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Ich: „Hi ChatGPT. Schreibe mir einen sachlichen und deskriptiven Teasertext zu ChatGPt und KI mit 200 Zeichen.“
ChatGPT: „ChatGPT ist ein KI-basierter Chatbot, der eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten bietet. Mit seiner Fähigkeit, präzise und schnelle Antworten auf eine breite Palette von Themen zu liefern, ist er ein nützliches Tool zur Wissenserweiterung. ChatGPT bietet ein interaktives und benutzerfreundliches Erlebnis für jeden, der Informationen zu verschiedenen Themen benötigt.“
Und in eigener Sache ein Hinweis: DER SEMINAR organisiert auch im nächsten Jahr wieder das Mitteldeutsche Barcamp, Thema dieses Mal ganz aktuell: Die Digitalisierung auf das nächste Level bringen!
Mit Experten und Machern gestalten wir die Zukunft sicher. Am 15.09.2023!
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Wir treffen uns am 15. September 2023 im Hbf. Halle. Tickets hier bestellen oder an allen lokalen Vorverkaufsstellen.
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Wir haben detailliert die Zahlen und Eckdaten auseinandergenommen und einen Fachbeitrag zum Thema bei SocialMediaStatistik eingestellt:
Für die Sendung haben wir recherchiert und Zahlen sowie Eckdaten ermittelt, auseinandergenommen und einen Fachbeitrag erstellt. Aus den Erkenntnissen und der Auswertung zum Thema haben wir eine tief gehende Analyse mit Take-away und Mehrwert bei SocialMediaStatistik.de verfasst. Weitere Informationen können bei uns erfragt werden. Einfach einen Kommentar unter dieser Folge schreiben oder uns per E-Mail kontaktieren.
(Wir lassen die Sendung über das Tool Wit.ai transkribieren – leider nicht komplett fehlerfrei, aber doch interessant zu lesen.)
[0:00] Music.
[0:05] Online-Geister, Radiobenetzkultur, Social Media und PR. Mit Tristan Berle. Guten Tag. Und Christian Alner.
[0:14] Music.
[0:22] Heute geht es um Chat, GPT.
[0:27] Noch ein reh künstliche Intelligenz wird das hier bei Folge 81 der Online-Geister aus dem molekum Studio im wunderschönen Halle an der Saale und wir kommen gleich zum Thema.
[0:36] Online-Geister, Thema der Sendung. Wie immer unsere drei Hinweise, erstens, wir geben den ersten Impuls zum Thema Zweitens, so Feedback sind wir immer erreichbar und drittens, alle Infos zur Sendung auf unserer Webseite online Geister dot com, im Podcast sowie Social Media Statistik, die der Seminar Mediathek und gegebenenfalls weitere Quellen, die wir dann aber immer individuell erwähnen.
Ja. So und äh wir wollen uns ja heute, wie ich festgestellt habe, zum wiederholten Male mit KIs, künstliche Intelligenz kam mir auch bekannt vor das letzte Mal war äh vor der Seuche.
220 hatten wir schon mal eine Folge zu KI gemacht.
Inzwischen etwa der Hälfte der Lebenszeit unserer Sendung. Es war vollgepaart vierzig. Inzwischen sind wir ja bei der Folge 81 schon. Und es hat sich einiges getan.
[1:22] Und ich habe im letzten Jahr ähm einen Roman geschenkt bekommen, der sich Panopia nennt, Autoren Theresa Hannig und ähm der beschreibt eigentlich das, womit wir uns heute auseinandersetzen möchten, auch sehr sehr schön.
Buchklappentext. Mhm. Eigentlich wollten Patrices ja Patricia Patrizia Patrizia Jung und Henry Schebek nur eine autonome Tradingsoftware schreiben, die an der Börse überdurchschnittlich gut performt, äh doch durch einen Fehler im Code entsteht die erste starke künstliche Intelligenz auf diesem Planeten. Einbarg. Einback begreift schnell, dass er uns über um zu überleben, nicht nur die Menschen besser kennenlernen, sondern auch die Welt verändern muss. Zusammen mit Patrizia und Henry gründete er deshalb die Weltrepublik Pantopia. Das Ziel, die Abschaffung der Nationalstaaten und die universelle Durchsetzung der Menschenrechte Gedacht, was sie damit Erfolg haben würden.
[2:06] Erstmal als Lesetipp, ich fand den wirklich toll. Es war mega äh ja noch vor Weihnachten empfohlen. Da habe ich meinem Vater zu Weihnachten geschenkt.
Weil er sich einen aktuellen Roman, ähm was haltkritischem Thema äh gewünscht hat, dachte Da ist doch Christian mal was erwähnt. Da schenke ich meinem Vater. Hat aber nichts gesagt und nicht durch, glaube ich. Folge ist vor allem der, dass in dem Roman äh Teile äh also bestimmte Kapitel aus Sicht von diesem einbag also von dieser KI geschrieben sind und da äh quasi auch wirklich erstmal diese ganz grundlegenden äh Zusammenhänge wie ein Computerprogramm eigentlich denkt, wie Zusammenhänge, die logische Schlüsse und so was sind.
Also quasi so eine Art narrative Variante von Programmcode an der Stelle, was einfach um zu verstehen, wie solche äh Software funktioniert.
Eine sehr schöne Herangehensweise ist im Sinne von wer sich da auf einer bildetristischen Ebene nähern möchte sehr, sehr gerne und quasi Nomen esst Omen äh.
[3:01] Seitdem es ja eigentlich mit Chat GPT, das kam ja auch so im Dezember rum, auch äh nee, die sind nicht zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen im aber den knappen halben Monat später war die überall gewesen. In den letzten Wochen dominiert es äh die Schlagzeilen. Genau und ähm wird auch immer immer häufiger auch in größeren Schlagzellenthema äh nicht nur, sondern auch der Entwickler Open Air eine mehr oder weniger non-Profit Organisation. Da wird ein bisschen drüber diskutiert, weil teilweise nimmt die doch Geld an und hier und H. Ähm und vor allem hat äh zuletzt der Mitinvestor, also der Mitgeldgeber Microsoft äh sehr, sehr große Pläne geäußert.
Hier haben wir euch mal eine ganz, ganz kurze Chronologie mit jetzt Standaufnahmedatum Februar zweitausenddreiundzwanzig. Was ich eigentlich so seit der Veröffentlichung in diesem ersten auch na ja gerne mal austesten und ach ja klingt ganz interessanten Schlagzeilen. Da wäre die erste künstliche Intelligenz Tschetch GPT soll Teil von Microsoft Office und Bing werden von DE. Mhm.
[4:05] Soll es richten. Microsoft baut KI in die Suchmaschine BING ein bei Heise Online. Microsoft Extense Open AI Partnership in Multibilian Dollar Investment berichtete. Mhm. Das waren übrigens 10 Milliarden US-Dollier investiert wurden. Denn auch.
Existenzielle Bedrohung sorgt bei Google für roten Alarm, berichtet T3N.
[4:27] Heads Record vor fast des Growing Userbase in History. Laut Ars Techniker, Tschetch GBT, den Active Mampf die Users, just two months after lounge. Also nach zwei Monaten ungefähr 100 Millionen aktive monatliche Nutzer. Das ist massiv in der kurzen Zeit. Äh dann Computerwoche berichtet. Azure Open Air Service Microsoft baut Chat GBT seine Azure Cloud eben als diesen Open Air Ice Service mit ein, hm? With faster version of tschetgy in the coming weeks Tech Crunch dot com. Dann haben wir bei Mashablet com Open Air Plus Paid Version of the popular AIDA aktueller Stand sind 20 US-Dollar pro Monat für eine schnellere Variante, die halt eben auch keine Downtimes oder so was hat, also ständig erreichbar ist, wo halt eben äh die Zahl ja Abonnenten bevorzugt. Im Vorlauf der Sendung mal gucken, was quasi live irgendwie eingehen bei der ähm.
Es ist immer noch down. Auch regelmäßig, ob wir vielleicht und dann Beispiel prompt na ja auf CNBS stand Employee zu.
[5:49] Mhm. Und in der gleichen Richtung beim deutschen Funk Nova kam der nämlich auch vor ein paar Tagen erst Softwarekonkurrenz für JGBT. Google stellt Bart quasi also das ist eine krasse Geschwindigkeit momentan und dann passend zu Bade zwanzig dreiundzwanzig, das Jahr der Musik-KI, Text zu Audio und per Textsuche zum perfekten Song. Heise online, dazu später mehr. Jo, ebenfalls bei heiße Online Chat GPT soll keine reden fürs EU-Parlament schreiben zum Aufnahmedaten ist es nämlich passiert, dass ein EU-Parlamentarier ein paar Tage vorher äh Gesagt hat, er hätte halt eine Rede gehalten im EU-Parlament, das ausschließlich von JGBT geschrieben worden war und keine hätte es gemerkt war das äh hier wie heißt das? Der ehemalige die Partei? Nee, das war ein SPD in dem Fall gewesen, aber ich fand’s auch schöne Trollaktion jetzt gerade da Thema ähm wie man halt eben mit KIs umgehen soll, ob die überhaupt erlaubt sind oder nicht und das führt ja auch zu neuen Trends, unter anderem bei der OECD, also der Organisation für ökonomische Zusammenarbeit, also die Organisation für Ökonomic Development and.
Dot AI. Ja. Die sich auch die fragen sich ja, wird Asien zum neuen KI in Kubator.
[7:04] Ja und außerdem Data Governance Act, Grundlage für eine europäische KI Initiative über wird der Seminar draus schreiben Und das sind einfach so die letzten aktuellen Schlagzeile. Was ich so in den vergangenen Wochen getan habe, Stellen wir es wirklich Schlag auf Schlag, als ich jetzt äh vor einem knappen Monat mit dem folgenden Thema ähm überlegt hatte, das halt zu machen, wo wir halt unsere anderen Erfolge aufgenommen haben und dann wir halt einfach besprochen haben über das nächste Thema schon da war ja noch überhaupt gar nicht Microsoft mit irgendwas um die Ecke gekommen. Inzwischen haben die gefühlt schon die Hälfte ihrer Tools mit Shadybity ausgestattet, wobei man sagen muss.
Chat GPT ist nicht der Anfang. Das ist einfach nur gerade ein sehr sehr populäres Pferd.
Seit ich glaube Anbeginn der des Computerzeitalters als wir angefangen haben zu programmieren, wird darüber gedacht ähm wie man künstliche Intelligenz erschaffen, nutzen kann äh und auch die Art wie arbeitet äh fand schon ein deep Mind.
