Luke Stuckberry schläft.
Bis ihn seine Frau weckt.
Nicht mit Kaffee. Sondern mit Politik.In dieser Folge von Proletenprosa trifft der müde Alltag eines Vollzeit-Arbeitenden auf große Forderungen nach noch mehr Leistung. Zwischen Schnarchen, Hausarbeit, Steuererklärung, Malochermoral und dem ewigen Vergleich mit der Schweiz fragt sich Luke: Wie viele Stunden hat ein Tag eigentlich noch übrig? Und wer entscheidet, wann genug gearbeitet wurde?Ein satirischer Monolog über Arbeit, Überforderung, falsche Vorbilder, Selfmade-Mythen und die alte Sehnsucht nach Freizeit in einer Welt, die sie längst für verdächtig erklärt hat.Bissig. Proletarisch. Und sehr wach, obwohl alle müde sind.