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Vor etwa drei Wochen hat der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping zu einem KI-Gipfel nach Shanghai eingeladen. Dort hielt er eine Grundsatzrede darüber, wie China künftig mit KI umgehen will – und wie er sich vorstellt, dass die Welt mit KI umgehen soll. Deutlich ist: China will KI-Supermacht werden – und der USA den Rang ablaufen.
Schon jetzt werden in China gerade viele Lebensbereiche auf KI ausgerichtet, berichtet SZ-China-Korrespondentin Lea Sahay aus Peking. Wie der chinesische Alltag mit KI schon heute aussieht und was die chinesische KI-Offensive für Europa bedeutet, erklärt sie in dieser Folge von „Auf den Punkt“.
Weitere Nachrichten: Iran stellt Forderungen an USA für Öffnung der Straße von Hormus; Hitzewarnung; weniger Entwaldung im brasilianischen Regenwald.
Zum Weiterlesen:
Die Reportage über einen chinesischen KI-Sommerkurs, die Lea Sahay im Gespräch angesprochen hat, können Sie hier lesen.
Den Text „So toxisch kann ChatGPT sein“ können Sie hier lesen.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
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Den Flüssen, Seen und Kanälen fehlt Wasser. Das zeigt sich gerade sehr deutlich an den niedrigen Pegelständen in Deutschland, die nicht nur ein Zeichen von Trockenheit und Hitze sind. Sondern inzwischen auch ein großes Problem für die deutsche Wirtschaft.
Vier von fünf Schiffen in Deutschland fahren über den Rhein. Und bei Niedrigwasser können genau diese Schiffe nur mit sehr wenig Ladung oder gar nicht fahren. Ökonomen haben deshalb angesichts der Probleme auf dem Rhein schon ein geringeres Wirtschaftswachstum für Deutschland vorhergesagt. Und es wird auch befürchtet, dass das Niedrigwasser die Inflation hochtreibt, weil deswegen weniger Produkte im Supermarkt ankommen könnten.
Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hat am Donnerstag bei seiner Krisensitzung mit Wirtschaftsvertretern dazu beraten, wie Deutschlands Wasserstraßen resilienter werden können. Doch alle auf der Konferenz besprochenen Maßnahmen gehen nicht das eigentliche Problem an: den Klimawandel.
Darüber spricht in dieser Podcastfolge der Meteorologe und ARD-Wettermann Sven Plöger. Er gibt regelmäßig Vorträge zum Klimawandel und hat auch eine eigene Dokumentationsreihe in der ARD: „Wie extrem wird das Wetter, Sven Plöger?“. Den neuesten Film der Reihe, „Klima-Hotspot Mittelmeer“, zeigt die ARD am 14. September um 20:15 Uhr.
Zum Weiterlesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.
Redaktionsschluss war Freitag, 05.08.2026, um 15 Uhr.
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Seit Tagen ist es eines der Top-Themen: Am Donnerstag und Freitag vergangener Woche waren auf einmal zehntausende Migrantinnen und Migranten aus Marokko in der spanischen Exklave Ceuta angekommen, mindestens 100 Menschen sind auf dem Weg über das Meer gestorben.
Grund war wohl das Gerücht, die EU-Grenze sei offen. Die Falschinformation wurde in Instagram-Posts, TikTok-Videos und Facebook-Gruppen verbreitet. Wie ist es dazu gekommen – und wurde das Gerücht mit Absicht gestreut?
Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ SZ-Redakteur Leonard Scharfenberg, der genau dazu recherchiert hat.
Weitere Nachrichten: Bundesanwaltschaft ermittelt zur Sprengstoff-Drohne in Leipzig; Iran will Straße von Hormus für amerikanische und israelische Schiffe sperren
Zum Weiterlesen:
Hier geht es um die Pläne der Bundesregierung, nach dem Vorfall in Leipzig die Drohnenabwehr auszuweiten.
Und hier lesen Sie den Live-Blog zum Krieg in Nahost.
Die Reportage zu Ceuta, die mein Kollege Bernd Dörries geschrieben hat, finden Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion, Skript: Pauline Claßen
Redaktion: Luis Münch, Anna Kammerer
Produktion: Juno Graner
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @dwnews (YouTube).