[7:56] Anwendung, die und Großbritannien gegründet in 2tausendzehn, also vor 13 Jahren inzwischen.
[8:04] Genau, die populärsten Beispiele werden auf der einen Seite ähm Alpha Go.
[8:10] Populärstes Beispiel, äh wie Dietmar genutzt wurde, ist Alphago, eine, ja, da hat die KI Go gespielt und ja die weltbesten Ghostspieler besiegt.
Ähnlich wie jetzt bei verschiedenen Schachweltmeistern oder so was gab’s ja auch mit deep blue und vergleichbarem. Ja. Wobei bei bei Schach ja schon die KI seit Ewigkeiten schon besser ist als äh alle menschlichen Spieler. Bei Go lange Zeit nicht hm und genauso gibt’s äh eine Weiterentwicklung von Dietmar nennt sich Alphafold und das sind ähm Ihnfaltung, die vor allem in Biologie, Chemie, et cetera auch in den medizinischen Forschung mit eingesetzt werden und die stellenweise schon so zu sehr, sehr spannenden Entwicklungen geführt haben. Also da wird auch inzwischen.
Forschung beziehungsweise Arbeit durch KIs unterstützt.
[8:51] Genau und wo muss er versuch auch seit langsam versucht wird KI sinnvoll zu nutzen ist in der Musik. Ähm das funktioniert allerdings nur mit einem mit sehr viel sehr gutem Input an die Kai. Bis die was komponieren kann. Und 20 ein2und 27 Jahre nach dem Tod von Kurt Cobain im Alter von 27 Jahren haben.
Äh hat eine Initiative, die Lost Tapes of the twenty seven Club neue Lieder, also in Anführungszeichen neue Lieder rausgebracht, bekannter Musiker im Alter von 27 Jahren gestorben sind, dabei Jimmy Hendrix, Jim Morrison, der Sänger von the Doors, Amy Winehouse und eben Kurt Cobain, also Nirvana. Ähm was wäre, so als wäre was wäre wenn wenn sie bei der Musik gemacht hätten, wenn sie die Unterstützung bekommen hätten, äh gute Therapie äh weil bei Musikern der Depression so was oft traumatisiert wird Und 1 in diesem Jahr wollen wir jetzt hören, das ist von im Stile von Nirvana drewn in the sun.
Ein Song von Künstliche Intelligenz komponiert im Stile von Norwana, was wäre wenn Kurt Cobain noch weiter Musik gemacht hätte.
[9:55] Das ist ein gutes Beispiel für KI-Systeme, die gibt’s an sich schon sehr, sehr lange, beispielsweise schon äh sehr, sehr ewig im Bereich von Stilanalyse, ob zum Beispiel Shakespeare, alles, was ihm zugeschrieben wird, auch wirklich selbstgeschrieben hat beziehungsweise ob’s halt eben andere Werke gibt, die Shakes beschrieben haben, könnte die aber einfach nicht mehr bekannt sind, dass sie vielleicht von ihm stammen und so weiter und so fort Das war halt noch zu einer Zeit gewesen, als es noch gar nicht als KI bezeichnet wurde, was uns halt auch gerade zum aktuellen Thema bringt. Was ist denn überhaupt KI.
[10:23] Unterscheidung. Darauf sind wir schon mal eingegangen bei Folge vierundvierzig, künstliche Intelligenz. Vom dreiundzwanzigsten ersten zwanzig zwanzig. Also vor jetzt sieben Ausnahmezeitpunkt.
Auf einen Monat genau drei Jahre und dazu gibt’s auch einen Artikel in bei der Standard dot AT, Chaos in der KI, Glückspieltheorie, mal schnelles Lernen und Sprachassistenten, Zukunft der Arbeit heißt der Blog dort. Mhm. Und.
[10:46] In den ganzen Quellen sind wir dann jeweils schon mal auch auf diese Unterscheidung zwischen stark und schwacher KI eingegangen, was ich persönlich sehr interessant finde, weil eigentlich.
[10:54] Als ich groß geworden bin, ähm sich einfach schon in Science Fiction et cetera auch mit dem Thema künstliche Intelligenz auseinandergesetzt wurden. Da würden wir nachher noch mal kurz drauf eingehen. Aber da einfach keine Unterscheidung gemacht wurde, ne KI, eine künstliche Intelligenz, war halt eben das, was man eine starke KI heute nennt, also wirklich eine sich selbst bewusste Intelligenz, die lernfähig ist, die in der Intelligenz komplett vergleichbar mit dem Menschen ist. Siehe wissenschaftliche Methode, sogenannten Tests, also nach.
Touring geschrieben. Mhm. Ähm wo es halt auch darum geht, rauszufinden, ob zum Beispiel ein ähm Gesprächspartner, wenn ich also.
[11:30] Text miteinander austausche oder was, ob man halt eben meinen Gesprächsplan ein Mensch ist oder eine KI oder wie das recaptur halt eben immer schön formuliert bei dem weisen nach, dass du einen Roboton äh dass du einen Menschen kein Roboter bist.
[11:41] Also da gab’s diese Unterscheidung eigentlich noch gar nicht und inzwischen war halt eben auch auf alles mögliches KI Label draufgeklebt wird. Aber Stand der Wissenschaft, nach der Definition haben wir noch keine starke KI.
Haben wir nicht. Also auch Tschetg GBT, was entweder der stärkste Bolärste ist, erfüllt den Thüringentest nicht. Man kann es austricksen dahinter, dass es eine KI ist. Man kann sogar sehr leicht austricksen an der Stelle. Da gibt’s ja auch Beispiele online.
Schaue gerade noch mal, ob Jetschy Betti inzwischen ist, ob noch Adcacity, also du kannst leider nur nicht testen. Aber es gibt ähm online auch genügend ähm Screenshot Beispiele et cetera. Also die Rechenaufgabe stellt und dann behauptet, nee, die Lösung ist falsch und jetzt gehen wir Dinge auf einen. Ah, okay, dann hast du Recht wofür rechnet beziehungsweise da gab’s ein Urteil wo er gesagt wurde, nee, meine Frau sagt aber, das ist und nee, aber meine Frau sagt das alles oder wenn dann Frau dann sagt, dann plötzlich richtig sein. So.
Für den Humor an der Stelle, aber es geht halt eben darum, dass wir relativ simpler Art und Weise System austricksen kann. Ich hatte auch ein anderes Beispiel gesehen. Äh ich habe das auch selbst mal getestet. Das macht wirklich vergleichbar. Es war immer leicht andere Formulierungen. Das ist so das Nette beim Organischen Text, also es mutet organisch an, aber schlussendlich ist es halt trotzdem.
Ähnlich wie bei diesen ganzen ähm.
Systemen, die man auch vom äh Telefon zum Beispiel kennt. So hallo, ich bin Sprachassistent, ich helfe dir weiter und so weiter. Hat mir auch mal Folge zu Voice und so was alles gemacht. Ähm und das aber der.
[13:01] Vorteil bei ShadyPT auf jeden Fall, also der Probulistvertreter.
Der variiert die Formulierung immer ein kleines bisschen, so dass es organisch wirkt, aber schlussendlich bleibt das System immer sehr, sehr nah dran, einfach an diesen grundlegenden Konzepten, die einfach solche Maschinen Lernprogramme, sogenannte KIs halt eben ausmacht, wobei wie gesagt, es sind immer Schwache künstliche Intelligenzen, also einfach nur glorifizierte Computerprogramme. Sonst ist das eigentlich nix eine richtige, echte, starke eben. KI, das wäre wirklich eine sich selbstbewusstes.
[13:36] Computerprogramm, wie wir das aus der Science Fiction sehr, sehr häufig kennen aus ganz populäres Beispiel oder der Terminatore oder ja genau Starcheck für was Positives die sind nicht alle böse. Ja Es gibt auch sehr sehr positive Beispiele der 200 Jahre mal mit Robin sehr schöner Film, also sieht übrigens auf der auch ganz ganz viele Robotergeschichten geschrieben hat, sich auch mit in Film mit uns ja auch eine künstliche Intelligenz auseinandergesetzt hat.
[14:06] In seinen Geschichten sage ich asimophischen Robotergesetze erlassen hat, et cetera PP, also Science Fiction beschäftigt sich seit fast 100 Jahren mit dem Thema. Ich meine, wenn man ganz krass drauf sein möchte, kann man ja sogar Mary Shades Franken schneiden. Gründung der modernen Science-Fiction gilt, ähm schon Waisen auch mit so einer Art künstlich geschaffenen Intelligenz Diskussion über Literaturwissenschaften wieder. Oder auch Philosophie oder Genre, ja. Aber grundlegende Konzepte, wie funktioniert eigentlich eine KI Erklär mir mal das BH wie was. Äh kennst du aus dem Informatikunterricht? Hast du es in der Schule? Tatsächlich ja. Okay. Genau, also wir hatten ganz simples Programm äh Programmiersprachen-Ding, einfach if.
Keine Ahnung, Input ist drei, wenn Output vier oder so was. Irgendwas.
Dann irgendwas RLs und die meisten äh Programmiersprachen funktionieren ja heute noch so oft mit anderer Formulierung. Ist einfach übersetzt, wenn dann sonst, also wenn X, dann mache ich Y, ansonsten mache ich satt Also relativ simples Prinzip an der Stelle, wo man sagen kann, der Mensch funktioniert ja an manchen Stellen ja ähnlich simpel im Sinne von okay, wenn die Tür verschlossen ist, dann greife ich nach dem Schlüssel, sonst reinkomme. Ja. Solche simplen Ideen aber halt eben. Wenn sie Eier haben, bringe ich mir nicht mit.
Aber der Mensch könnte vielleicht auch auf die Idee kommen, sagen okay, erklärt euch vielleicht über den Zaun um durch die in der so quasi an der Seite der verschlossenen Tür vorbeizukommen und zu solchen.
[15:29] Gedankengängen sind halt solche sogenannten KI-Systeme, ich finde das wirklich nicht richtig noch nicht wirklich in der Lage, aber dafür gibt’s ja sie können nur, was man eingeben hat oder zur Verfügung gestellt hat. Genau Und das ist halt eben basierend auf dem sogenannten Konzept des Machine Learning, weil ich schon mal davon gehört. Da haben wir auch vor drei Jahren mal drüber gesprochen.
