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Mit Elisabeth Jacquet de la Guerre stellt Anna Serra eine der bekanntesten Komponistinnen aus der Barockzeit vor. Die von Louis XIV. geförderte Komponistin beeindruckte nicht nur mit ihren Improvisationskünsten auf dem Cembalo das Publikum, sondern schuf vielseitige Werke, die bereits zu Lebzeiten auf viel Anklang stiessen. In der neusten Folge wird ihre weltliche Kantate «Le sommeil d’Ulisse» inklusive der Stilmittel, derer sich de la Guerre grosszügig bediente, besprochen.
Auf Spotify ist folgendes Werk verlinkt:
Elisabeth Jacquet de la Guerre: Le sommeil d’Ulisse
Weiter geht's mit einer skandinavischen Komponistin: Elfrida Andrée. Die Spätromantikerin komponierte neben vielen Orgelwerken und politisch motivierten Werken für die Sufragetten-Bewegung in Schweden mehrere wunderschöne Kammermusikwerke. Anna Serra stellt Andrées 2. Klaviertrio in g-Moll vor und erzählt euch das Wichtigste rund um die wieder entdeckte Komponistin.
Auf Spotify ist folgendes Werk verlinkt:
Elfrida Andrée: Klaviertrio Nr. 2 in g-Moll
Wir kehren nach einer langen Sommerpause zurück und haben für die erste Folge der zweiten Staffel ein richtiges Juwel ausgegraben: Das Violinkonzert von Adele Bloesch-Stöcker! Das Werk stammt aus dem Jahr 1935, wurde nie publiziert und erst selten öffentlich aufgeführt. Wir haben das Unmögliche gewagt und reden nicht nur über das Werk, sondern lassen es für sich sprechen: Die Violinistin Rahel Cunz vom Musikkollegium Winterthur spielt Schlüsselstellen aus dem Werk, Anna Serra erläutert das Wichtigste zum Werk und zur Komponistin. Die erste Folge der zweiten Staffel fand als Live-Podcast in der Coalmine Winterthur statt und kann hier nachgehört werden. Viel Vergnügen!
Ganze 14 Folgen dauerte es, bis wir uns (finally) an sakrale Musik heranwagen: In der neusten Folge stellt euch Anna Serra Ethel Smyth und ihre sehr imposante Messe in D Dur vor, überzeugt dabei alle Nicht-Kirchenmusik-Fans und schweift dabei tatsächlich ganz kurz zu Beethoven ab.
Die 1. Sinfonie von Grażyna Bacewicz aus dem Jahr 1945 vereint alles, was von einer noch jungen, aufstrebenden Komponistin zu erwarten ist: Unglaublich viel Energie, eine klare Formsprache und eine riesige Vielfalt an Klangfarben. Anna Serra erzählt euch in der 14. Folge von "Das gehört gehört" mehr zum Leben und Schaffen von Bacewicz und verrät, wo das genaue Hinhören in der 1. Sinfonie besonders lohnenswert ist.
In der 13. Folge werfen wir einen Blick in das tschechische Musikleben in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dabei treffen wir Vítězslava Kaprálová, eine dazumals sehr bekannte und erfolgreiche Komponistin und Dirigentin. Ihr Klavierkonzert in d-Moll, op. 7, aus dem Jahr 1935 wird genauer unter die Lupe genommen und in den spätromantischen Kanon eingegliedert.
Die 12. Folge von "Das gehört gehört" bringt euch gleich zwei Neuerungen: Einerseits gesellt sich die Musikwissenschaftlerin Lucie Jeanneret zu Anna Serra ins Studio, andererseits greift letztere selbst zum Cello und spielt euch die wichtigsten besprochenen Themen direkt vor. Helene Liebmanns Cellosonate in B-Dur wird so von verschiedenen Perspektiven beleuchtet und mit Beethovens gleichzeitig entstandener 5. Cellosonate verglichen. Kleiner Spoiler: Beide sind sehr hörenswert. Und last but not least bekommt Frédéric Chopin ebenfalls einen gut begründeten, kurzen Auftritt.
Weiter unten sind auf Spotify folgende Werke verlinkt:
Helene Liebmann: Cello Sonata in B-Flat-Major, Op. 11
Ludwig van Beethoven: Cello Sonata No. 5 in D Major, Op. 102 No. 2
Frédéric Chopin: Variations on "Là ci darem la mano", Op. 2
Madrigal, Soggetto, Oper - das alles klingt eindeutig nach Barock! Barbara Strozzis "Primo Libro de Madrigali" aus dem Jahr 1644 wird genauer vorgestellt, die Erklärung der wichtigsten Fachbegriffe natürlich inklusive. Ein wunderbares, und vermutlich eher ungewohntes Hörerlebnis erwartet euch!
Weiter unten ist auf Spotify das gesamte Werk (entgegen der Annahme der Moderatorin) verlinkt :
Barbara Strozzi: Il Primo Libro de Madrigali, op. 1
Ganze 10 Folgen hielt sich die Moderatorin mit ihrer insgeheimen Lieblingskomponistin zurück, bis sie es nicht mehr länger aushielt: Emilie Mayer hat endlich ihre Premiere bei "Das gehört gehört"! Ihr Klaviertrio in e-Moll op. 12 wird genauer unter die Lupe genommen, die energiegeladene Klangsprache wird versucht, in Worte zu fassen und Felix Mendelssohn wird wieder einmal zum Vergleich herangezogen.
Weiter unten ist auf Spotifiy folgendes Werk verlinkt:
Emilie Mayer: Klaviertrio in e-Moll, op. 12
Das gehört gehört widmet sich in der 9. Folge erstmals einer zeitgenössischen Komponistin: Caroline Shaw. Anna Serra nimmt ihr Streichquartett "Plan & Elevation" genauer unter die Lupe, spricht dabei über die tonale Polyrhythmie und die Magie einer wunderschönen Gartenanlage. Wer, wie die Moderatorin selbst, gegenüber zeitgenössischer Klassik bisher skeptisch war, darf sich an dieser Stelle zu einem überraschend klaren Klangerlebnis ermutigen lassen!
Folgendes Werk ist weiter unten auf Spotify verlinkt:
Caroline Shaw: Plan & Elevation
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