Fever Pit´ch Podcast

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Fever Pit´ch Podcast episodes

  • Wie verwandelt: Endlich Schluss mit BVB-Sachen (mit Matthias Esch)

    Vier Spiele, vier Siege, Tabellenführer: Borussia Dortmund hat einen Traumstart hingelegt. Der BVB beherrscht plötzlich Dinge, an denen er in den vergangenen Jahren regelmäßig gescheitert ist. Matthias Esch spricht im Fever Pit'ch Podcast über eine mögliche Metamorphose unter Niko Kovac.


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    ▶️ Warum dieses Podcast-Thema wichtig ist:

    Borussia Dortmund ist mit vier Siegen aus vier Spielen in die neue Bundesliga-Saison gestartet und steht an der Tabellenspitze. Der BVB beherrscht plötzlich Dinge, an denen er in den vergangenen Jahren regelmäßig gescheitert ist. BVB-Kenner Matthias Esch ordnet im Fever Pit'ch Podcast ein, was sich unter Trainer Niko Kovac verändert hat.

    Kovac hat die Leistungsschwankungen deutlich reduziert. Der BVB gewinnt Spiele auch dann, wenn er sie nicht beherrscht, und fällt nach einem Rückschlag nicht mehr auseinander. Für Esch zählen am Ende die Punkte, nicht die Schönheit. Er spricht von einer möglichen Metamorphose unter Kovac.

    Nach der Länderspielpause folgt der erste echte Belastungstest: Neun Spiele in 30 Tagen, dazu Reisestrapazen und personelle Probleme. Zunächst geht es Freitagabend gegen Bremen, später gegen Bayern am 31. Oktober. In Bodø oder gegen Sabah könne sich Dortmund laut Esch eigentlich nur selbst schlechter machen.


    ⚽️ TAKEAWAYS
    Borussia Dortmund hat mit vier Siegen aus vier Spielen die Tabellenführung übernommen.
    Trainer Niko Kovac hat die Leistungsschwankungen der Mannschaft deutlich reduziert.
    Der BVB gewinnt inzwischen auch Spiele, die er nicht beherrscht, und fällt nach Rückschlägen nicht mehr auseinander.
    Matthias Esch sieht darin eine mögliche Metamorphose unter Kovac.
    In den nächsten 30 Tagen stehen neun Spiele an, dazu kommen Reisestrapazen und personelle Probleme.
    Nach Bremen am Freitagabend wird das Duell gegen Bayern am 31. Oktober zum Härtetest.


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    #FeverPitch #FußballTalk #Bundesliga

    47 min
  • Kimmich? Klopps größtes Problem liegt woanders (mit Peter Ahrens)

    Die Debatte um Joshua Kimmich erinnert an die Diskussion um Toni Kroos. Doch SPIEGEL-Journalist Peter Ahrens sieht Klopps größeres Problem woanders: auf der Mittelstürmerposition. „Kai Havertz ist der Einzige, der mir wirklich einfällt.“


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    ▶️ Warum dieses Podcast-Thema wichtig ist:

    Die deutsche Nationalmannschaft diskutiert über die Rolle von Joshua Kimmich unter Jürgen Klopp. Tempobremse, zu viele Querpässe, zu wenig Dynamik: Die Kritik erinnert an die frühere Debatte um Toni Kroos. SPIEGEL-Journalist Peter Ahrens hält diese Abgesänge im Fever Pit’ch Podcast für verfrüht.

    Für Ahrens liegt die größere Baustelle des DFB-Teams auf der Mittelstürmerposition. „Kai Havertz ist der Einzige, der mir wirklich einfällt“, sagt er. Jonathan Burkardt sieht er noch nicht auf internationalem Topniveau, bei Nick Woltemade hat er Zweifel, ob dessen Spiel zu Klopps Fußball passt. In vier Spielen unter Klopp erzielte Deutschland nur drei Tore, keines durch einen Mittelstürmer.