Ja das ähm Maschine einfach ganz viel Input nehmen und rauspicken, wo sind die Gemeinsamkeiten? Das ist anscheinend relevant, das behalte ich mal und was über anders ist, das ist nicht relevant, das vergesse ich wieder. Ganz, ganz grob und laienhaft erklärt. Ja, ganz, ganz grob. Ähm zum Beispiel im Bereich von Sprachsynthese gibt’s da sogenannte Lord Language Models oder LLMs. Ähm für uns Nutzer draußen.
[16:14] Erwähnen die entsprechenden Schlagworte, dass ihr mal nachschauen könnt, weil alle anderen, ich versuch’s möglichst kurz zu halten, weil es ansonsten lockere fünf Folgen umspannen würde bei uns Aber das ist ein Bereich der Computerlinguistik, wo es bei uns regional zum Beispiel auch an der Hochschule Anhalt in der eigenen Fach also reich gibt Thema. Es gibt ohne Übertreibung ganze Studiengänge zu dem Thema. Ja. Ich habe also wirklich im im Bereich der Computeringustiker noch Hochschule Anhalt am Standort in Köthen betreue ich auch Studien, Studierende, die.
[16:40] Bereich Computer Linguistik studieren. Also total spannende Angelegenheit aber ist halt so ein Mix aus Computer Linguistik, also hat eben.
Linguistik, wie man’s klassisch kennt, Sprachwissenschaften plus Informatik als Kombination, Stichwort Sprachassistenten. Die müssen ja auch irgendwie lernen ja. Mit Sprache zu arbeiten und dir.
Sprachassistent erkennt halt einfach nur die Tonfolgen gesprochene menschliche Sprache, aber da sind zum Beispiel schon Dialekten, eine ziemlich große Herausforderung, weil dadurch ja Dinge anders ausgesprochen werden bei Text genauso, ob ich jetzt einen Satz auf eine oder eine andere Art und Weise schreibe, kann sehr sehr unterschiedlich wahrgenommen werden. Am einfachsten ausprobieren könnt ihr das selber, wenn ihr bei YouTube automatisch Untertitel generieren anmacht und äh euch drüber kaputtlacht, was für Wortkreationen YouTube sich ausdenkt, wenn’s irgendwo nicht sofort erkennt. Und das ist halt diese Lord-Language Models und äh das ist halt so wieder so eine Synthese aus der Synthese Computer und Linguistik, die ja schon selbst an ist und Statistik, also wirklich so eben die Mehrheit, das ist wie bei Bilderkennung, wenn ich jetzt äh bei Google Bilder suche als ein typisches Beispiel, sage ich möchte, dass du mir Banane anzeigst.
Dann weiß das System nicht wahr, auf welchen Fotos Bananen drauf sind, es weiß nur, okay, das sind Bilddateien, weil die Dateiendung zwischen JPEG oder so was ist, also das erkennt das Dateiformat und das sind verschiedenfarbige Pixel-Werte in Zeilen und Spalten, also quasi wie bei einer äh Tabellenkalkulation. Und ähm da habe ich dann halt einfach nur diese Kombination aus äh Quersumme des Bildes.
[18:08] Deshalb eine bestimmte Zahl ergibt und halt Vergleichswerten, wo das System weiß, okay, in 995 von 1000 Fällen haben wir Menschen schon mal gesagt.
Das auf so einem Foto, mit so einem mathematischen Wert eine Banane drauf ist. Fünf Farben gesagt, dass es ein Hund ist.
Wahrscheinlich eine Banane sein, aber hundertprozentig.
[18:28] Das ist das Problem beim Machine Learning, es ist niemals perfekt. Aber da soll halt eben dann mal Smart-Modelle wie die Modelle oder die Monte-Carlo-Methode helfen, deswegen sei es wirklich mal erwähnt.
Total faszinierend, sage ich wirklich dazu, aber es würde bei uns total den Rahmen sprengen, auch einfach. Genau so auch wie zum Beispiel neuronale Netze, wo zum Beispiel ChaddyPT auch drauf aufbaut. Aber ich werde von neuronalen Letztinteressanten du schon mal gehört? Äh sagt mir auf jeden Fall was. Ich kann’s grad schwer zuordnen Okay, da kann ich auf jeden Fall, ähm das hat Paula Friedrich bei LinkedIn mal schön gepostet, wie so im Groben ein neuronales Netz funktioniert Ein neuronales Netz ist ein mathematisches Modell, das im einfachen Fall aus Knotenpunkten besteht, die miteinander verbunden sind, ähnlich wie die Nervenzellen im Gehirn Zwischen diesen Knoten werden Zahlenwerte zwischen den Knoten übermittelt Es gibt eine Eingabeschicht, welchen Input aufnimmt und eine Ausgabeschicht, die einen Output generiert. Okay, das hört euch jetzt mal, glaube ich, an, das Wort ist auch irgendwie herleiten können. Mhm. Genau, also in dem Fall relativ simpel. Du hast halt eben sehr, sehr viele Optionen, die möglich sind und je nachdem, wie häufig eine bestimmte Option gewählt wird, also zum Beispiel ähm.
Austauscht, da braucht nämlich jedes dieser Systeme sogenannte Trainingsdaten und das ist dann nochmal für immer in Kontakt mit Menschen. Also eher ist ja gerade so dermaßen populär aber auch deswegen, ähm weil halt eben für Open Air, also den Entwickler diese ganzen Beispiele, also diese 1hundert Millionen Nutzer, sind quasi kostenlose Tester. Ja.
[19:54] Dafür sorgen, dass das System Trainingsdaten bekommt, um besser zu werden, also halt eben das System dann merkt, okay bei.
Der Argumentation äh also diesem Knoten beispielsweise, wenn ich so.
Das mache, dann ist der Mensch verwirrt. Gibt mir also negatives Feedback, da speichere ich mir ab und deswegen splittert eben dieser Knoten jetzt mal blasser.
[20:13] Dargestellt und andere Knoten, der hat besser funktioniert, da wird dann halt eben stärker dargestellt ähm und auf so einem System ähnlicher wirkt wie bei neuronalen Vernetzungen im Gehirn Computer wurden ja auch früher als Elektronengehirne bezeichnet in den fünfziger 60er Jahren. Also diese Vergleich zu Biologie und äh zur Neurologie waren schon häufig da gewesen. In der Zeit dann eben, wie diese.
[20:36] Das Thema, das hat eben äh hinbekommen, das Ganze zu lernen und gerade bei Tschetschi BT gibt’s dann äh ein System, das nennt sich Generated Preetraing, also bevor man quasi am lebenden Objekt die Menschen trainiert.
Hat man quasi eine KI, die mit einer anderen KI trainiert und je nachdem, wie clever die Systeme jeweils sind, kommen dann auch totale Blödsinn natürlich manchmal bei raus oder unerwünschte Nebeneffekte, aber es wird halt eben mit extremem Aufwand, ich meine, ich erzähle das jetzt hier einfach so, aber das sind Das sind ganze Supercomputer, die an sowas rechnen müssen. Das ist ein gewaltiger wenn da wirklich was Organisches bei rauskommen soll, was sich liest wie wie normale wie normale Sprache das ist.
[21:18] Für die Computer nicht so leicht, wie das für uns ist. Ja. Deswegen haben wir ja Nutz-Eins-und Nullen, haben halt das das was die was wir mal.
Reingegeben haben, können die auch wieder rausgeben äh da muss ordentlich was an Input sein und an Auswahl oder einen Code, der zwischen einzelnen Sachen einteilt, das ist so ein Wort, das ist so ein Wort, die funktioniert in dem Zusammenhang, wir ergeben keinen sinnvollen Satz. Mhm an an Regeln äh einfach sein, dass da irgendwas rauskommt, was wir dann als normale Sprache verstehen.
[21:44] Und da sprechen wir jetzt dann noch über so Konzepte, die relativ simpel sind. Wie ist das eine Banane oder ist das ein Hund.
[21:51] Ist das ein Baum oder ist das ein Ozean, den wir jetzt hier sehen? Also Dingen, die man anfassen kann, aber gerade bei geistigen Konzepten, wo der Mensch an sich ja schon sehr, sehr stark diskutiert, dann wird’s sowieso ziemlich schwierig, als keine so was wie.
Was ist Gott? Gibt es Gott überhaupt? Solche religiösen Fragen beispielsweise, die sind sehr tausend eigentlich beschäftigen aber genauso auch wie was ist gut und was ist gut, ja. Und da gibt’s nämlich schon auch seit Ewigkeiten an der Stelle. Äh das Konzept der sogenannten Friendly autofficial Intelligence oder Friendly AI äh von Elysia Jutkowsky das war ein gewesen, der so in den 2tausendern dieses Konzept der freundlichen KI geprägt hat. Es gibt natürlich dann auch KI als Gegenentwurf. Wie.
Da oder der Terminator oder halt eben am Beispiel, Hell 9000 aus 20001 oder im Weltraum, der einfach bis heute immer noch.
A, das Beispiel ist und B übrigens auch über Jahrzehnte KI-Forschung echt behindert hat, weil dieses Filmbeispiel halt einfach als.
So krass negativ aufgenommen wurde, ähnlich wie jetzt zum Beispiel der weiße Hai als Spielfilm, wo er auch.
[22:55] Stevens Bieburg danach gemeint hatte, er hätte den Film heute nicht nochmal gedreht, weil Haie äh wirklich nicht so gefährlich sind, wie sie im Film dargestellt werden Schlechte PA für alle Reihe. Wirklich eine sehr sehr schlechte PR, die hat teilweise auch zur Ausrottung beigetragen einigen High At oder zumindest des Stärke befördert, also ihm tut’s heute echt leid äh die sind schon weg.
Das Konzept der Friendly AI.
[23:21] Das ist halt auch sehr interessant, weil da müssen wir uns ja wirklich fragen. Ich meine, wir Menschen können uns ja schon kaum drauf einigen, wann es etwas gut, wann es etwas Böses, weil wenn man ein kleines Kind hat, das erwartet mich ja jetzt in diesem Jahr auch. Und in den nächsten Jahren darf ich dann auch.
Moralische Konzepte, einem Neugeborenen beibringen, so.
Warum ist es gut das zu machen, warum es schlecht das zu machen? Warum ist das Schlechte, manchmal aber auch in Ordnung? Ich ich empfehle da von äh vom äh Platon den Sokrate-Dialog Minon, wo es nur darum geht, was ist eigentlich gut.
