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Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt und dem klaren Sieg der AfD sind jetzt Szenarien möglich, die vor der Wahl nur ferne Theorie schienen – zum Beispiel ein AfD-Innenminister. Warum das so gefährlich sein könnte, erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Sebastian Erb aus dem SZ-Investigativteam. Er hat sich damit beschäftigt, wie viel Macht ein AfD-Innenminister in Sachsen-Anhalt hätte und welche Schutzmaßnahmen die übrigen Innenminister deshalb gerade diskutieren. Denn ein AfD-Innenminister ist “eine reale Gefahr für die nationale Sicherheit”, hat der thüringische Innenminister Georg Mayer gesagt.
Weitere Nachrichten: Ergebnisse der Pisa-Studie; Verdächtiger im Fall der Stromnetz-Anschläge festgenommen.
Zum Weiterlesen:
Den Text zum Film, in dem es um die Wiedervereinigung von Oasis geht, lesen Sie hier.
Die neue SZ-Podcastserie “Weidelland” hören Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über tagesschau.
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Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD die absolute Mehrheit knapp verpasst. Eine Regierungsbildung wird schwierig. Denn Union, Linke und SPD wollen nicht mit ihr koalieren.
Eine entscheidende Rolle könnte in der Regierungsbildung dem BSW zukommen. Das Bündnis hat eine Koalition mit der AfD zwar vorab ausgeschlossen. Aber eine Zusammenarbeit nicht. Und: Das BSW hat auch angekündigt, sich einem Ministerpräsidenten Ulrich Siegmund nicht in den Weg zu stellen. Darüber spricht in dieser Folge des SZ-Nachrichtenpodcasts Dominik Fürst, der in Magdeburg vor Ort ist.
Außerdem geht es im Podcast auch darum, wie die Bundesregierung mit dem Wahlergebnis umgeht. Kanzler Friedrich Merz sprach am Montag von der schlimmsten „Wahlniederlage, die die CDU seit Jahrzehnten eingefahren hat“. Welche Konsequenzen der Bundeskanzler und seine Partei daraus ziehen, darüber spricht die Leiterin des SZ-Parlamentsbüros, Henrike Roßbach.
Weitere Nachrichten: VW-Werk in Osnabrück soll verkauft werden, UN-Vollversammlung stimmt für Reform der Weltkarten.
Zum Weiterlesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix, Deutschlandfunk.
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Selten war eine Landtagswahl schon so lange vor dem Wahltermin immer wieder Thema hier bei „Auf den Punkt“– und jetzt wissen wir, wie die Wahl ausgegangen ist: In Sachsen-Anhalt hat die in diesem Bundesland rechtsextreme AfD die Wahl gewonnen. So deutlich, dass sie vielleicht sogar alleine regieren könnte. Und das hängt vor allem an einer anderen Partei: Nämlich davon, ob das BSW in den Magdeburger Landtag einzieht.
Zum Weiterlesen und -hören:
Die neue SZ-Podcast-Serie „Weidelland – Die AfD und ihr Weg zur Macht“ können Sie hier anhören.
Was die AfD im Falle einer Alleinregierung in Sachsen-Anhalt vor hat, das hören Sie in dieser Folge.
Sieben Erkenntnisse aus dem Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt lesen Sie hier.
Den Text von der AfD-Wahlparty lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial: ARD
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Wenn die Umfragen recht behalten, dann werden an diesem Sonntag mehr als 40 Prozent der Wahlberechtigten in Sachsen-Anhalt ihre Stimme der AfD geben. Hannes Kreschel wird nicht dazugehören – aber vor ein paar Jahren hat auch er mal AfD gewählt.
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche
Produktion: Laura Sagebiel
Redaktionsschluss war Freitag, 04.09.2026, um 12 Uhr.
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In der Nacht auf Freitag hat es erneut einen Sabotageversuch in Deutschland gegeben. Wieder wurde versucht, ein Umspannwerk lahm zulegen, diesmal in Dormagen in NRW. Laut Polizei ist bereits ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Allerdings wird noch geprüft, ob das Schreiben wirklich echt ist oder ob es sich um ein Schreiben eines Trittbrettfahrers handelt. Es ist das dritte Mal innerhalb weniger Tage, dass jemand versucht hat, die Stromversorgung in Deutschland zu stören. Warum sich die Sabotageversuche gerade jetzt so häufen, erklärt Daniel Brössler aus dem Berliner SZ-Büro.