    Im Mittelfeld sieht Ahrens dagegen keinen Mangel an Alternativen. Aleksandar Pavlovic hat sich neben Kimmich als starke Option für das Zentrum empfohlen. Nicht Kimmich oder Pavlovic sei die Frage, sondern Kimmich und Pavlovic die Lösung. Ein funktionierender Nebenmann könnte Kimmich entlasten, damit er sich stärker auf seine eigenen Qualitäten konzentrieren kann.


    ⚽️ TAKEAWAYS
    Die Debatte um Joshua Kimmich erinnert laut Peter Ahrens an die Diskussionen um Toni Kroos und verstellt den Blick auf die größere Baustelle im Sturm.
    Für Ahrens ist Kai Havertz der einzige Mittelstürmer, der ihm für die DFB-Neun wirklich einfällt.
    Deutschland hat in den ersten vier Spielen unter Klopp nur drei Tore erzielt, keines davon durch einen Mittelstürmer.
    Gegen Griechenland blieb die DFB-Elf zweimal ohne Treffer.
    Serge Gnabry sorgt für Torgefahr, lässt aber zu viele Chancen liegen, während Karim Adeyemi und Kevin Schade Tempo, aber keine verlässliche Quote bringen.
    Laut Ahrens ist nicht Kimmich oder Pavlovic die Frage, sondern Kimmich und Pavlovic die Lösung.
    Im Mittelfeld fehlt es Klopp nicht an Qualität und Alternativen, auf der Neun sind seine Möglichkeiten dagegen deutlich begrenzter.


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    47 min
  • Wirtz muss jetzt gegen Serbien liefern (mit Hendrik Buchheister)

    Ein Punkt aus zwei Spielen, dazu das 0:1 gegen Griechenland: Jürgen Klopps Neustart beim DFB braucht einen Schub. Liefern soll ihn Florian Wirtz, der seit mehr als einem Jahr seine Topform sucht. Gegen Serbien braucht Deutschland den alten Wirtz.


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    ▶️ Warum dieses Podcast-Thema wichtig ist:

    Jürgen Klopps Neustart beim DFB steht unter Druck: ein Punkt aus zwei Spielen, dazu das 0:1 gegen Griechenland. Vor dem Spiel gegen Serbien richtet sich der Blick auf Florian Wirtz, der seit mehr als einem Jahr seine Topform sucht.

    Hendrik Buchheister vom Redaktionsnetzwerk Deutschland sieht Wirtz als Schlüsselfigur für den Neuanfang. Wirtz sei ein Spieler, der sich über die großen Momente und die Rolle als Gamechanger definiere. In Leverkusen fand er dafür eine nahezu perfekte Plattform, die ihm der FC Liverpool bislang nicht bietet.

    Gegen Serbien droht Deutschland eine ähnliche Aufgabe wie gegen Griechenland: wenig Räume und ein tiefer Gegner. Lennart Karl und Said El Mala bringen kreative Qualitäten mit, doch von Wirtz muss man sie jetzt erwarten. Klopp kann ihm dabei helfen, indem er Druck von ihm nimmt und ihm eine passende Rolle gibt.


    ⚽️ TAKEAWAYS
    Nach einem Punkt aus den ersten beiden Spielen und dem 0:1 gegen Griechenland braucht Jürgen Klopps DFB-Neustart dringend einen Schub.
    Hendrik Buchheister sieht Florian Wirtz als Schlüsselfigur für den Neuanfang unter Klopp.
    Wirtz fehlen laut Buchheister derzeit die großen Momente, über die er sich als Gamechanger definiert.
    In Leverkusen bekam Wirtz eine nahezu perfekte Plattform, die ihm Liverpool bislang nicht bieten kann.
    Gegen Serbien droht Deutschland eine ähnliche Aufgabe wie gegen Griechenland mit wenig Räumen und einem tiefen Gegner.
    Lennart Karl und Said El Mala bringen die Qualität mit, enge Situationen aufzulösen, doch von Wirtz muss man sie jetzt erwarten.
    Klopp kann Wirtz Druck nehmen und ihm eine passende Rolle geben, während Wirtz nicht auf perfekte Bedingungen warten kann.


