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Sage Operations live: Dominik Schätzel, Produktmanager bei Sage, zeigt das neue Cloud ERP von Sage mit Sage Copilot und Workflow Automatisierung. Und er rät, ein ERP nicht nach Features auszuwählen.
Sage Operations ist kein Nachfolger von Sage 100 oder Sage X3. Sage hat es von Grund auf neu entwickelt, es läuft nur in der Cloud und ist für Händler und Firmen gedacht, die Waren lagern und bewegen. Wer diskret fertigt, nimmt das Fertigungsmodul dazu. In gut 20 Minuten Live-Demo geht es vom Artikelstamm über Einkauf, Verkauf und Lager bis zum Copilot.
Was kann Sage Copilot?
Öffnet man einen Kunden, zeigt Copilot von sich aus verspätete Aufträge und offene Rechnungen an. Auf die Frage nach den fünf größten Kunden kommt die Liste mit einer Einschätzung zu Chancen und Risiken. Aufträge im Chat anlegen und vordefinierte Agenten, etwa zur Bewertung von Lieferanten, testet Sage gerade mit ausgewählten Kunden und Partnern.
Braucht man noch Workflows, wenn es KI gibt?
Ja, sagt Dominik. Was sich in eine feste Regel packen lässt, etwa die Freigabe aller Aufträge unter 500 Euro, läuft über einen Workflow günstiger als über KI. Die KI sieht er bei den Ausnahmen.
Was kostet Sage Copilot?
Im Moment ist eine begrenzte Nutzung im Preis enthalten. Ein nutzungsbasiertes Preismodell soll kommen, Zahlen gibt es noch nicht.
Wie offen ist Sage Operations?
Alles, was in der Oberfläche geht, geht laut Dominik auch über die API. Ein selbst angelegtes Feld ist dort sofort verfügbar. Für Partner kommt voraussichtlich ein Skill Studio für eigene Branchenfunktionen.
Wie lange dauert die ERP Einführung?
Meist nur wenige Tage, abhängig von Qualität und Menge der Daten aus dem Altsystem. Gehostet wird in Deutschland.
Worauf kommt es bei der ERP Auswahl an?
Dominik würde nicht nach einzelnen Features entscheiden, weil sie sich in einer offenen Lösung schnell nachbauen lassen. Wichtiger ist ihm, welche Plattform in den nächsten Jahren mitwächst und welcher Anbieter einem Sicherheit gibt. Dass er dabei als Hersteller spricht, sagt er selbst.
Zum Gast
Die Folge mit der kompletten Live-Demo als Video auf YouTube:
https://youtu.be/olIA3ZyqfIs
Mehr vom ERP Checker
Odoo Experience 2026 in Brüssel: 11 Interviews mit Odoo Partnern, Anbietern und dem Geschäftsführer von Odoo Deutschland über Odoo 20, KI Agenten, DATEV und Großkunden. Die ehrlichste Antwort auf die Frage, für wen Odoo nicht passt, kam ausgerechnet von einem Odoo Partner.
Drei Tage Messe, Odoo 20 frisch auf der Bühne. Ich habe mit den Leuten gesprochen, die Odoo jeden Tag einführen, erweitern oder verkaufen. Was sie über Odoo 20 erzählen, ist spannend. Noch spannender ist, wo sie selbst die Grenzen sehen.
Was ist neu in Odoo 20?
Laut Simon Stappen von much. Consulting vor allem viele kleine Verbesserungen im Alltag: wichtige Filter direkt auf der Startseite jeder App, zwölf Prognosemodelle für Nachbestellregeln und komplett automatische Eingangsrechnungen, einschließlich Kostenrechnung, Rechnungsabgrenzung und Anlagen. Was er sich von Odoo für nächstes Jahr wünscht, verrät er am Ende seines Gesprächs.
Kann Odoo große Unternehmen?
Mit Caching im Browser und mehreren Datenbankservern sind 10.000 Nutzer laut Simon langsam kein Problem mehr. Daniel Göppner von braintec berichtet von Schweizer Kunden mit tausenden Lizenzen.
Für wen passt Odoo nicht?
