Das habe ich mir selbst erarbeitet

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Das habe ich mir selbst erarbeitet episodes

  • Wie lebt man mit 5 Millionen Euro Schulden? - mit Jori zur Verschuldung durch Klimaaktivismus

    Was, wenn man 24 alt ist und 5 Millionen Euro Schulden hat? In der Doppelfolge geht es um zwei Menschen aus zwei Generationen, die sich bewusst dafür entschieden haben für Kilmaktivismus mit Verschuldung zu leben.

    Jori studiert Medizin, arbeitet nebenbei auf der Intensivstation und lebt im Pfändungsschutz. Das gesamte Nettoeinkommen beträgt 800 Euro, davon stammen 300 Euro aus einem Stipendium. Das aktuelle Nettovermögen von Jori setzt sich aus 50 Euro Bargeld und 5 Millionen Euro Schulden zusammen. In einer 6er-WG in Berlin-Spandau zahlt Jori monatlich 400 Euro Miete. Der bisher höchste Kontostand von Jori lag bei etwa 8000 Euro, der niedrigste bei 0 Euro.

    In der Folge sprechen wir über Joris Motivation, wie es sich im Pfändungsschutz lebt und wie Jori in die Zukunft blickt.

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    1 hr 22 min
  • Mit 57 noch mal alles aufs Spiel setzen? - mit Hendrik zur Verschuldung durch Klimaaktivismus

    Wir starten den Podcast aus der Sommerpause mit einer besonderen, thematischen Doppelfolge. Was, wenn man 57 Jahre alt ist und noch mal alles aufs Spiel setzt was man bisher erarbeitet hat? In der Doppelfolge geht es um zwei Menschen aus zwei Generationen, die sich bewusst dafür entschieden haben für Kilmaktivismus mit Verschuldung zu leben.

    Im ersten Teil spreche ich mit Hendrik, geboren 1969. Ausbildung in Elektrotechnik. Später ein Studium, Arbeit im IT-Bereich und für Offshore-Windenergie-Projekte prägen sein Berufsleben bis heute.

    Der höchste jemals erreichte Kontostand lag wohl bei ca. 30.000,- DM. Doch das alles ist nichts mehr Wert nach den Protesten für Klimaschutz an denen er sich mit ganzer Kraft und Überzeugung beteiligt hat. Durch Strafen aus den Protestaktionen hat sich sein Leben noch mal grundlegend verändert:

    Sein Einkommen liegt aktuell bei 800,- bis 1400,- € Brutto als Energieberater, ein Nettovermögen gibt es nicht. Wegen des Mitnutzungsrechtes an einer kleinen Wohnung sind Wohnnebenkosten in Höhe von 150,- € monatlich zu bezahlen.

    Hendrik hat sich bewusst entschlossen bis an sein Lebensende am Existenzminimum zu leben, um sich für das Klima einzusetzen. 

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    1 hr 22 min
  • Für finanzielle Stabilität aus der Architektur in die Unternehmensberatung – mit Shirin

    Shirin ist als Kind von Flüchtlingen aufgewachsen und hat früh gelernt, wie sich finanzielle Unsicherheit anfühlt. Obwohl ihr Vater durchgehend gearbeitet hat, lebte sie von Hartz IV und dem BAföG Höchstsatz. Geld war für sie deshalb nie nur ein Alltagsthema, sondern immer auch eine existenzielle Frage. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.

    Eigentlich ist sie Architektin. Doch vor zwei Jahren trifft sie eine bewusste Entscheidung. Sie verlässt ihren Beruf und geht in die Unternehmensberatung, mit einem klaren Ziel vor Augen: finanzielle Stabilität. Heute verdient sie rund 10.000 Euro brutto im Monat. In Berlin lebt sie in einer 100 Quadratmeter Wohnung, die sie sich mit einer weiteren Person teilt. Die Warmmiete liegt bei 1.400 Euro. Ihr bisher höchster Kontostand lag bei etwa 35.000 Euro, ihr Vermögen schätzt sie aktuell auf rund 50.000 Euro.

    Im Moment lebt sie in Lissabon und absolviert im Rahmen ihrer Arbeit ein MBA Studium.

    In dieser Folge spricht Shirin darüber, wie sehr Geld ihre Entscheidungen prägt. Sie erzählt von dem Gefühl, Verantwortung für ihre Eltern zu tragen, und davon, was es mit ihr macht, heute ein ganz anderes Leben zu führen als das, aus dem sie kommt.