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    34 min
  • Heimpleite: Klopp muss umdenken! (mit Julian Witzel)

    Ein Punkt gegen die Niederlande, die Niederlage gegen Griechenland: Jürgen Klopp wollte aus seinen ersten beiden Spielen als Bundestrainer Antworten. Die wichtigste lautet: So wird’s noch nichts. „Das ist die harte Realität“, sagt FUNKE-Reporter Julian Witzel im Fever Pit’ch Podcast.


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    ▶️ Warum dieses Podcast-Thema wichtig ist:

    Nach einem Punkt gegen die Niederlande und der Niederlage gegen Griechenland zeigt sich, dass Euphorie, Intensität und ein neuer Trainer die alten Probleme des DFB-Teams nicht verschwinden lassen. Jürgen Klopp wollte aus seinen ersten beiden Spielen als Bundestrainer Antworten bekommen.

    „Das ist die harte Realität“, sagt FUNKE-Reporter Julian Witzel im Fever Pit’ch Podcast. Die Niederlande boten Räume für Tempo und Umschaltspiel, Griechenland stand tief und überließ Deutschland den Ball. Deutschland musste plötzlich selbst gestalten und konnte es nicht. Witzel sieht darin nicht nur fehlende Automatismen, sondern ein Qualitätsproblem. Spieler, die ein enges Spiel mit individueller Klasse öffnen, kann sich Klopp „auch nicht backen“.

    Klopp muss seinen Fußball an das anpassen, was diese Mannschaft leisten kann. Das könnte auf eine Art „Klopp light“ hinauslaufen, bei der Deutschland tief stehenden Gegnern bewusst mehr vom Spiel überlässt. Damit bekommt Klopps Casting nach nur zwei Spielen eine zweite Ebene: Auch seine Vorstellungen müssen den Praxistest bestehen.


    ⚽️ TAKEAWAYS
    Griechenland stand tief und entlarvte die Schwächen des DFB-Teams.
    Das Umschaltspiel funktioniert, das eigene Gestalten des Spiels nicht.
    Julian Witzel sieht in Deutschland ein Qualitätsproblem.
    Klopp bekommt als Bundestrainer nicht die Zeit, an Abläufen zu arbeiten.
    Klopp muss seinen Fußball an die Mannschaft anpassen statt umgekehrt.
    Eine Art „Klopp light“ könnte gegen tief stehende Gegner die Lösung sein.
    Klopp sucht die Spieler für seinen Fußball und den Fußball für seine Spieler zugleich.


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    38 min
  • Klopp verzaubert Deutschland – aber Aura schießt keine Tore (mit Martin Volkmar)
    Der neue Bundestrainer hat Fußball-Deutschland in wenigen Tagen aus der WM-Depression geholt. Martin Volkmar (ran) über die Aufbruchstimmung, die alten Mängel des DFB-Teams und die anstehenden Nations-League-Spiele gegen die Niederlande und Griechenland.



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    ▶️ Warum dieses Podcast-Thema wichtig ist:
    Jürgen Klopp hat Fußball-Deutschland in wenigen Tagen aus der WM-Depression geholt. Die Euphorie ist zurück, die Weltspitze gefühlt plötzlich wieder in Sichtweite. Doch jetzt muss erstmal Fußball gespielt werden.
    Martin Volkmar (ran) sagt im Fever Pit'ch Podcast, der neue Bundestrainer trage jetzt den ganzen Karren und habe die bekannten deutschen Mängel erst einmal ein bisschen übertüncht. Die Qualität sei da, doch auf dem Papier sei Deutschland ganz weit vorne, in der Realität nicht. Klopps Aufgabe ist es, diese Lücke zwischen Potenzial und Wirklichkeit zu schließen, wie er es in Mainz, Dortmund und Liverpool bereits gelöst hat.
    In den Spielen der Nations League gegen die Niederlande und Griechenland wird noch kein fertiger Klopp-Fußball zu sehen sein, aber erste Konturen. Gegen die Niederlande könnte der Ansatz schnell greifen, gegen die tiefer stehenden Griechen muss die DFB-Elf selbst das Spiel machen. Personell erwartet Volkmar einen erfahrenen Kern mit wenigen Neuen, trotz des Castings mit 44 Spielern.