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Es hätte wirklich schlimm ausgehen können. Eine mit Sprengstoff beladene Drohne ist am späten Dienstagabend durch den Leipziger Flughafen geflogen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat danach von einem “hybriden Anschlagsszenario” und einer „neuen Gefahrenqualität“ gesprochen - ganz in der Nähe von ukrainischen Transportflugzeugen, die mit einer brisanten Fracht beladen waren. Dobrindt hat angedeutet, dass hinter dem Vorfall jemand aus dem Ausland stecken könnte. Es seien möglicherweise „fremde Mächte“ am Werk gewesen. Keine Amateure, sondern jemand, der sich mit Sprengstoff gut auskennt.
Wer für den mutmaßlichen Anschlagsversuch verantwortlich sein könnte, darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Jörg Schmitt, der stellvertretende Leiter des SZ-Investigativteams. Und er sagt auch, wie die deutschen Sicherheitsbehörden angesichts der wachsenden Gefahr aus dem Ausland gestärkt werden sollten.
Weitere Nachrichten: Urteil nach Anschlag auf Verdi-Demo; Einigung bei Straße von Hormus.
Zum Weiterlesen und -hören:
Die Podcastfolge von “Hey München” zum Anschlag auf die Verdi-Demo finden Sie hier.
Und hier gibt es Abkühlung mit dem Eismaschinentest.
Moderation, Redaktion: Philipp Saul
Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt, Luis Münch, Lea Brüggemann, Lorenz Zeck
Produktion: Laura Sagebiel
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: MDR.
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Fast viereinhalb Jahre kämpfen Russland und die Ukraine nun schon gegeneinander. Auf dem Schlachtfeld schien die Frontlinie lange wie eingefroren zu sein. Das liegt auch an der sogenannten Todeszone, die so streng bewacht ist, dass kaum ein gegnerischer Soldat hindurchkommt. Aber trotzdem war die Ukraine in den letzten Monaten bei kleineren Vorstößen immer wieder erfolgreich.
Zwar besetzt Russland noch immer fast ein Fünftel des ukrainischen Staatsgebiets, aber: Im Süden hat die Ukraine seit dem Frühjahr mehr als 400 Quadratkilometer befreit. Das ist zwar kein riesiger Fortschritt, aber immerhin etwas. Und das liegt auch daran, dass die Ukraine ihre Angriffstaktik immer wieder anpasst.
Was die Ukraine anders macht als Russland und wie sie es schafft, russische Stellungen zu erobern, das erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Sebastian Gierke aus dem Politikressort der SZ.
Weitere Nachrichten: Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle; jugendliche Rechtsextremisten verurteilt.
Zum Weiterlesen:
Hier lesen Sie mehr über den Vorfall am Leipziger Flughafen.
Und hier geht es um die Haftstrafen im Prozess um die „Letzte Verteidigungswelle“.
Wie Menschen draußen in der Hitze arbeiten, lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Philipp Saul
Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch, Lea Brüggemann
Produktion: Juno Graner
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Es ist eines der größten und wichtigsten Projekte der Bundesregierung: Mit ihrem Rentenpaket wollen Union und SPD beweisen, dass sie schwierige Reformen durchsetzen können. Die Rente soll auch in Zukunft finanzierbar sein und deshalb hat eine Rentenkommission schon im Juni ein dickes Bündel mit Empfehlungen vorgelegt, was in ihren Augen zu tun ist.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) haben sich damals schnell darauf verständigt, die Empfehlungen der Kommission ohne Änderungen umzusetzen, doch es könnte jetzt trotzdem anders kommen. Drei ostdeutsche Ministerpräsidenten von der CDU haben einen zentralen Bestandteil der Rentenreform attackiert: Sie kritisieren, dass die sogenannte Rente mit 63 abgeschafft werden soll – oder genauer: die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren. Die soll bewirken: Wer früher anfängt zu arbeiten, soll auch früher ohne finanzielle Einbußen in Rente gehen dürfen.
Diese Regelung sollte eigentlich mit der Rentenreform abgeschafft werden. Aber jetzt gibt es dagegen sowohl aus Reihen der CDU als auch aus der SPD Widerstand. Was bedeutet das für Bundeskanzler Friedrich Merz? Der sehe im Rentenstreit nicht gut aus, sagt in dieser Folge von “Auf den Punkt” der SZ-Sozialstaatsexperte Roland Preuß.
Weitere Nachrichten: Zivildienst; EU-Migrationspolitik.
