China und wir gibt es jetzt als eigenen Podcast, überall wo es Podcasts gibt. Jeden Donnerstag erscheinen neue Folgen:
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Es ist Freitagabend in China, 20:59 Uhr. Das ganze Land spielt Videospiele. Aber nur noch eine Minute, dann fliegen Millionen Jugendliche gleichzeitig aus ihren Games.
Daran ist kein Serverabsturz schuld oder irgendein technischer Fehler, sondern der chinesische Staat. Eine Stunde am Tag, nur an den letzten drei Tagen der Woche, nur von 20 bis 21 Uhr. So lange dürfen Minderjährige in China spielen. Kontrolliert wird das mit Dingen wie Klarnamenpflicht und Gesichtserkennung.
Klingt erstmal furchtbar, aber trotzdem ist China das größte Gaming-Land der Welt. Mehr als 680 Millionen Menschen zocken hier regelmäßig, an Computern und vor allem an ihren Handys. Und statt noch härter durchzugreifen, will der chinesische Staat diese Dynamik inzwischen nutzen und auch im Gaming zu einer Art „Supermacht" werden.
China ist also ein Land, das seinen eigenen Kindern das Zocken verbieten will, gleichzeitig aber Großes beim Gaming von ihnen erwartet. Mehr dazu in dieser Folge von "China und wir".
In „China und wir“ sprechen die China-Korrespondenten der SZ, Lea Sahay und Gregor Scheu, über alles, was sie in ihrem Leben und bei ihrer Arbeit in China beschäftigt und interessiert. Geschichten aus dem Alltag der neuen Supermacht – darum geht es in China und wir.
Außerdem veröffentlichen wir zwischendrin regelmäßig Bonusfolgen exklusiv für alle mit SZ-Plus-Abo, in denen wir eure Fragen beantworten. Schreibt dazu gerne E-Mails an [email protected] oder auch einfach Kommentare unter diesen Podcast.
Moderation und Redaktion: Lea Sahay und Gregor Scheu
Schnitt, Regie und technische Produktion: David Sahay
Produktion: Carlo Sarsky Lankheit
Produktmanagement: Oliver Neumann
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