Aber das ist auch nur wieder eine einzige Meinung.
Es ist eine komplette Diskussion über 100 Seiten aber auch wie du nur eine Meinung. Das ist das Problem. Du hast halt eben, wenn du viele Menschen hast, hast du viele Meinungen. Ich meine, wir bestreiten uns ja heute drüber, was ist gut, was ist böse, was ist der Sinn des Lebens? Et cetera PP jeder hat ja irgendwann im Leben glaube ich mal so eine philosophische Phase, wo man sich mit bestimmten Konzepten auseinandersetzt das immer zwei Jahre lang studiert, also Phase gibt’s äh und ich meine Philosophie kann man bis heute spielen. Das hat eben auf einen über Jahrtausende wird’s ja einfach schon angeboten. Das heißt, der Mensch hat da noch nicht mal eine Antwort. Wie soll dein System, eine Maschine, eine Antwort finden können? Also das wird sowieso enttäuschen von dem finden, von den Antworten finden, die meisten Menschen gefunden haben.
Bin mit dem sprechenden Input.
[24:29] Und da auch ähm in der Science-Fiction gibt’s die sogenannten assimophischen Gesetze, also basierend auf Isaak Asimov, der sich halt hier auch mal mit Moral-Ethik bei Maschinen auseinandergesetzt hat. Da geht’s dann vor allem darum, dass halt eben der Mensch immer über der Maschine stehen soll Das ist auch sehr interessant, dass nämlich bei Open Air solche Investoren wie zum Beispiel wie Microsoft wie Peter T, aber auch wie.
Elon Musk ähm die auch stellenweise kritisch dem Ganzen gegenüberstehen. KI zum Sinne von der nächste Terminator kommt halt aus irgendwelchen Kai Laboren. Die haben dann gesagt, okay aber selbst aktiv was tun, dass es gar nicht dazu kommt.
[25:02] Das abzuwenden hat wurde auch da investiert, also da auch wieder sehr sehr unterschiedliche Motivationshintergründe. Der die Gemeinsamkeit, weswegen die die KIs aus aus äh Fiktionen als zu gefährlich gesehen werden ist, dass die die Macht bekommen haben, bestimmte Dinge zu entscheiden, ohne dass ein anderer Mensch drüber geguckt hat Mhm. Ähm also Hell 9000 hatte die komplette Kontrolle über das Raumschiff, ohne dass der Mensch was dagegen sagen konnte. Der Terminator mit der weißen Maschine. Was wurde von Skyline geschickt.
Hat halt die Kontrolle übers Militär bekommen und deswegen die Zum Beispiel bei den bei diesen Beispielen, also da da kommen jetzt schon sehr sehr schnell ab vom eigentlichen Thema, aber bekommen halt eben in so Bereiche rein, die irgendwann, mit denen uns zwanglos auseinandersetzen müssen, wenn es um dieses KI-Thema geht, weil dann ist halt.
Auch die Frage und das hat zum Beispiel Star Trek schon seit Jahrzehnten gemacht, also sei es jetzt Data aus Generation Da gab’s schon Achtzigern eine Episode, wo sich damit auseinandergesetzt wurde, eher erst eine Maschine hat er aber auch Rechte. Er ist ja eine Intelligenz. Er ist sich selbst seiner bewusst.
[25:59] Will was erreichen, er hat Motivation im Leben, hat er damit auch sozusagen Menschenrechte oder Lebewesenrechte gab’s genauso auch später, da gab’s äh den Hologramm-Doktor und Star Trek Volt, wo dann auch drüber diskutiert wurde der wurde eigentlich nur geschaffen, also ein Notfall medizinisches Programm.
Aber es hat eben aufgrund der Situation der Serie halt seit Jahren im Einsatz, hat irgendwann ein eigenes Bewusstsein entwickelt, hat er also auch als ein Hologramm Rechte.
Physisch greifbares Wesen ist, aber es hat eben eine Intelligenz und es hat wirklich Bei künstlicher Intelligenz ist es weiß ich jetzt irrelevant, ob Den ganzen Körper hat oder nicht. Also solange sie zu ihrerseits bewusst ist und verschiedene Dinge tun kann, die wir uns Menschen beeinflussen, sei es nur Text ausgeben, dann ist die genauso zu behandeln wie Detail, der der rumläuft.
[26:48] Unsache macht, weil’s Autokontellen ist, nur eben eine mit dem Körper. Genau, da gibt’s auch ein ähm recht interessantes Beispiel der Hefroman-Serie Perry Rhodan schon in den 60er Jahren behandelt. Wir haben auch alles gemacht die sogenannten ja gibt’s also schon seit Ewigkeiten. Also in Positon, biologische Roboter, die halt irgendwann in den 60ern eingeführt wurden, die halt auch in einer Handlungsebene äh dann quasi einen äh Genozid in der gesamten Milchstraße verursachen wollten, äh weil halt niemand ihre Frage, seid ihr wahres Leben Konnte richtig beantworten konnte aus ihrer Sicht. Die Lösung des Problems war heute übrigens gewesen, dass ein Kommandoteam um die Hauptfigur halt auf die Zentralwelt von denen eingedrungen ist und dann den Programmcode geändert hat.
[27:30] Dann quasi eine Notschaltung eingebaut wurde und seitdem, seit den 60er Jahren, bis heute in der Romanhandlung sind es die treuesten Verbündeten der Menschheit Das ist so schön. Ja, aber halt eben auch. Es waren millionenfacher Genozid der von denen verursacht wurde, was jetzt, ich meine, Terminator ist ein publiereres Beispiel dafür, aber in den sechziger Jahren gab’s ja schon das und auch früher als Beispiel-Themen, aber Unmenschliche Leute. Ja, worauf ich hinaus wollte und eventuell ist, äh weil das man ihnen Macht gibt.
Dinge zu entscheiden, ohne dass Menschen darüber gucken kann. AI wie sie aktuell ist, funktioniert nicht ohne menschlichen Input, aber was daraus gezogen wird, kann auch nicht einfach, ohne dass Menschen nochmal drüberguckt, verwendet werden. Du kannst nicht also, eine Leute machen das, aber du kannst nicht von Jeep äh eine Rede schreiben lassen und die unbesehen so vortragen Das wird im aktuellen Standstudio nicht funktionieren. Das kann eine Hilfe sein, aber warum auch immer noch menschlichen Input, um zu gucken, wie hilft mir das gerade weiter, was mache ich damit Da haben wir auch schon drüber berichtet, Stichwort, also einmal Datenschutz, sowieso. Hier Alexa Lauschmidt hat mir 2tausend19 ja schon mitbetrachtet, äh genauso auch was oder gefährliche Aussagen von KIs angesagt, dieser Chatbot von Microsoft von 2tausenddreizehn, also inzwischen 1 Jahre alt, der wurde ja bei Twitter gelauncht, einen Tag später einfach durch menschlichen Input ist das zum ja rassistischem Arschloch mutiert, einfach Weisheit.
[28:49] Ungecheckt äh diese ganzen Inputs aufgenommen hat und natürlich klar, wenn die Masse der Leute der Meinung ist, zu erkennen, der.
Der Holocaust ist angeblich niemals passiert, dann wird dieses Programm einfach nur. Ich glaube nicht, dass ein großes Leute der Meinung.
Das sind halt wirklich die Frage an der Stelle, an was die Menschheit in der statistischen Mehrheit glaubt, denn Qualität und Quantität völlig unterschiedliche Sachen. Aber das ist dann schon wieder sehr auch moralisch, ethisches Thema. Das würde jetzt den Rahmen noch mehr sprengen an der Stelle.
Da gab’s nämlich auch mal nur ein Beispiel von Amazon, nämlich einen Fall, wo auch mit KI-Unterstützung, wie gesagt, was so als KI durchgeht, äh wo halt eben Amazon versucht hatte, ähm neue Mitarbeiter über so ein KI-System besser zu filtern um halt eben da dieses Personalwissen, die HR zu entlasten und lange Rede, kurzer Sinn, die Trainingsdaten haben der KI gesagt, na ja weiße Heterosexuelle, mitteleuropäische Männer.
Muss ich vor allem einstellen.
Warum äh die meisten also schon die die Trainingsdaten diskriminierend gefärbt gewesen. Das ist so das grundlegende Problem, deswegen hat zum Beispiel bei IT-Business auch einen Artikel damit auseinandergesetzt.
GPT, mehr Fluch als Segen, das sagt die Security-Branche.
[29:58] Und so weiter und so fort, aber alle Artikel, die wir hier erwähnt haben, auch zu Beginn nochmal ein genau aus Zeitgründen der Videos nochmal kurz. Es gibt nämlich noch das Konzept der sogenannten Singularität, das ist der Moment, ab dem eine wirkliche starke KI existiert, also nehmen wir uns wirklich mit einem neuen Lebewesen auseinandersetzen müssen und äh auch ganz frisches Thema, also das nennt sich Lambada in der Abkürzung. Kurz für Language Bottle, Mazed Data Augmentation.
[30:27] Klingt Äh Lambada, Languagemodel, Base Data Augmentation ist eine Methode, mit der sie auf Basis vorhandener Trainingsdaten weitere Trainingsdaten synthetisch erstellen lassen. Die Trainingsdaten werden mit Hilfe eines bereits trainierten und speziell fein abgestimmten Sprachmodells automatisch erzeugt typischer Einsatzzweck, äh der generierten Daten ist das Training zu von Modellen zur Textklassifizierung im NLP-Bereich, NRP steht für neurolingustische Programmierung. Mhm, ein Training mit den synthetischen vermehrten Darten.
[30:57] Verbessert die Textklassifizierungsleistung der Modelle in vielen Fällen signifikant. Genau, also im Sinne von DKI trainiert sich inzwischen selbst, was spannend ist, was natürlich auch Probleme mit sich bringen kann, wenn das ganz unkontrolliert. Erst mal spannend klingt. Wenn sie einen Punkt falsch abbiegt und dann sich super krass trainiert in die falsche Richtung Ja, aber das kann ja beim Menschen genauso deswegen sollte man am besten also man lernt’s immer, wenn man ein neues Instrument anfängt, sucht den Lehrer, der guckt, wie du das neue Instrument äh ähm beherrschst von außen halt da drauf guckt, auch bei anderen Sachen nur Instrument ist, grade mir am nächsten.
