November haben können. Und ob das alles ein Testlauf für die Präsidentschaftswahl 2028 ist.
Außerdem: Verteidigungsminister Pete Hegseth führt für alle Soldatinnen und Soldaten über 30 einen verpflichtenden Test ein, der den Testosteronspiegel misst. Es ist ein weiterer Schritt, das Pentagon noch besser einem hegemonialen Männlichkeitsbild anzupassen.
Und: Marco Rubios Angriff auf den Internationalen Strafgerichtshof.
Im get-out: die deutsche Serie Das Manko und das Buch Cool Machine von Colson Whitehead.
Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Wir gehen jetzt in einen kurzen Sommer-Rhythmus. In der kommenden Woche können Sie unsere Bonusfolge für Abonnenten hören (die jüngste Folge gibt es hier). Anfang August kommt unsere traditionelle Sommerfolge. Mitte August sind wir dann wieder aktuell da.
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