Ferry Kluger von bob warnt, dass man sich wegen der Flexibilität schnell verbasteln kann, gerade ohne ausgereifte Prozesse. Daniel Göppner sieht Nischenanbieter vorn, wenn nur eine einzelne Abteilung eine Lösung braucht. Und Johannes, Geschäftsführer von Odoo Deutschland, nennt eine Voraussetzung, die ein Unternehmen vor Odoo erfüllen sollte.
Wie arbeitet Odoo mit DATEV zusammen?
DBB DATA Solutions hat zusätzlich zum Kontenmapping ein Feldmapping gebaut. Damit legt der Steuerberater pro Mandant fest, wie der DATEV Export aussieht. Die Daten gehen per Klick ins DATEV-Rechenzentrum.
Was kostet Odoo? Odoo Preise und Einführung
Die neuen Odoo Preise hält Ferry Kluger von bob für fair: Auch nach der Anpassung liegt eine Volllizenz unter 50 Euro. Viel teurer sei die Einführung, die koste ein Vielfaches der Lizenzen. Bei Intero Technologies gibt es Starterpakete ab etwa 2.000 Euro. Bei bob steht der Go-live-Termin schon vor dem Projektstart fest, spätestens drei Monate nach der Analyse.
Welche Rolle spielt KI in Odoo?
Für Johannes ist KI das Thema der Messe. Beispiele aus der Folge:
Gäste dieser Folge
Der ERP Checker prüft ERP-Systeme für den Mittelstand, neutral und aus der Praxis. Mit Simon Stappen und Ferry Kluger gibt es bereits ausführliche Folgen in diesem Podcast.
Mehr vom ERP Checker
Ein weclapp-Kunde sagt nach einem Jahr KI im ERP: Ich würde kein System mehr auswählen, das keinen KI-Zugang hat. Und der Partner, der die Plattform gebaut hat, räumt mit dem größten Missverständnis auf: dass die Stammdaten vorher sauber sein müssen.
Markus Wals ist Gründer von wals.pro (Wals Professional Services GmbH), weclapp-Partner in der DACH-Region. Sein Team hat die wals.pro AI Plattform für weclapp gebaut – einen eigenen MCP Server mit Governance-Layer darüber. Über 100 User arbeiten inzwischen damit, produktiv und inklusive schreibender Vorgänge.
Kaspar ist Co-Founder von POTLUCK aus Hamburg: Gewürzmischungen in Keramiktöpfen, über 100 Rezepturen, rund 400 Fertigwaren-Artikel, Chargenführung, B2B über EDI an Edeka, Rewe und Amazon plus eigener Shopify-Shop. Ein produzierendes Unternehmen mit 13 Leuten im Büro, ohne IT-Abteilung und ohne einen einzigen Programmierer.
Was das in der Praxis bedeutet:
Und die unbequemen Stellen:
Themen der Folge:
Zu den Gästen:
Die beiden Live-Demos gibt es als Video auf YouTube:
https://youtu.be/YmiU81Za8to
Fragen an Markus oder Kaspar? Schreib sie in die Kommentare unter das Video – ich leite sie weiter.
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Sage 100 Warenwirtschaft mit KI: Ralf Armbrüster von der intellicon GmbH zeigt live, wie ein MCP Server Claude und ChatGPT mit einer lokal installierten Sage 100 verbindet. Die Datenbank bleibt dabei auf dem eigenen SQL Server – sie wird nicht in die Cloud repliziert. Ralf ist seit 1991 Sage-Partner, hat über 1.000 Projekte begleitet und die Multi-Shop-Schnittstelle entwickelt.
Ralf hat 1991 angefangen, als Sage in Deutschland noch KHK hieß – ein Süßwaren-Großhändler wollte ein neues Warenwirtschaftssystem. Daraus wurden drei Jahrzehnte in derselben Familie: KHK Office Line, dann Classic Line, heute Sage 100.
Technisch hat sich seit den Diskettenlaufwerken alles verändert. Interessanter ist, was blieb: Fast alle ERP denken bis heute in Belegen – Auftrag, Lieferschein, Rechnung. Im Onlinehandel stimmt das nicht mehr. Dort kommt zuerst die Zahlung, dann folgen Stornos, Teilrückerstattungen und ausverkaufte Dropshipping-Artikel. Sein Bild dafür: Früher war ein Unternehmen ein Postamt, heute ein Flughafen. Vieles läuft gleichzeitig, und man muss auf Ereignisse reagieren statt Belege abzuarbeiten.
