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270 Menschen sind nach dem Bruch eines Staudamms einer Mine im brasilianischen Brumadinho am 25. Januar 2019 gestorben. Lina Verschwele und Benedikt Peters haben gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von NDR und WDR über eine der schwersten Umweltkatastrophen in den vergangenen Jahrzehnten recherchiert.
Denn es gibt massive Vorwürfe gegen den deutschen TÜV Süd und dessen Rolle bei der Zertifizierung der Sicherheit des Dammes. Die SZ-Reporter haben mit Angehörigen der Opfer gesprochen, über deren Wut und Enttäuschung und darüber, dass bis heute niemand juristische zur Verantwortung gezogen wurde. Lina und Benedikt zeigen auf, wie schleppend die Ermittlungen in Deutschland dazu laufen - denn bald droht die Verjährung.
Zum Weiterhören und -lesen:
Die Reportage von Lina Verwele und Benedikt Peters über den Bruch des Staudamms und seine weitreichende Folgen lesen Sie hier.
Einen Kommentar von Benedikt Peters darüber, dass niemand Verantwortung übernehmen will, lesen Sie hier.
Hier schreibt Lina Verschwele über den schwerfälligen Prozess in München.
Den Beitrag des NDR-Magazins “Panorama” dazu finden Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Timo Nicolas, Christoph Scholz
Produktion: Laura Sagebiel
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Als Nadja Abd el Farrag vor einem Jahr stirbt, bricht ein “Rest In Peace”-Sturm aus: Prominente und Wegbegleiter zeigen sich bestürzt. Aber wer kannte den Menschen hinter der Figur “Naddel”? Diese Frage führt zurück ins Hamburg der 80er Jahre: Eine junge, rebellische Frau lernt in einer Diskothek den Pop-Giganten Dieter Bohlen kennen und wird vor aller Augen seine Neue. Aber vor allem wird sie Teil eines gnadenlosen Systems.
Hören Sie bei „Das Thema“ die erste Folge der neuen Podcastserie des SZ-Magazins: „Eine Frau namens Naddel“. Alle weiteren Folgen können Sie mit einem SZ-Plus Abo hier hören.
Jeffrey Epstein missbrauchte über drei Jahrzehnte hinweg hunderte Frauen und Mädchen – mithilfe eines weltumspannenden Netzwerks aus Helfern, Anwerberinnen und weiteren Komplizen. Dass dieses Netzwerk auch von Zentralasien bis tief nach Europa reichte, zeigen Recherchen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR: Modelagenten wie der Franzose Jean-Luc Brunel und der Schwede Daniel S. spielten dabei offenbar eine zentrale Rolle. SZ-Recherchen zufolge sprachen sie gezielt junge Frauen an – in Taschkent, in Spanien, quer durch Europa –, lockten sie mit dem Versprechen einer Modelkarriere und leiteten sie dann an Epstein weiter. Mit dem Traum, entdeckt zu werden, baute Epstein ein perfides Schneeballsystem auf: Manche seiner Opfer wurden später selbst zu Anwerberinnen.
SZ-Reporterin Lena Kampf hat monatelang dazu recherchiert – und spricht mit uns über zwei Frauen, die diesen Weg durchlaufen haben: Roza G. aus Usbekistan und Mara L. aus einem osteuropäischen Land. Ihre Geschichten zeigen, wie Epstein gezielt Armut, Ambitionen und psychologische Abhängigkeit ausnutzte und warum der Fall Epstein eben kein rein US-amerikanischer ist – sondern einer, dessen Spuren bis heute nach Paris, Stockholm und in viele andere europäische Städte führen.
Zum Weiterhören und -lesen
Wenn Sie betroffen sind von sexueller Gewalt, dann können Sie sich an folgende Stellen wenden:Für Frauen und Mädchen gibt es das Hilfetelefon 116 016, das 24 Stunden erreichbar ist. Die Helferinnen und Helfer des Familienministeriums können auch online und anonym kontaktiert werden.
Männer und Jungen können sich an das Männerhilfetelefon wenden, erreichbar unter 0800 1239900 oder online und anonym hier.
Im Podcast empfohlen haben wir zudem das „Hilfetelefon Sexuelle Gewalt“ unter 0800 22 55 530, das alle Geschlechter in mehreren Sprachen berät. Die Sprechzeiten finden Sie hier.
Zur Folge eins der Epstein-Podcastserie gelangen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Timo Nicolas
Redaktion: Lars Langenau
Produktion: Julius Zimmer
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Taiwan ist einer der gefährlichsten Orte der Welt. Denn Peking will, dass die Insel Teil der Volksrepublik werden soll. Notfalls mit Gewalt.
Im Gegensatz zum chinesischen Festland ist Taiwan heute eine Demokratie, mit freien Wahlen, offener Gesellschaft und einer eigenen politischen Identität. Die Ansprüche Pekings sind somit auch eine Systemfrage.