Außerdem geht es in dieser Folge von „Auf den Punkt“ um die Sparpläne bei VW. Am Donnerstagabend hat der Aufsichtsrat den Plänen der Konzernführung um VW-Chef Blume einstimmig zugestimmt. Demnach sollen bei VW weitere 50 000 Stellen wegfallen, etwa die Hälfte davon in Deutschland. Erst vor zwei Jahren hatte VW in einem ersten Sparprogramm schon einmal 50 000 Stellen gestrichen. Bis Ende 2030 sind betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland allerdings ausgeschlossen. Unklar ist hingegen noch, ob die VW-Werken in Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm auch in Zukunt noch VW-Autos produzieren werden. Ob die neuen Sparläne jetzt den kriselnden Autobauer retten, erklärt SZ-VW-Expertin Christina Kunkel in dieser Podcastfolge.
Weitere Nachricht: BSW-Fraktion in Thüringen tritt fast geschlossen aus Partei aus.
Zum Weiterlesen und -hören:
„Und der Kanzler schaut Tennis in der Sonne“ – den Text von Alex Rühle über das Schweigen von Friedrich Merz zur Klimakrise lesen Sie hier.
Hier können Sie die neue Podcast-Serie der SZ hören: „Weidelland – Die AfD und ihr Weg zur Macht“.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
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Eine gute Woche ist die Sturzflut im Himalaya jetzt her. Während aus den betroffenen Gebieten in Nepal viele Bilder und Videos im Netz zu sehen sind, gibt es aus dem ebenfalls betroffenen Tibet solche Bilder nicht. Das chinesische Staatsfernsehen zeigt nur die sehr gut organisierten Rettungsarbeiten. Offiziell spricht China von 16 Toten in Tibet. Zum Vergleich: Nepal hat mehr als 1000 Tote gemeldet.
Tibet ist so abgeschottet wie kaum eine andere Region auf der Welt. SZ-China-Korrespondentin Lea Sahay spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ darüber, wie es den Menschen in Tibet nach der Naturkatastrophe geht – und erklärt, warum nur so wenige Informationen und Bilder aus der Region öffentlich sind.
Weitere Nachrichten: Goethe-Institute in Russland müssen schließen; mutmaßlicher Brandanschlag auf Münchner Rüstungsfirmen scheitert.
Zum Weiterhören:
Die neue SZ-Podcast-Serie „Weidelland – Die AfD und ihr Weg zur Macht“ können Sie hier anhören.
Die „Auf den Punkt“-Folge vom Mittwoch zur deutschen Reaktion auf den Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen können Sie hier nachhören.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
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Deutschland beschuldigt offiziell Russland, für den gescheiterten Anschlag mit einer Sprengstoffdrohne am Leipziger Flughafen verantwortlich zu sein. Das haben Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) am Dienstagabend in einer gemeinsamen Pressekonferenz mitgeteilt. Sie kündigten dabei auch Maßnahmen an: das russische Generalkonsulat in Bonn und das “Russische Haus” in Berlin sollen schließen.
Am Mittwoch hat die SZ in Zusammenarbeit mit NDR und WDR enthüllt, wen die deutschen Ermittler wegen des Leipziger Anschlagversuchs verdächtigen: einen gebürtigen Russen mit lettischem Pass und einen Belarussen mit russischem Pass.
Über die deutsche Reaktion auf Russlands hybride Kriegsführung spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Daniel Brössler aus dem Berliner SZ-Büro. Er erklärt, was die “Operation Antwort” bringt und sagt, dass die Bundesregierung mit weiteren russischen Anschlagsversuchen rechnet.
Weitere Nachrichten: Sabotage an Umspannwerk bei Köln; Explosion am Augsburger Hauptbahnhof; mögliche Trendwende der deutschen Wirtschaft.
Zum Weiterlesen:
Welche mutmaßlichen Attentäter haben die Ermittler nach dem Anschlagsversuchs am Leipziger Flughafen im Visier? Lesen Sie den Text dazu hier.