Den E-Commerce-Fokus hat er sich selbst erarbeitet: Vor über 15 Jahren verkaufte er Naturseife über einen eigenen Shop. Irgendwann war das Büro voller Seifen – und er wusste, wie umständlich manuelle Auftragsabwicklung ist. Daraus entstand der Auftragsdownload, später die Multi-Shop-Schnittstelle, heute automatische Wareneingänge und die Zahlungsverbuchung für Shopify Payments, PayPal und Klarna.
SAGE 100 CLOUD ODER ON PREMISE
Für den Anbieter ist Cloud besser: einfachere Wartung, bessere Skalierbarkeit, höhere Sicherheit. Für den Kunden bedeutet sie Abhängigkeit. Ohne lokale Datenbank ist ein Umzug schwierig, Preiserhöhungen kann man nur akzeptieren – und wer die Rechnung des Cloud-Anbieters nicht bezahlt, verliert den Zugriff auf die eigenen Daten. Bei On Premise kann man den Wartungsvertrag kündigen und weiterarbeiten.
SAGE 100 MCP SERVER: DIE LIVE-DEMO
Ralf öffnet Claude und fragt seine Sage 100 nach dem Lagerwert. Zurück kommt mehr als gefragt: Artikelanzahl, Positionen unter Meldebestand, Ladenhüter ohne Verkauf in zwölf Monaten und Artikel, die vermutlich im Shop inaktiv sind. Klassisch wären das mehrere Listen, ein Excel-Export und eine halbe Stunde Arbeit. Die Daten stammen aus einem eigenen Testversand.
Im Hintergrund arbeitet mehr als eine Sage 100 API-Abfrage: Eine Vektordatenbank enthält das Strukturwissen zur Sage 100 aus vielen Jahren Projektarbeit. Das Sprachmodell kombiniert kaufmännische Daten mit dem Wissen darüber, wie Sage 100 intern funktioniert. Die Datenbank bleibt lokal, die Abfrage läuft über das genutzte Sprachmodell – wer inhouse bleiben will, kann auch ein lokales LLM anbinden.
DARF DIE KI AUCH SCHREIBEN?
Adressen und Ansprechpartner sind schreibend freigeschaltet. Belege wären technisch möglich, hält Ralf aber für riskant – nicht rechtlich, sondern wegen der Datenkonsistenz. Ein Sprachmodell prüft nicht von sich aus, ob eine Liefersperre vorliegt. Sein Weg führt über Skills im Connector, die die Prüfung mitbringen. Am Erdbeer-Beispiel erklärt er, warum ein Sprachmodell dir am Ende immer recht gibt.
Sein Rat für KI im ERP: erst die Abläufe verstehen, dann ein Grundsystem mit synchroner Datenbasis, dann den Prozess suchen, der am meisten Zeit frisst.
YouTube: https://youtu.be/75Vy1dbbGSQ
Apple Podcasts: Der ERP Talk Podcast bei Apple
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Links zum Gast
Ralf Armbrüster auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ralfarmbruester/
intellicon GmbH: https://www.intellicon.de/
ERP Einführung im Mittelstand: 3.000 ERP Projekte, immer dieselben Fehler. Prof. Norbert Gronau hat ausgewertet, woran ERP Projekte in der Praxis scheitern. Es geht um ERP Kosten, Eigenaufwand, Stammdaten, den ERP Vertrag, Cloud ERP gegen On Premise und die Zeit nach dem Go Live.
Ein Geschäftsführer entscheidet einmal in 10 bis 15 Jahren über ein ERP System. Es gibt keine Lerneffekte. Deshalb wiederholen sich über 3.000 Projekte hinweg die immer gleichen Fehler.
Woran erkenne ich, dass ich ein neues ERP System brauche?
An Push-Faktoren wie Support-Ende, fehlender Weiterentwicklung oder Cyber Security. Und an Pull-Faktoren wie Lieferkettengesetz, ESG-Nachweisen oder Internationalisierung. Die meisten warten, bis der Schmerz aus dem alten System unerträglich ist. Und dann noch zwei Jahre.
Wie hoch ist der Eigenaufwand bei einer ERP Einführung?
Ein bis zwei interne Personentage pro Beratertag des Anbieters. Der am häufigsten unterschätzte Posten bei den Kosten einer ERP Einführung im Mittelstand.