Wie ist der Status? Würde es zwangsläufig zum Krieg um die Insel kommen? Und was würde ein Krieg für uns in Europa bedeuten? Darüber sprechen die China-Korrespondenten der Süddeutschen Zeitung, Lea Sahay und Gregor Scheu, in der vorerst letzten Folge von “China und wir”, einer vierteiligen Podcastserie der SZ über die neue Weltmacht und wie sie auch uns in Europa verändert.
Zum Weiterhören und -lesen:
“China und wir” können Sie auch sehen: Den Videopodcast finden Sie bei Spotify, Youtube oder auf sz.de.
Moderation: Lea Sahay und Gregor Scheu
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China ist Hightech-Macht. KI-Modelle aus Hangzhou bringen das Silicon Valley ins Schwitzen, E-Autos aus Shenzhen rollen mittlerweile auch durch Berlin und humanoide Roboter stellen in Peking neue Marathon-Rekorde auf. China läuft dem Westen den Rang ab.
Dabei galt noch vor zehn Jahren „Made in China“ als billig kopiert. Heute steht das Land an der Weltspitze bei vielen Zukunftstechnologien. Aber wie ist die Volksrepublik dorthin gekommen und zu welchem Preis? Und: Lässt sich wiederum dieses Rezept kopieren? Könnte beispielsweise Deutschland also auch so einen Aufstieg hinlegen?
Darüber sprechen die China-Korrespondenten der Süddeutschen Zeitung, Lea Sahay und Gregor Scheu, in der neusten Folge “China und wir”, einer vierteiligen Podcastserie der SZ über die neue Weltmacht und wie sie auch uns in Europa verändert. Sie erscheint jeden Mittwoch im Kanal von “Das Thema”. Die nächste Folge kommt am 27. Mai.
Zum Weiterhören und -lesen:
“China und wir” können Sie auch sehen: Den Videopodcast finden Sie bei Spotify (https://open.spotify.com/show/4rwOyGAKD2MDnmrxyeUakF?si=4047ae6f89094c00)), Youtube oder auf sz.de.
Moderation: Lea Sahay und Gregor Scheu
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Die Kommunistische Partei herrscht in China, aber ein kommunistisches System im Sinne von Karl Marx ist es dort sicher nicht. In den Städten regiert ein brutaler Turbokapitalismus und das Einkommen ist inzwischen extrem ungleich verteilt. Zudem altert Chinas Bevölkerung so schnell wie kaum ein anderes Land. Und der häufigste Grund für Armut ist Krankheit.
Es gibt tiefe Risse im sozialen System der Volksrepublik. Welche Auswirkungen das hat und wie die Partei versucht, das zu kitten, darüber sprechen die China-Korrespondenten Lea Sahay und Gregor Scheu in der neuesten Folge von “China und wir”, einer vierteiligen Podcastserie der Süddeutschen Zeitung über die neue Weltmacht und wie sie auch uns in Europa verändert. Sie erscheint jeden Mittwoch im Kanal von “Das Thema”. Die nächste Folge kommt am 20. Mai.
Zum Weiterhören und -lesen:
“China und wir” können Sie auch sehen: Den Videopodcast finden Sie bei Spotify, auf Youtube oder auf sz.de.
Moderation: Gregor Scheu und Lea Sahay
Redaktion: Timo Nicolas
Produktion: Carlo Sarsky Lankheit
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China hat ein Problem. Es hat in vielen Teilen des Landes modernste Infrastruktur, weltweit die Kontrolle über wichtige Rohstoffe wie Seltenen Erden und es gibt einen Hightech-Boom: Roboter, KI und E-Autos aus China sind Weltklasse. Trotzdem sind viele junge Menschen in der Volksrepublik frustriert: Haben keine Lust auf das Hamsterrad, die Aufopferung, auf ein Leben, dass immer teurer, komplizierter und einsamer wird.
Bisher hat die Regierung in Peking darauf keine Antwort. Und das könnte das Regime langfristig unter Druck setzen. Wie und weshalb trotzdem momentan eher keine Rebellion der Jungen bevorsteht, darüber sprechen die China-Korrespondenten der Süddeutschen Zeitung Gregor Scheu und Lea Sahay in der ersten Folge von „China und wir“, einem vierteiligen SZ-Podcast über die neue Weltmacht und wie sie uns verändert. Die nächste Folge erscheint am 13. Mai.
Zum Weiterhören und -lesen:
“China und wir” können Sie auch sehen: Den Videopodcast finden Sie bei Spotify oder auf sz.de.
