Einspeisevergütung und Abregeln, Netzzugangspunkte und, ja, Redispatch-Vorbehalt. Wir sprechen über die ganzen sperrigen, aber wichtigen Details der Energiewende mit jener Frau, die in Berlin Sonne, Wind, Biogas und Co. vertritt: Ursula Heinen-Esser, Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Zur besonders interessanten Gesprächspartnerin macht sie ihr politischer Werdegang: Sie ist CDU-Mitglied und war Staatssekretärin im Bund, danach Landesumweltministerin in Nordrhein-Westfalen. Und muss jetzt auch ihren Parteifreunden die Vorzüge (und das Kleingedruckte) der Dekarbonisierung erklären. Die läuft noch nicht von selbst. Heinen-Esser sagt: »Kommt der Netzausbau nicht hinterher, wird die Energiewende ausgebremst.«
In jeder Folge von »Auch das noch? – Der freundliche Krisenpodcast« sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege. Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte, zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch.
Shownotes mit Links:
Der Bundesverband Erneuerbare Energie e. V. vertritt die Interessen der Branche um Wind, Sonne, Biogas und Co.
Das ZEIT-Dashboard zur Energiewende zeigt tagesaktuell die wichtigsten Kennzahlen zur Stromerzeugung.
Wie Katherina Reiche die Energiewende demontiert, beschrieb Petra Pinzler in ihrer ZEIT-Kolumne im Mai.
Warum Reiches Reform die Energiewende noch teurer machen könnte, hat Marlies Uken im Juni in der ZEIT erklärt.
Über die Erneuerbaren im Kontext der Sicherheit des Stromnetzes vor Anschlägen und Sabotage hat sich Ursula Heinen-Esser Anfang September in der ZEIT geäußert.
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