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In dieser kurzen Teaser-Folge melden sich Lensi und Ole nur einmal eben aus der Podcast-Pause, um etwas anzukündigen, auf das wir uns riesig freuen:
Am 13.12.2025 sind wir live im Centralkomitee Hamburg!
Dort sprechen wir über Generalstreiks, warum sie gerade jetzt so spannend sind und wir blicken gemeinsam auf unser persönliches Jahr zurück. Ein Abend voller Gedanken und dem guten Leben.
Bis dahin machen wir’s kurz und sagen einfach: Kommt vorbei, wir haben richtig Bock drauf!
Und ab dem 13.12. geht es hier im Podcast wie gewohnt weiter.
Danke fürs Dranbleiben, wir hören uns ganz bald wieder!
Ticketlink: https://tickets.centralkomitee.de/product/85135/das-gute-leben-mit-lensi-und-ole-centralkomitee-hamburg-am-13-12-2025
Wir sind nach langer, langer Zeit zurück! Aber vorerst mit einer kleinen Folge mit dem Thema Urlaub. Ole berichtet aus den USA:
Er reiste von Los Angeles nach New York und erzählt von seinen Eindrücken. Ob er schon an Carrie Bradshaws Haustür war??? Es geht um die vielen Orte, an denen die Nationalhymne gesungen wird, ums Essen und um die Frage, warum Urlaub so wichtig ist und trotzdem nicht für alle möglich. Lensi beschwert sich unter dessen über den Film 2001, während Ole ihn sich in New York noch einmal ansehen wird.
Es bleibt spannend! Wir sind bald wieder regelmäßig an den Mikros, transatlantisch ist das Ganze nicht so einfach gewesen, bleibt also dran!
Bis bald :)
Heute wird’s hochkulturell oder doch nicht? Ole brennt bekanntlich für die Oper und bekommt endlich eine ganze Folge, um seine Liebe zur Arie, zum Bühnenpathos und zum orchestralen Krawall auszuleben. Lensi bleibt bekanntlich skeptisch, aber offen.
Wir sprechen über Einstiegsopern (Tosca! Carmen! Der fliegende Holländer!), kulturelle Zugänglichkeit, Vorurteile gegenüber Hochkultur, günstige Tickets für junge Leute, schrecklich lange Wagner-Abende und die geheime Magie eines gelungenen Vorspiels (auch musikalisch).
Zum guten Leben gehört die Oper also dazu!
Es geht aber auch um: Musik im Kino, Kindheitstraumata durch Kinderbücher, was Oper mit Gerechtigkeit zu tun hat, und warum viele in der Oper so tun, als hätten sie was verstanden. Eine Folge über Bildung, Emotion, Snobismus – und wie Kunst einfach alle treffen darf.
In dieser Folge dreht sich alles um Mode: Wie sieht Mode im guten Leben aus? Anlass für das Gespräch ist eine Nachricht einer lieben Hörerin, die Lensi und Ole zum Nachdenken gebracht hat.
Die beiden sprechen darüber, wie Kleidung mehr sein kann als bloßes Anziehen – nämlich ein kreatives Spiel, ein Ausdruck von Persönlichkeit und manchmal auch ein bewusster Regelbruch, etwa bei einem Besuch in der Oper. Offen und persönlich erzählen sie von ihrem eigenen Umgang mit Mode und reflektieren, welche Rolle Klassenzugehörigkeit, soziales Geschlecht und Identität dabei spielen.
Außerdem teilt Lensi ihre Begeisterung für die TikTok-Creatorin candicereels, die sich mit ihrem Stil aktiv dem Male Gaze entzieht und damit viele inspiriert – auch Lensi.
Viel Freude beim Hören!
Lensi und Ole sprechen über Romantik und Kitsch – nicht im Sinne von Beziehungen oder Partnerwahl, sondern … naja, was eigentlich? Sie versuchen, die Begriffe neu zu fassen: Was ist eigentlich romantisch? Was ist schön, was ist dieses romantische Gefühl und was hingegen ist kitschig? Ole wechselt bei der Besprechung ungefähr acht mal seinen Romantikbegriff.
Dabei geht es auch um Popkultur und die Frage, wie unsere romantischen Vorstellungen durch Filme beispielsweise geprägt und vezerrt wurden. Besonders spannend wird es, wenn Romantik aus einer linken Perspektive betrachtet wird – in einer Welt, die alles durchrationalisiert oder auf Theaterbühnen problematisiert oder gar dekonstruiert. Lensi sagt ganz klar: es braucht mehr linke Romantik und Gefühle.
Zum Einstieg stellt sich die Frage: Was würde eigentlich eine KI als romantisch bezeichnen? Und was bedeutet das, wenn selbst künstliche Systeme unsere kulturellen Bilder widerspiegeln?
In dieser Folge sprechen Lensi und Ole eigentlich über Freizeit – landen aber schnell bei einem ganz anderen Thema: Arbeit. Genauer gesagt: Wie wenig vom Tag eigentlich übrig bleibt, wenn man einer Lohnarbeit nachgeht oder Carearbeit übernimmt.
Warum ist „Freunde treffen“ kein richtiges Hobby? Wann wird Freizeit zur Pflichtaufgabe? Und was haben Streikrecht und Kündigungsschutz mit unserem Freizeitgefühl zu tun? Zwischen kleinen Alltagsbeobachtungen und großen Fragen nach dem System ist wieder alles dabei – gewohnt ehrlich, manchmal witzig und immer nah dran am echten Leben.