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    1 hr 25 min
  • Von der Hauptschulempfehlung zur bürgerlichen Mitte - Die Geldgeschichte von Nino Einbeck

    Nino Einbeck wuchs bei seiner alleinerziehenden Mutter auf. Sein heutiges Leben entspricht zwar in vielerlei Hinsicht dem, was gemeinhin als „bürgerlicher Standard“ gilt – für ihn jedoch war dieser Weg keineswegs selbstverständlich: Seine schulische Laufbahn war zunächst von sozialen Problemen geprägt aufgrund derer er lediglich die Hauptschulempfehlung bekam. Trotzdem qualifizierte er sich beruflich kontinuierlich weiter bis hin zum Masterabschluss.

    Er arbeitet als Bereichsleiter bei der Landeshauptstadt Hannover und ist zusätzlich als Honorardozent am Niedersächsischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung tätig. Insgesamt verdient er knapp 7.000 Euro brutto. Er lebt mit seiner Familie in einem eigenen Reihenmittelhaus in der Region Hannover. für den Immobilienkredit zahlt er rund 1.100 Euro monatlich, ergänzt durch 300 Euro für einen Bausparvertrag.

    Sein aktuelles Nettovermögen liegt – je nach Bewertung – zwischen 50.000 und 150.000 Euro. Den höchsten Kontostand seines Lebens schätzt er auf etwa 30.000 bis 50.000 Euro.

    In der Folge sprechen wir über seine Entwicklung, Glück und die Frage, wo er sich heute zugehörig fühlt.

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    1 hr 34 min
  • Klasse & Identität – Wie kann man von der eigenen Passion leben mit Meryem Ebru Öz

    Meryem Ebru Öz ist 1997 in Hannover als Tochter türkischer Eltern geboren und studierte von 2017 bis 2021 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

    Dieser Schritt war damals absurd für sie, denn Niemand in ihrer Familie macht etwas mit Kunst. Und auch, wenn sie heute bereits eine beachtliche Laufbahn vorweisen kann, musste sie viele Identitätskrisen dafür durchleben. Denn als sie anfing, gab es keine „Meryem's“ an deutschen Staatstheatern.

    Sie hat in verschiedensten Filmen und Theatern gespielt, als Sprecherin gearbeitet und ihr eigenes Stück entwickelt. Heute ist sie festes Ensemble-Mitglied am Thalia Theater und verdient dort 3.700 Brutto. Ihre Miete in für 65m2 in Hannover beträgt ca. 920 Euro warm.

    Ihr Nettovermögen beträgt ca. 15-20.000 Euro und der höchste Kontostand den sie jemals hatte waren ca. 20.000 Euro.

    Im Podcast sprechen wir darüber, was es bedeutet von seiner Passion zu leben. Wie Geld und Begeisterung zusammenpassen und warum Kunst immer auch mit Klasse zu tun hat.

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    1 hr 29 min
  • Wenig Kosten und kaum Konsum - Leben in einer gemeinsamen Ökonomie mit Jana

    Jana ist Sozialarbeiterin an einer Grundschule und lebt in einer gemeinsamen Ökonomie. Das bedeutet, dass Menschen ihre Einkommen und Vermögen zusammenlegen und dann nach Bedarf – und unabhängig davon, was sie einzahlen - wieder entnehmen. Ihr Weg hat sie über ein sozialarbeiterisches Studium, langjährige Arbeit in der Drogenhilfe, zu einer Ausbildung in der ökologischen Landwirtschaft, dann zu politischer Arbeit bei der Letzten Generation, und schließlich in die linkspolitische Kommune geführt.

    Sie verdient 2.200€ Brutto in einer Teilzeitstelle, zahlt keine Mietkosten, da der Hof auf dem sie gemeinsam leben gekauft ist und personenunabhängig über einen Verein besessen wird. An monatlichen Nebenkosten zahlt sie aktuell 450€ (Kosten für Sprit, das gemeinsame Auto sowie Kosten für die meisten Lebensmittel mit inbegriffen).

    Ihr Nettovermögen hat vor dem Einstieg in die gemeinsame Ökonomie etwa 20.000€ betragen und der höchste Kontostand, den sie jemals hatte waren 24.000€.

    In dieser Episode erzählt sie, wie sie zur gemeinsamen Ökonomie gefunden hat und warum es sie nicht stört, wenn andere von ihrem Geld profitieren, sondern sie das als gegenseitige Bereicherung empfindet.

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    1 hr 31 min
  • Migration, Arbeit & Geld: Aufstieg und Imposter-Syndrom mit Donato De Tullio

    Donato De Tullio hat seinen PHD in innovativer Materialchemie gemacht und arbeitet heute führend in der Logistksteuerung. Dort verdient er 8000 Brutto. Parallel dazu arbeitet er als Coach im Zusammenhang mit dem „Imposter-Syndrom“. Donato ist selbst mit 27 Jahren aus Italien nach Deutschland gekommen und spezialisiert sich deswegen auf ambitionierte Expats und sogenannte „Second-Generation-Migrant:innen“. 