Muss die Projektleitung intern besetzt sein?
Ja. Ein externer ERP Projektleiter kann unangenehme Wahrheiten aussprechen, ohne auf Hierarchie zu achten. Anweisen kann er nichts. Die Durchsetzung muss intern erfolgen, bei einem Geschäftsführer mit Ergebnisverantwortung.
Warum sind Stammdaten so kritisch?
Weil darin das Know-how von Jahrzehnten steckt und der organisatorische Schrott gleich mit. Aus der Folge: die Siemens AG 326-mal im Lieferantenstamm, Artikelgruppe 99 als Kennzeichnung für Auslaufartikel. Die wichtigste Regel: Stammdaten werden nie im laufenden Betrieb bereinigt. Entweder vorher oder nie.
Worauf muss ich im ERP Vertrag achten?
Standardverträge verlagern das Projektrisiko fast vollständig auf den Anwender. Verhandelbar sind das Recht, schlechte Berater auszutauschen, die verbindliche Nutzung des Projektmanagement-Handbuchs und klare Regelungen für den Fall, dass es nicht gut läuft. Ein Lizenzrabatt von 4 Prozent ist kein Verhandlungserfolg.
Cloud ERP, Private Cloud oder On Premise?
Ohne besondere Compliance-Anforderungen spricht nichts gegen Public Cloud. Neu ist die Souveränitätsfrage: die Sorge, dass Funktionen von außen abgeschaltet werden. Deshalb kommen Private Cloud und On Premise zurück. SAP hat die Cloud-Only-Strategie zurückgenommen.
Was ist der wichtigste Erfolgsfaktor bei der ERP Einführung?
Die Optimierungsphase nach dem Go Live. Nicht 14 Tage Hypercare, sondern ein halbes bis ein Jahr. Ohne sie hat man eine neue Dose, die dasselbe kann wie die alte.
KI im ERP: die neue Schatten-IT
Früher wurde Schatten-IT mit Excel gebaut, heute mit KI. Gronau erwartet die erste Insolvenz, die durch KI im ERP-Umfeld verursacht wird. Nicht wegen der KI-Funktionen der Anbieter, sondern wegen dem, was Anwender nebenbei selbst bauen.
Weitere Themen: ERP Auswahl, Projektorganisation und Widerstände im Unternehmen, Standard gegen individuelle Anpassungen, die Auswahl des richtigen ERP Partners und Intervention bei ERP Projekten in der Krise.
Der Gast: Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau forscht und berät seit Jahrzehnten zu ERP Systemen.
prof-gronau.de | erp-management.de | Checklisten zur ERP Einführung | potsdam-consulting.de
Der ERP Checker ist der Podcast für Geschäftsführer, IT-Leiter und Projektverantwortliche im Mittelstand, die ein ERP System auswählen, einführen oder ablösen.
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Warum scheitern KI Projekte im Mittelstand? Fast nie an der KI – fast immer an der Datenqualität im ERP. Phillip Pham baut firmeneigene KI Plattformen für den regulierten Mittelstand und sagt es in dieser Folge sehr direkt: Wenn ein Mensch die Daten im ERP nicht mehr versteht, versteht sie eine KI auch nicht.
Der Gast: Phillip Pham ist Gründer und Geschäftsführer der Pexon Consulting GmbH aus Grünwald bei München, mit Standorten in Berlin, München und Cluj-Napoca sowie einem Team in Wien. Pexon baut KI und Cloud Lösungen für Fertigung, Energie, Banking und Versicherung. Vorher war er in der Enterprise Beratung bei IBM für Cloud und KI zuständig, davor im Innovation Lab von Capgemini.
Was ist KI Wildwuchs?
Der Zustand, in dem jede Abteilung ihre eigene KI einsetzt – ohne zentrale Plattform, ohne Berechtigungskonzept, ohne Übersicht, wo die Daten landen. Phillip Pham findet ihn bei den meisten Unternehmen ab 500 Mitarbeitenden: KI im Einkaufstool, KI im Vertriebssystem, KI in der Logistik, dazu ChatGPT, Microsoft Copilot, Google Gemini, selbstgebaute Chatbots und SaaS Lieferanten, die irgendwas mit KI machen. Er versteht ausdrücklich, warum es passiert – die Fachabteilung will vorankommen, die zentrale IT kommt nicht nach. Zulassen darf man es trotzdem nicht.