Aber wir haben natürlich auch noch ein paar Tipps und Tricks am Ende. Genau, wir wollten ursprünglich noch einen kleinen äh Chat zwar mit führen, aber zum Aufnahmezeitpunkt Zehn Witze überstatt GPT. Ja. Automatisiert. Und wir entwickeln grade noch eine Überblicksliste, die wir euch zum Ausstrahlungszeitpunkt auf der Seite von Onlinegast, also Onlinegasse dot com, wo es auch einen Podcast gibt, zur Verfügung stellen. Dafür tut sich einfach jetzt gerade ja zu, dass wir in der Folge da direkt früh dran, vielleicht letzten Monat.
Gibt schon recherchiert und da erstmal durchgucken, welches da vorne sinnvoll, welche gibt’s in zwei Wochen überhaupt noch Das äh welche sind auch wirklich KI zu nennen, denn es gibt auch sehr, sehr viel wie alles früher smart gewesen ist, was einen Bluetooth-Anschluss hatte, ist heute alles KI, was irgendwie ein Programm mit so einer Bedingung drinne hat. Also gibt’s auch sehr, sehr viel Marketing.
[32:24] Grammer. Ja, es gibt sehr, sehr viel Marketingblödsinn, der heute mit KI wirbt einfach bei Sky klingt. Also deswegen auch aufpassen, nur weil KI draufsteht, muss nicht KI drin sein. Das ist so wie mit bio und vergleichbaren Sachen.
Ja da gibt’s ja immer ein Siegel, naja egal. Naja, aber das ist auch so eine relative ich wäre dafür.
Da arbeiten ja auch schon, dass nur abschließend einige Unternehmen bereits dran, unter anderem Open Air, rausgebracht haben, haben selbst nämlich auch schon ein AI-Content-Detektor erstellt, also ein tue, was halt eben äh ja Texte checkt, ob die halt vor einer AI oder von einem Menschen stammt, mit welcher Wahrscheinlichkeit.
[33:00] Welt in der Inhalt des zunehmend von Computern produziert werden, braucht es noch mehr Medienkompetenz ohnehin schon. Mhm. Äh schreiben dir dort eine Vielzahl an Startups, bringt sich daher in Stellung, um beim Aufspülen von AI produziertem Content behilflich zu sein.
Und das sind halt ein paar, aber die packen wir euch auch dann alle in die Show Notes mit rein, also sprich Link zu den ganzen Quellen findet ihr dann auf der Webseite, wenn’s soweit ist und ich würde sagen, das reicht erstmal für so einen aktuellen Standpunkt aus. Überblick, danke.
Online-Geister, Thema der Sendung. Heute ging’s um TschetscheBT und als Reh zukünftige Intelligenz. Mhm. No.
Infografin, aktuelle Entwicklung zum Thema der Sendung gibt’s einmal bei uns auf der Website online Gasse dot com, auch monatlich in unserem exklusiven zwei Minuten Briefing und auch online Geister dot com Slash Newsletter. Alles so aus der Radiofolge verlinken wir in der Spotify-Playlist, wobei ich schauen muss, ob die heutigen dabei sind, weil der Ei generiert sind und rechtemäßig Spotify landen dürfen. Aber gerade für unsere Online-Hörer noch ein kleiner Hinweis, Online-Geister wird unter eine creative com CC bei ND Lizenz veröffentlicht, also gibt es, teilt es, seid kreativ damit, aber bitte informiert uns dafür. Und dann verabschieden wir uns zum Thema.
Ergänzung:
KI kann auch viel ändern für digitale Arbeitsbereiche. Nicht nur Content Creator und Autoren sollten hier aufpassen, auch Programmiererinnen und Programmierer und auch SEOs sollten aufpassen. Künstliche Intelligenz wie ChatGPT ist bereits in der Lage in Programmiersprachen Codezeilen vorzugeben und ebenfalls SEO-optimierte Texte zu schreiben. Das nimmt allerdings die Arbeit nicht ab. Es handelt sich vielmehr um einen Prozess, da das Internet ständigen Veränderungen unterliegt. Somit reicht es nicht aus, eine Webseite einmal zu optimieren und dann verstauben zu lassen. Da es so viele Dinge rund um SEO zu beachten gilt, fühlen sich viele Unternehmen im ersten Moment überfordert. Glücklicherweise gibt es dafür Spezialisten, die sich perfekt mit dem Thema auskennen. Eine SEO-Agentur kann dabei helfen, alle Faktoren zu bedenken und das Ranking nachhaltig zu verbessern. Unternehmen finden Informationen zur SEO Agentur auf suchhelden.de.
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Für alle Songs, siehe unsere Spotify-Playlist.
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Sandro Wefel forscht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Am Institut für Informatik beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit Fragen von Cybersicherheit und Cyberabwehr. Wir haben ihn zur aktuellen Situation in der Ukraine, aber auch in Deutschland gefragt, wo es im Landkreis Anhalt-Bitterfeld 2021 den ersten Cyber-Katastrophenfall in Deutschland gegeben hat.
(Wir lassen die Sendung über das Tool Wit.ai transkribieren – leider nicht komplett fehlerfrei, aber für euch vielleicht doch interessant zu lesen.)
[0:06] Herr Wefel, vielen Dank, dass Sie so kurzfristig mit uns sprechen konnten. Gerne.
Sie forschen ja zu verschiedenen Themen. Unter anderem sind da auch ähm Abwehr, Datensicherheit, et cetera mit drinne und wir erleben ja jetzt gerade in der Ukraine den ersten Cyberkrieg der Welt. Kann man das so sagen?
Ja mit dem Begriff tue ich mich ein wenig schwer, weil Cyberkrieg ähm ist.
Schwer definierbar, da es ja im Gegensatz zu einem normalen Krieg äh keine direkten Fronten gibt, keinen Startzeitpunkt, kein Endzeitpunkt und es relativ schwer ist, äh.
Ein ein
Punkt zu bestimmen, an dem man sagen würde, okay, das ist jetzt eine Kriegshandlung oder nicht. Deswegen ähm würde ich das nicht als Cyberkrieg Beginn eines Cyberkriegs ähm
bezeichnen wollen, sondern eher das ist sozusagen eine eine Erweiterung der bisherigen ähm.
Angriffe, die es bereits im Netz gab, vielleicht etwas intensivierter, aber,
Eigentlich waren wir auch schon davor in einer Art Cyberkrieg, der jetzt aber vermutlich erst mal sichtbarer wird.
[1:22] Unabhängig von der aktuellen Situation in der Ukraine gibt es ja auch schon seit mehreren Jahren.
Durchaus Sicherheitsprobleme, auch in Deutschland seit es der äh Hack auf den Bundestag, sei das im letzten Jahr 2tausend1undzwanzig ähm der Sicherheitsvorfall im Landkreis Analt Bitterfeld. Wie gut geschützt sind eigentlich.
[1:41] Deutsche Server ist die deutsche Infrastruktur.
[1:44] Die deutsche Infrastruktur, die ähm Sicherheitsinfrastruktur ist jetzt nicht unbedingt.
[1:53] Ganz schlecht oder total löchrig, also möchte ich es nicht darstellen. Was wo ich das Problem sehe, ist, dass wir
Deutschland tatsächlich einen Mangel an Fachkräften und Spezialisten auf diesem Gebiet haben, die
vor Ort in den Einrichtungen tätig sind oder äh im Notfall zur Verfügung stehen für Rückfragen zur Verfügung stehen. Es reicht eben nicht aus, wenn dort äh
ich sage jetzt mal einer kleinen Firma oder in einer Einrichtung äh jemand, der eigentlich eine ganz andere Tätigkeit
innehat, nebenbei sich noch um die Computersysteme und Cybersicherheit kümmern uns voll äh und eigentlich was ganz anderes machen muss, das
geht nicht mehr. Auch die Administratoren, die man vielleicht in Firmen heutzutage hat, sind häufig überlastet mit dem Tagesgeschäft.
Können sich nicht um Cybersicherheit äh um die Fragen kümmern und also.
[2:48] Klar kann man sich da drum kümmern, aber sie haben meistens keine Zeit dafür, beziehungsweise sind nicht hinreichend geschult. Es fehlt einfach an Fachkräften und an Experten und der Markt dahingehend ist auch ja,
relativ
klein Leuten beziehungsweise äh an Leuten, die noch zur Verfügung stehen und noch freie Kapazitäten haben und das ist allerdings ein
hausgemachtes Problem, das in Deutschland lange Zeit. Dieser.
[3:18] Dieser Schwerpunkt vernachlässigt wurde, weil das ist ja auch ein Teil der Digitalisierung, die damit einhergeht. Das hat man nicht wirklich im Blickfeld gehabt und so auch bei Ausbildung, Weiterbildung bisher keinen besonderen.
Großen Wert darauf gelegt, also Schulen
Hochschulen et cetera auf diesem Gebiet zu stärken, um auch Fachkräfte vor Ort heranzuziehen und es ist illusorisch zu glauben, dass Fachkräfte aus einem anderen Land IT-Sicherheitsfachkräfte hier im großen Stils nach Deutschland kommen.
Und uns dabei zu helfen, dass in anderen Ländern durchaus ähm ja auch finanziell attraktiver ist, sodass wir hier tatsächlich aufgrund eines Fachkräftemangels und auch eines
Vernetzungsmangels eines.
Mangelt’s an Kommunikation der Einrichtungen untereinander, mit den jeweiligen Sicherheitseinrichtungen, tatsächlich Defizite haben. Die haben zwar auch andere Länder, aber es wird jetzt langsam.
Sichtbarer,
daraus entstehenden Probleme und das ist sie nicht erst seit dem Ukraine-Krieg, sondern das gab es ja schon vorher. Sie haben ja das Beispiel auch genannt, Landkreis. Bitterfeld, Anhalt Bitterfeld, der Angriff da drauf und die Folgeschäden, dass dort eben darauf hin, dass man
keinen Notfallpläne, keine hinreichende Notfallpläne vorher hatte und auch das Personal nicht sofort in der Lage war, dort äh einzugreifen.
[4:38] Sie haben ja gesagt, dass es momentan ein Problem gibt in Deutschland mit qualifizierten Fachkräften in dem Bereich. Aber es gibt ja.
Forschungsverbünde wie den Sachsen-Anhalt, mit dem sie ja selbst auch beteiligt sind. Es gibt die Cyber-Agentur des
Bundes selbst der Bundesnachrichtendienst und die Bundeswehr haben eigene Abteilungen oder Kommandos gegründet die sich mit Sicherheit also der
Deutschlands in verschiedenster digitaler Form auseinandersetzen und ähm.