    ⚽️ TAKEAWAYS
    Jürgen Klopp hat Fußball-Deutschland in wenigen Tagen aus der WM-Depression geholt und Euphorie erzeugt.
    Martin Volkmar sagt, Klopp habe die bekannten deutschen Mängel mit der Aufbruchstimmung erst einmal ein bisschen übertüncht.
    Volkmar hält den deutschen Fußball für besser als seine jüngsten Ergebnisse, auf dem Papier sei Deutschland ganz weit vorne, in der Realität nicht.
    Klopps eigentliche Aufgabe ist es, aus seinen Spielern eine funktionierende Mannschaft zu formen, wie er es in Mainz, Dortmund und Liverpool gelöst hat.
    Gegen die Niederlande könnte Klopps Ansatz schnell greifen, weil deren ballbesitzorientiertes Spiel Räume für Gegenpressing bietet.
    Gegen die tiefer stehenden Griechen muss die DFB-Elf selbst das Spiel machen und Lösungen finden.
    Volkmar erwartet zunächst einen erfahrenen Kern in der Startformation, ergänzt um wenige Neue, nicht einen radikalen Umbau.



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    #FeverPitch #FußballTalk #Bundesliga
    34 min
  • Hütters Systemproblem: Eintracht auf Kante genäht (mit Daniel Höhr)
    Vier Spiele, vier Pausenführungen. Nach 45 Minuten wäre Eintracht Frankfurt Tabellenführer der Bundesliga, nach der Pause gehört die Mannschaft zu den schlechtesten der Liga. Trainer Adi Hütter nennt das „zu wenig professionell“.



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    ▶️ Warum dieses Podcast-Thema wichtig ist:
    Eintracht Frankfurt steckt nach einem Umbruch in einer Phase, in der individuelle Qualität und Mannschaftsleistung auseinanderfallen. Vier Spiele, vier Pausenführungen, fünf Punkte: Nach 45 Minuten wäre die Mannschaft Tabellenführer der Bundesliga, nach der Pause gehört sie zu den schlechtesten der Liga. Trainer Adi Hütter nennt das „zu wenig professionell“.
    Daniel Höhr vom Hessischen Rundfunk führt die Anfälligkeit auf die Anlage zurück. Die Außenverteidiger schieben hoch, Ritsu Doan, Can Uzun, Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib sollen für Gefahr sorgen. Geht der Ball verloren, werden die Räume dahinter groß. Beim 3:1 in Mainz setzte Hütter auf drei Innenverteidiger, gegen Freiburg brachte die Umstellung während des Spiels ebenfalls mehr Stabilität.
    Personell sind Hütters Möglichkeiten begrenzt. Nnamdi Collins kam gerade erst aus einer Verletzung zurück, Otavio braucht noch Zeit, Elias Baum und Keita Kosugi bestreiten ihre erste Saison als Stammspieler. Im zentralen Mittelfeld könnte mit Rafael Onyedika und Noel Aséko dagegen eine jahrelange Baustelle geschlossen sein, und gegen Freiburg trafen Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib beide.



    ⚽️ TAKEAWAYS
    Eintracht Frankfurt führte in vier Spielen zur Pause und holte daraus nur fünf Punkte.
    Daniel Höhr sieht in Adi Hütters offensiver Idee und der Viererkette ein strukturelles Problem.
    Beim 3:1 in Mainz und während des Freiburg-Spiels brachten drei Innenverteidiger mehr Stabilität.
    Nnamdi Collins kam gerade erst aus einer Verletzung zurück, Otavio braucht noch Zeit.
    Elias Baum und Keita Kosugi bestreiten ihre erste Saison als Stammspieler auf den Außenbahnen.
    Ansgar Knauff wird im Angriff, auf der Außenbahn und auf den offensiven Halbpositionen gebraucht.
    Mit Rafael Onyedika und Noel Aséko könnte auf der Doppelsechs eine jahrelange Baustelle geschlossen sein.



