Wo heutzutage vom Licht gesprochen wird, beklagt man sich meistens über die herrschende Finsternis. Man erinnert daran, was in diesem Jahr verhindert, wie gewohnt Weihachten zu feiern. Aber nicht nur das Virus, sondern auch Terror, allerlei Krankheiten und Nöte, Streit und Auseinandersetzungen werfen einen dunkeln Schatten in unser Leben, der an den Festtagen besonders deutlich wird.Der Text, den wir heute aufgeschlagen haben, wurde einst nicht in eine traurige Situation gesagt. Die Menschen, die damals zum Laubhüttenfest zusammengekommen waren, freuten sich uneingeschränkt. Jesus stand vor dem Opferkasten, der inzwischen wohl gut gefüllt war. Ausgerechnet bei dieser Gelegenheit und an jenem Ort rief der Herr mitten in das freudige Fest: «Ich bin das Licht der Welt!»Es gibt einen Schatz, der den Reichtum übersteigt, den wir hier auf Erden zusammentragen. Es existiert eine Freude, die den Jubel übertrifft, mit dem wir unser Leben füllen. Es leuchtet ein Licht, das selbst die herrlichste Beleuchtung in den Schatten stellt. Das himmlische Geschenk, das alles Irdische überbietet, wird von keiner Not zunichtegemacht. Deshalb denken wir heute über dieses einzigartige Licht nach.Das Licht aus dem TempelDie Glaubwürdigkeit des Lichts