Und hier lesen Sie den Text zur plötzlich aufgetauchten Insel in British Columbia.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter
Produktion: Juno Graner
Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial: Reuters.
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Wenige CDU-Parteitage haben so ein großes Medieninteresse ausgelöst wie der 2018 in Hamburg. Das war die Zeit, als alle wissen wollten, wer nach Angela Merkel den Parteivorsitz übernimmt. Und in diesem Medienrummel ist eine wichtige Sache fast ein wenig untergegangen. Der Beschluss, wonach die CDU Koalitionen und Zusammenarbeit mit der AfD und der Linkspartei ausschließt. Der sogenannte Unvereinbarkeitsbeschluss, quasi eine doppelte Brandmauer.
Und genau diese wird für die Union gerade zum Problem. Denn schon jetzt ist klar: Will die CDU in Sachsen-Anhalt eine Chance auf Regierungsverantwortung haben, dann braucht sie dafür die Linke. Oder eben die AfD.
Über dieses Dilemma spricht in dieser Podcastfolge Robert Roßmann, Experte für die Union und Redakteur im SZ-Parlamentsbüro in Berlin. Er erklärt, welche Koalitionen nach der Wahl in Sachsen-Anhalt möglich wären.
Weitere Nachrichten: Internationaler Blick auf Sachsen-Anhalt; Todeszahlen steigen nach Flut in Nepal weiter.
Zum Weiterlesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
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Das „Russische Haus“ ist ein Kulturzentrum in Berlin, das 1984 eröffnet hat. Damals noch unter dem Namen „Haus der Sowjetischen Wissenschaft und Kultur“. Innen drin gibt es Räume für Ausstellungen und Konferenzen oder Konzerte, ein Kino und eine Buchhandlung. Lange war das „Russische Haus“ das Zentrum für Veranstaltungen in russischer Sprache.
Aber seit Russland die Ukraine angegriffen hat, häuft sich die Kritik. Zum Beispiel, weil das Kino im russischen Haus einen Propagandafilm gezeigt hat, in dem Ukrainer als Nazis bezeichnet wurden. Oder wegen einer Fotoausstellung vor zwei Jahren, die über angebliche Kriegsverbrechen der ukrainischen Armee berichtet hat. Das Haus wird zudem von einer russischen Regierungsagentur betrieben, die auf einer EU-Sanktionsliste steht.
Das alles wäre schon Grund genug, um mal über das „Russische Haus“ nachzudenken. Schon allein, weil Deutschland das Haus subventioniert. Das Auswärtige Amt übernimmt jährlich 70.000 Euro Grundsteuer. Doch jetzt gibt es einen neuen Vorwurf: Das „Russische Haus“ soll von russischen Geheimdiensten als Tarnung genutzt werden.
Was dahintersteckt, darüber spricht in dieser Podcastfolge der stellvertretende Ressortleiter des SZ-Investigativteams, Jörg Schmitt.
Weitere Nachrichten: USA und Iran greifen sich seit Wochen erstmals wieder gegenseitig an; Tatverdächtiger nach Schüssen bei Techno-Rave in der Schweiz gefasst.
Zum Weiterlesen und -hören:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
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An diesem Samstag konnten die Menschen in Island im Rahmen eines Referendums darüber abstimmen, ob ihr Land erneut Beitrittsverhandlungen mit der EU aufnehmen soll. 2015 wurden bereits laufende Gespräche von der damals EU-kritischen konservativen Regierung in Reykjavík abgebrochen.
Hätten die Isländer und Isländerinnen jetzt für Verhandlungen gestimmt, hätte es über die daraus resultierenden Ergebnisse ein weiteres Referendum geben sollen, in dem dann über eine Mitgliedschaft abgestimmt worden wäre. Aber so weit wird es nicht kommen: Die Gegner der Verhandlungen haben das Referendum an diesem Wochenende für sich entschieden, mit fast 53 Prozent.
Was sind die Argumente gegen die EU in Island? Und wie könnte sich das Nein der Isländer auf Brüssel und auf andere europäische Länder auswirken? Das erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Michael Neudecker, SZ-Korrespondent für Skandinavien.
Weitere Nachrichten:
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Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Markus Schulte-von Drach
Produktion: Laura Sagebiel
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über The Rest is Politics (Youtube).
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