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    34 min
  • Undav und der VfB Stuttgart: Ihr Erfolg wird zum Problem (mit Daniel Haug)

    Deniz Undav hat nach drei Bundesligaspielen noch kein Tor erzielt. Bundestrainer Jürgen Klopp plant laut Sky-Infos für sein erstes Länderspielfenster ohne den Kapitän des VfB Stuttgart. Auch der Klub steht nach drei Punkten aus drei Spielen anders da als erwartet.



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    ▶️ Warum dieses Podcast-Thema wichtig ist:
    Der VfB Stuttgart hat die vergangene Saison auf Platz vier beendet, den erfolgreichen Kern gehalten und den Kader weiter verstärkt. VfB-Reporter Daniel Haug von Die neue 107.8 spricht im Fever Pit'ch Podcast von einem „Bundesliga-Top-4-Kader“, mit dem die erneute Champions-League-Qualifikation „fast schon Pflicht“ sei. Drei Punkte aus drei Spielen wirken unter diesen Voraussetzungen dürftig.
    Deniz Undav erzielte 25 Pflichtspieltore für den VfB und drei Tore bei der WM. Danach kamen ein neuer, hochdotierter Vertrag und die Kapitänsbinde. „Du wirst natürlich ein bisschen schärfer beäugt“, sagt Haug. Dass Jürgen Klopp laut Sky-Infos ohne Undav für sein erstes Länderspielfenster plant, nennt Haug mit Blick auf die drei torlosen Bundesligaspiele „nachvollziehbar“.
    Als Gründe nennt Haug die kurze Regenerationszeit nach der WM und Probleme mit der Achillessehne, dazu „dass bei Undav schon im Kopf gerade ein bisschen was abgeht“. Beim Klub legt der Start ein sportliches Problem offen: die fehlende Balance zwischen Abwehr und Angriff. Trainer Sebastian Hoeneß hat aus einem Abstiegskandidaten einen Champions-League-Klub gemacht und muss den VfB nun „nochmal aufs nächste Level“ bringen. Das Spiel gegen Dortmund am Samstag ist der erste Gradmesser.



    ⚽️ TAKEAWAYS
    Deniz Undav hat nach 25 Pflichtspieltoren in der vergangenen Saison noch kein Bundesligator erzielt.
    Jürgen Klopp plant laut Sky-Infos für sein erstes Länderspielfenster ohne Undav.
    Daniel Haug nennt ein DFB-Aus für Undav derzeit „nachvollziehbar“.
    Als Gründe für Undavs Formtief nennt Haug die kurze Regeneration nach der WM, Probleme mit der Achillessehne und die mentale Belastung.
    Der VfB Stuttgart hat nach drei Spieltagen drei Punkte geholt.
    Haug spricht von einem „Bundesliga-Top-4-Kader“, mit dem die Champions-League-Qualifikation „fast schon Pflicht“ sei.
    Sebastian Hoeneß muss die fehlende Balance zwischen Abwehr und Angriff beheben, das Spiel gegen Dortmund am Samstag ist der erste Gradmesser.



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    37 min
  • Nach Polanski-Aus: Für Gladbach wäre Mittelmaß schon ein Erfolg (mit Sebastian Hochrainer)
    Null Punkte, 3:12 Tore und die Entlassung von Trainer Eugen Polanski nach drei Spieltagen: Bei Borussia Mönchengladbach ist Krisenstimmung angesagt. Die 2. Liga ist plötzlich wieder ein reales Schreckensszenario.