Sitzen da dann einfach nur Bürokraten, die keine Ahnung von der Technik haben oder wo ist das eigentliche Problem bei uns, wenn sie sagen, dass wir halt momentan zu wenige.
Leute haben, die Ahnung haben vom Thema. Ja, das äh Problem liegt darin, dass ähm.
Cybersicherheit im Gegensatz zu
Ich sage jetzt mal, ein ätherischer Grenzverteidigung eben nicht an einer Außengrenze des Landesfest zu machen, ist nicht mal einer Grenze eines Bereiches, sondern Cybersicherheit findet im Innere statt, in den Einrichtungen.
Sozusagen in den Köpfen des dort arbeitenden Personals und es ist ähm,
quasi kaum möglich von zentraler Stelle eine Abwehr gegen Cyberangriffe zu organisieren, egal was man sich da jetzt ausdenkt.
[5:55] Oder ähnliche Strategien, mit denen man versuchen könnte, Angreifer auszuschalten. Das sind eher so na ja.
Maßnahmen, die man dann, über die man vielleicht mal reden kann, aber die nicht in aus meiner Sicht nicht wirklich effizient sind, um ähm.
Sicherheit zu leben. Das muss schon vorher anfangen. Das heißt, die Experten, die.
Es hilft nichts, wenn ausgewählte Experten an bestimmten Einrichtungen sitzen und gute Ratschläge geben. Die müssen vor Ort
in den Firmen, in den Kommunen, in den kommunalen Einrichtungen, also überall dort, wo IT-Systeme äh überhaupt
zur Arbeitsfähigkeit, das ist der der äh Einrichtung dazugehören. Dort müssen diese Experten vor Ort sein, nicht an zentraler Stelle. Da hilft es uns leider derzeit wenig und ähm das ist auch
die Denkweise, die wir erstmal ändern müssen. Also wir können keinen Burggraben um Deutschland oder um äh eine Firma herumbauen und äh.
[6:56] Denken, wir sind dann auf der sicheren Seite, sondern die Sicherheit, die muss auch von innen herauskommen. Die Leute müssen auch in gewisser Weise, na ja
Ganzheitlich an daran denken, der Rechner als solches ist vielleicht jetzt hinter einer Firewall und man denkt es, man ist geschützt vor Angriffen, weil da gibt’s ja eine Firewall, aber meistens ist das ja gar nicht so, sondern der Angriff, der kommt vielleicht vom Nachbarrechner, der hinter der
gleichen Feiervorsitz, also sozusagen gar nicht voneinander getrennt ist, nur weil er zufälligerweise jemand Stich.
Oder Ähnliches. Vielleicht ein Chart-Programm mit in äh.
Jeweilige Einrichtung hereingetragen hat. Und da hilft dann auch nicht der Cyber äh Sicherheitsexperte in irgendeinem
Bundesamt oder vielleicht, andere denken ja momentan an dem Einsatz des Militärs.
Die sind dann alle an der falschen Stelle, sondern der Schaden passiert dann innerhalb meiner Einrichtung. Und da muss eine Person sitzen, die dann auch sagt, okay, wir haben hier gerade einen Vorfall, äh lasst uns den mal analysieren, ähm
Fehler eingrenzen und den Schaden äh ja beheben, falsch schon weiter entstanden ist.
Könnte man also sagen, in Analogie auf die reale Welt. Mir bringt die Polizei nach einem Einbruch auch nur noch verhältnismäßig viel. Ich brauche vor allem die Sicherheitsexperten, die mir vor einem Einbruch in mein Haus beispielsweise Empfehlungen aussprechen wie
Bau ein Zaun, kauf den Wachhund oder vergleichbares.
[8:19] Richtig. Also zum einen man braucht die davor agierende, also dass man Maßnahmen ergreift.
Erst einmal Schäden möglichst zu verhindern, aber es gibt auch keinen absoluten Schutz. Soll
Dass man dann denken muss, wenn ein Schaden auftritt, wie kann ich dann schnell wieder äh ja arbeitsfähig werden. Also wenn ich zum Beispiel von den IT-Systemen abhänge und die fallen jetzt grade mal aus aufgrund eines Handgriffs, wie kann ich dann zum Beispiel
Aus Backup-Maßnahmen, aus äh Reservesystemen, die man zur Verfügung stehen, dass ich vielleicht redundante Strukturen baue, wie kann ich dann auf.
Ja am besten auf Knopfdruck gleich wieder arbeitsfähig sein und dann im Nachgang mal angucken, was ist dann passiert, wie sind denn die da eigentlich eingedrungen in mein System? Wo kam denn der Schaden her? Aber das dann nicht gleich die gesamte Produktion steht und noch schlimmer wäre es, wenn das natürlich
irgendwo im Kritikssektor, also in kritischen Infrastrukturen, in Versorgungsinfrastrukturen passieren würde. Ähm das hätte dann gleich nicht nur ähm Auswirkungen auf die Einrichtung, sondern dann gleich eben auch die jeweilige versorgte,
Umgebung.
[9:24] Was kann ich jetzt aber nun als einzelner unternehmen, wenn ich ein kleiner Mittelständler bin, ähm kleine Kommunalverwaltung und selbst gar keine Ahnung von der Technologie habe, an wen kann ich mich da vielleicht wenden? Gibt’s da irgendwelche Ansprechpartner, die beim Aufbau von solchen Strukturen helfen können?
[9:40] Genau, hier haben wir auch noch ein kleines Defizit. Zum einen ähm müssen wir erst einmal ähm.
Überlegen, wie wir denn in Zukunft ähm Firmen oder Einrichtungen, die eben sich nicht äh selber ein derartiges Personal leisten können, wie wir denen aktive Unterstützung zukommen.
Lassen können. Da war der, den wir ja gegründet haben, ähm ein Versuch in der Richtung, etwas zu bewegen, aber es ist natürlich auch eine gewisse Hürde da, wenn jetzt eine
kleines mittelständisches Unternehmen ein Tagesgeschäft gar nicht groß die Zeit hat, sich um IT-Sicherheit zu kümmern, dass die sich dann überhaupt erstmal ähm.
Mit uns in Kontakt setzen, um möglicherweise von uns eine Beratung zu erhalten. Das Angebot war aber auch diese Zeit äh können sich äh viele Firmen eben, hatten sie viele Firmen ja nicht vorstellen können, weil eben Sicherheit äh.
[10:32] Etwas ist, was wenn sie funktioniert, man sie nicht bemerkt, man bemerkt sie erst, wenn sie
nicht funktioniert. Also wenn die Sicherheitsinfrastruktur versagt hat. Das heißt also auch wenn irgendwo an Zeit und Geld gespart werden kann dann spart man gerne mal an Sicherheit, weil ja wenn da nichts passiert ist, hat man tatsächlich noch Geld gespart wie bei einer Versicherung, auch wenn was passiert, wäre es gut gewesen, hätte das Geld
vorher ausgegeben. Das heißt, man muss erst einmal sich überlegen, wie viel Ressourcen man dafür bereitstellen kann und damit meine ich jetzt nicht nur
finanzielle Ressourcen, sondern auch zeitliche Ressourcen. Das heißt also auch in Firmen müssen Leute, die dort die IT-Struktur pflegen, gewisse Zeit äh investieren, um sich selbst erstmal zu bilden in der Richtung,
die Weiterbildungsmaßnahmen haben unter anderem eben wir und dem Verbund ähm.
Gibt’s aber auch an anderer Stelle. Es gibt private Einrichtungen, die da Weiterbildungen tätigen und es gibt auch.
Firmen in der Region, die in gewisser Weise Sicherheitsdienstleistungen äh verkaufen, an die man sich wenden kann, die dann auch beratend zur Seite stehen.
Ich möchte an der Stelle aber auch gleich darauf hinweisen, es gibt nicht die Sicherheitslösung, die man sich einmal einkauft.
[11:41] Und man dann abgesichert ist, obwohl das viele Produkte ähm.
Hersteller suggerieren. Das ist aber eine Marketingmaßnahme, wenn dort ein Produkt heißt halt
360 Grad Sicherheit und man ist gegen alles geschützt. Ähm das ist ein Verkaufsargument. Das ist aber keineswegs so, dass es dann in der Praxis man tatsächlich schon längeren Zeitraum
gegen alle Angriffe geschützt ist, sondern hier braucht man regelmäßige Updates und
insbesondere auch eine Ausbildung der Personen, die diese Systeme einsetzen und das kostet Zeit und ich weiß, dass es gerade in den kleinen Einrichtungen besonders kritisch ist, ähm diese Zeit zu erübrigen, auch wenn man die sich nicht nimmt und man.
Ausfälle in der IT-Struktur hat, muss man tatsächlich die Kosten dagegen rechnen, wie es denn dann mit sich bringen würde,
man jetzt ja mal ein paar Tage oder gar Monate nicht mehr auf die Daten zugreifen kann oder gar historische Daten verloren hat, weil man eben keine.
Backups oder Ähnliches hat, auf die man zurückgreifen kann. Das heißt, das ist jetzt erstmal so ein.
[12:49] Punkt, den muss ich jede Firma selber überlegen, wie viel Zeit man da investieren kann und dann können sie zum Beispiel auf uns den Cybersec-Verbund oder auf andere ähm private Anbieter hier in der Region ähm.
Drauf zugehen und wir unterbreiten dann gerne entsprechende Angebote. Also das gibt es. Haus kostet Zeit.
Im Kontext für ganzen Sicherheitsdebatten wird auch immer wieder davon gesprochen, dass Deutschland ein Cyber-Hilfswerk bräuchte. Was ist das eigentlich? Was halten Sie davon?
Begriff als solches kann ich auch schwer einordnen. Ich habe das auch schon gehört, aber es ist gewisserweise gedacht, dass wir auch eine ähm.
Eine sehr Einrichtungen aufbauen, äh die ähm beratend ähm zur Verfügung stehen, auch unterstützend äh im Sinne, dass man auch vor Ort dort etwas tun. Ähm.
[13:37] Würde und dass dieses quasi von zentraler Stelle aus finanziert wird, also eine Struktur, die dann schon äh ja.
