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Am vergangenen Mittwoch sind in Magdeburg viele Geschäfte geschlossen geblieben. Warum, darüber informierten Infozettel an den Ladenfronten, auf denen unter anderem stand: “Wir schließen heute unsere Türen, damit sich morgen nicht die Türen zu einer freien und demokratischen Gesellschaft schließen.”
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Laura Sagebiel
Redaktionsschluss war Freitag, 28.8.2026, um 14 Uhr.
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Die Flutwelle, die am Mittwoch im Norden von Nepal zu Verwüstung geführt hat, wurde – nach allem, was man aktuell weiß – durch eine abgebrochene Gletscherzunge ausgelöst. Seitdem werden fast 1000 Menschen vermisst, viele davon Touristen – darunter auch mindestens acht Deutsche. Mindestens 472 Menschen sind durch die Naturkatastrophe gestorben. Es ist davon auszugehen, dass diese Zahl noch weiter steigen wird.
SZ-Korrespondent Thomas Hahn ist gerade in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Er berichtet, dass sich die Menschen dort an Krankenhäusern versammeln würden, in der Hoffnung, etwas über ihre vermissten Angehörigen und Freunde zu erfahren. Nepal sei nach der Naturkatastrophe tief verunsichert, wie es in Zukunft weitergehen könnte: Die Flutwelle könnte dadurch ausgelöst worden sein, dass eine Gletscherzunge abgebrochen sei und dass es Erdrutsche gegeben habe. Für Nepal stellten sich existenzielle Fragen: Wie kann man weiterleben „in einem Berggebiet, das nicht mehr so stabil ist, wie es das eigentlich sein sollte”?
Weitere Nachricht: König V. von Norwegen gestorben.
Zum Weiterlesen:
Den Nachruf auf den beliebten König Harald V. lesen Sie hier.
Warum die Bundesliga sich gegen die Gier im Fußballgeschäft wehrt, lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Pauline Claßen
Produktion: Julius Zimmer
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Warum der Besuch des CIA-Chefs John Ratcliff in Moskau in dieser Woche so große Wellen geschlagen hat, erklärt sich am besten, mit dem bis dahin letzten Besuch eines CIA-Chefs in Russland. Das war vor fünf Jahren, als Russland Truppen und Panzer an der ukrainischen Grenze sammelte. Es waren die letzten Vorbereitungen für die Großinvasion der Ukraine. Damals warnte der CIA-Chef den russischen Machthaber Putin davor, den Krieg gegen die Ukraine tatsächlich auch zu beginnen. Ohne Erfolg.
Worum ging es beim Besuch in dieser Woche? Das erklärt im Podcast der SZ-Experte für die Nato und Sicherheitspolitik, Hubert Wetzel. Er sagt: Auch diesmal war der Grund für die Reise eine Warnung: Russland solle von militärischen Provokationen der NATO absehen, insbesondere im Baltikum.
Weitere Nachrichten: Razzia bei AfD-Kandidaten in Sachsen-Anhalt wegen Verbindungen zur verbotenen, neonazistischen “Artgemeinschaft”, Tote und Verletzte nach Flut in Nepal.
Zum Weiterlesen:
Das Interview mit Roswitha Schroeter mit Eindrücken aus dem Katastrophengebiet in Nepal lesen Sie hier.
Den Text zur Mondfinsternis finden Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Glenn Beck (YouTube).
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Für die Bundesregierung ist die Sommerpause vorbei. Und deshalb haben sich die Ministerinnen und Minister zu einer Klausur getroffen. Und das in betont guter Stimmung. Ein bisschen hatte das was von Klassenfahrt. Aber eigentlich gibt es einige Themen, über die sich die Koalition gar nicht so einig ist, wie sie gerade tut, zum Beispiel beim Rentenpaket.
Ob es der Regierung gelungen ist, nach der Sommerpause Normalität und Aufbruchsstimmung zu verbreiten, ordnet Henrike Roßbach, die Leiterin der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin, ein.