Themen der Folge:
Ein Beispiel aus der Praxis: In einem Fertigungsprojekt waren im ERP alle Felder für die Bauteilmaße leer – Länge, Breite, Höhe, Toleranz, Durchmesser. Vorhanden waren nur die Zeichnungsnummern. Die Folge: Die Logistik plant, bestellt einen LKW, und dann passt das Teil nicht hinein. Keine KI löst das, weil die Information nirgends steht. Genau deshalb gehört die Stammdatenarbeit vor jedes KI Projekt und nicht danach.
Zum Gast:
Pexon Consulting
Phillip Pham auf LinkedIn
Pexon Consulting auf LinkedIn
Der ERP Checker – der Podcast für ERP Auswahl, ERP Einführung und Digitalisierung im Mittelstand.
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KI-Agenten übernehmen im ERP mittlerweile ganze Arbeitsschritte, vom Anruf bis zur Rechnung. In dieser Folge von Der ERP Checker zeigt Thomas Draxler (Gründer von ChangeMy.AI und der Elektrotechnik-Plattform spannwerk), wie ein KI-first ERP entsteht, das ein Betrieb praktisch selbst bauen lässt, statt jahrelang auf ein Standard-ERP-System zu warten.
Warum baut ein Unternehmen sein ERP heute selbst? Weil klassische Nischen-ERP-Anbieter für kleine und mittelständische Betriebe oft zu teuer, zu träge und schlecht integrierbar sind. Thomas erklärt, wie er den kompletten IT-Stack (ERP, CRM, Telefonanlage, Zeiterfassung) neu und KI-gesteuert aufbaut und dabei rund 20 % Fundament wiederverwendet und 80 % individuell auf den Betrieb zuschneidet.
Konkret geht es um:
Ein ehrliches Gespräch über KI-Agenten erstellen, ERP-Konsolidierung im KMU und die Frage, warum die alten ERP-Systeme unter Druck geraten.
Die Folge mit Live-Demo auf YouTube ansehen:
https://youtu.be/GZR3mR4VXDU
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Links zum Gast
ChangeMy.AI: https://changemy.ai/
spannwerk: https://spannwerk.tech/
Thomas Draxler auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/thomas-draxler-18908677/
ERP System mit KI automatisieren: Wie überführt ein KI Mitarbeiter Bestellungen, Anfragen und Reklamationen direkt ins ERP-System – und was bedeutet das konkret für den Mittelstand? Genau darum geht es in dieser Folge vom ERP Checker.
Mein Gast ist Jiir Awdir, Co-Founder und CEO von Hoshii – einem Startup aus Zürich, das dem Mittelstand hilft, Backoffice-Abläufe im Verkaufsinnendienst zu automatisieren. Statt Bestellungen manuell aus E-Mail, Voicemail oder PDF ins ERP zu übertragen, übernimmt ein KI Mitarbeiter diesen Prozess: vom Auslesen über das Vormatchen der Produkte bis zur strukturierten Verarbeitung im ERP-System. Aus einer Aufgabe, die früher 5 bis 10 Minuten pro Bestellung gedauert hat, werden so wenige Sekunden.
Wir sprechen darüber, wie KI im ERP heute schon praktisch funktioniert, warum saubere Stammdaten die Grundvoraussetzung für jede Automatisierung sind, wie sich ein solches System an über 20 ERP-Systeme anbinden lässt und wo die Grenzen liegen. Ehrlich, praxisnah und ohne Buzzword-Bingo – für alle, die ihr ERP System effizienter machen und den Verkaufsinnendienst entlasten wollen.
In dieser Folge geht es unter anderem um die Gründerstory von Hoshii – von der ersten Firma mit 16 bis zum KI-Startup aus Zürich –, darum, was Hoshii konkret macht und wie ein KI Mitarbeiter im ERP funktioniert, und warum das Startup auf Knowledge Retainment statt klassisches OCR setzt. Wir klären, wie das System Kundenwissen über Zeit lernt, ohne den Anfang wieder zu vergessen, was bei Sonderfällen und dem Human in the Loop passiert, wenn ein Produkt im ERP fehlt, und warum die Stammdatenqualität über Erfolg oder Scheitern jeder KI-Automatisierung entscheidet.
