Es klingt so simpel, aber als ich nebenberuflich als Yogalehrerin selbstständig war, habe ich unglaublich viel verschenkt. Es gab unzählige kostenlose Angebote, und mit der Zeit gingen die Menschen ganz selbstverständlich davon aus, dass alles kostenfrei oder für einen symbolischen Preis von zehn Euro zu haben sei.
Als ich den Schritt in die volle Selbstständigkeit wagte, wurde mir schnell klar: Mit diesem Ansatz würde ich niemals überleben können. Ich musste lernen, Geld für meine Arbeit zu verlangen.
Was geschah? Natürlich sprangen einige Menschen ab. Aber weißt du, was noch geschah? Ich konnte endlich von meiner Tätigkeit leben.
Wenn du gerade Yogalehrer bist und dich fragst: Warum steigen meine Einnahmen nicht? Warum trete ich seit Jahren auf der Stelle? – Manchmal liegt es daran, dass wir Angst haben, für unser Tun einen angemessenen Preis zu verlangen.
Verschenke nicht alles, sondern stehe für deinen Wert ein. Ja, es wird Menschen geben, die sich abwenden. Aber du wirst die Möglichkeit haben, von deiner Leidenschaft zu leben.