Zum Weiterlesen und -hören:
Wie könnte eine Wiedereinführung des Zivildienstes aussehen? Das hat Sina-Maria Schweikle hier aufgeschrieben.
Und hier finden Sie die Podcastfolge von “Und nun zum Sport” zu den neuesten Entwicklungen bei der Fifa.
Moderation, Redaktion: Philipp Saul
Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch
Produktion: Julius Zimmer
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: Tagesschau.
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Seit Oktober vergangenen Jahres gilt im Gazastreifen ein äußerst brüchiger Waffenstillstand. Laut palästinensischen Gesundheitsbehörden sind dort seither trotzdem mindestens 1230 Palästinenser durch israelische Angriffe getötet worden. Die Lage ist nach wie vor prekär: Viele Menschen hausen weiterhin in überfüllten Zeltlagern, in denen es an Lebensnotwendigen fehlt.
Ende vergangener Woche aber hat Donald Trump einen “monumentalen Schritt” zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit im Gazastreifen verkündet. Der von ihm gegründete Friedensrat habe eine Einigung mit der Hamas erreicht, hat der US-Präsident auf seinem Netzwerk Truth Social behauptet. Wie auch alle anderen islamistischen Gruppen im Gazastreifen sei die Hamas bereit, sich “vollständig entwaffnen” zu lassen.
Doch die Hamas fordert, dass Israel zunächst die Angriffe einstellt und seine Truppen abzieht, bevor sie ihre Waffen an eine neue palästinensische Verwaltungsbehörde übergeben, sagt SZ-Israel-Korrespondentin Kristiana Ludwig. Das stehe nicht unmittelbar bevor. Vielmehr gebe es bislang nur einen neuen Fahrplan des von Trump gegründeten Friedensrates für Gaza. Zentrales Element des Plans ist ein neu gegründetes Technokraten-Komitee, das aus palästinensischen Behördenmitarbeitern bestehen soll. Dieses Komitee soll eines Tages die Hamas-Regierung ersetzen und die Entwaffnung organisieren. Zudem sehe der Plan vor, dass die Waffen von diesem Komitee gelagert werden sollen.
Zusätzlich zum Technokraten-Komitee soll es eine internationale Stabilisierungstruppe geben, die aus Soldaten aus Indonesien, Marokko, Albanien, Kasachstan und dem Kosovo bestehen soll. Doch auch diese Truppe existiert bislang allenfalls in Grundzügen.
Den Text über Israels Einsatz von Glyphosat in Syrien und Libanon lesen Sie hier.
Weitere Nachrichten: Marokko weist Schuld an Ceuta-Zwischenfall zurück; Trump bläst Großangriff auf Iran an; 1000 Juristen fordern AfD-Verbotsverfahren.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Holt, Luis Münch
Produktion: Imanuel Pedersen
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Zehntausende Menschen, die aus dem Wasser steigen, die auf Mauern klettern und darüber, die an Polizei und Militär vorbeizukommen versuchen; ein Strand übersät mit Müll und unzähligen bunten Schwimmringen: Die Bilder aus der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika von diesem Wochenende waren wirklich außergewöhnlich.
Das lag an der außergewöhnlichen Situation. Mindestens 50 000 Menschen, vor allem junge Männer, sind am Freitag von Marokko aus nach Ceuta gekommen – und damit auch in die EU. Die meisten davon haben die Grenze schwimmend überquert. Mindestens 72 Menschen sind bei dem Versuch ums Leben gekommen.
Mittlerweile sind die meisten Migranten wieder nach Marokko zurückgekehrt. Nun beginnt die Aufarbeitung der Krise. Ein Grund für den Ansturm könnte ein Urteil des Obersten Gerichtshofs in Spanien gewesen sein, das besagt, dass Migranten, die auf dem Meer aufgegriffen werden, nicht sofort zurückgeschickt werden können, sondern der Einzelfall geprüft werden müsse. Diese Neuigkeit hatte sich in Sozialen Netzwerken verbreitet.
Aber auch das Handeln von Marokko hat wohl eine Rolle gespielt. Darüber und wie die Lage am Freitag vor Ort war, spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” der SZ-Korrespondent für Spanien, Patrick Illinger.
Weitere Nachrichten: EU-Reaktionen auf Krise in Ceuta; saudischer Kronprinz ruft Trump zu Mäßigung in Nahost auf
Zum Weiterlesen und -hören:
Hier finden Sie die Reportage von Patrick Illinger aus Ceuta.