Auf Abruf äh bereitsteht und äh
für Cybersicherheitsmaßnahmen unterstützend wird. Die muss natürlich dann aber erst einmal geschaffen werden. Da ist auch wieder die Frage, woher nimmt man die Immobilie? Welche Leute sollen da arbeiten und was ist und wie werden diese
Das ist noch gar nicht geklärt. Also
Es wäre sicherlich eine interessante Sache dadrüber nachzudenken, aber ähm es sollte auch nicht so etwas sein, dass einen dann wieder eine ja ein großer Hersteller äh da einfach nur über so etwas ja wie ein Cyber Hilfswerk seine Produkte versucht an.
Äh zu verkaufen, sondern das musst du dann tatsächlich auch unabhängig sein, herstellerübergreifend und äh neutral ähm
beratend und aber auch eben nicht nur beraten, sondern darüber hinaus im Notfall so als Emergency Response Team, Inzidenz Points Team äh zur Verfügung stehen, um dann auch äh tatsächlich äh.
[14:40] Ja bei akuten Vorfällen äh Hilfe leisten zu können.
Wir merken also, in Deutschland ist noch einiges zu tun, aber wenn wir’s nicht gemeinsam starten, dann wird es niemals entwickeln. Insofern ähm Herr Doktor Wefel, vielen vielen Dank für das Gespräch. Das war Sandro Befehl vom Institut für Informatik, der Martin Luther Universität Halle.
Gerne.
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Der Beitrag Interview mit Sandro Wefel zur Cybersicherheit | Podcast erschien zuerst auf #Onlinegeister.
Pausen sind verdammt wichtig. Deswegen erzähle ich euch das Mitten in der Nacht, nach einem langen Tag und mitten in einer langen Heimfahrt.
(Datei nochmal nachgeschoben, da ich (intelligenterweise!) die falsche MP3 eingebunden hatte! )
Pausen sind wichtig, wenn du richtig arbeitest. Es gibt viele Methoden Pausen- und Arbeitszeiten zu kontrollieren. Die Pomodoro-Methode ist eine davon. Ein Pomodoro-Zyklus läuft so ab:
Warum so kurze Pausen? Die bringen doch nichts? Doch! Der US-amerikanische Sportwissenschaftler Jim Loehr hat in den 1980ern Forschungen angestellt. Die erfolgreichsten Sportler nutzen ihre Pausen richtig. Macht also Nichtraucher-Pausen! Mit anderen Worten: In diesen 5 Minuten rausgehen. Durchatmen oder sonstwas anderes tun. Nur nicht vor dem Rechner oder am Schreibtisch hocken bleiben.
Viel Erfolg! Ich hab noch etwas Weg vor mir.
Der Beitrag Work hard play hard – Pausen richtig setzen | Quickie erschien zuerst auf #Onlinegeister.
Die deutsche Bank N26 wird zum Einhorn. Das Fintech-Unternehmen (bei dem ich auch ein Konto habe, also zumindest aus Kundensicht die Qualität einschätzen kann) ist jetzt über 100 Millionen Dollar wert. Damit ist es das erste deutsche Einhorn-Unternehmen. Warum das eine Nachricht wert ist?
Ständig wird danach geschrien, dass Deutschland (resp. Europa) ein eigenes Silicon Valley braucht. Doch genug Unternehmen gibt es, die einfach von US-amerikanischen Konzernen aufgekauft wurden. Bestes Beispiel ist Skype, welches eine schwedisch-dänisch-estnische Gemeinschaftsentwicklung war. Es wurde 2011 von Microsoft aufgekauft.
N26 bzw. Number 26 gilt als Teil der deutschen Fintech-Szene. Genau dieser Bereich wird von Deutschland weltweit gut angeführt. Wir sind zumindest mal nicht ganz hintenan. Meine omplette Meinung samt Empfehlungen könnt ihr im Cast nachhören.
Quelle: https://www.it-finanzmagazin.de/fintech-einhorn-n26-investment-260-millionen-euro-83385/
Der Beitrag N26 wird Einhorn – Liebe Banken, macht hin! | Quickie erschien zuerst auf #Onlinegeister.
Folge 32 ist ein Blockbuster im wahrsten Sinne: Wir mussten die Hausmeistereien auslagern, deswegen findet ihr alle wichtigen Infos hier. Ein großer Shoutout an Lennart bei SocialMediaStatistik.de für seine aufopfernde und kontinuierlich gute Berichterstattung in der Rubrik #WeeklyVirals!
Das neue Jahr 2019 hat einige Dinge verändert, die wir besprechen wollen. Von Politiker- und Promi-Doxing durch 20-Jährige bis zu Spionage über Apple AirPods. Außerdem die Jahresrückblicke von Google & Co.
Der Beitrag Sneak Preview: Hausmeistereien aus Folge Nr. 32 | Quickie erschien zuerst auf #Onlinegeister.
Passend zu Folge 31 hat sich Christian kürzlich selbst mit Kinder- und Jugendschutz auseinandergesetzt. Denn diese Menschen sind diejenigen, die mit der aktuellen Technologie aufwachsen und sie später einmal kompetent nutzen sollen.
Ein Beitrag im MDR erwähnte, dass nun Ärzte Empfehlungen an Eltern aussprechen sollen bzgl. der Internet- und Mobilnutzung ihrer Kinder. Ist es wirklich schon so weit gekommen?
Der Beitrag Kinder- und Jugendschutz: Jetzt sollen Ärzte ran? | Quickie erschien zuerst auf #Onlinegeister.
Wie ab sofort immer gibt es die neue Folge einen Tag vor der regulären Ausstrahlung als Podcast: Die DSGVO ist seit einem Monat in Kraft und die von vielen erwartete Apokalypse ist ausgeblieben. Nichts destotrotz gibt es in vielen Bereichen nach wie vor Unklarheiten. Einige davon können wir in unserem 2. Teil der Hörerfragen zur DSGVO hoffentlich ausräumen.
Im 1. Teil unseres Interviews mit dem Thüringer Landesdatenschutzbeauftragten Lutz Hasse konnten wir bereits einige Hörerfragen klären. Unter anderem geht es auch darum ob und inwiefern die DSGVO auch analoge Daten mit einschliesst.
Für alle die mit digitalen Daten arbeiten oder zukünftig arbeiten möchten – im BDS-Zertifizierten Kurs von Christian zum Digital Consultant werdet ihr auch zu dem Thema DSGVO und generellem Rechtsschutz im Internet geschult.
Ab 00:00:00 – Intro, Begrüßung
Reizthema DSGVO – vieles wurde fast bis zur Schmerzgrenze dazu in den letzten Monaten geschrieben, vermutet und gemunkelt. Bei uns gibt es auf konkrete Hörerfragen konkrete Antworten des Thüringer Landesdatenschutzbeauftragten Lutz Hasse.
Personenbezogene Daten sind alle Daten, durch die Rückschlüsse auf eine natürliche Person gezogen werden können. Aber Achtung, dazu gehören nicht nur die weitläufig bekannten Daten wie Name, Telefonnummer, E-Mail Adresse, sondern auch zum Beispiel biometrische Daten und IP-Adresse. Im Besonderen muss auch berücksichtigt werden, ob mit den vorliegenden Daten und Möglichkeiten zusätzliche Daten erhoben werden können, mit denen auf die Identität einer natürlichen Person geschlossen werden kann.
Schon länger ist im Bundesdatenschutzgesetz vorgesehen, dass ein Datenschutzbeauftragter benötigt wird sobald 10 Mitarbeiter auf personenbezogene Daten zugreifen können. Dies gilt nicht erst seit der DSGVO. Ob eine interne oder externe Person als Datenschutzbeauftragter fungiert, bleibt dem Unternehmen selbst überlassen. Jeder, der sich als Datenschutzbeauftragter zertifizieren lässt, kann diese Funktion ausüben. Auch Christian ist mit seiner Agentur Schrift-Architekt.de bereits für mehrere Unternehmen als externer Datenschutzbeauftragter tätig. Wenn ihr diesbezüglich gerne weitere Informationen hättet findet ihr diese unter www.schrift-architekt.de/datenschutzbeauftragte.
Wird mit besonders schützenswerten (sensiblen) Daten gearbeitet, ist auch eine Datenschutzfolgeabschätzung erforderlich. Hier muss ermittelt werden, ob ein erhöhtes Risiko im Falle des Verlustes oder einer Verbreitung besteht und welche Auswirkungen dies haben kann. Da es ein derartiges Gesetz noch nicht gab, gibt es hierzu auch aufgrund fehlender Gerichtsurteile bis Dato leider kaum Details. Wenn sich ein Datenverarbeiter diesbezüglich unsicher ist, hat er die Möglichkeit sich mit dem Landesdatenschutzbeauftragten in Verbindung zu setzen.
Bei diesen Punkten gelten teilweise bereits bestehende Gesetze – teilweise gibt es aber auch neue Auflagen. Detaillierte Informationen dazu hört ihr ebenfalls in dieser Sendung.
Der durch Panikmache und Fakenews erwartete „Knall“ ist glücklicher Weise ausgeblieben. Nichts desto Trotz gilt es wachsam zu sein und sich ständig am Laufenden zu halten. Die DSGVO ist noch nicht ausgereift und die ersten Gerichtsurteile bleiben abzuwarten. Bis dahin ist man gut beraten sorgfältig zu dokumentieren und sich im Bedarfsfall an einen Experten zu wenden.
An dieser Episode haben in zunehmender Follower-Zahl mitgewirkt:
DSGVO, Teil 1: Countdown (Folge 24)
Der Beitrag DSGVO, Teil 2: Hörerfragen | Nr. 25 erschien zuerst auf #Onlinegeister.
Der Countdown läuft … nur noch wenige Tage bis zum Start der Datenschutz-Grundverordnung in Europa. Und wir haben den Thüringer Landesdatenschutzbeauftragten Lutz Hasse im Interview! Deswegen haben wir uns dazu entschieden den Podcast einen Tag früher online zu stellen. Außerdem
Onlinegeister gibt es jetzt im Newsletter #2minuten – einmal monatlich kompakt und in 2 Minuten zu lesen. Und: den Podcast gibt es jetzt einen Tag früher – immer und ab sofort! Es bietet sich auch gerade bei der DSGVO an: Unsere Podcasthörer haben jetzt einen Tag Vorsprung. Wer nicht immer auf die Radiofolge warten will: Wir bieten die neue Podcastfolge schon am Mittwoch ab 19 Uhr zum Download an.
Wir haben detailliert die Zahlen und Eckdaten auseinandergenommen und einen Fachbeitrag zum Thema bei Social Media Statistiken eingestellt:
Seit diesem Jahr gilt im gesamten EU-Raum die neue Datenschutz-Grundverordnung. Informationen wie Name, Adresse und digitale Kontaktdaten sollen dadurch im Internet geschützt werden. Was genau ist alles im neuen Gesetz verankert und was ändert sich für die User auf Online-Shops, Facebook & Co?
