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In dieser Folge geht es um die gebaute Umwelt – also um Gebäude, Brücken, Straßen und andere Infrastrukturen, die unseren Alltag tragen und gleichzeitig enorme Mengen an Energie und Material binden. Prof. Dr. Jakob Beetz erklärt, warum ausgerechnet dieser Bereich digital noch hinterherhinkt, obwohl hier ein enormes Potenzial für bessere Entscheidungen, mehr Nachhaltigkeit und den Erhalt kritischer Infrastruktur liegt. Im Zentrum stehen marode Brücken, fehlende Daten, fragmentierte Informationsquellen und die Frage, wie Forschungsdatenmanagement helfen kann, Schäden früher zu erkennen, Sanierungen klüger zu planen und wertvolles Wissen nicht zu verlieren.
Gebäude und Infrastruktur verursachen rund ein Drittel des Ressourcen- und Energieverbrauchs. Trotzdem werden Daten aus Planung, Bau, Nutzung und Instandhaltung oft nicht strukturiert erfasst oder weitergegeben.
In Deutschland gibt es rund 70.000 Brücken, viele davon mit ähnlichen Alters- und Materialproblemen.
Um priorisieren zu können, welche Bauwerke zuerst saniert werden müssen, braucht es belastbare Daten aus Inspektionen, Forschung und Betrieb.
Fotos, Gutachten, Scans, Sensordaten, Pläne und Messprotokolle liegen meist in getrennten Silos vor.
Erst wenn diese Informationen verknüpft werden, lassen sich Muster erkennen und bessere Entscheidungen treffen.
Zwischen geplantem und tatsächlichem Energieverbrauch von Gebäuden klafft oft eine große Lücke.
Ohne gute Datengrundlage lassen sich Gebäude kaum realistisch bewerten oder effizienter betreiben.
Viele wichtige Informationen zu älteren Bauwerken existieren nur analog oder gehen nach Projektende und Personalwechsel verloren.
Gerade für Sanierung und Erhalt sind diese historischen Daten aber oft unverzichtbar.
Gutes Datenmanagement muss sensible Informationen schützen und trotzdem Nachnutzung ermöglichen.
Genau darin liegt eine der zentralen Herausforderungen für die gebaute Umwelt.
Prof. Dr. Jakob Beetz leitet den Lehrstuhl für Design Computation an der Fakultät für Architektur der RWTH Aachen. Er forscht zur Digitalisierung der gebauten Umwelt und dazu, wie Daten aus Architektur, Bauwesen und Infrastruktur langfristig nutzbar und verknüpfbar werden.
Abonniere unseren Podcast und bleibe auf dem Laufenden. Hast du Fragen oder Themenwünsche? Schreibe uns und werde Teil unserer Daten-Community!
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By NFDI & AudiotexTourIn dieser Folge geht es um die gebaute Umwelt – also um Gebäude, Brücken, Straßen und andere Infrastrukturen, die unseren Alltag tragen und gleichzeitig enorme Mengen an Energie und Material binden. Prof. Dr. Jakob Beetz erklärt, warum ausgerechnet dieser Bereich digital noch hinterherhinkt, obwohl hier ein enormes Potenzial für bessere Entscheidungen, mehr Nachhaltigkeit und den Erhalt kritischer Infrastruktur liegt. Im Zentrum stehen marode Brücken, fehlende Daten, fragmentierte Informationsquellen und die Frage, wie Forschungsdatenmanagement helfen kann, Schäden früher zu erkennen, Sanierungen klüger zu planen und wertvolles Wissen nicht zu verlieren.
Gebäude und Infrastruktur verursachen rund ein Drittel des Ressourcen- und Energieverbrauchs. Trotzdem werden Daten aus Planung, Bau, Nutzung und Instandhaltung oft nicht strukturiert erfasst oder weitergegeben.
In Deutschland gibt es rund 70.000 Brücken, viele davon mit ähnlichen Alters- und Materialproblemen.
Um priorisieren zu können, welche Bauwerke zuerst saniert werden müssen, braucht es belastbare Daten aus Inspektionen, Forschung und Betrieb.
Fotos, Gutachten, Scans, Sensordaten, Pläne und Messprotokolle liegen meist in getrennten Silos vor.
Erst wenn diese Informationen verknüpft werden, lassen sich Muster erkennen und bessere Entscheidungen treffen.
Zwischen geplantem und tatsächlichem Energieverbrauch von Gebäuden klafft oft eine große Lücke.
Ohne gute Datengrundlage lassen sich Gebäude kaum realistisch bewerten oder effizienter betreiben.
Viele wichtige Informationen zu älteren Bauwerken existieren nur analog oder gehen nach Projektende und Personalwechsel verloren.
Gerade für Sanierung und Erhalt sind diese historischen Daten aber oft unverzichtbar.
Gutes Datenmanagement muss sensible Informationen schützen und trotzdem Nachnutzung ermöglichen.
Genau darin liegt eine der zentralen Herausforderungen für die gebaute Umwelt.
Prof. Dr. Jakob Beetz leitet den Lehrstuhl für Design Computation an der Fakultät für Architektur der RWTH Aachen. Er forscht zur Digitalisierung der gebauten Umwelt und dazu, wie Daten aus Architektur, Bauwesen und Infrastruktur langfristig nutzbar und verknüpfbar werden.
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