
Sign up to save your podcasts
Or


„Das weiße Denken ist keine Frage der Pigmentierung der Haut. Es ist eine Art, auf der Welt zu sein.“ So hat Lilian Thuram die unhinterfragte Selbstverständlichkeit weißer Diskriminierung gegenüber Nicht-Weißen beschrieben. Diese Selbstverständlichkeit zeigt sich weniger in offenen rassistischen Handlungen, sondern eher in Gewohnheiten, Automatismen im Umgang und kollektiven Vorstellungen von dem, was normal ist. Gibt es eine solche Art von weißem Denken auch in der Psychotherapie? Wie zeigt es sich und wie gehen Therapeuten damit um?
By Friedemann und Frank„Das weiße Denken ist keine Frage der Pigmentierung der Haut. Es ist eine Art, auf der Welt zu sein.“ So hat Lilian Thuram die unhinterfragte Selbstverständlichkeit weißer Diskriminierung gegenüber Nicht-Weißen beschrieben. Diese Selbstverständlichkeit zeigt sich weniger in offenen rassistischen Handlungen, sondern eher in Gewohnheiten, Automatismen im Umgang und kollektiven Vorstellungen von dem, was normal ist. Gibt es eine solche Art von weißem Denken auch in der Psychotherapie? Wie zeigt es sich und wie gehen Therapeuten damit um?