Moderation: Gregor Scheu und Lea Sahay
Redaktion: Timo Nicolas
Produktion: Carlo Sarsky Lankheit
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1,3 Millionen Soldaten sind laut der Nato seit Beginn des Kriegs in der Ukraine auf russischer Seite gestorben, wurden verwundet oder gelten als vermisst. Auch Söldner aus afrikanischen Ländern sind darunter. Allein aus Kenia sollen geschätzt 1300 Männer aufseiten der Russen kämpfen, etwa 300 von ihnen wurden bisher getötet.
Im SZ-Recherchepodcast “Das Thema” berichtet Afrika-Korrespondent Paul Munzinger von einem Kenianer, der unfreiwillig in Putins Armee gekämpft und geblutet hat. Wie David Mburu Opfer von Menschenhandel geworden ist und wieso er kein Einzelfall ist, erklärt Munzinger in dieser Folge.
Zum Weiterlesen:
Die Reportage von SZ-Afrika-Korrespondent Paul Munzinger dazu finden Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Kristina Höser, Timo Nicolas, Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Imanuel Pedersen
Wenn Ihnen “Das Thema” gefällt, wenn Sie Anregungen, Ideen oder Kritik für uns haben, dann schreiben Sie uns: [email protected].
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Bei ihren Einsätzen gehen Agenten der US-Einwanderungsbehörde ICE mit vielen fragwürdigen Methoden gegen Migranten vor und nutzen dabei auch die Software „Elite“ des US-Unternehmens Palantir. Andere Palantir-Software wird inzwischen auch von Ermittlungsbehörden in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Bayern und bald in Baden-Württemberg eingesetzt. Datenschützer und Menschenrechtlern bereitet das große Sorgen. Sie befürchten, dass deutsche Polizeidaten in die USA fließen könnten und blicken voller Skepsis auf Firmengründer, die heute Milliardäre sind und mit autoritären Strukturen sympathisieren.
SZ-Wirtschaftsredakteur Jannis Brühl spricht im Recherchepodcast “Das Thema” der Süddeutschen Zeitung über die Gefahren neuer Polizeisoftware und KI-basierter Datenanalysen für unsere Demokratie. Brühl teilt die Sorge vieler und sagt: “Das ist eine Herausforderung für die Demokratie.” Es brauche neue Regeln, die den Möglichkeiten dieser intelligenten Technik einen Rahmen geben und unsere Grundrechte schützen. Andererseits verweist er auf das Potenzial für eine effizientere und objektivere Polizeiarbeit durch KI.
Zum Weiterlesen:
Hier lesen Sie Brühls Essay über eine allwissende Polizei.
Wie stark sich Palantir inzwischen in die Politik einmischt, lesen Sie hier.
Und hier finden einen grundlegenden Text über das umstrittene US-Unternehmen Palantir.
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CBS, ABC, Fox, Tagesschau, BR24, ZDF, Palantir.
So können Sie unseren Recherchepodcast abonnieren:
“Das Thema“ ist der Recherchepodcast der Süddeutschen Zeitung. Der Podcast erscheint in der Regel alle zwei Wochen. Sie finden alle Folgen bei sz.de/dasthema. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot in Ihrer Lieblings-Podcast-App oder bei iTunes, Spotify, RTL+. Eine Übersicht über all unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast und hier erfahren Sie, wie Sie unsere Podcasts hören können.
Anregungen, Ideen oder Kritik bitte an: [email protected].
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Henk Ruigrok van der Werven, Timo Nicolas
Produktion: Laura Sagebiel
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Weltweit spielt künstliche Intelligenz inzwischen auf die eine oder andere Weise in nahezu jedem Konflikt eine Rolle. KI wird eingesetzt, um Ziele auszuwählen, Drohnen zu steuern und große Mengen militärischer Daten in kürzester Zeit auszuwerten. Das Einzige, was sie im Moment noch nicht tut, ist selbst den Abzug zu betätigen. Aber wie lange bleibt das noch so?
In „Das Thema“ erklärt SZ-Redakteur Andrian Kreye, wie weit diese Entwicklung bereits ist und warum die Grenze zwischen menschlicher Entscheidung und maschineller Kriegsführung zunehmend verschwimmt. Im Zentrum steht ein Machtkampf um Ethik, aber vor allem um die Kontrolle über diese Technologie zwischen Regierungen, Militärs und Unternehmen wie Anthropic oder Palantir. Wie gefährlich wird dieses neue Wettrüsten? Ohne Kontrolle und Regeln folgt KI ihrem Auftrag: zu gewinnen. Das könnte zu unbeabsichtigten Eskalationen bis hin zu Atomkriegen führen, sagt Kreye.
Zum Weiterlesen:
Die Recherchen von Andrian Kreye zu KI und Militär lesen Sie hier.
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Amazon MGM Studios, CBS, Department of War via X.
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Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Henk Ruigrok van der Werven, Timo Nicolas
Produktion: Laura Sagebiel
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