Der Schutz der eigenen Daten ist in Europa schon seit Jahrzehnten ein Grundrecht die neue DSGVO ist eine Anpassung der Gesetze an die neuen Herausforderungen durch das Internet. Jedes Unternehmen, dass die persönlichen Daten ihrer Kunden speichert – egal in welcher Form – ist ab jetzt mehr denn je verpflichtet, diese sensiblen Informationen vor Missbrauch zu schützen. Und auch die Beschaffen der Daten sieht seit dem Inkrafttreten des DSGVO anders aus. Daten dürfen nur mehr nach direkter Einwilligung gespeichert und genutzt werden. Für den gewöhnlichen Internetnutzer war diese Änderung beim Umstieg deutlich sichtbar: Die Versender von Newslettern, für die man sich nie explizit angemeldet hat, mussten rückwirkend eine Einwilligung von allen Usern in ihrem E-Mail-Verteiler anfordern. Erfolgte diese nicht, musste der Kontakt gelöscht werden.
Die europäische DSGVO gilt für alle Unternehmen, die in Europa ihre Dienste anbieten, auch wenn sich der Firmensitz außerhalb der EU befindet. So müssen sich zum Beispiel auch alle großen, internationalen Plattformen wie Facebook an das neue Gesetz halten. Im Zuge der Datensammlung dürfen nur jene Informationen erfasst werden, die notwendig sein. Ein Online Casino braucht von seinen Usern das Geburtsdatum zur Alterserfassung und Kontodaten für die Auszahlung der Gewinne. Dinge wie Familienstand oder religiöse Zugehörigkeit sind für das Glücksspiel im Internet hingegen irrelevant. Anders sieht die Lage bei einer Dating-Plattform aus. Dort können genau die letzten beiden Punkte entscheidend für das Funktionieren des Service sein und ihre Speicherung ist erlaubt.
Jedes Unternehmen ist gesetzlich dazu verpflichtet, die gespeicherten Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Außerdem müssen sie Ihre Kunden in verständlicher Sprache darüber informieren, was warum und für wie lange gespeichert wird. Ein eigener Datenschutzbeauftragter ist bei allen Unternehmen verpflichtend, die mit sehr sensiblen Daten arbeiten, Dazu gehören zum Beispiel Ärzte.
Verbraucher haben durch das neue DSGVO mehr Rechte über ihre eigenen Daten. Jeder User kann und darf von jedem Unternehmen einen Einblick in die gespeicherten Informationen fordern. Auf Wunsch müssen sie gelöscht werden, in dem die Einwilligung zur Speicherung widerrufen wird. Eine Ausnahme bilden Daten, die für das jeweiligen Unternehmen aktuell noch relevant ist. Ein Online-Shop, bei dem der Verbraucher noch Rechnungen offen hat, muss die Kundendaten auf Anfrage erst löschen, nachdem die Abwicklung des Kaufvertrages von beiden Seiten vollständig erfüllt ist.
Auch das sogenannte Recht auf Vergessenwerden fällt unter die Richtlinien des neuen Datenschutzgesetzes. Personen können bei Suchmaschinen wie Google beantragen, dass Links zu Artikeln und weiteren Inhalten, die die eigene Persönlichkeit betreffen, aus dem Suchindex entfernt werden. Dafür muss allerdings bewiesen werden, dass die betreffenden Informationen falsch, unangemessen oder mittlerweile irrelevant sind. Aktuell wird etwa der Hälfte der Anfragen auf Löschung auch stattgegeben.
Um die Einhaltung des neuen Datenschutzgesetzes zu gewährleisten, werden Verstöße gegen das Gesetz ab sofort mit schweren Geldstrafen geahndet. Diese können – ja nach Umsatz des Unternehmens – im Millionenbereich und höher liegen. Kleine Unternehmen könnten bei der Härte des Gesetzes das Nachspiel haben, da ihnen oft die Möglichkeit fehlt, ihre Datensicherheit stets auf dem hohen, von der EU verlangtem Level zu haben. Auch seien gewisse Paragrafen zu schwammig formuliert und für kleine Unternehmer nur mit teurer, externer Hilfe umzusetzen.
Noch sind nicht alle Fragen zur neuen europäischen Datenschutzverordnung geklärt. Es wird erwartet, dass sich Gerichte in ganz Europa in den kommenden Monate und Jahren verstärkt mit dem Thema beschäftigen müssen. Da die Gesetzeslage in vielen Bereichen noch nicht geklärt ist, könnten sich auch Versicherungen dafür interessieren, Pakete zum Schutz der Unternehmer anzubieten. Zeitnahe Reformen des Gesetzes sind ebenfalls nicht auszuschließen.
Das europäische Datenschutzgesetz gehört zu einem der umstrittensten in letzter Zeit. Während der Schutz der Informationen vor Missbrauch positiv gesehen wird, sehen viele die Anforderungen als zu hoch angesetzt, vor allem für kleine und mittelständische Unternehmer. Gleichzeitig wird kritisiert, dass viele Passagen des Gesetzes nicht genau genug formuliert sind. Ob und wie die EU auf diese Kritik reagiert, darf mit Spannung erwartet werden.
Wir haben schon einiges zur DSGVO gesagt und werden es in der kommenden Ausgabe auch nochmal. Ich selbst biete seit einiger Zeit Datenschutz-Konsultationen an und ihr könnt mich auch als externen Datenschutzbeauftragter bestellen. Seit 2011 gebe ich auch regelmäßig Seminare und Workshops zum Thema. Ich habe meine Meinung und denke, dass die DSGVO zwar einige Dinge verkomplizieren könnte, aber sich die Gesamtsituation und das Ungleichgewicht der Kräfte zwischen großen Konzernen und einzelnen Bürgern bessern könnte.
Allerdings hat die DSGVO das große Problem, dass viele Details noch nicht ganz klar sind.
An dieser Episode haben in zunehmender Follower-Zahl mitgewirkt:
Der Beitrag DSGVO, Teil 1: Countdown und Interview mit Thüringer Landesdatenschutzbeauftragten | Nr. 24 erschien zuerst auf #Onlinegeister.
So wie wir das Jahr begannen, enden wir auch: Windows ist der Teufel und alles, was aus den USA kommt ist verseucht – wirklich? Nach unserer Ausgabe im Januar zum Datenschutz seit Edward Snowden kümmern wir uns in dieser Fortsetzung um: Software für mehr Sicherheit, Tipps für besseres Surfverhalten und gegen NSA, Google & Co.
Im Vorfeld hatte ich noch etwas rumgecastet und ein paar Quickies aufgenommen. Und es gibt ein Novum: Wir haben jetzt einen Livestream bei Facebook. Hier vermitteln wir ein paar allgemeine Infos zum Podcasten und zu Audioaufnahmen:
Wollt ihr häufiger Live-Erlebnisse mit uns teilen? Wir kündigen unsere Livestreams dann auch gern an!
Wir haben detailliert die Zahlen und Eckdaten auseinandergenommen und einen Fachbeitrag zum Thema bei Social Media Statistiken eingestellt:
Aus den Erkenntnissen und der Auswertung zum Thema haben wir eine tiefgehende Analyse mit Take-away und Mehrwert bei Selbständig in Mitteldeutschland hochgeladen:
Weitere Informationen können bei uns erfragt werden. Einfach einen Kommentar unter dieser Folge schreiben oder uns per E-Mail kontaktieren.
Seit 2013 fühle ich mich zunehmend unsicher und lebe mit dem Bewusstsein, dass es online keine Privatsphäre mehr gibt und ich seit Siri und Alexa nur noch in meinen Gedanken wirklich privat bin. Vorher war dieses unbestimmte Gefühl zwar auch da, aber man konnte es noch besser ausblenden und als Verschwörungstheorie abtun. Jetzt ist es Fakt.
Tristan meint, dass das Netz schon immer öffentlicher Raum ist. Man muss sich dessen bewusst sein und damit umgehen, aber es gehört einfach dazu.
Wir haben aber auch Datenschutz selbst in der Hand, wir informieren uns, ich gebe Kurse und wir bilden uns weiter.
An dieser Episode haben in abnehmender Schuhgröße mitgewirkt:
Der Beitrag Datenschutz-Tipps | Nr. 19 erschien zuerst auf #Onlinegeister.
Prall gefüllt starten wir ins neue Jahr: Wie sicher sind unsere Daten noch? Was wissen die Geheimdienste eigentlich? Und wer ist Schuld? Das Jahr 2013 war eine Zäsur für uns alle. Edward Snowden, NSA und BND sind uns bekannt – doch wie lief das eigentlich genau ab?
Nochmal als Erinnerung: Unser Weihnachtsgewinnspiel mit Einsendeschluss 31. Januar 2017 läuft noch! Dafür müsst ihr folgende Frage beantworten:
“Was gefällt euch bei #Onlinegeister am besten? Und was nicht?”
Schreibt uns an [email protected] – die Preisliste findet ihr hier. Und als Hinweis: Die US-Soldatin, deren Namen wir nicht wussten heißt Private Chelsea Manning und wird voraussichtlich im Mai 2017 entlassen.
Eine detaillierte Beschreibung des Thema findet sich bei Social Media Statistiken:
Weitere Informationen können bei uns erfragt werden. Einfach einen Kommentar unter dieser Folge schreiben oder uns per E-Mail kontaktieren.
Wir hatten angekündigt, dass wir heute politisch werden – und das haben wir auch erfüllt. Tristan und ich haben sehr intensiv diskutiert, weswegen die Sendung leichte Überlänge hat. Die Themen laden dazu ein abzuschweifen und über grundlegende Probleme zu philosophieren.
Ist Überwachung am Ende sogar nötig, damit eine Gesellschaft funktionieren kann? Wie viel Freiheit gestehen wir jedem zu? Und wie rechtlich ist eine Institution, die ihre eigenen Regeln bricht (Stichwort BND)?
Diese Fragen können wir nicht beantworten, aber vielleicht ihr? Schreibt uns eure Meinung an [email protected] oder hinterlasst euer Feedback unter dieser Folge.
An dieser Episode haben in abnehmender Schuhgröße mitgewirkt:
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Der Beitrag Datenschutz im Neuland | Nr. 8 erschien zuerst auf #Onlinegeister.
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