Weitere Nachrichten: Mehrere Tote nach Sturzflut in Nepal; “Migra-Streik” in Magdeburg
Zum Weiterlesen und -hören:
Und hier finden Sie den Leitartikel von meiner Kollegin Henrike Roßbach, die die Signalwirkung der Kabinettsklausur kommentiert hat.
Und hören Sie doch auch sehr gern in unsere Podcast-Miniserie „Die Welle” rein.
Moderation, Redaktion: Pauline Claßen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDFheute Nachrichten
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Die deutsche Autoindustrie hat gerade viele Probleme, zum Beispiel die günstigeren E-Autos aus China oder die Inflation. Volkswagen trifft die Krise besonders hart. Deshalb plant die Konzernführung ein umgreifendes Sparprogramm.
In einer Reihe von Betriebsversammlungen legt der VW-Chef Oliver Blume nun seine Sparpläne dar und erklärt sich den Mitarbeitern, angefangen mit einer Versammlung an diesem Dienstag in Wolfsburg. Im Raum stehen Werksschließungen und der Abbau von Zehntausenden Stellen, aber entschieden ist bisher nichts. Das liegt auch daran, dass der VW-Betriebsrat und die niedersächsische Landesregierung Werksschließungen unbedingt verhindern wollen.
Darüber spricht in dieser Podcast-Folge Christina Kunkel, die für die SZ-Wirtschaftsredaktion seit Jahren über die deutsche Autoindustrie berichtet.
Weitere Nachrichten: Bundeskabinett bei zweitägiger Klausur; weitere Sprengstoffdrohne bei Leipziger Flughafen gefunden.
Zum Weiterlesen: Wir haben zwei 30-Jährige diskutieren lassen, wann die Rente gerecht ist. Sie kommen zu völlig unterschiedlichen Antworten. Welche das sind, lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ntv.
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Drei Wochen lang war Friedrich Merz im Urlaub. Aber angesichts der extremen Waldbrände der letzten Wochen, hätten sich einige Menschen gewünscht, dass er die Ferien unterbricht, um in der Krise Präsenz zu zeigen. Das wurde bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach der Sommerpause deutlich: Im Waldbrandgebiet Hürtgenwald wurde Merz ausgepfiffen.
In dieser Podcastfolge geht es darum, wie gerechtfertigt diese Kritik an Merz ist. Aber auch darum, wie der Kanzler generell mit kritischen Stimmen umgeht. Denn seine Antwort auf die Buhrufe in Hürtgenwald war: Er lasse sich von „denen, die rumschreien“ nicht beeindrucken.
Warum der Kanzler so reagiert hat, darüber spricht im Podcast Daniel Brössler aus dem SZ-Parlamentsbüro. Außerdem geht es darum, welche Themen den Kanzler und die Bundesregierung in den kommenden Wochen beschäftigen werden.
Weitere Nachrichten: Ukraine feiert 35. Unabhängigkeitstag; Zollstreit zwischen USA und Kanada eskaliert.
**Zum Weiterlesen: **Lesen Sie hier den Text über den Sudan und die psychologische Kriegsführung über Social Media.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDFheute auf Youtube.
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Erst vor wenigen Jahren hat der beschädigte Reaktor von Tschernobyl eine neue Schutzhülle bekommen. Sie sieht aus, wie ein Wellblechdach, enthält aber modernste Technik, die das Austreten von radioaktivem Material verhindern soll.
Eigentlich sollte das Spezialdach hundert Jahre halten. Doch der Einschlag einer einzigen russischen Drohne hat es so sehr beschädigt, dass es nicht mehr so funktioniert, wie es soll. Durch Löcher gelangt Wasser in die Hülle. Und sie beginnt, zu rosten.
Eine Reparatur des Daches wird Schätzungen zufolge eine halbe Milliarde Euro kosten. Mindestens. Und es ist bisher nicht klar, ob und wie das Geld zusammen kommen wird. Denn die 50 Millionen Euro, die der Bundesumweltminister der Ukraine zugesagt hat, reichen bei Weitem nicht aus. Und dazu kommt, dass es ohnehin schwer ist, die Außenhülle des Reaktors zu reparieren, während Russland seinen Angriffskrieg auf die Ukraine fortführt.
Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Michael Bauchmüller, Redakteur im SZ-Parlamentsbüro in Berlin und Experte für Umweltpolitik. Er hat vor Kurzem den Bundesumweltminister Carsten Schneider auf eine Reise in die Ukraine begleitet und war mit ihm auch in Tschernobyl, wo er sich das beschädigte Schutzdach angeschaut hat.
Weitere Nachrichten: Eisenbahngewerkschaft droht mit Streiks; Bundeskanzler Merz wird in der Eifel ausgepfiffen.
Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Text über die „Aldification“ der USA.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
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Das Moor Hohes Venn in Belgien brennt immer noch. Und bis der Brand ganz gelöscht ist, kann es noch Wochen, wahrscheinlich sogar Monate dauern.
Holger Sticht, der Landesvorsitzende des Bund Naturschutzes Nordrhein-Westfalen, spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” darüber, warum es so schwer ist, den Brand im Moor zu löschen. Und er erklärt, wie wichtig Moore eigentlich für den Klimaschutz sind und warum sie deshalb wieder vernässt werden müssen. Sticht selbst hilft da auch aktiv mit. Er hat zum Beispiel mit weiteren Ehrenamtlichen in den vergangenen drei Jahren ungefähr 180 Hektar Moor in der Bergischen Heideterrasse wieder vernässt.
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Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Pauline Claßen
Produktion: Julia Ongyerth
Redaktionsschluss war Freitag, 21.8.2026, um 14 Uhr.
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Wenn es darum geht, den Erfolg der AfD zu erklären, dann gibt es ein Argument, das immer wieder kommt. Nämlich, dass viele Menschen enttäuscht darüber sind, wie es gerade wirtschaftlich bei uns läuft. Denn am Ende des Monats bleibt weniger Geld übrig als früher - und deshalb haben viele Angst. Davor, den Job zu verlieren, sozial abzusteigen oder sich das Leben einfach nicht mehr leisten zu können.
Die AfD gibt vor, die Lösung für diese Ängste zu haben, indem sie sagt: Die anderen Parteien fahren die Wirtschaft vor die Wand, aber mit uns würde das nicht passieren.
Worüber dann aber gar nicht so viel geredet wird, ist: Stimmt das? Würde eine AfD-Regierung tatsächlich dazu führen, dass es den Menschen wirtschaftlich besser geht? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Alexander Hagelüken, Redakteur im Wirtschaftsressort der SZ. Er hat AfD-Wahlprogramme analysiert und erklärt, wie sich eine AfD-geführte Regierung wirtschaftlich auswirken könnte. Und er sagt: Dass eine AfD-Regierung die wirtschaftliche Situation in Deutschland verbessern könnte, ist „das größte falsche Versprechen in der menschlichen Geschichte“.
Weitere Nachrichten: Gasspeicher in Deutschland nur halb gefüllt; womöglich russisches Waffendepot bei Berlin entdeckt.
Zum Weiterlesen: Den Text über den schwierigen Feminismus in Südkorea finden Sie hier.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
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In den USA haben sich 29 Bundesstaaten zusammengetan, um den Meta-Konzern zu verklagen. In der Klageschrift steht, der Konzern setze „mächtige und beispiellose Technologien” ein, um User an Facebook, Instagram und Co. zu binden. Das schade besonders Kindern und Jugendlichen.
Über die Methode Meta spricht bei “Auf den Punkt” heute Andrian Kreye, Experte für Social Media, K.I. und Big Tech im SZ-Feuilleton. Er sagt: „Die Digitalindustrie verkauft keine Produkte, sie verkauft Gewohnheiten.”
Weitere Nachrichten: Staatsverschuldung der USA auf Rekordniveau; Bundesumweltminister Schneider in Tschernobyl.
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Und hier zur Tschernobyl-Reportage von Michael Bauchmüller.
Moderation, Redaktion: Pauline Claßen
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