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Ein Punkt gegen Kaiserslautern – das ist alles, was dem 1. FC Köln noch fehlt, um den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga perfekt zu machen. Und doch steht mehr auf dem Spiel als nur sportlicher Erfolg. Denn: Steigt der FC jetzt nicht auf, droht ein Flächenbrand – wirtschaftlich, sportlich, strukturell.
"Der FC muss wieder hoch – alles andere wäre selten dämlich," bringt es Lars Werner vom Kölner Stadt-Anzeiger im Fever Pit'ch Podcast auf den Punkt. Tatsächlich wäre ein weiteres Jahr in Liga zwei nicht nur ein emotionaler Tiefschlag für den Anhang, sondern auch ein finanzielles Desaster. Rund 50 Millionen Euro Unterschied liegen zwischen erster und zweiter Liga. Geld, das dringend gebraucht wird – für Kaderplanung, für Strukturreformen, für Stabilität. Ein verpasster Aufstieg würde nicht nur die Mannschaft zerreißen, sondern auch die Balance, die sich der Verein nach Jahren der Sanierung mühsam aufgebaut hat.
Doch während auf dem Platz noch der letzte Schritt fehlt, sorgt neben dem Rasen ein altbekanntes Problem für Schlagzeilen: Disziplinlosigkeit. Das jüngste Beispiel: Tim Lemperle. Der Offensivspieler lieferte nach dem Sieg in Nürnberg zwei Torvorlagen – und wenige Tage später einen handfesten Skandal. Alkoholexzesse, Prügelei, Krankenhausaufenthalt. Und das ausgerechnet in der Woche vor dem Aufstiegsspiel.
"Natürlich ist das unprofessionell", sagt Lars Werner. „Da hätte jemand sagen müssen: Wir reißen uns jetzt verdammt noch mal zusammen. Dass so etwas überhaupt passieren konnte, zeigt: Es fehlt an Führung – in der Mannschaft und im Verein.“
Denn nicht nur Lemperle war auffällig. Immer wieder wurde in der Rückrunde über nächtliche Eskapaden von Spielern berichtet, über mangelnde Professionalität, fehlende Ernsthaftigkeit. Dabei ist die Lage ernst genug: Trainer weg, Sportchef weg, Präsident angezählt – der Klub befindet sich in einem Machtvakuum.
Friedhelm Funkel hat sportlich für Ruhe gesorgt. Doch klar ist auch: Der FC taumelt führungslos durch die wichtigste Phase seiner jüngeren Vereinsgeschichte. Sollte der Aufstieg tatsächlich verpasst werden, droht nicht nur eine neue Zweitliga-Saison – sondern der totale Kontrollverlust.
Foto: Imago / Eibner
Im neuen Fever Pit'ch Podcast sprechen Pit Gottschalk, Malte Asmus und Lars Werner über
und stellen die Frage: Ist der 1. FC Köln wirklich reif für die Bundesliga?Takeaways
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By Fever Pit'chEin Punkt gegen Kaiserslautern – das ist alles, was dem 1. FC Köln noch fehlt, um den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga perfekt zu machen. Und doch steht mehr auf dem Spiel als nur sportlicher Erfolg. Denn: Steigt der FC jetzt nicht auf, droht ein Flächenbrand – wirtschaftlich, sportlich, strukturell.
"Der FC muss wieder hoch – alles andere wäre selten dämlich," bringt es Lars Werner vom Kölner Stadt-Anzeiger im Fever Pit'ch Podcast auf den Punkt. Tatsächlich wäre ein weiteres Jahr in Liga zwei nicht nur ein emotionaler Tiefschlag für den Anhang, sondern auch ein finanzielles Desaster. Rund 50 Millionen Euro Unterschied liegen zwischen erster und zweiter Liga. Geld, das dringend gebraucht wird – für Kaderplanung, für Strukturreformen, für Stabilität. Ein verpasster Aufstieg würde nicht nur die Mannschaft zerreißen, sondern auch die Balance, die sich der Verein nach Jahren der Sanierung mühsam aufgebaut hat.
Doch während auf dem Platz noch der letzte Schritt fehlt, sorgt neben dem Rasen ein altbekanntes Problem für Schlagzeilen: Disziplinlosigkeit. Das jüngste Beispiel: Tim Lemperle. Der Offensivspieler lieferte nach dem Sieg in Nürnberg zwei Torvorlagen – und wenige Tage später einen handfesten Skandal. Alkoholexzesse, Prügelei, Krankenhausaufenthalt. Und das ausgerechnet in der Woche vor dem Aufstiegsspiel.
"Natürlich ist das unprofessionell", sagt Lars Werner. „Da hätte jemand sagen müssen: Wir reißen uns jetzt verdammt noch mal zusammen. Dass so etwas überhaupt passieren konnte, zeigt: Es fehlt an Führung – in der Mannschaft und im Verein.“
Denn nicht nur Lemperle war auffällig. Immer wieder wurde in der Rückrunde über nächtliche Eskapaden von Spielern berichtet, über mangelnde Professionalität, fehlende Ernsthaftigkeit. Dabei ist die Lage ernst genug: Trainer weg, Sportchef weg, Präsident angezählt – der Klub befindet sich in einem Machtvakuum.
Friedhelm Funkel hat sportlich für Ruhe gesorgt. Doch klar ist auch: Der FC taumelt führungslos durch die wichtigste Phase seiner jüngeren Vereinsgeschichte. Sollte der Aufstieg tatsächlich verpasst werden, droht nicht nur eine neue Zweitliga-Saison – sondern der totale Kontrollverlust.
Foto: Imago / Eibner
Im neuen Fever Pit'ch Podcast sprechen Pit Gottschalk, Malte Asmus und Lars Werner über
und stellen die Frage: Ist der 1. FC Köln wirklich reif für die Bundesliga?Takeaways
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