Für den Eurovision Song Contest ist es ein schwieriges Jahr. Fünf Länder boykottieren den Wettbewerb aus Protest gegen Israels Teilnahme: Island, Slowenien, die Niederlande, Irland und Spanien, einer der größten Geldgeber
Und obwohl sich die European Broadcasting Union EBU darum bemüht, dem Wettbewerb ein unpolitisches Image zu geben, gelingt es in diesem Jahr nicht so gut, die Unterhaltungsshow von der Weltpolitik zu trennen.
Über die Frage, warum die EBU das aber unbedingt will, spricht in dieser Podcast-Folge die Musikwissenschaftlerin Saskia Jaszoltowski. Sie beschäftigt sich in ihrer Forschung mit der Frage, wie viel Raum das Politische beim ESC einnimmt. Ist der Eurovision Song Contest nun eher eine politische Bühne oder einfach nur eine große Popkulturmaschine?
Zum Weiterlesen und -hören:
[Wie gewinnt man den ESC?](https://www.sueddeutsche.de/prog-gruende-daten-e175020/
jekte/artikel/medien/eurovision-song-contest-2025-sie) Lesen Sie hier eine SZ-Datenrecherche zum Song Contest.
Das Israel-Dilemma: Warum ein Ausschluss Israels vom ESC dramatische Folgen für die dortige Medienlandschaft hätte.
Mag ganz Europa Deutschland nicht? Lesen Sie hier eine Analyse zum Abstimmungsverhalten beim ESC.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Julius Zimmer
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Youtube (@srfachriv @EurovisionSongContest)
Redaktionsschluss war Freitag, 15.05.2026, um 16 Uhr.
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