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    ▶️ Warum dieses Podcast-Thema wichtig ist: Borussia Mönchengladbach steht nach drei Spieltagen ohne Punkt da, das Torverhältnis lautet 3:12. Trainer Eugen Polanski wurde entlassen. Gladbach-Kenner Sebastian Hochrainer (WDR/BILD) benennt im Fever Pit'ch Podcast die sportlichen Probleme: zu wenig Balance, zu wenig defensive Stabilität, zu wenig wirkungsvolles In-Game-Coaching.
    Polanski musste zugleich zahlreiche Verletzungen in einem runderneuerten Kader verkraften. Nach den Abgängen von Rocco Reitz und Nico Elvedi steht dieser Kader breiter, in der Spitze aber schwächer da. Hochrainer sagt, es gebe so gut wie keinen Spieler, der Stammspieler in der Top Ten der Bundesliga wäre. Die Verantwortung für diesen Kader trägt Sportchef Rouven Schröder, der im Sommer an Polanski festhielt, das Trainerteam neu aufstellte und zehn neue Spieler verpflichtete.
    Hochrainer sieht Schröder „voll drin“ in der Krise, benennt aber auch mildernde Umstände: Hohe Kaderkosten, fehlende Transfererlöse und der schleichende Verlust sportlicher Substanz haben Gladbach über Jahre von der Champions League ins Bundesliga-Mittelmaß geführt. Der Klub müsse akzeptieren, „dass man nicht zur Crème de la Crème der Bundesliga gehört“. Aktuell heißt die Realität Abstiegskampf.



    ⚽️ TAKEAWAYS
    Borussia Mönchengladbach steht nach drei Spieltagen bei null Punkten und 3:12 Toren.
    Trainer Eugen Polanski wurde nach drei Spieltagen entlassen.
    Sebastian Hochrainer nennt zu wenig Balance, zu wenig defensive Stabilität und zu wenig wirkungsvolles In-Game-Coaching als Probleme.
    Polanski musste zahlreiche Verletzungen in einem runderneuerten Kader verkraften.
    Nach den Abgängen von Rocco Reitz und Nico Elvedi ist der Kader breiter, in der Spitze aber schwächer.
    Rouven Schröder hielt im Sommer an Polanski fest, stellte das Trainerteam neu auf und verpflichtete zehn neue Spieler.
    Hohe Kaderkosten, fehlende Transfererlöse und der Verlust sportlicher Substanz führten Gladbach über Jahre von der Champions League ins Bundesliga-Mittelmaß.



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    #FeverPitch #FußballTalk #Bundesliga
    35 min
  • Wie gut war Libuda wirklich? (mit Peter Müller und Oliver Wurm)
    Zum 30. Todestag von Reinhard „Stan" Libuda haben Peter Müller und Oliver Wurm das Heft STAN herausgegeben, 10 Euro. Im Fever Pit'ch Podcast sprechen beide über den Schalker Rechtsaußen, seinen Trick und seinen Absturz.



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    ▶️ Warum dieses Podcast-Thema wichtig ist:
    Reinhard „Stan" Libuda kam über ein Jahrzehnt mit einem einzigen Trick durch: links antäuschen, rechts vorbeiziehen. Abgeschaut hatte er ihn sich beim Engländer Stanley Matthews, dem er auch seinen Spitznamen verdankte. Für Schalke stehen 190 Bundesliga-Spiele und 20 Tore, dazu 26 Länderspiele.
    Sein einziger Titel war der DFB-Pokal 1972 mit dem 5:0 gegen Kaiserslautern. Am 22. Oktober 1969 traf er im Hamburger Volksparkstadion in der 79. Minute zum 3:2 gegen Schottland und sicherte die Qualifikation für die WM 1970, bei der Deutschland Dritter wurde. Im Heft kommen Erwin Kremers, Europameister 1972, und Sepp Maier, Weltmeister von 1974, zu Wort. Maier nennt ihn einen super Rechtsaußen, aber nicht so mannschaftsdienlich.
    Peter Müller, bis Ende 2022 Leiter der Sportredaktion der Funke-Mediengruppe, verbindet im Podcast Klasse und Absturz. Im April 1971 verkauften die Schalker ihr Heimspiel gegen Arminia Bielefeld für 2.300 Mark pro Spieler, Libuda machte am Ende mit. Im September 1972 sperrte ihn der DFB auf Lebenszeit, Anfang 1974 wurde er begnadigt. Am 25. August 1996 starb er mit 52 Jahren.



