Was ist Schubert für ein Mensch? Er selbst findet, er sei „für nichts als das Komponieren auf die Welt gekommen“ – und also einsam. Seine Freunde beschreiben ihn mal als wortkargen Wirtshausgänger, mal als manisch-getriebenen Arbeiter oder als einen, der mit Brille schläft, um nächtliche Einfälle sofort notieren zu können. Die Legende wiederum beharrt auf dem Bild des „Dickkopfs von Vorstadtlehrer“, der anderen zum Tanz aufspielt. Was davon stimmt? Vermutlich alles miteinander.