Außerdem sprechen wir über die technische Anbindung an unterschiedlichste ERP-Systeme, über Computer Use Agents, bei denen die KI den Bildschirm liest wie ein Mensch, und über konkrete Zahlen aus der Praxis: bis zu 95 Prozent automatisierte Handgriffe im Verkaufsinnendienst bei einer Fehlerquote von 0 Prozent dank menschlicher Freigabe. Es geht um Datenschutz, DSGVO und Zertifizierung, um die Frage, wer verantwortlich ist, wenn eine KI einen Fehler macht, um die Abgrenzung zu anderen Automatisierungsanbietern, um die Roadmap mit Quotation, Billing und Procurement – und darum, warum Europa und der Mittelstand der bessere Markt sind als die USA.
Die Folge als Video auf YouTube:
https://youtu.be/Jk-C5rwkrEc
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Mehr zu Hoshii: https://www.hoshii.ai
#erp #ki #kiagenten
CPQ-Lösung live in der Praxis: Lionel Tamo, Gründer von QPLEXITY Solutions, zeigt seine integrierte CPQ- und ERP-Lösung direkt am System – vom Produktkonfigurator über die automatische Stückliste bis zum fertigen Angebot. Gezeigt am 3D-Konfigurator eines Schweizer Pergola-Herstellers.
Statt Theorie gibt es hier eine echte Produktdemo: Wie ein KMU mit komplexen, variantenreichen Produkten in Minuten ein validiertes Angebot erstellt – inklusive 2D- und 3D-Visualisierung, Preiskalkulation in Echtzeit und nahtloser Übergabe an die Produktion. Wo ein Angebot vorher zwei bis drei Stunden gekostet hat, ist der Vorgang mit CPQ in etwa einer Viertelstunde durch – und zwar mit Stückliste und Arbeitsplan im Hintergrund.
Was ist CPQ überhaupt?
CPQ steht für Configure, Price, Quote – Konfigurieren, Bepreisen, Angebot erstellen. Eine CPQ-Lösung lässt nur technisch machbare Produktvarianten zu, berechnet den Preis in Echtzeit und erzeugt daraus ein fehlerfreies Angebot. Das ERP-System übernimmt dahinter die Ressourcen: Stückliste, Beschaffung, Produktion, Lieferung. Besonders relevant für Maschinen- und Anlagenbau, Metallbau und alle KMU mit mehrstufig konfigurierbaren Produkten.
Das erfährst du in dieser Folge
Häufige Fragen
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Website: qplexity.com
LinkedIn: Lionel Tamo
Der ERP Checker
Podcast und YouTube-Kanal rund um ERP-Auswahl, ERP-Einführung, Digitalisierung und KI im Mittelstand.
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Monitor ERP im Check: Das schwedische ERP für die Produktion geht bei den meisten Kunden in 3 bis 6 Monaten live – ohne Anpassungen am Standard. Clemens Pieper, Geschäftsführer von Monitor ERP Deutschland, erklärt, wie das geht und für welche Fertigungsunternehmen es passt.
Nach über 20 Jahren im deutschen ERP-Geschäft – unter anderem als SAP-Berater und danach bei einem mittelständischen ERP-Anbieter – hat er sich Mitte 2024 bewusst für den schwedischen Anbieter entschieden. Warum, erfährst du in diesem Interview.
WORUM ES IN DIESER FOLGE GEHT
Monitor ERP ist ein ERP System aus Schweden, das seit 1974 ausschließlich für Fertigungsunternehmen entwickelt wird. Zielgruppe ist die diskrete Fertigung im Mittelstand: Metall, Maschinenbau, Elektronik, Kunststoff, Automotive-Zulieferer. Wir sprechen über ERP Einführung im Standard, Cloud ERP vs. On Premise, Kapazitätsplanung, Vor- und Nachkalkulation, CAD- und PDM-Integration, Lizenzmodell und KI im ERP.
Diese Folge als Video ansehen
Inklusive Live-Demo von Monitor ERP: https://youtu.be/ksYc_Xa1XwY
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Clemens Pieper auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clemens-pieper-0ba804/
Monitor ERP Deutschland: https://www.monitorerp.com/de/
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