In dieser Folge von Das gute Leben mit Lensi und Ole wird’s persönlich und politisch zugleich, denn beide wollen nicht sterben, weder im Krieg für Deutschland, noch durch einen Femizid.
Wir sprechen über das, was uns in den letzten Monaten viel beschäftigt hat: unsere eigenen Bücher.
Ole erzählt von seinem provokanten Titel „Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde“ und warum niemand verstehen will, dass Menschen im Kriegsfall für den Staat und Regierende Verfügungsmasse sind. Ole machte in dieser Diskussion interessante Erfahrungen in Talkrunden.
Lensi nimmt euch mit hinter die Kulissen von „Ich als Feminist — 70 Dinge, die wir bei Männern nicht mehr ertragen“ — von Alltagsbeobachtungen, Schreib-Wut und der Frage: Wie frech und ehrlich darf man eigentlich als Frau sein?
Sie reden über Schreibprozesse, innere Widerstände, Inspiration — und warum Bücher manchmal wie Therapie sind.
Viel Spaß bei der Folge!
Hier die Bücher:
Lensis Buch:
https://www.amazon.de/%C2%BBIch-als-Feminist-Emanzipation-Influencerin/dp/3989410865/ref=mp_s_a_1_1?crid=32H1K58HQQ49V&dib=eyJ2IjoiMSJ9.4Hf5It5K9YwVBxG5cEPKyY7UHjJ8XdD1tk5yJqJlFbYquBq5C-1ZuwQG75Yj6zJSQZGqAWWLOQRHJM8hcPCW7tIbDirmTOtMxiUj0EVLkmYg8sn_Twmwd4uvLljV48-eqimxAyX1LDGd2ltckjfBjFoK8fwNuRPV028lxxC9Yq7CWfCTu8z-3ZCg-uFaLDRxT4sKeZC-JwXQ9MJW69pdQg.scNRojJpAPxlkEYwRafArKa31osv6898rSng-8khZI0&dib_tag=se&keywords=lensi+schmidt+ich+als+feminist&qid=1742764763&sprefix=lensi%2Caps%2C191&sr=8-1
Oles Buch:
https://www.amazon.de/Warum-niemals-k%C3%A4mpfen-w%C3%BCrde-Kriegst%C3%BCchtigkeit/dp/3499017555/ref=pd_aw_sim_hxwPO1_sspa_mw_detail_m_sccl_1/259-8227619-6946559?pd_rd_w=KJYEk&content-id=amzn1.sym.9391c235-b6a3-4835-ab2f-5d5c20a829df&pf_rd_p=9391c235-b6a3-4835-ab2f-5d5c20a829df&pf_rd_r=675SWVDTQM8QNFDDQTE0&pd_rd_wg=6GJFS&pd_rd_r=f1b6a8b7-ddd2-4073-899e-7e97a7e5fa65&pd_rd_i=3499017555&psc=1
Gehört Rausch und Genuss zum guten Leben dazu? Auf jeden Fall, sagen die Hosts Lensi und Ole. Natürlich muss man dazu keinen Alkohol trinken; es kommt vielmehr darauf an, ob Genuss zum Mittel zum Zweck wird, wie Max Horkheimer es in seiner Kritik der instrumentellen Vernunft beschreibt. Lensi bringt ein, warum Rausch und Genuss auch emanzipatorische Elemente aufweist und fragt Ole, warum Linke und Neoliberale gleichermaßen so lust- und genussfeindlich sind? Die Beantwortungdieser Frage wird leidenschaftlich diskutiert! Lensi und Ole reflektieren kritisch ihr eigenes Genussverhalten, plädieren jedoch unbedingt dafür, mehr zu genießen und das gute Leben für alle zu fordern.
In dieser Folge von Das gute Leben mit Lensi und Ole sprechen wir über unser ambivalentes Verhältnis zu Instagram, Twitter und Co. Ole sieht darin eine wunderbare Möglichkeit, mit vielen Menschen in Kontakt zu bleiben, sich zu vernetzen und gesellschaftliche Debatten mitzuverfolgen. Lensi hingegen ist skeptischer und argumentiert mit Habermas: Durch die selektiven Öffentlichkeiten in den sozialen Netzwerken fehle es an echtem Diskurs – rationaler Austausch werde durch Algorithmen und Echokammern verzerrt.
Doch ist Social Media wirklich nur eine Sackgasse für den Diskurs? Oder können linke Bewegungen und Parteien diese Plattformen doch effektiv nutzen? In der zweiten Hälfte der Folge diskutieren wir, wie der digitale Wahlkampf mittlerweile auch von progressiven Kräften strategisch eingesetzt wird – und welche Chancen, aber auch Gefahren das mit sich bringt.
Die Brandmauer ist gefallen, so können wir überall lesen. Aber stimmt das überhaupt? Oder galt die Brandmauer in Deutschland nicht immer schon bloß für Linke?
Lensi und Ole gehen diesen (und weiteren) Fragen auf die Spur: Was hilft noch gegen den Rechtsruck? Welche Verantwortung tragen die Medien? Und wie geht man im guten Leben mit Rechten um?
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