    Er ist gemeinsam mit seiner Frau Eigentümer eines 120-Quadratmeter Hauses in Ludwigshafen und sie zahlen gemeinsam monatlich für Kredit, Nebenkosten etc. 1200 Euro. Der höchste Kontostand den er jemals hatte waren 30.000 Euro und sein Nettovermögen beträgt 400.000 durch den gesteigerten Wert seines Hauses.

    In dieser Folge spricht Donato über seinen Weg und darüber, wie er gemerkt hat, wie wichtig es ist, auch nach mehr Geld zu fragen.

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    1 hr 30 min
  • Arbeit, Kollektive & Geld: Leben zwischen Bauwagen und Gründungen mit Michael Schoett

    Michael Schoett ist Künstler, Aktivist, ausgebildeter Koch und selbstständiger Unternehmer. Er hat unter anderem das Spiel „Droptalk Money“ entwickelt und insgesamt siebenmal gegründet. Außerdem ist er ehemaliges Mitglied der internationalen Band Zimmer90.

    Er verdient im Schnitt 900 Euro im Monat und arbeitet häufig 60 bis 80 Stunden pro Woche. Sein Nettovermögen beträgt derzeit etwa 65.000 Euro.
    In der Sommerhälfte des Jahres zahlt er 50 Euro Miete für seinen Bauwagen. Im Winter ist er meist unterwegs und schläft an Gemeinschaftsstandorten oder im Bus.
    Der höchste Kontostand, den er jemals hatte, betrug 120.000 Euro auf seinem Anlagekonto. Dieses Geld wurde allerdings nicht liquidiert, und der Pegel ist seitdem wieder gesunken.

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    1 hr 38 min
  • Studium, Perspektiven & Geld in New York: Lebensrealität der Studentin Josefine Ziebell

    Josefine Ziebell ist Geisteswissenschaftlerin, studiert seit fast 14 Jahren mit Unterbrechungen und promoviert aktuell in New York. Für ihre Forschung erhält sie ein Bruttogehalt von 3.300 Dollar – allerdings nur für zehn von zwölf Monaten im Jahr. Für ihr 15-Quadratmeter-Zimmer in Brooklyn zahlt sie bereits 1.100 Euro. In der bezahlungsfreien Zeit im Sommer überbrückt sie ihre Ausgaben kreativ: Sie vermietet ihr WG-Zimmer unter, macht Cat-Sitting in fremden Wohnungen und hat kürzlich zusätzlich einen Babysitter-Job angenommen.

    Ihr aktuelles Nettovermögen liegt bei minus 50.000 Dollar – bedingt durch Studienkredite, die sie im Gespräch sogar zunächst vergisst. Den höchsten Kontostand ihres Lebens – rund 10.000 Euro – erreichte sie einst durch eine Mischung aus Erspartem und Krediten, um ein unbezahltes Praktikum in New York zu finanzieren.

    In dieser Folge spricht Josefine über die Unsicherheiten im akademischen System, die Frage nach Perspektiven nach dem Studium – und darüber, wie viel ein Kaffee in einer der teuersten Städte der Welt kostet.

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    1 hr 36 min
  • Rücklagen, Reichtum & Realität: Vermögen und Privilegien mit Ex-Millonär Sebastian Klein

    Sebastian Klein ist Ex-Millionär. Mit dem Verkauf der App Blinkist wurde er reich – sein Vermögen nach dem Exit lag bei über 5 Millionen Euro. Doch er entschied sich, den Großteil seines Geldes abzugeben. Heute beträgt sein privates Nettovermögen noch etwa eine halbe Million Euro, die jedoch in seinen Unternehmen gebunden ist.

    Er hat unter anderem das Magazin Neue Narrative gegründet, wo er heute u.a. arbeitet, und verdient insgesamt etwas über 6.000 Euro brutto. Zusammen mit seiner Partnerin lebt er zur Miete in Berlin, zahlt ca. 900 Euro kalt für 85 Quadratmeter in einer Wohnung mit rund 15 Jahre altem Mietvertrag. Außerdem besitzt er eine Wohnung in Brandenburg.

    In dieser Folge spricht Sebastian über Privilegien, seine Entscheidung, sein Vermögen freiwillig wegzugeben, und darüber, wie er heute lebt und arbeitet.

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    1 hr 34 min

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Ein Podcast über Geld, Herkunft und Leistung. Ich spreche mit Menschen über ihre finanziellen Startbedingungen, persönlichen Geldgeschichten und darüber, wie sie heute mit Geld umgehen – offen,…