Proletenprosa: Der Kiosk oder das Büdchen
Eine kleine Zeitreise in eine Welt, in der Kioske noch Büdchen hießen und für Kinder eine ganz besondere Bedeutung hatten.
Opa Stahl und die große Freiheit
Ein alter Mann, eine lange Kiefernholztheke und ein Laden, in dem man mit einer Mark zum König werden konnte.
Süßigkeiten für fünfzig Pfennig
Veilchen, Silberlinge, Nappos und jede Menge Zucker. Damals war das noch kein Grund für eine Ernährungsberatung, sondern einfach ein ganz normaler Nachmittag.
Stinkbomben, Knallteufel und Feuerringe
Eine Zeit, in der Kinder noch Dinge kaufen konnten, bei denen heute vermutlich mindestens drei Sicherheitsbeauftragte und ein Krisenstab zusammenkommen würden.
Ohne Smartphone, ohne Tracking, ohne WhatsApp
Wenn man damals draußen war, wussten die Eltern nicht, wo man steckte. Die Ortungstechnologie hieß Hoffnung. Und irgendwann kam der Ruf aus dem Fenster.
Das Ende des Büdchens
Opa Stahl verschwindet, die Tür bleibt geschlossen und mit dem alten Büdchen verschwindet ein kleines Stück Kindheit.
Klingeling
Was bleibt, wenn die Orte verschwunden sind, die Menschen nicht mehr da sind und man selbst irgendwann anfängt, von früher zu erzählen?
Hinweis:
Diese Folge enthält altes Material, das Luke Stuckberry auf einem alten Mac wiedergefunden und für die Veröffentlichung ein wenig aufgearbeitet hat. Es handelt sich damit um einen kleinen Fund aus dem Proletenprosa-Archiv. Nicht alles ist brandneu. Aber manches, was auf einer alten Festplatte herumliegt, sollte offenbar irgendwann doch noch einmal das Licht der Öffentlichkeit erblicken.
Viel Spaß mit einer Reise zurück zum Büdchen.
Und denkt daran: Klingeling.