    ⚽️ TAKEAWAYS
    Peter Müller und Oliver Wurm haben zum 30. Todestag von Reinhard „Stan" Libuda das Heft STAN für 10 Euro herausgegeben.
    Libuda kam über ein Jahrzehnt mit einem einzigen Trick durch, den er sich beim Engländer Stanley Matthews abgeschaut hatte.
    Für Schalke stehen 190 Bundesliga-Spiele und 20 Tore, dazu 26 Länderspiele und als einziger Titel der DFB-Pokal 1972 mit dem 5:0 gegen Kaiserslautern.
    Sein Tor in der 79. Minute zum 3:2 gegen Schottland am 22. Oktober 1969 sicherte die Qualifikation für die WM 1970.
    Müller nennt Libuda supersensibel und ohne Konstanz: Auswärts, wo niemand seinen Namen rief, sah man ihn oft gar nicht.
    Beim verkauften Heimspiel gegen Arminia Bielefeld im April 1971 sagte Libuda erst „So etwas mache ich nicht" und machte am Ende doch mit.
    Zwei Tage nach seiner Beerdigung riefen die Zuschauer im Parkstadion während der Gedenkminute seinen Namen.



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    36 min
  • Demichelis unter Druck: Leipzigs Größenwahn ist zurück (mit Yvonne Gabriel)
    Platz drei und Champions League reichten RB Leipzig nicht: Ole Werner musste gehen, Martin Demichelis übernahm. Nach zwei Spieltagen und der 1:3-Niederlage in Bremen steht der neue Trainer unter Druck. BILD-Chefreporterin Yvonne Gabriel spricht von „spürbarem Druck“.



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    ▶️ Warum dieses Podcast-Thema wichtig ist:
    RB Leipzig beendete die vergangene Spielzeit auf Platz drei und kehrte in die Champions League zurück. Für die Ansprüche des Klubs war das nicht genug. Trainer Ole Werner musste gehen, Martin Demichelis soll Leipzig auf die nächste Stufe führen.
    Bei der 1:3-Niederlage gegen Bremen fehlten Lösungen gegen einen aggressiven, kompakten Gegner, genau wie zuvor unter dem Vorgänger. Vom Motto „Intensity is our Identity“ blieb nach Ansicht von BILD-Chefreporterin Yvonne Gabriel wenig übrig, sie nennt es „pure Worthülsen“. Pressing, Wille und Intensität fehlten. Angesichts von sechs Wochen Vorbereitung fand Gabriel das „schon schockierend“.
    In Bremen fehlten sechs wichtige Spieler, der Kader wurde im Sommer kräftig umgebaut. Gabriel verweist auf die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit: „Man ist nicht Bayern, man ist nicht Dortmund.“ Zum Champions-League-Auftakt am Donnerstag wartet Como auf Demichelis.



    ⚽️ TAKEAWAYS
    Martin Demichelis steht bei RB Leipzig schon nach zwei Spieltagen unter spürbarem Druck.
    RB Leipzig trennte sich trotz Platz drei und Champions-League-Rückkehr von Trainer Ole Werner.
    Yvonne Gabriel kritisiert die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit: „Man ist nicht Bayern, man ist nicht Dortmund.“
    Bei der 1:3-Niederlage in Bremen fehlten Pressing, Wille und Intensität, das Motto „Intensity is our Identity“ blieb nach Gabriels Urteil eine Worthülse.
    Demichelis kämpft gegen aggressive, kompakte Gegner mit denselben Problemen wie zuvor Ole Werner.
    In Bremen fehlten sechs wichtige Spieler, der Kader wurde im Sommer kräftig umgebaut.
    Zum Champions-League-Auftakt am Donnerstag trifft Leipzig auf Como.



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    34 min

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