Hier geht es zum Text über Bullshit-Sätze im Berufsalltag.
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Martin Anetzberger
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNN.
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Fünf Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt die AfD in Umfragen weiter deutlich vorn. Im aktuellen Sachsen-Anhalt- Trendvon Infratest dimap kommt sie auf 41 Prozent. Neben AfD, CDU, Linken und SPD haben demnach aber auch die Grünen mit knapp fünf Prozent Chancen auf einen Wiedereinzug in den Landtag. Das würde eine Alleinregierung der AfD unwahrscheinlicher machen, die die Rechtsextremisten dort anstreben.
Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze kommt auf 24 Prozent. Sie regiert zurzeit mit SPD und FDP. Es folgen die Linke mit 13 Prozent und die SPD mit sieben Prozent. Andere Umfragen sehen die SPD eher bei fünf Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) würde dagegen mit vier Prozent weiter an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, wie auch die mitregierende FDP.
Gibt es Parallelen zwischen der politischen Situation in den USA unter Trump und der wachsenden Bedrohung der Demokratie in der Bundesrepublik durch die AfD? Darüber spricht in der Samstagsausgabe von “Auf dem Punkt” Reinhard Krumm. Er ist Leiter der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Washington. Ausgangspunkt des Gesprächs ist ein Deutschlandbesuch von US-Demokraten: Sie hätten sich wie auf einer Reise in die Vergangenheit gefühlt, sagt Krumm. Und sie würden warnen: “Macht bitte nicht die gleichen Fehler wie wir.”
Laut Krumm dienen die USA unter Trump der AfD als Laboratorium. Er warnt vor der Hoffnung, dass sich Rechtsextreme in Regierungsverantwortung entzaubern würden. Bereits bei dem auch von der AfD versprochenen Abbau der Bürokratie zeige sich in den USA, dass dieser dort völlig willkürlich erfolgte und nun an entscheidenden Positionen Fachkräfte fehlen würden. Auch würden die US-Republikaner gerade die Werte der USA in ihrem Sinne neu definieren, etwas, was auch die AfD mit einer neuen deutschen Identität, einem (neuen) deutschen Nationalismus, anstreben würde.
Zum Weiterlesen:
Hier lesen Sie einen Gastbeitrag des Historikers Norbert Frei über die starken Umfragewerte der AfD in Sachsen-Anhalt.
Hier einen Text über da AfD-Sofortprogramm.
Und hier über das jüngste, heftige TV-Duell zwischen den Spitzenkandidaten in Magdeburg.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Nadja Schlüter, Johannes Korsche
Produktion: Laura Sagebiel
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Deutschland Kurier.
Redaktionsschluss war Freitag, 31.07.2026, um 14 Uhr.
Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: [email protected].
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Eine knappe Woche ist der Anschlag auf den CSD in Berlin jetzt her. Eine Frau wurde getötet, 29 Menschen teils schwer verletzt. Was hat dieser Anschlag in der queeren Community ausgelöst? Und was müsste sich jetzt politisch und gesellschaftlich ändern, damit queere Menschen in Sicherheit und Freiheit offen leben können? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” der politische Sprecher des CSD München, Bernd Müller. Er ist auch Stadtrat in München für die Rosa Liste.
Er sagt: “Wenn die Politik ihre Worte der Trauer ernst meint, dann muss sie auch etwas dafür tun, dass diese Gesellschaft befähigt wird, queere Menschen als etwas Selbstverständliches anzunehmen. Und das beginnt zuallererst in der Bildung, in der Aufklärung an den Schule, aber geht natürlich weiter darüber hinaus.”
Die von Bundesministerin Karin Prien (CDU) angekündigten Kürzungen im Bundesförderprogramm “Demokratie leben!”, das aufgesetzt wurde, um Demokratie und Vielfalt zu fördern, sieht er dementsprechend kritisch. “Wer an der Vielfalt rüttelt, der macht sich wirklich auf den Weg in einen AfD-freundlichen Staat.”
Weitere Nachrichten: Uefa stellt sich gegen die Investorenpläne der Fifa; circa 60 000 Menschen von Marokko aus in die spanische Enklave Ceuta gelangt.
Zum Weiterlesen und -hören:
Den Text zum “Dann-doch-nicht-Minister” Fritz Güntzler lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Nadja Schlüter
Produktion: Juno Graner
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über “Jüdisches Forum – JFDA”.
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